Sin noticias de Gurb
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Beschreibung
Spanische Literatur in der Reihe »Reclam Fremdsprachentexte«: das ist der spanische Originaltext – ungekürzt und unbearbeitet mit Worterklärungen am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen.
»Sin noticias de Gurb« ist das Tagebuch eines Außerirdischen, der im Barcelona des Jahres 1990, während die Stadt sich auf die Olympischen Spiele vorbereitet, sechzehn Tage lang nach seinem verlorengegangenen Assistenten Gurb sucht und so Gelegenheit hat, Sitten, Gebräuche und Gewohnheiten der Einheimischen kennenzulernen. Natürlich kommt es dabei zu komischen Fehlinterpretationen und grotesken Situationen, die die Absurdität vieler Handlungen und Verhaltensweisen der Menschen enthüllen. Ein Meisterwerk der humoristischen Literatur, das ein kritisches Licht auf die spanische Gesellschaft und Kultur wirft.
Spanische Lektüre: Niveau B1. Inhaltliche Stichworte: Außerirdische · Satire · Tagebuch
Buchinformationen
Beiträge
Nichts Witziges von Mendoza
Ich war mir so sicher, dass ich dieses Buch mögen würde! Der Titel ist Zucker und die Illustration dazu Genauso klingt auch der Klappentext total gut. Leider musste ich relativ bald feststellen, dass das so ganz und gar nicht mein Buch ist, Leute. Was im Blurb als »ein literarisches Antidepressivum« bezeichnet wird, stellte sich als unangenehm sexistisch, übergriffig und naja, leider einfach nicht witzig, heraus. Das Ganze soll, soweit ich herausgefunden habe, die spanische Gesellschaft der 90er aufs Korn nehmen, dabei ist der Humor allerdings schon sehr spezifisch und dadurch oft unverständlich für Nicht-Spanier*innen. Das wäre ja noch super in Ordnung, vielleicht bin ich einfach nicht die Zielgruppe, doch auch den allgemein verständlichen Witzen kann ich nichts abgewinnen. „Nachdem ich die Nachbarin eine Weile hinter einem Baum versteckt beobachtet habe, schäme ich mich und biete ihr an, beim Ausladen und Transport der Tüten und Pakete zu helfen." (Pos. 638) „Ich nutze die Nähe, um die Körpermaße meiner Nachbarin zu bestimmen." (Pos. 644) „Als ich an der Tür meiner Nachbarin vorbeikomme, bleibe ich stehen. In der Wohnung sind Stimmen zu hören. Ich schraube die Klingel ab, stecke mir die Kabel in die Ohren und lausche." (Pos. 731) Außerirdische, die Frauen nachstellen braucht's für mich keine. Das ist nicht genial, das ist nicht humorvoll, das ist abstoßend.
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Spanische Literatur in der Reihe »Reclam Fremdsprachentexte«: das ist der spanische Originaltext – ungekürzt und unbearbeitet mit Worterklärungen am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen.
»Sin noticias de Gurb« ist das Tagebuch eines Außerirdischen, der im Barcelona des Jahres 1990, während die Stadt sich auf die Olympischen Spiele vorbereitet, sechzehn Tage lang nach seinem verlorengegangenen Assistenten Gurb sucht und so Gelegenheit hat, Sitten, Gebräuche und Gewohnheiten der Einheimischen kennenzulernen. Natürlich kommt es dabei zu komischen Fehlinterpretationen und grotesken Situationen, die die Absurdität vieler Handlungen und Verhaltensweisen der Menschen enthüllen. Ein Meisterwerk der humoristischen Literatur, das ein kritisches Licht auf die spanische Gesellschaft und Kultur wirft.
Spanische Lektüre: Niveau B1. Inhaltliche Stichworte: Außerirdische · Satire · Tagebuch
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Nichts Witziges von Mendoza
Ich war mir so sicher, dass ich dieses Buch mögen würde! Der Titel ist Zucker und die Illustration dazu Genauso klingt auch der Klappentext total gut. Leider musste ich relativ bald feststellen, dass das so ganz und gar nicht mein Buch ist, Leute. Was im Blurb als »ein literarisches Antidepressivum« bezeichnet wird, stellte sich als unangenehm sexistisch, übergriffig und naja, leider einfach nicht witzig, heraus. Das Ganze soll, soweit ich herausgefunden habe, die spanische Gesellschaft der 90er aufs Korn nehmen, dabei ist der Humor allerdings schon sehr spezifisch und dadurch oft unverständlich für Nicht-Spanier*innen. Das wäre ja noch super in Ordnung, vielleicht bin ich einfach nicht die Zielgruppe, doch auch den allgemein verständlichen Witzen kann ich nichts abgewinnen. „Nachdem ich die Nachbarin eine Weile hinter einem Baum versteckt beobachtet habe, schäme ich mich und biete ihr an, beim Ausladen und Transport der Tüten und Pakete zu helfen." (Pos. 638) „Ich nutze die Nähe, um die Körpermaße meiner Nachbarin zu bestimmen." (Pos. 644) „Als ich an der Tür meiner Nachbarin vorbeikomme, bleibe ich stehen. In der Wohnung sind Stimmen zu hören. Ich schraube die Klingel ab, stecke mir die Kabel in die Ohren und lausche." (Pos. 731) Außerirdische, die Frauen nachstellen braucht's für mich keine. Das ist nicht genial, das ist nicht humorvoll, das ist abstoßend.








