Alle, alle lieben dich

Alle, alle lieben dich

Taschenbuch
3.512
PolizeiAusnahmezustandGenerationenromanKleinstadt

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Beschreibung

Ein Sommer, der alles verändert - ein ergreifender Roman über ein Verschwinden und seine Folgen

Die junge Kellnerin Kim verschwindet spurlos zwischen dem Strand und dem Diner am Highway in Kingsville. Anfangs halten alle zusammen: Familie, Freunde, Polizei - jeder sucht und hofft, dass Kim zurückkehrt oder dass endlich wieder Ruhe einkehrt. Doch die meisten, die Kim kannten, haben etwas zu verbergen und ihre eigenen Geheimnisse zu schützen.

In Alle, alle lieben dich beschreibt Stewart O'Nan eindringlich eine Familie und eine Kleinstadt im Ausnahmezustand. Ein psychologisch tiefgründiger Thriller, der die Abgründe hinter der Fassade der amerikanischen Kleinstadtidylle offenlegt. Unaufdringlich anrührend und von beklemmender Präzision zeichnet O'Nan ein Bild von Doppelmoral und den Schattenseiten enger Gemeinschaften.

«Ein grandioser Generationenroman.» Die Zeit

Buchinformationen

Haupt-Genre
Thriller
Sub-Genre
Psycho
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
416
Preis
19.60 €

Autorenbeschreibung

Stewart O′Nan wurde 1961 in Pittsburgh/Pennsylvania geboren und wuchs in Boston auf. Bevor er Schriftsteller wurde, arbeitete er als Flugzeugingenieur und studierte an der Cornell University Literaturwissenschaft. Für seinen Erstlingsroman «Engel im Schnee» erhielt er 1993 den William-Faulkner-Preis. Er veröffentlichte zahlreiche von der Kritik gefeierte Romane, darunter «Emily, allein» und «Die Chance», und eroberte sich eine große Leserschaft. Stewart O′Nan lebt in Boston.

Beiträge

3
Alle
2

Das Buch zog sich

Interessant war, wie sich das Gefüge einer Familie verändert, wenn die älteste Tochter vermisst wird. Wie unterschiedlich Menschen damit umgehen. Die Mutter war mir ziemlich unsympathisch. Hätte das Buch 100 Seiten weniger gehabt, wäre das vollkommen okay gewesen. Gefühlt wurde es künstlich in die Länge gestreckt.

4

Erschütternd und ernüchternd

Mein zweites Buch von Stewart O Nan was ich gelesen habe. Man muss sagen , seine Schreibweise ist anders, gewöhnungsbedürftig aber interessant . Das selbe hab ich bei dem Buch erwartet . Es dreht sich um Kim, die schöne Tochter, Schwester und Freundin. Sie stand wenige Wochen davor, Ihr neues , langersehntes Leben auf dem College zu starten. Doch dann verschwand sie plötzlich, aus heiterem Himmel. Man erlebt hier ein Roman, der beschreibt,wie es einer Familie in so einer Situation geht. Die unendliche Sorge und verzweifelung der Eltern, die Machtlosigkeit und ewige Suche nach Antworten. Aber auch den Schock , wenn man private Geheimnisse seines Kindes erfährt, die man nicht wahrhaben möchte.Man lernt die Seite der kleinen Schwester kennen, die im ewigen Schatten ihrer großen Schwester steht. Und auch die Seite ihrer Freunde, bei denen jeder für sich ein kleines Geheimnis trägt . Ich fand das Buch spannend und anders. Man fiebert bei der Suche mit und hofft bis zu letzt. Aber ich persönlich, hätte mir etwas mehr Tiefe in Bezug auf Kims leben gehabt und die Geheimnisse der Freunde . Trotzdem empfehle ich das Buch gern, obwohl man am Ende traurig und bisschen ratlos da steht . Aber vielleicht ist das auch gerade gewollt.

2

Eigentlich kann ich zu diesem Buch nur sagen: Ich hab mich furchtbar gelangweilt. “Songs for the Missing” könnte Thriller sein, könnte Familiendrama sein, leider fehlt dem Roman aber sowohl Thrill als auch Drama. Seltsam hohl und hölzern bewegen sich die Figuren durch einen Stoff, der so viel Potenzial hat: In ihrem letzten Sommer in der Heimatstadt, Wochen bevor sie zum College gehen will, verschwindet Kim Larsen. Nachmittags noch an der Badestelle, am nächsten Morgen nicht mehr da. Familie, Freunde und die ganze Kleinstadt Kingsville in Ohio suchen frenetisch nach der jungen Frau, der niemand zutraut, dass sie einfach abhaut. Der Spannungsbogen zerbricht allerdings unter der Last von minutiösen Tätigkeitsberichten und unglaublich detaillierten Schilderungen von banalen Alltäglichkeiten. So folgt man beispielsweise seitenlang Kims Vater, der als Immobilienmakler ein Haus mit hässlichen Dachrinnen besichtigt. Zugute halten kann man dem Roman allenfalls, dass er auf jeden Voyeurismus verzichtet. Allerdings auch auf sonst fast alles.

Beitrag erstellen