Blick ins Buch
Über das Buch
In seinem Debutband »Staub und Erde« versammelt Gerhard Dick lyrische Texte, die inhaltlich so brachial daherkommen, wie sie formal einer heute ungewohnten Finesse folgen. Reim und Metrum als alles sprachliche Geschehen beherrschende Elemente konterkarieren dabei die umkreisten Themen auf das Wirkungsvollste. Tod und Verfall, Alterität und Vergeblichkeit und die damit einhergehenden Schauplätze von Wut und Trauer: Die Ästhetik des Morbiden entfaltet ihre ambivalente Wirkung im Stillen, in den Stunden, in denen der Schmerz sich Bahn bricht und die Wahrheit ans Licht tritt – wie bitter auch immer sie sein mag. Der schonungslose Blick auf die Welt und die Ehrlichkeit gegen sich selbst, das Offenlegen erlittener Verwundungen und das Aufzeigen der Existentialia menschlichen Daseins bilden das zentrale Anliegen, dem diese Sammlung außergewöhnlicher Gedichte verpflichtet ist.
ISBN9783950545951
VerlagEdition Melos
Erscheinungsdatum02.10.24
Seitenzahl100
Haupt-GenreRomane
FormatHardcover
SpracheDeutsch
Preis28.00 €
Autorin / Autor
Über Gerhard Dick
Gerhard Dick, geboren 1982 in Zell am See, studierte Germanistik, Management und Philosophie in Wien und Graz, wo er heute auch lebt. Zahlreiche Veröffentlichungen von Lyrik und Prosa in Literaturzeitschriften; Arbeitsstipendien für Literatur der österreichischen Bundesregierung 2020 und 2021.
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