Blick ins Buch

Lyrik & Dramen

Sprungbrett und Sarg. Späte Gedichte 1998–2023

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Über das Buch

Erich Wolfgang Skwara hat ein umfangreiches Werk aus Romanen, Essays, Lyrik und Übersetzungen vorgelegt, für das er mehrfach ausgezeichnet worden ist. Die nun vorliegenden späten Gedichte bündeln die schöpferische Energie dieses Œuvres zu einem beeindruckenden Alterswerk. Skwaras Gedichte haben nichts zu verbergen, aber vieles freimütig zu erzählen; das ungebrochene Narrativ dieser Verse bedarf keiner Hermetik, keiner Verklausulierung. In einer Offenheit, die man zugleich als schonungslos und wohltuend empfinden mag, kommen neben dem Erfahrungsreichtum eines von Intellektualität und tiefer Menschlichkeit gleichermaßen erfüllten Lebens auch Wehmut, Schmerz und das Wissen um begangene Fehler zur Sprache. Doch wie es in guter Literatur eben ist: Je klarer die Dinge benannt werden, desto deutlicher tritt auch zutage, was letztlich als ihr Rätsel verbleibt. Schon der Buchtitel gibt uns zu denken – ist nicht beides, Sprungbrett wie auch Sarg, letztlich aus demselben Material gemacht, aus demselben Holz geschnitzt? Wer dem Leben, auch und ganz besonders dem eigenen, in größtmöglicher Unmittelbarkeit ins Auge blicken möchte, sollte diese Gedichte lesen und sich in ihnen gespiegelt sehen. Helwig Brunner
ISBN9783903575783
Verlagedition keiper
Erscheinungsdatum05.03.26
Seitenzahl110

Autorin / Autor

Über Erich Wolfgang Skwara

Erich Wolfgang Skwara, geboren 1948 in Salzburg, studierte Romanistik und Musikgeschichte in Paris, dann Komparatistik in den USA. Dr. phil; von 1975 bis 1984 in Washington, D.C. Universitätsprofessor (Georgetown University) von 1986 bis 2010 in San Diego, Kalifornien (San Diego State University). Er lebte in San Diego und Paris, später in Florenz. Seit 2010 Professor emeritus. Seit 1971 veröffentlichte er zahlreiche Romane (zuletzt Im freien Fall und Mare Nostrum), Prosa, Lyrik und Essays (zuletzt ausgewählte Essays in Eine Wirklichkeit des Sirenengesangs, sowie zahlreiche Übersetzungen aus dem Amerikanischen (Thomas Wolfe, Tennessee Williams) und Französischen (Rousseau, Flaubert, Benjamin Constant, Claude Lanzmann). Skwara erhielt den Hermann Lenz-Preis 2002, der österreichische Bundespräsident verlieh ihm den Berufstitel Professor, und die kanadische Stadt Trois-Rivières in Quebec ernannte ihn für seine Lyrik zum Ehrenbürger. Sprungbrett und Sarg ist Skwaras siebenter Gedichtband (zuletzt Den Abschied proben und Nach dem Norden).

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