Sommerkinder
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Erstmal vorweg: habt ihr schon mal so ein schönes Cover gesehen? Allein dafür lohnt es sich schon, das Buch im Regal stehen zu haben. Ganz abgesehen davon hat Lilian Kaufmann einen sehr angenehmen Schreibstil und versteht es, die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Teilweise liest das Buch sich wie eine Satire auf die Weltreisende (und mit Welt meine ich eigentlich nur Thailand) Generation Y. Was mich dennoch gestört hat: alle wichtigen Charaktere sind Almans durch und durch - allein schon die Namensgebung verrät dies (Annika, Julius, Andi, etc.). Und das betrifft nicht nur die Namen, sondern auch die vielen Privilegien, die die behüteten Figuren haben. Letztendlich wird genau das in der Handlung auch in Frage gestellt bzw. herausgefordert, aber eher im Sinne von "Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum", also: löse dich von deinem privilegierten Elternhaus und mach was eigenes. Diversität taucht leider nicht auf - und das erwarte ich von einem Roman, der in unserer heutigen Zeit spielt, ansonsten ist ein Roman nicht viel mehr als ein 'Feelgood'-Buch.
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Erstmal vorweg: habt ihr schon mal so ein schönes Cover gesehen? Allein dafür lohnt es sich schon, das Buch im Regal stehen zu haben. Ganz abgesehen davon hat Lilian Kaufmann einen sehr angenehmen Schreibstil und versteht es, die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Teilweise liest das Buch sich wie eine Satire auf die Weltreisende (und mit Welt meine ich eigentlich nur Thailand) Generation Y. Was mich dennoch gestört hat: alle wichtigen Charaktere sind Almans durch und durch - allein schon die Namensgebung verrät dies (Annika, Julius, Andi, etc.). Und das betrifft nicht nur die Namen, sondern auch die vielen Privilegien, die die behüteten Figuren haben. Letztendlich wird genau das in der Handlung auch in Frage gestellt bzw. herausgefordert, aber eher im Sinne von "Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum", also: löse dich von deinem privilegierten Elternhaus und mach was eigenes. Diversität taucht leider nicht auf - und das erwarte ich von einem Roman, der in unserer heutigen Zeit spielt, ansonsten ist ein Roman nicht viel mehr als ein 'Feelgood'-Buch.




