The climber vol. 4
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Buchinformationen
Beiträge
Ein visuell überwältigender Band, der Moris inneren Kampf weiter vertieft und mit einigen der schönsten Manga-Panels überzeugt, die ich bisher gesehen habe.
🔥 Einsamkeit, Ehrgeiz & atemberaubende Bergwelten Band 4 von The Climber hat mich wieder komplett gepackt. Schon nach den ersten Seiten war ich wieder mitten in dieser stillen, intensiven Welt von Buntaro Mori. Was mich besonders überrascht hat: Die Atmosphäre fühlt sich noch dichter und bedrückender an als im vorherigen Band. Nach den Ereignissen aus Band 3 merkt man deutlich, wie sehr sich der Druck auf Mori erhöht – innerlich wie äußerlich. Die Story bleibt ihrem ruhigen, fast schon meditativen Stil treu. Vieles wird nicht ausgesprochen, sondern über Blicke, Panels und Landschaften erzählt. Die Expedition durch die Japanische Alpen fühlt sich dabei unglaublich real an. Man spürt förmlich die Kälte, den Wind und die Isolation der Berge. Genau das liebe ich an diesem Manga: Er nimmt sich Zeit für seine Welt und lässt einen komplett darin versinken. Was mich aber wirklich umgehauen hat, ist wieder einmal die Zeichnung von Shin-ichi Sakamoto. Ich meine das ernst: Das ist wahrscheinlich mit das Beste, was ich bisher in einem Manga gesehen habe. Die Berglandschaften, Schneeflächen und gigantischen Weitwinkelansichten sind unfassbar detailliert. Manche Panels wirken fast wie Fotografien oder Gemälde. Ich habe beim Lesen mehrfach angehalten, einfach nur um die Bilder länger anzuschauen. Diese visuelle Qualität hebt den Manga für mich nochmal auf ein ganz anderes Level. Emotional wird es in diesem Band ebenfalls intensiver. Moris Kampf ist nicht nur physisch gegen den Berg, sondern auch gegen sich selbst. Seine Einsamkeit, sein Drang nach Freiheit und sein Abstand zu anderen Menschen werden immer deutlicher. Gerade dadurch wirkt jede Entscheidung von ihm schwerer und bedeutungsvoller. Im Vergleich zu Band 3 merkt man, dass sich die Geschichte langsam weiter zuspitzt. Beziehungen zwischen den Figuren verändern sich, Spannungen im Team wachsen und gleichzeitig wird Moris Obsession mit dem Klettern immer stärker. Es fühlt sich so an, als würde alles auf größere Konflikte hinauslaufen. Am Ende bleibt bei mir vor allem ein Gefühl hängen: Diese Geschichte ist weniger ein klassischer Sport-Manga und mehr eine intensive Charakterstudie über Einsamkeit und Selbstsuche. Und genau deshalb funktioniert sie so gut.

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Ein visuell überwältigender Band, der Moris inneren Kampf weiter vertieft und mit einigen der schönsten Manga-Panels überzeugt, die ich bisher gesehen habe.
🔥 Einsamkeit, Ehrgeiz & atemberaubende Bergwelten Band 4 von The Climber hat mich wieder komplett gepackt. Schon nach den ersten Seiten war ich wieder mitten in dieser stillen, intensiven Welt von Buntaro Mori. Was mich besonders überrascht hat: Die Atmosphäre fühlt sich noch dichter und bedrückender an als im vorherigen Band. Nach den Ereignissen aus Band 3 merkt man deutlich, wie sehr sich der Druck auf Mori erhöht – innerlich wie äußerlich. Die Story bleibt ihrem ruhigen, fast schon meditativen Stil treu. Vieles wird nicht ausgesprochen, sondern über Blicke, Panels und Landschaften erzählt. Die Expedition durch die Japanische Alpen fühlt sich dabei unglaublich real an. Man spürt förmlich die Kälte, den Wind und die Isolation der Berge. Genau das liebe ich an diesem Manga: Er nimmt sich Zeit für seine Welt und lässt einen komplett darin versinken. Was mich aber wirklich umgehauen hat, ist wieder einmal die Zeichnung von Shin-ichi Sakamoto. Ich meine das ernst: Das ist wahrscheinlich mit das Beste, was ich bisher in einem Manga gesehen habe. Die Berglandschaften, Schneeflächen und gigantischen Weitwinkelansichten sind unfassbar detailliert. Manche Panels wirken fast wie Fotografien oder Gemälde. Ich habe beim Lesen mehrfach angehalten, einfach nur um die Bilder länger anzuschauen. Diese visuelle Qualität hebt den Manga für mich nochmal auf ein ganz anderes Level. Emotional wird es in diesem Band ebenfalls intensiver. Moris Kampf ist nicht nur physisch gegen den Berg, sondern auch gegen sich selbst. Seine Einsamkeit, sein Drang nach Freiheit und sein Abstand zu anderen Menschen werden immer deutlicher. Gerade dadurch wirkt jede Entscheidung von ihm schwerer und bedeutungsvoller. Im Vergleich zu Band 3 merkt man, dass sich die Geschichte langsam weiter zuspitzt. Beziehungen zwischen den Figuren verändern sich, Spannungen im Team wachsen und gleichzeitig wird Moris Obsession mit dem Klettern immer stärker. Es fühlt sich so an, als würde alles auf größere Konflikte hinauslaufen. Am Ende bleibt bei mir vor allem ein Gefühl hängen: Diese Geschichte ist weniger ein klassischer Sport-Manga und mehr eine intensive Charakterstudie über Einsamkeit und Selbstsuche. Und genau deshalb funktioniert sie so gut.





