Tage in Burma

Tage in Burma

Hardcover
4.215
BurmesenEnglische KolonieKolonialbeamterDebütroman

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Beschreibung

In seinem Debütroman »Tage in Burma« zeichnet George Orwell ein verheerendes Bild der britischen Kolonialherrschaft. Er beschreibt Korruption und imperiale Bigotterie in einer Gesellschaft, in der »immerhin Eingeborene Eingeborene waren – interessant, kein Zweifel, aber schließlich … ein minderwertiges Volk«.Als John Flory, ein weißer Teakholzhändler, sich mit dem Inder Dr. Veraswami anfreundet, widersetzt er sich dieser Doktrin. Der Arzt ist in Gefahr: U Po Kyin, ein korrupter Magistrat, plant seinen Untergang. Das Einzige, was ihn retten kann, ist die Mitgliedschaft im europäischen Club, und Flory kann ihm dabei helfen. Die Begegnung mit der schönen Elizabeth Lackersteen verändert Florys Leben grundlegend. Sie zeigt ihm einen Ausweg aus der Einsamkeit und der »Lüge« des Koloniallebens.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Hardcover
Seitenzahl
464
Preis
30.90 €

Autorenbeschreibung

George Orwell, eigentlich Eric Arthur Blair, geboren 1903 in Motihari (Indien) als Sohn eines britischen Kolonialbeamten. Nach seiner Schulzeit in Eton und Wellington trat er 1922 in den burmesischen Polizeidienst ein. 1927 zog er zurück nach Europa und arbeitete in London sowie in Paris als Journalist, Tellerwäscher und Lehrer. Auf seinen Debütroman Tage in Burma folgten neben weiteren Büchern zwei Klassiker der Weltliteratur, Farm der Tiere und 1984. George Orwell starb am 21. Januar 1950 in London.

Beiträge

2
Alle
4.5

Ein zeitloses Highlight und eine großartige Gesellschaftskritik

George Orwells drittberühmtestes Buch nach "Animal Farm" und "1984", zugleich aber auch sein Debütroman aus dem Jahr 1934, in dem er seine eigenen Erlebnisse aus seiner Zeit von 1921 - 1927 als Offizier in Burma, dem heutigen Myanmar, verarbeitet. Er ist ein wahnsinnig feinsinniger Beobachter, der wirklich keinen Aspekt auslässt. Es geht um Rassismus, die Überheblichkeit und Ignoranz der Briten gegenüber den Burmesen, um die Stellung der Frau in dieser Gesellschaft, um Übergriffigkeiten, darum, dass das 'Nein' einer Frau keinen Wert hat, darum, dass wirklich alle in dieser Erzählung auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind. So spinnt beispielsweise der burmesische Distriktrichter U Po Kyin eine Intrige gegen den Arzt Dr. Veraswami, von der er sich erhofft, in den European Club aufgenommen zu werden. Dabei ist ihm jedes Mittel Recht. Aber auch jede*r der britischen Charaktere kommt nicht gut weg..... Sympathieträger gibt es in dem Buch nicht, Orwell beschreibt hier eine zutiefst kaputte Gesellschaft; es ist schmerzhaft, schonungslos und damit äußert brillant. Ein absoluter Überraschungshit für mich, da ich eher schwere Lektüre erwartet habe; der Roman ist aber aufgrund seiner genauen Beobachtungen, seiner Vielfältigkeit und seiner zeitlosen Sprache schnell und spannend zu lesen.

4

Great read! It gives you a good feel for the place and the time interwoven with and interesting and fluent storyline... Some much intrigue and heartbreak and and and...

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