Schatten über Ahekrien. Die Gespensterhorde des Schwarzen Jägers reitet durch die Nacht. Das Böse erwacht, und in dem skrupellosen Rudrick hat es einen Handlanger gefunden. Es bedroht nicht nur das Dorf, in dem die Freunde Mykar und Cay aufwachsen, sondern das ganze Land.
In einem abgelegenen Dorf lebt der Außenseiter Mykar. Vom eigenen Vater und allen Bewohnern verachtet, hat er nur einen Freund: Cay, den Sohn des Dorfpriesters. Als eine Reihe grauenvoller Verbrechen geschieht, machen die verzweifelten Bauern Mykar zum Sündenbock. Sie knüppeln ihn nieder und verscharren ihn im Wald – alle halten ihn für tot. Als Jahre später Cay des Mordes an einem Adligen beschuldigt wird, ist für Mykar die Zeit gekommen zurückzukehren. Verbündete findet er in dem versoffenen Adligen Justinius, dessen verrückter Magd Scara und einer geheimnisvollen Schönen. Keiner von ihnen ahnt, dass viel mehr auf dem Spiel steht als Cays Leben.
Eine durchweg gut High Fantasy Story. In diesem erstenTeil passiert sehr viel. Ich war teilweise etwas überfordert da mit zu halten. Aber es ist sehr spannend aufgebaut und mir gefällt es sehr gut. Das mit der Geister Kneipe ist es ein Highlight für mich. Auch die Leichenfressen und Geister geben sich hier ständig die klinke in die Hand. Bin schon gespannt wie es weiter geht.
29. Mai 2025
4,0
Eine durchweg gut High Fantasy Story. In diesem erstenTeil passiert sehr viel. Ich war teilweise etwas überfordert da mit zu halten. Aber es ist sehr spannend aufgebaut und mir gefällt es sehr gut. Das mit der Geister Kneipe ist es ein Highlight für mich. Auch die Leichenfressen und Geister geben sich hier ständig die klinke in die Hand. Bin schon gespannt wie es weiter geht.
Der aus einem Bauerndorf stammende Mykar macht sich mit seinen Gefährten auf, um seinen Freund Cay zu retten. Dieser soll einen Mord begangen haben und deshalb hingerichtet werden.
Gleich mal vorab die Warnung: Diese Rezension kann – obwohl ich versuche, mich um einen neutralen Ton zu bemühen – Spuren von Unsachlichkeit enthalten.
Wo fang ich an? Vielleicht zur Sprache: Erste Person und kurze Hauptsätze kann man durchaus noch ertragen, aber stellenweise Phrasen, die einfach nur nach Blabla schreien? Um im Bild zu bleiben: Das hat mich ganz arg traurig gemacht.
Auch bei den Charakteren sieht es nicht besser aus. Dafür muss man wissen, dass es in der Welt von „Skargat“ wohl Lebende, Tote und ganz viel dazwischen gibt. Mykar ist wohl von der ersten in die letzte Kategorie gewechselt. Und verhält sich wie ein trotziges Kind. Hauptsache „Ich will…“, ohne jeglichen Plan, rennt er von einem Ort zum nächsten.
Dann Justinius von Hagenow. Wenn es eine Auszeichnung „Nutzlosester Nebencharakter aller Zeiten“ gibt, bitte mich kontaktieren, ich werde ihn vorschlagen. Er kann saufen, sich über seine Dienerin beschweren und nichts zur Handlung beitragen. Besagte Dienerin, Scara, ist entweder schwachsinnig, stellt sich so, oder wechselt. Dann gibt es noch Vanice, die ganz auf geheimnisvoll getrimmt ist und wohl selbst nicht weiß, ob sie lebend, tot, oder irgendwas dazwischen ist.
Die Handlung ist zweigeteilt: Es gibt den kryptischen Teil, den man nicht versteht und wohl auch nicht verstehen muss. Und für die, die den relevanten Teil nicht verstehen, kein Problem: In regelmäßigen Abständen erzählen sich die von mir genannten Charaktere diesen gegenseitig. Und da hatte mich „Skargat“ endgültig verloren. Man fühlt sich als Lesender zwar durch den kryptischen Teil auch verwirrt, aber für die armen Seelen, die die relevante Handlung nicht verstanden haben, hier ist sie nochmal zusammengefasst. Das ist entmündigend und man fühlt sich dadurch einfach nicht ernst genommen.
Merkt man, dass ich das Buch nicht mochte? Nein, im Ernst: Dieses Machwerk ist eine Enttäuschung, von der ich nur abraten kann. Dass ich die Reihe abbrechen werde, versteht sich von selbst.
29. Okt. 2025
1,0
Der aus einem Bauerndorf stammende Mykar macht sich mit seinen Gefährten auf, um seinen Freund Cay zu retten. Dieser soll einen Mord begangen haben und deshalb hingerichtet werden.
Gleich mal vorab die Warnung: Diese Rezension kann – obwohl ich versuche, mich um einen neutralen Ton zu bemühen – Spuren von Unsachlichkeit enthalten.
Wo fang ich an? Vielleicht zur Sprache: Erste Person und kurze Hauptsätze kann man durchaus noch ertragen, aber stellenweise Phrasen, die einfach nur nach Blabla schreien? Um im Bild zu bleiben: Das hat mich ganz arg traurig gemacht.
Auch bei den Charakteren sieht es nicht besser aus. Dafür muss man wissen, dass es in der Welt von „Skargat“ wohl Lebende, Tote und ganz viel dazwischen gibt. Mykar ist wohl von der ersten in die letzte Kategorie gewechselt. Und verhält sich wie ein trotziges Kind. Hauptsache „Ich will…“, ohne jeglichen Plan, rennt er von einem Ort zum nächsten.
Dann Justinius von Hagenow. Wenn es eine Auszeichnung „Nutzlosester Nebencharakter aller Zeiten“ gibt, bitte mich kontaktieren, ich werde ihn vorschlagen. Er kann saufen, sich über seine Dienerin beschweren und nichts zur Handlung beitragen. Besagte Dienerin, Scara, ist entweder schwachsinnig, stellt sich so, oder wechselt. Dann gibt es noch Vanice, die ganz auf geheimnisvoll getrimmt ist und wohl selbst nicht weiß, ob sie lebend, tot, oder irgendwas dazwischen ist.
Die Handlung ist zweigeteilt: Es gibt den kryptischen Teil, den man nicht versteht und wohl auch nicht verstehen muss. Und für die, die den relevanten Teil nicht verstehen, kein Problem: In regelmäßigen Abständen erzählen sich die von mir genannten Charaktere diesen gegenseitig. Und da hatte mich „Skargat“ endgültig verloren. Man fühlt sich als Lesender zwar durch den kryptischen Teil auch verwirrt, aber für die armen Seelen, die die relevante Handlung nicht verstanden haben, hier ist sie nochmal zusammengefasst. Das ist entmündigend und man fühlt sich dadurch einfach nicht ernst genommen.
Merkt man, dass ich das Buch nicht mochte? Nein, im Ernst: Dieses Machwerk ist eine Enttäuschung, von der ich nur abraten kann. Dass ich die Reihe abbrechen werde, versteht sich von selbst.
Abbruch nach rund 200 Seiten
Dieses Buch ist der Hobbit Presse nicht würdig. Der Schreibstil ist die Art wie ich sie nicht mag - überwiegend kurze, knappe Sätze. Das mag bei einem Sanderson funktionieren, der aber stets eine interessante Story und geiles Worldbuilding bietet.
Die Story hier ist nicht schlecht. Der Autor hat ein, zwei gute Ideen - das war es dann aber auch schon. Mich konnte die Geschichte nicht abholen, deswegen leider der Abbruch.
17. Feb. 2023
2,0
Abbruch nach rund 200 Seiten
Dieses Buch ist der Hobbit Presse nicht würdig. Der Schreibstil ist die Art wie ich sie nicht mag - überwiegend kurze, knappe Sätze. Das mag bei einem Sanderson funktionieren, der aber stets eine interessante Story und geiles Worldbuilding bietet.
Die Story hier ist nicht schlecht. Der Autor hat ein, zwei gute Ideen - das war es dann aber auch schon. Mich konnte die Geschichte nicht abholen, deswegen leider der Abbruch.