Sieben Stunden im April

Sieben Stunden im April

Taschenbuch
3.976
GefangenschaftGefängnispsychologinErmutigungGewalt Im Knast

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Beschreibung

Ihre Geschichte ging durch alle Medien. Die Gefängnispsychologin Susanne Preusker wird an ihrem Arbeitsplatz, dem Hochsicherheitsgefängnis in Straubing, von einem inhaftierten Sexualstraftäter sieben Stunden lang eingesperrt, mehrfach vergewaltigt und mit dem Tode bedroht. Ungeschminkt und mit erzählerischer Präzision schildert Susanne Preusker das Unvorstellbare, die Todesangst, aber auch, wie sie es geschafft hat, nach dem Martyrium weiterzuleben.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Biografien
Sub-Genre
Tatsachenberichte
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
192
Preis
12.40 €

Autorenbeschreibung

Susanne Preusker war Diplom-Psychologin und Psychotherapeutin. Bis 2009 war sie Leiterin einer sozialtherapeutischen Abteilung für Sexualstraftäter in einem Hochsicherheitsgefängnis und arbeitete insbesondere mit Gewalttätern. Sie lebte in Straubing und Magdeburg, wo sie 2018 starb.

Beiträge

8
Alle

Susanne Preusker erzählt was ihr damals angetan wurde und wie sie versucht hat damit weiterzuleben. Erschreckend.

Es fällt schwer ein Buch zu bewerten, in dem jemand beschreibt, was ihr angetan wurde. Indem eine Frau beschreibt, welche Qualen sie ausgehalten hat und welche Ängste zu ausstehen musste. Und die eindrucksvoll ihren Kampf zurück ins Leben sich von der Seele schreibt. Man muss sich klar sein, das ist keine Geschichte,die jemand schön und kreativ ausschmückt. Es sind die Gedanken einer Frau, die durch die Hölle gegangen ist und Hilfe brauchte. Sie wünscht sich, dass es anderen Mut macht, auch nach einem solchen Schicksalsschlag, zu Überleben. Was können wir tun? Hinsehen und Helfen!

3

Sehr grausam, was dieser Frau in 7 Stunden passiert ist. Aber so so wichtig, dass sie sich getraut hat dieses Buch zu schreiben & damit an die Öffentlichkeit gegangen ist. Unfassbar stark.

Sehr grausam, was dieser Frau in 7 Stunden passiert ist.  Aber so so wichtig, dass sie sich getraut hat dieses Buch zu schreiben & damit an die Öffentlichkeit gegangen ist. Unfassbar stark.
5

Dieses Buch erzählt die Geschichte von Susanne Preusker, die 2009 als Psychotherapeutin in einer JVA sieben Stunden lang brutal misshandelt und als Geisel gehalten wurde. Es ist erschütternd, was sie erleiden musste. Gleichzeitig zeigt ihr Bericht, wie stark sie war, überhaupt darüber zu sprechen und den Versuch zu wagen, ins Leben zurückzufinden. Umso trauriger ist es, dass sie den Kampf gegen ihr Trauma am Ende nicht gewinnen konnte. Wirklich ein bewegendes und wichtiges Buch, das zeigt, wie tief Gewalt nachwirkt – und wie sehr Betroffene Unterstützung brauchen.

5

STARKE FRAU, die versucht wieder ins Leben zu kommen und mit alltäglichen Situationen zurecht zukommen obwohl ihr so was grauenvolles passiert ist.

5

Bedrückend und beeindruckend

Susanne Preusker schreibt in ihrem Buch so ehrlich und unverblümt über das, was sie durchleben musste. Die Geschichten werden untermalt von ihren Gedankensträngen und von deren Ambivalenz. Sie hat die Fähigkeit, das Gefühl von Angst und Panikattacken genau zu beschreiben und denjenigen nahezubringen, die damit keine Erfahrung haben. Sie zeigt sich trotz allem dankbar und lebensbejahend. Das macht es umso tragischer, dass sie einige Jahre später aufgrund dieser, im Buch thematisierten, traumatischen Erlebnisse Suizid beging. Rest in peace.

5

🥰📚🥰

Ich kann es gar nicht in Worte fassen was Susanne Preusker durch machen musste. 7 Stunden mit diesem Monster in diesem Zimmer zu überstehen 🥺 eine echt starke Frau und am Ende hat sie es leider doch nicht geschafft.

4

Keine leichte Kost, aber lesenswert.

4

Emotional

Wirklich ein sehr emotionales Buch. So schön geschrieben und man hat gemerkt dass es ihr gut getan hat sich alles von der Seele zu schreiben.

Beitrag erstellen