Taras Bulba

Taras Bulba

Taschenbuch
2.32

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Beschreibung

Nikolai W. Gogol: Taras Bulba. Eine Erzählung aus der Ukraine des 17. JahrhundertsErstdruck 1835 im Sammelband »Mirgorod«. Hier in der Übersetzung von Alexander Eliasberg.Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors.Herausgegeben von Karl-Maria Guth.Berlin 2015.Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage.Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
128
Preis
6.80 €

Beiträge

1
Alle
3.5

Nikolai W. Gogol (1809-1852) hat mit seiner Erzählung über den Kosaken Taras Bulba, seine Söhne Ostap und Andri und den Rest der Kosakenschaft eine raue, brutale, aber auch amüsante Homage an das mutige Kosakentum geschrieben. Fast schon eine Heldengeschichte anderer Art. Ich habe etwas gebraucht in diese kurze Erzählung hineinzufinden. Je mehr diese schließlich Fahrt aufnahm, desto gespannter habe ich Taras Bulba auf seinem Weg verfolgt und zuweilen in mich hinein gegrinst. Auffällig im negativen Sinne ist an Gogols Erzählung die stereotype und zugleich häufig antisemitische Beschreibung des jüdischen Volkes im Allgemeinen. Wunderschön hingegen ist jedoch die gewaltige und heroische Sprache, mit der die Kosakenseele beschreibt. So zum Beispiel im nachfolgenden Zitat: "Und derweil rüstete er sich in aller Stille , sie mit einem Schlag durch gut kosakischen Zuspruch emporzureißen, auf daß mit verdoppeltem Feuer der Mut in ihnen entbrenne , der kühne Mut, wie ihn nur die slawische Seele kennt . Weiträumig und gewaltig macht er die slawische Seele vor den Seelen der anderen Völker , wie es das Meer ist vor all den flachen Flüssen: stürmt es, so brüllt und donnert das Meer, Wellenberge entspringen aus seinem Schoß, hundertfach höher als die schwachen Flüsse sie kennen; schweigen die Winde , so breitet es unabsehbar, klarer als jemals ein Fluß, seinen gläsernen Spiegel , eine ewige Weide den Menschenaugen (S. 80)."

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