The Book of Memory

The Book of Memory

Taschenbuch
3.64

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Beschreibung

Memory, the narrator of The Book of Memory, is an albino woman languishing in Chikurubi Maximum Security Prison in Harare, Zimbabwe, where she has been convicted of murder. As part of her appeal her lawyer insists that she write down what happened as she remembers it. The death penalty is a mandatory sentence for murder, and Memory is, both literally and metaphorically, writing for her life. As her story unfolds, Memory reveals that she has been tried and convicted for the murder of Lloyd Hendricks, her adopted father. But who was Lloyd Hendricks? Why does Memory feel no remorse for his death? And did everything happen exactly as she remembers?

Moving between the townships of the poor and the suburbs of the rich, and between the past and the present, Memory weaves a compelling tale of love, obsession, the relentlessness of fate and the treachery of memory.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
274
Preis
13.50 €

Beiträge

1
Alle
3.5

Ein Frauenschicksal in Simbabwe

Memory sitzt im Gefängnis, in einer Todeszelle. Sie soll Lloyd ermordet haben, den weißen Mann, der sie als Kind ihren Eltern abkaufte. Für eine Journalistin schreibt sie nun ihre Geschichte auf. Doch eines ist besonders an Memory: sie ist eine Albino, umgeben von afrikanischen Frauen hat sie eine helle, empfindliche Haut, fast weiße Haare und ungewöhnlich helle Augen. Daher wird sie mit Hexerei, Flüchen, dem Teufel u.ä. in Verbindung gebracht und Heiler und Heilige versuchen sie zu erretten. Die Erzählung springt zwischen dem Leben im Gefängnis und Rückblicken in Memorys Kindheit und Jugend hin und her. Manchmal fand ich die Übergänge nicht gut gelungen und für meinen Geschmack nahm die Perspektive im Gefängnis zu viel Raum ein. Hier wurden viele weitere Themen aufgemacht, die mich häufig von der eigentlichen Geschichte abgelenkt haben. Die Autorin hat die Perspektive des Gefängnisalltags gewählt, um auf grundsätzliche Probleme im Simbabwe der letzten Jahrzehnte und politische Umbrüche aufmerksam zu machen. Dabei ging die eigentliche Geschichte um Memory und das Aufwachsen eines Albinokindes in einer damals noch sehr abergläubischen Gesellschaft oft unter. Im Text sind häufig Sätze, zum Teil ganze Absätze auf Shona, einer der Sprachen, die in Simbabwe gesprochen wird. Diese Passagen sind nicht übersetzt, ( das Original wurde m.E. auf englisch geschrieben ) dadurch wurde der Lesefluss häufig unterbrochen und ich bin regelrecht ins stolpern geraten. Die Auflösung des Mordes war für mich nicht besonders überraschend, die Geschichte um den "Verkauf" von Memory durch ihre Eltern fand ich aber um so spannender. Insgesamt ein Buch mit einer superspannenden Thematik, die selten literarisch beleuchtet wurde, durch dass ich mich aber abschnittsweise aufgrund o.a. Gründe auch durchquälen musste.

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