The Invention of Nature: Alexander von Humboldt's New World

The Invention of Nature: Alexander von Humboldt's New World

Hardcover
4.5116

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Beschreibung

The acclaimed author of Founding Gardeners reveals the forgotten life of Alexander von Humboldt, the visionary German naturalist whose ideas changed the way we see the natural world—and in the process created modern environmentalism.

NATIONAL BEST SELLER

One of the New York Times 10 Best Books of the Year

Winner of the Los Angeles Times Book Prize, The James Wright Award for Nature Writing, the Costa Biography Award, the Royal Geographic Society's Ness Award, the Sigurd F. Olson Nature Writing Award

Finalist for the Andrew Carnegie Medal for Excellence in Nonfiction, the Kirkus Prize Prize for Nonfiction, the Independent Bookshop Week Book Award

A Best Book of the Year: The New York Times, The Atlantic, The Economist, Nature, Jezebel, Kirkus Reviews, Publishers Weekly, New Scientist, The Independent, The Telegraph, The Sunday Times, The Evening Standard, The Spectator

Alexander von Humboldt (1769–1859) was an intrepid explorer and the most famous scientist of his age. In North America, his name still graces four counties, thirteen towns, a river, parks, bays, lakes, and mountains. His restless life was packed with adventure and discovery, whether he was climbing the highest volcanoes in the world or racing through anthrax-infected Siberia or translating his research into bestselling publications that changed science and thinking. Among Humboldt’s most revolutionary ideas was a radical vision of nature, that it is a complex and interconnected global force that does not exist for the use of humankind alone.

Now Andrea Wulf brings the man and his achievements back into focus: his daring expeditions and investigation of wild environments around the world and his discoveries of similarities between climate and vegetation zones on different continents. She also discusses his prediction of human-induced climate change, his remarkable ability to fashion poetic narrative out of scientific observation, and his relationships with iconic figures such as Simón Bolívar and Thomas Jefferson. Wulf examines how Humboldt’s writings inspired other naturalists and poets such as Darwin, Wordsworth, and Goethe, and she makes the compelling case that it was Humboldt’s influence that led John Muir to his ideas of natural preservation and that shaped Thoreau’s Walden.

With this brilliantly researched and compellingly written book, Andrea Wulf shows the myriad fundamental ways in which Humboldt created our understanding of the natural world, and she champions a renewed interest in this vital and lost player in environmental history and science.

Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
496
Preis
29.34 €

Beiträge

16
Alle
5

Alle sollten dieses Buch lesen! Für seine Zeit war Humboldt ein unfassbar großer Mann, der interessiert und aufgeklärt war, sich gegen Sklaverei und Kolonialismus aussprach, junge Wissenschaftler (zu meinem Bedauern wohl keine Wissenschaftlerinnen) unterstützte und vor dem menschgemachten Klimawandel warnte. Und ganz nebenbei kannte er irgendwie jeden berühmten Wissenschaftler/Menschen dieser Zeit?! Ich bin tief beeindruckt und würde Humboldt nur noch mehr feiern, hätte er sich auch für Gleichberechtigung (der Geschlechter) interessiert. Aber man kann ja auch nicht immer alles haben, oder?

4

Das Buch "Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur" von Andrea Wulf überzeugt vor allem durch seine anschauliche Darstellung der historischen Zusammenhänge rund um Alexander von Humboldt und seine Zeit. Besonders spannend ist die Schilderung seiner großen Südamerika-Reise (1799–1804), bei der Humboldt Landschaften, Pflanzen und klimatische Zusammenhänge untersuchte und viele neue wissenschaftliche Erkenntnisse gewann. Diese Passagen sind lebendig erzählt und geben einen guten Eindruck von den Herausforderungen und Entdeckungen der Expedition. Auch die geschichtliche Einordnung von Humboldts Arbeit und seiner Wirkung auf Wissenschaft und Umweltdenken ist gelungen. Allerdings wirken einige Teile des Buches etwas langatmig, besonders dort, wo ausführlich beschrieben wird, wie stark Humboldt nahezu alle späteren Wissenschaftler und Denker beeinflusst hat. #readingchallenge2026

4.5

Allen Naturliebhabern mit Hang zur Poesie wird das Herz beim Lesen aufgehen. Eines der besten Sachbücher, die ich in meinem Leben gelesen habe, weil es nicht nur bildet, sondern auf eine warme und leidenschaftliche Art unterhält. Im letzten Viertel, wo der Fokus auf andere Menschen fällt, welche Humboldt mit seinen Ansichten beeinflusst hat und die selbst wichtige Schlüsselpersonen wurden, hat mein Interesse etwas nachgelassen. Hier hätte man kürzen können, da es im Bezug auf deutsche Leser, zwei Personen gab die für uns unrelevanter waren. Trotzdessen ein Herzensbuch.

Post image
5

Wer die Vermutung hat es handele sich hierbei um ein trockenes biographisches Sachbuch, der irrt! Zuvor habe ich Alexander von Humboldt bewundert, nun bin ich ein regelrechter Fan! Andrea Wulf versteht es Leben, Reisen, Abenteuer und Wirken Humboldts wirklich spannend darzustellen und zu begeistern. So sehr, dass ich das Buch teilweise nicht weglegen konnte und es zurecht auf der Liste meiner Lieblingsbücher gelandet ist 🙃 Interessant ist auch wieviele andere Naturforscher, Künstler und Co. (Charles Darwin, Ernst Haeckel, Henri David Thoreau uvm.) Humboldt inspiriert hat, sodass dies wiederum mich dazu inspirierte, mir die Werke dieser Persönlichkeiten ebenso zuzulegen, ganz abgesehen natürlich von Humboldts eigenen Werken, die mittlerweile sämtlich auch meine kleine Bibliothek zieren ☺️

5

Ein bahnbrechendes Werk über eine der größten und bedeutendsten Persönlichkeiten der Menschheitsgeschichte

Es fehlen die Superlative, die Alexander von Humboldt gerecht werden. Sein Wirken hat der Menschheit maßgeblich dabei geholfen, die Natur im Ganzen verstehen zu können. Er war der erste Naturforscher, der die Natur als ein großes und zusammenhängendes Gebilde betrachtet hat, in dem alles miteinander in Verbindung steht. Er sah Zusammenhänge und Ursache- und Wirkungsbeziehungen, die bis dato kein anderer Forscher oder Gelehrter gesehen hat. Er erkannte die Problematik der Naturzerstörung durch Monokulturen und die Abholzung des Waldes und definierte den Begriff der Ökologie. Seine Arbeit bildete den Grundstein für weitere zukunftsweisende Werke wie beispielsweise die Evolutionstheorie von Charles Darwin, der Alexander von Humboldt und seine Arbeiten als wichtige Orientierung und Quelle der Inspiration sah. Andrea Wulf ist mit diesem Buch ein Meisterwerk gelungen, das den interessierten Leser am Leben und den Errungenschaften eines außergewöhnlichen Menschen teilhaben lässt. Spannend, sprachlich elegant und akribisch und mit voller Hingabe recherchiert. Denn nichts weniger als diese Hommage verdient Alexander von Humboldt.

5

Ein weiteres sehr gutes Buch von Andrea Wulf. Sie bringt einem Humboldt und seine Zeitgenossen sehr nahe. Gerade in den heutigen, schwierigen Zeiten des Klimawandels wird Humboldt zu einem Vorbild. Er hat schon damals die Zusammenhänge gesehen und versucht seinen Mitmenschen zu erklären. Es ist auch faszinierend wie viele nachfolgende Wissenschaftler er noch beeinflusst hat. Definitive Leseempfehlung!!!

5

Einfach überwältigend. Das Buch ist Abenteuer, Geschichte und Wissenschaft in einem.

5

Schade, dass dieses Buch so lange auf meiner Wunschliste stand, doch ich bin mir ziemlich sicher, dass das Hörbuch in meinem Fall die richtige Entscheidung war. Es ist wunderbar gelesen von Christian Baumann und ich habe jede einzelne der 939 Minuten genossen. Dieses (Hör-)Buch hat mich entspannt, mit Wissen aus gefühlt jedem Lebensbereich gefüttert, für sehr viele Aha-Erlebnisse gesorgt und mich mit auf (Zeit-)Reisen genommen. Ein absolut lesenswertes (Hör-)Buch, das natürlich vor allem von der Person Humboldt und seinen Forschungen handelt, jedoch zugleich im richtigen Maß auch seine Zeit und Zeitgenossen sowie die weitreichenden Folgen seiner Entdeckungen und Gedanken beleuchtet, die bis heute Relevanz haben, vielleicht sogar mehr denn je. Zu diesem (Hör-)Buch habe ich mit Sicherheit nicht zum letzten Mal gegriffen und es wird noch lange in mir nachhallen!

5

Mein Jahreshighlight Dieses Buch beschreibt auf eine unglaublich poetische Art Humboldts Leben und seine Einflüsse. So versteht man Naturwissenschaften viel besser

4

Das erste Drittel des Buches welches von Humboldts Leben und Reisen handelt hat mir sehr gut gefallen und ist fünf Sterne wert. Der Rest wurde dann zu einer Abhandlung über viele unterschiedliche Wissenschaftler, Schriftsteller, Politiker und Künstler die maßgeblich von Humboldts Ideen beeinflusst wurden. Insgesamt fand ich auch diesen Teil interessant, allerdings hatte ich aufgrund des Titels eher eine ausführliche Reportage über Humboldts Forschungsreisen erwartet. Besonders gegen Ende hin, wurde es mir dann doch etwas zu langweilig, da wir zwar alles mögliche über Häckel, Thoreau und Murr erfahren, aber Humboldt nur noch am Rande erwähnt wird. Ich verstehe dass Andrea Wulf damit verdeutlichen möchte, wie viele große, bedeutende Köpfe es ohne Humboldt nie gegeben hätte, wie weit Humboldts Erbe reicht und wie sehr wissenschaftliche Erkenntnisse von mehreren Personen geprägt werden und über einen langen Zeitraum hinweg wachsen. Das ist ihr auch wirklich gut gelungen, außerdem habe ich jetzt noch mehr Lust endlich mal "Walden" von Thoreau zu lesen. Allerdings hat es mich etwas ermüdet das Leben der gefühlt 20. Person zu erfahren die von Humboldt inspiriert wurde. Andrea Wulf weist in ihrem Schlussabschnitt daraufhin, dass Humboldt traurigerweise im englischsprachigen Raum in Vergessenheit geriet wegen der Deutschfeindlichkeit die sich nach den beiden Weltkriegen eingestellt hatte. Dass in den USA sogar Bücher von deutschen Autoren verbrannt wurden, war mir vorher gar nicht bekannt gewesen. Dabei hatte sich gerade Humboldt nie einer Nation wirklich zugehörig gefühlt, sich eher als Wissenschaftler und damit als sogenannter Weltbürger gesehen. Wie Humboldt es geschafft hat zu einer Zeit in der Patriotismus eine Pflicht war, sich zu weigern nach Deutschland zurück zu kehren und in Paris und damit dem Feindesland zu bleiben, ist schon erstaunlich. Andrea Wulf beleuchtet die Widersprüchlichkeit seines Charakters sehr deutlich, seinen vehementen Einsatz gegen Sklaverei, Kolonialismus und Unterdrückung, die im hohen Alter wohl teilweise Resignation als er die Erlaubnis erhält durch Russland zu reisen sich aber verpflichtet keine Kritik an den sozialen Missständen zu üben. Dann jedoch gleichzeitig seine unglaubliche Sturheit und Beharrlichkeit sich über den Befehl des Zaren hinwegzusetzen und eine andere Route als die erlaubte zu nehmen. Was mir besonders gut gefallen hat, war die Betonung dass Naturwissenschaft und Kunst besonders heute so scharf getrennt werden, wohingegen Humboldt darauf plädierte, diese beiden Disziplinen zu vereinigen und dadurch einen viel weiteren Blick zu erhalten. Auch ich finde, dass sich Künstler leider viel zu wenig ernsthaft mit Naturwissenschaften auseinandersetzen (und damit meine ich jetzt eben nicht diesen ideologischen Öko-Aktivismus, der hat nichts mit Wissenschaft zu tun) und diese in ihren Kunstwerken festhalten. Umgekehrt ist das zumindest aus meiner persönlichen Erfahrung nicht ganz so krass, ich kenne sehr viele NWs die sich für ganz unterschiedliche Künste begeistern. Ohne Kreativität, ist man in der Forschung auch oft verloren, allein aus diesem Grund schon finde ich es wichtig hier keine scharfe Linie zu ziehen, nach dem Motto wer künstlerisch begabt ist, ist für die Naturwissenschaft verloren und umgekehrt. Was mich an diesem Buch jedoch gestört hat, waren die, wie schon erwähnt, zu viele andere Personen die unser Naturverständnis zwar geprägt haben, mich aber irgendwann einfach nicht mehr interessiert haben. Außerdem hat sich Wulf für meinen Geschmack zu sehr auf unsere westliche bzw. auf die angelsächsische Welt konzentriert und ausschließlich deutsche, englische und amerikanische Wissenschaftler und Künstler erwähnt. Dabei wäre es doch gerade im Zusammenhang mit Humboldt angebracht gewesen sich zumindest auf den lateinamerikanischen Raum zu konzentrieren. Das hätte mal wirklich eine andere Sichtweise eröffnet und hat mich sehr enttäuscht. Humboldt wäre davon sicher auch nicht sonderlich begeistert gewesen. Insgesamt ein informatives Buch, das meiner Ansicht nach sehr lebhaft und nicht trocken geschrieben ist, vor allem der zuletzt erwähnte Mangel hat für mich leider einen schalen Nachgeschmack hinterlassen.

5

Der Name Humboldt war mir persönlich zu allererst ein Begriff durch Alexanders Bruder Wilhelm, den großen "Bildungsreformer", Politiker und Gelehrten. Spätestens nachdem ich allerdings Daniel Kehlmanns Roman "Die Vermessung der Welt" über eben jenen Alexander von Humboldt, den Naturforscher und den Mathematiker Carl Friedrich Gauß, mit Begeisterung gelesen habe, begann ich mich auch für Alexander von Humboldts Leben und seine Reisen zu interessieren. Durch den Lesungsbericht zu einer Lesung auf der diesjährigen Buchmesse in Leipzig bei der Büchereule bin ich dann auf das Buch aufmerksam geworden. Ich habe bis jetzt noch nie ein Sachbuch als Hörbuch gehört, denn ich höre eigentlich rein zur Unterhaltung und Entspannung. Die Hörprobe hat mich allerdings überzeugt und ich habe mich darauf eingelassen. Andrea Wulf erzählt in dieser Biographie nicht nur das Leben von Alexander von Humboldt beginnend mit seiner Kindheit in Potsdam, über alle seine Reisen, sein Leben in Paris und Berlin bis zu seinem Tod, sondern ordnet all das in den historischen und politischen Kontext der damaligen Zeit ein. Man erfährt wie viel Einfluss sein Werk auf seine Weggefährten und andere Wissenschaftler wie Darwin hatte und wie sehr er deren Leben und Arbeit geprägt hat. Gleichzeitig nimmt sie auch immer wieder Bezug auf die Gegenwart und wie wichtig Humboldts Erkenntnisse auch für unser heutiges Leben sind, vor allem im Hinblick auf das Klima und unsere Umwelt. Das alles erzählt sie sehr unterhaltsam, fast "romanhaft". Man spürt ihre Faszination für diesen Mann und wie wichtig es ihr persönlich ist, Humboldt den Menschen wieder ein wenig näher zu bringen. Christian Baumann macht daraus mit seiner ruhigen, unaufgeregten Art zu Lesen einen echten Hörgenuss. Ich habe mich keine Sekunde gelangweilt, fand es im Gegenteil sogar sehr spannend und interessant.

5

Absolut faszinierend und fesselnd

Ich kann gar nicht genau beschreiben, warum ich mir dieses Buch gegriffen habe, als ich es im Regal entdeckt habe, aber meine innere Eingebung hat mich nicht enttäuscht. Das Buch war für mich von Anfang an eine fesselnde Erzählung über das Leben oder viel mehr die Errungenschaften und Beobachtungen eines beeindruckenden oder wenn nicht sogar des beeindruckendsten Wissenschaftlers des 18. und 19. Jahrhunderts. Die Erkenntnisse und Einsichten allein haben schon gereicht, um mich vollends zu verblüffen. Die Autorin schafft es ohne Mühe, das Leben und die Erfahrungen Humboldts in eine interessante und fesselnde Erzählung zu verstricken, aus der man definitiv lehrreicher wieder herausgeht Danke für dieses inspirierende und zugleich lehrreiche Werk ohne dabei langweilig zu werden. Auch die verschiedenen Etappen und Freundschaften seines Lebens werden hier in diversen Kapiteln dargestellt. Ein einfach tolles Werk! Dies hat mich dazu verleitet, gleich weitere dort erwähnte Literatur auszuleihen.. spannend.

5

Beeindruckende Persönlichkeit, klasse geschriebene Biografie

Ich bin tief beeindruckt! Humboldts Wirken und Lebenswerk hat so viele Bereiche beeinflusst und ist hochaktuell. Jede Zukunft, in der wir eine grüne Transformation geschafft haben sollten, hat ihren Ursprung in Humboldt und ist ohne ihn nicht denkbar.

Beeindruckende Persönlichkeit, klasse geschriebene Biografie
4

"Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur" von Andrea Wulf 4/5☆ Normalerweise bin ich kein Fan von Biographien, aber dieses Buch hat mich sehr begeistert. Es handelt sich bei dem Werk und die biografische Schilderung des im im 18. Jahrhundert geborenen Alexander von Humboldt. Der junge Mann, der sich schon früh für die Natur und Tiere um sich herum interessierte, unternahm mit Ende 20 nun endlich die so lang ersehnte Reise nach Südamerika. Fünf Jahre erforschte er die tropischen Wälder, Flora und Fauna und kam mit unzähligen neuendtdeckten Arten und Ideen nach Europa zurück. Er entwickelt sich nicht nur zu einem bedeutenden Biologen, sondern prägt den Begriff Naturforscher, wobei er erstmal auch die Natur mit Gedanken, Gefühlen und Kunst verknüpft. Er war in jeder Wissenschaft - egal ob Tierphysiologie, Physik oder Geologie - aktiv und wurde schnell zum bedeutensten Wissenschaftler seiner Zeit. Seine wichtigesten Errungenschaften liegen jedoch in der Verknüpfung alles Lebens zu einem Netzwerk, der Erkenntnis, dass der Mensch die Natur (negativ) beeinflusst und die Ermöglichung eines Zugangs zur Wissenschaft für ärmere, ungebildetere Schichten. Erstaunlich war für mich, dass Humboldt mit so ziemlich jedem, der damals gelebt hatte, bekannt war, egal ob Goethe, Gay-Lussac, Napoleon, Jefferson, dem preußischem König, Darwin, Bolívar, usw. Für mich als Biologin war das Buch besonders atemberaubend, da ich nicht wusste, dass ganz alltägliche Begriffe und Grundlagen alle von Humboldt geprägt waren. Weiterhin ist es auch historisch sehr interessant, da Humboldts Schicksal eng verwoben mit der europäischen und deutschen Geschichte ist und man einen Bezug zu all dem Sachen hat, die man in der Schule lernte. (Humboldt studierete z.B. in einer Stadt, die ganz in der Nähe meiner Heimatstadt ist).

3

Kann gar nicht genau sagen warum, aber dieses Buch hat mich nicht so gefesselt wie die anderen Rezensenten. Irgendwie zu wenig naturwissenschaftliche Inhalte und zu viele Nacherzählungen, was er wann getan hat

4

Bevor ich dieses Buch gelesen habe, wusste ich wenig über Humboldt. Eigentlich nur, dass er eine Forschungsreise in Südamerika gemacht hat. Ich war erstaunt zu erfahren, wie wichtig und bekannt er zu seiner Zeit war. Er wurde weltweit gefeiert und hat etliche Bücher geschrieben, die den Menschen die Natur näher brachten. Er war einer der Ersten, die eine ganzheitliche Sicht auf die Natur und deren Zusammenhänge hatte. Schon damals erkannte er, welche Auswirkungen das Eingreifen des Menschen in die Natur hat. Einer der ersten Umweltschützer. Er war ein Universalgelehrter, der alle Disziplinen heranzog, um in seiner Forschung weiter zu kommen. Auch die Kunst und die Gefühlswelt spielten in seiner Forschung eine Rolle. Er sagte, man könne die Natur nur vollkommen begreifen, wenn man auch die Gefühle berücksichtige, die sie in einem auslöst. Andrea Wulf erzählt Humboldts Lebensgeschichte auf sehr interessante Art und Weise und konnte mich fesseln. Alles ist sehr gut recherchiert und die Quellenangabe ist sehr umfangreich. Im letzten Teil des Buches beschreibt Andrea Wulf das Leben verschiedener Personen, die von Humboldt stark beeinflusst wurden. Die Lebensgeschichte von Charles Darwin, der ohne den Einfluss von Humboldt seine Reise auf der Beagle nicht angetreten hätte, fand ich sehr interessant. Andere Lebensgeschichten, wie die von Henry David Thoreau, Georg Perkins Marsh, Ernst Haeckel und John Muir waren für mich von weniger Interesse, zeigen jedoch wie stark der Einfluss von Humboldt war. Im großen und ganzen ein sehr lesenswertes Buch.

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