The Bone Raiders (The Rakada)
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Buchinformationen
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beiträge
Roh, witzig, queer, emotional
Ein wuchtiger Fantasy-Auftakt voller Action, Herz und bissigem Humor. Ford erzählt die Geschichte einer Gruppe weiblicher Raiders, die sich weigern, ihre Freiheit aufzugeben und dabei auf einen letzten, verzweifelten Plan setzen: ein feuerspeiendes Monster zähmen. Die Figuren sind vielschichtig, glaubwürdig und nie stereotyp - allen voran Sayana, eine ehemalige Prinzessin mit Biss, und Tuya, eine Tierflüsterin mit Prinzipien. Ihre Beziehung, wie auch andere queere und inklusive Elemente, ist sensibel und nachvollziehbar erzählt. Die Dynamik zwischen den Frauen funktioniert großartig, ebenso wie die trockene, pointierte Dialogführung. Die Handlung ist rasant, mit nur kurzem Atemholen in der Mitte, bevor das explosive Finale alles zusammenführt. Die Araatan - riesige, feuerspeiende Echsen - sind nicht nur spektakulär, sondern auch Sinnbild für Freiheit, Gewalt und Überleben. Die Welt wirkt glaubwürdig, ohne sich in Erklärungen zu verlieren. Kleine Schwächen in der Figurenzeichnung und im Mittelteil fallen kaum ins Gewicht. The Bone Raiders ist alles, was moderne, lustige Fantasy sein sollte. Ein Muss für alle, die starke Charaktere, moralische Grauzonen und feuerspeiende Echsen lieben.
I have a hard time reviewing this book - because where do I start? In the beginning where you are thrown right into action and a rough & gritty world and we have one of the best characters introductions ever? Later on when we meet the crew properly - all strong, flawed women with big hearts, trying to protect their sense of self while having to make hard decisions and having to deal with their deeds in order to survive? At the finale where you get a most chaotic, action-packed showdown and where plot lines get wrapped up - but there's still so much more that I want to read in this world? Or maybe with firebreathing lizards, beasts from the mountains, with much more to them than meets the eye (even though the eye is already met with a lot) Oh, or with the deaf rep and the PTSD rep... ....or the sapphic relationships? Ah I know, I should start with the fact that this male author is writing women as they should be written - complex, strong, with a focus on their inner worlds and not their bodies. I can't decide - so maybe just read it for yourself. This story is rough, it's fun, it's fast paced, and it swept me off my feet from the very first chapter. 5/5 stars Thank you @netgalley and @LittleBrownBookGroup_UK for the eARC! #TheBoneRaiders #Netgalley #Bookstagram

Drachen sind auch nur feuerspeiende Echsen...
Sayana ist mit Leib und Seele eine Bone-Raider und verbringt ihre Tage und Nächte in der Steppe, wie früher die Hunnenstämme um Chingis Khan, um grob das setting zu beschreiben. Sie ist als Späher unterwegs und soll eine der letzten Siedlungen in der Steppe auskundschaften, doch heute ist einfach nicht ihr Tag. Erst verliert sie wieder ihr Pferd ... oder Schuh? Und dann wird sie auch noxh zufällig entdeckt und wird erstmal von den Bewohnern gefesselt. Aber alle guten Dinge sind drei, denn nur nicht die Bone Raiders sind auf Beutetour sondern auch ein Araatan, eine riesigen feuerspeiender Leguan, der Menschen zum Frühstück verspeist. Naja, und während der jetzt das Dorf verwüstet, befreit sie sich, nur um nun von ihm gejagt zu werden. Aber, um die Geschichte kurzzuhalten: schließlich landet sie auf den Rücken des Araatan und schafft es sogar den Araatan gewissermaßen zu lenken. Zumindest überlebt sie und 4 weitere Rakada (Bone Raiders), aber alle Vorräte sind zerstört. Da kommt Sayana die richtige Idee: Wenn sie anstatt auf Pferden auf den Araatan ritten, dann können sie so schnell nichts mehr aufhalten. Und so beginnt die Reise: sie braucht jemanden, der sich mit Tieren auskennt und sie zähmen kann und einen Araatan, der sich zähmen lässt und das alles in nur ein paar Wochen, bzw. Hat sie 10 Tage Zeit um die Anführerin von ihrer Idee zu überzeugen. Als ich den Roman vom Fairyloot Fantasy Abo bekam, hatte ich nicht gerade die höchsten Erwartungen: oh hey, Spere, feuerspwiende Echsen, die nicht fliegen können und wilde Gesichtsbemalung, aber es war viel mehr als das! Sayana muss beweisen, dass ihre Idee funktioniert und wenn sie dafür eine Tierflüsterin aus der Hauptstadt entführen muss? Sie hat schon schlimmeres getan um frei zu sein. Ein wilder Haufen Frauen, die kämpfen für was sie lieben. Im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass der umgedrehte Bechtel-Wallace-Test nicht bestanden wäre. Also es gibt einige männlichen Charaktere, aber ich glaube, es gibt keine Szene, wo sie sich alleine unterhalten und das Thema keine Frau ist. Und, Überraschung, der Roman funktioniert trotzdem! Keine aufgedrängte Romanze, vielleicht hier und da kleine Hinweise, damit das Ende passt, wie es ist. Dass die Beziehungen häufig Queer sind, steht nicht zur Debatte, es interessiert einfach niemanden. Jede Rakada hat ihr eigenes Päckchen zu tragen und entwickelt sich zunehmend in dem Roman. Yesuntei ist eine gute Gegenspielerin, die mit Ihrer Grausamkeit niemanden etwas vormacht. Fraunpower, die die Steppe aufmischen und für fast alle Charaktere einen guten Characterarch bereit hält. Ich freue mich schon auf die verrückte Fortsetzung mit noch mehr Araatan und noch mehr Gegnern.
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Buchinformationen
Beiträge
Roh, witzig, queer, emotional
Ein wuchtiger Fantasy-Auftakt voller Action, Herz und bissigem Humor. Ford erzählt die Geschichte einer Gruppe weiblicher Raiders, die sich weigern, ihre Freiheit aufzugeben und dabei auf einen letzten, verzweifelten Plan setzen: ein feuerspeiendes Monster zähmen. Die Figuren sind vielschichtig, glaubwürdig und nie stereotyp - allen voran Sayana, eine ehemalige Prinzessin mit Biss, und Tuya, eine Tierflüsterin mit Prinzipien. Ihre Beziehung, wie auch andere queere und inklusive Elemente, ist sensibel und nachvollziehbar erzählt. Die Dynamik zwischen den Frauen funktioniert großartig, ebenso wie die trockene, pointierte Dialogführung. Die Handlung ist rasant, mit nur kurzem Atemholen in der Mitte, bevor das explosive Finale alles zusammenführt. Die Araatan - riesige, feuerspeiende Echsen - sind nicht nur spektakulär, sondern auch Sinnbild für Freiheit, Gewalt und Überleben. Die Welt wirkt glaubwürdig, ohne sich in Erklärungen zu verlieren. Kleine Schwächen in der Figurenzeichnung und im Mittelteil fallen kaum ins Gewicht. The Bone Raiders ist alles, was moderne, lustige Fantasy sein sollte. Ein Muss für alle, die starke Charaktere, moralische Grauzonen und feuerspeiende Echsen lieben.
I have a hard time reviewing this book - because where do I start? In the beginning where you are thrown right into action and a rough & gritty world and we have one of the best characters introductions ever? Later on when we meet the crew properly - all strong, flawed women with big hearts, trying to protect their sense of self while having to make hard decisions and having to deal with their deeds in order to survive? At the finale where you get a most chaotic, action-packed showdown and where plot lines get wrapped up - but there's still so much more that I want to read in this world? Or maybe with firebreathing lizards, beasts from the mountains, with much more to them than meets the eye (even though the eye is already met with a lot) Oh, or with the deaf rep and the PTSD rep... ....or the sapphic relationships? Ah I know, I should start with the fact that this male author is writing women as they should be written - complex, strong, with a focus on their inner worlds and not their bodies. I can't decide - so maybe just read it for yourself. This story is rough, it's fun, it's fast paced, and it swept me off my feet from the very first chapter. 5/5 stars Thank you @netgalley and @LittleBrownBookGroup_UK for the eARC! #TheBoneRaiders #Netgalley #Bookstagram

Drachen sind auch nur feuerspeiende Echsen...
Sayana ist mit Leib und Seele eine Bone-Raider und verbringt ihre Tage und Nächte in der Steppe, wie früher die Hunnenstämme um Chingis Khan, um grob das setting zu beschreiben. Sie ist als Späher unterwegs und soll eine der letzten Siedlungen in der Steppe auskundschaften, doch heute ist einfach nicht ihr Tag. Erst verliert sie wieder ihr Pferd ... oder Schuh? Und dann wird sie auch noxh zufällig entdeckt und wird erstmal von den Bewohnern gefesselt. Aber alle guten Dinge sind drei, denn nur nicht die Bone Raiders sind auf Beutetour sondern auch ein Araatan, eine riesigen feuerspeiender Leguan, der Menschen zum Frühstück verspeist. Naja, und während der jetzt das Dorf verwüstet, befreit sie sich, nur um nun von ihm gejagt zu werden. Aber, um die Geschichte kurzzuhalten: schließlich landet sie auf den Rücken des Araatan und schafft es sogar den Araatan gewissermaßen zu lenken. Zumindest überlebt sie und 4 weitere Rakada (Bone Raiders), aber alle Vorräte sind zerstört. Da kommt Sayana die richtige Idee: Wenn sie anstatt auf Pferden auf den Araatan ritten, dann können sie so schnell nichts mehr aufhalten. Und so beginnt die Reise: sie braucht jemanden, der sich mit Tieren auskennt und sie zähmen kann und einen Araatan, der sich zähmen lässt und das alles in nur ein paar Wochen, bzw. Hat sie 10 Tage Zeit um die Anführerin von ihrer Idee zu überzeugen. Als ich den Roman vom Fairyloot Fantasy Abo bekam, hatte ich nicht gerade die höchsten Erwartungen: oh hey, Spere, feuerspwiende Echsen, die nicht fliegen können und wilde Gesichtsbemalung, aber es war viel mehr als das! Sayana muss beweisen, dass ihre Idee funktioniert und wenn sie dafür eine Tierflüsterin aus der Hauptstadt entführen muss? Sie hat schon schlimmeres getan um frei zu sein. Ein wilder Haufen Frauen, die kämpfen für was sie lieben. Im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass der umgedrehte Bechtel-Wallace-Test nicht bestanden wäre. Also es gibt einige männlichen Charaktere, aber ich glaube, es gibt keine Szene, wo sie sich alleine unterhalten und das Thema keine Frau ist. Und, Überraschung, der Roman funktioniert trotzdem! Keine aufgedrängte Romanze, vielleicht hier und da kleine Hinweise, damit das Ende passt, wie es ist. Dass die Beziehungen häufig Queer sind, steht nicht zur Debatte, es interessiert einfach niemanden. Jede Rakada hat ihr eigenes Päckchen zu tragen und entwickelt sich zunehmend in dem Roman. Yesuntei ist eine gute Gegenspielerin, die mit Ihrer Grausamkeit niemanden etwas vormacht. Fraunpower, die die Steppe aufmischen und für fast alle Charaktere einen guten Characterarch bereit hält. Ich freue mich schon auf die verrückte Fortsetzung mit noch mehr Araatan und noch mehr Gegnern.






