Sturz ins Leere
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Beschreibung
Die beiden jungen Bergsteiger Joe Simpson und Simon Yates brechen auf, um den Andengipfel Siula Grande über die bisher unbezwungene Westwand zu besteigen. Bei einem Sturz im Abstieg wird Simpsons Knie zerschmettert. Sein Seilpartner setzt alles daran, das Leben seines Gefährten zu retten, und seilt ihn bei extrem schlechten Wetterbedingungen ohne Selbstsicherung ab. Doch Simpson rutscht ab und hängt mit einem Mal über dem gähnenden Abgrund einer Gletscherspalte. Um nicht selbst mit in die Tiefe gerissen zu werden, muss Yates das Seil kappen, das die beiden verbindet. Wie durch ein Wunder entgeht Simpson dem sicheren Tod. Nun beginnt für ihn der Kampf ums Überleben, während Yates in der Einsamkeit mit seinem Gewissen ringt …
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Geboren 1960 in Kuala Lumpur, wußte schon mit vierzehn Jahren, was einmal sein Leben bestimmen würde: Bergsteigen und Schreiben. Er studierte Englisch und Philosophie, bevor er sich hauptberuflich dem Alpinismus widmete. Seine unglaubliche Überlebensgeschichte »Sturz ins Leere« wurde weltweit zum Bestseller und verfilmt, sie machte ihn zur lebenden Legende. Simpson, nach wie vor eine der interessantesten Figuren der Bergsteigerszene, lebt in der Nähe von Sheffield und in Irland.
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beiträge
Was Joe Simpson und Simon Yates 1985 bei der Erstbesteigung Siula Grande, Peru widerfuhr ist unfassbar. Simpson zertrümmerte sich nach der Gipfelbesteigung bei einem Sturz sein Knie und konnte sein Bein nicht mehr belasten. Ein mögliches Todesurteil in dieser Situation. ---ab hier Spoiler: Zusammen probieren sie aber den Abstieg. Als beim Abseilen, Simpson wieder stürzt und über einem Eisüberhang hängen bleibt, entschliesst sich Yates, das Seil zu Simpson durchzuschneiden. Er sieht keine Möglichkeit mehr, ihn zu retten. Simpson fällt daraufhin in eine Gletscherspalte. Überzeugt davon, dass Simpson diesen Sturz definitiv nicht überleben konnte, steigt Yates alleine zum Basislager zurück. Anscheinend ohne einen Blick zurück zu werfen, ohne am nächsten Tag nochmals etwas hoch zu klettern um nach Simpson Ausschau zu halten. Er ist überzeugt, Simpson tot ist. Doch Simpson kämpft und kämpft und kämpft, schafft es humpelnd, kriechend und rollend runter und trifft tatsächlich nach drei Tagen im Basislager ein. Ein unglaublicher Bericht. Es ist toll, dass auch Yates zu Wort kommt und ehrlich seine Sicht schildert. Schade hört die Geschichte dann im Krankenhaus von Lima auf. Es wäre spannend zu erfahren, wie diese absolute Grenzerfahrung verarbeitet wurde und was es mit der Freundschaft der beiden machte...
Unglaublich, dass das wahr ist 🏔️
Eine unvorstellbares Erlebnis. Ich finde es total beeindruckend, wie ehrlich und offen Simons Sichtweise dargestellt ist und bin beeindruckt vom Überlebenskampf vom Joe. Ich hab am Anfang etwas gebraucht, um reinzukommen und hab auch ein paar Berg-, Kletterfachbegriffe googeln müssen, um alles zu verstehen und mir vorstellen zu können. Mich hätte interessiert, wie es nach der OP weitergegangen wäre und wie es Simon ergangen ist. Diese Art von Buch war für mich eine neue Erfahrung.
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beschreibung
Die beiden jungen Bergsteiger Joe Simpson und Simon Yates brechen auf, um den Andengipfel Siula Grande über die bisher unbezwungene Westwand zu besteigen. Bei einem Sturz im Abstieg wird Simpsons Knie zerschmettert. Sein Seilpartner setzt alles daran, das Leben seines Gefährten zu retten, und seilt ihn bei extrem schlechten Wetterbedingungen ohne Selbstsicherung ab. Doch Simpson rutscht ab und hängt mit einem Mal über dem gähnenden Abgrund einer Gletscherspalte. Um nicht selbst mit in die Tiefe gerissen zu werden, muss Yates das Seil kappen, das die beiden verbindet. Wie durch ein Wunder entgeht Simpson dem sicheren Tod. Nun beginnt für ihn der Kampf ums Überleben, während Yates in der Einsamkeit mit seinem Gewissen ringt …
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Geboren 1960 in Kuala Lumpur, wußte schon mit vierzehn Jahren, was einmal sein Leben bestimmen würde: Bergsteigen und Schreiben. Er studierte Englisch und Philosophie, bevor er sich hauptberuflich dem Alpinismus widmete. Seine unglaubliche Überlebensgeschichte »Sturz ins Leere« wurde weltweit zum Bestseller und verfilmt, sie machte ihn zur lebenden Legende. Simpson, nach wie vor eine der interessantesten Figuren der Bergsteigerszene, lebt in der Nähe von Sheffield und in Irland.
Beiträge
Was Joe Simpson und Simon Yates 1985 bei der Erstbesteigung Siula Grande, Peru widerfuhr ist unfassbar. Simpson zertrümmerte sich nach der Gipfelbesteigung bei einem Sturz sein Knie und konnte sein Bein nicht mehr belasten. Ein mögliches Todesurteil in dieser Situation. ---ab hier Spoiler: Zusammen probieren sie aber den Abstieg. Als beim Abseilen, Simpson wieder stürzt und über einem Eisüberhang hängen bleibt, entschliesst sich Yates, das Seil zu Simpson durchzuschneiden. Er sieht keine Möglichkeit mehr, ihn zu retten. Simpson fällt daraufhin in eine Gletscherspalte. Überzeugt davon, dass Simpson diesen Sturz definitiv nicht überleben konnte, steigt Yates alleine zum Basislager zurück. Anscheinend ohne einen Blick zurück zu werfen, ohne am nächsten Tag nochmals etwas hoch zu klettern um nach Simpson Ausschau zu halten. Er ist überzeugt, Simpson tot ist. Doch Simpson kämpft und kämpft und kämpft, schafft es humpelnd, kriechend und rollend runter und trifft tatsächlich nach drei Tagen im Basislager ein. Ein unglaublicher Bericht. Es ist toll, dass auch Yates zu Wort kommt und ehrlich seine Sicht schildert. Schade hört die Geschichte dann im Krankenhaus von Lima auf. Es wäre spannend zu erfahren, wie diese absolute Grenzerfahrung verarbeitet wurde und was es mit der Freundschaft der beiden machte...
Unglaublich, dass das wahr ist 🏔️
Eine unvorstellbares Erlebnis. Ich finde es total beeindruckend, wie ehrlich und offen Simons Sichtweise dargestellt ist und bin beeindruckt vom Überlebenskampf vom Joe. Ich hab am Anfang etwas gebraucht, um reinzukommen und hab auch ein paar Berg-, Kletterfachbegriffe googeln müssen, um alles zu verstehen und mir vorstellen zu können. Mich hätte interessiert, wie es nach der OP weitergegangen wäre und wie es Simon ergangen ist. Diese Art von Buch war für mich eine neue Erfahrung.






