The Library of Second Chances: a heartfelt and bookish cosy fantasy novel set in a small town - for fans of Lucy Jane Wood, Sangu Mandanna and Sarah Beth Durst

The Library of Second Chances: a heartfelt and bookish cosy fantasy novel set in a small town - for fans of Lucy Jane Wood, Sangu Mandanna and Sarah Beth Durst

E-Book
3.14

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Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
E-Book
Seitenzahl
306
Preis
2.99 €

Beiträge

1
Alle
2

Wenig Fantasy, wenig Cosy, viel Herz-Drama

Ist es Fantasy, bin ich dabei. Ist es Cosy, bin ich dabei. Ist es beides, bin ich so was von dabei. Ich habe dennoch kurz überlegt, den STOPP-Knopf zu drücken um anzusteigen. Aber von Anfang an: Wir begleiten Chloe, die nach dem Tod beider Eltern zurück in die Kleinstadt in das Elternhaus zieht. Sie arbeitet in einer Bibliothek, die 3 Mitarbeitende hat, viel zu wenig Besuch und gefühlt kurz vorm Schließen. (Hä?!) In der Liebe hat Chloe nach eigener Aussage nur Pech – spätestens seit sie ihre Hochzeit mit Anfang 20 abgesagt hat, weil ihre Schwester ihren Verlobten geküsst hat. (Uff. Wirklich.) Das erste Kleinstadt-Date geht prompt schief, also flüchtet Chloe nachts in die Bibliothek – und trifft dort einen Mann im Frack. Keinen Love-Interest, sondern Mr. Darcy. Nur ohne Namen, sondern viel *zwinkerzwinker Du weißt schon wen ich meine zwinkerzwinker* Auch alle anderen literarischen Figuren bleiben strikt namenlos ( vermutlich Copyright, aber es fühlt sich trotzdem seltsam an). So lernt Chloe die Magie der Bibliothek kennen. Spätestens, als sie auf Jamie Fraser trifft, war ich echt hooked. Die Treffen mit den Buchfiguren und daraus resultierende, gegenseitige Hilfestellungen hatten mich. Besonders charmant waren auch die Abschnitte aus der Sicht des Bibliothekskaters: Clementine was a busy cat, with cat responsibilities, and he had put them aside to study this fascinating species. Diese Teile haben leider nur einen kleinen Teil des Buches ausgemacht. Stattdessen gab es viel Fokus auf den zwischenmenschlichen Beziehungen: alte Freundschaften, die Schwester, das Liebesleben, der Aufschwung der Bibliothek. Kurz gesagt, haben mich diese Themen eher gelangweilt als abgeholt. Nicht, weil sie schlecht geschrieben sind – sondern weil es schlicht nicht das Buch war, das ich lesen wollte. Fazit: Wer Lust auf eine emotionale, herzgetriebene Geschichte über Verlust, Trauer, Beziehungen und Neuanfänge hat, wird hier gut bedient. Wer jedoch auf eine Cozy-Fantasy-Story mit viel Magie, Buchfiguren und Eskapismus hofft, sollte lieber zu einem anderen Buch greifen.

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