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Ein fantastisches und besonderes Buch das viel mehr Aufmerksamkeit verdient hat. Schon der Titel war besonders, ,,Sieben Arten Dunkelheit“, diese lernte man im Buch kennen und auch das Vielnachtamulett spielte darin eine Rolle. Das Buch war im Inneren toll gestaltet, mit dunklen Seiten, humorvollen Kapitelnamen und durch den Perspektivenwechsel bekam man viele Einblicke. In die Insel Whaku, die Höhlen und den Stamm der dort lebte. Man erfuhr über die Ausbildung zum Nachtzähmer, die Werkzeuge, Kreaturen der Dunkelheit und Geschöpfe der tieferen Nacht. Man lernte den Schattenvater Meister Chaya sowie die Geschwister Krigik und Rhee und den Riesen Menga kennen. Letztere drei brachen zu einer Mission auf in die Zivilisation, die moderne Welt mit der Gesamtschule Düsseldorf und der Lampenfabrik Erebos Industries. Man lernte den Schüler David kennen, der dort ein Praktikum machen wollte und auf die blinde Austauschschülerin Ayumi traf, bei ihrem Großvater Watanabe, einem Nachtwahrer. In dessen Haus ohne Fenster und dem Keller ergründeten beide die Geheimnisse der Dunkelheit, die Sprache der Dunkelheit, die Aufgabe der Meister, die Amulette und die Wesen. Doch etwas Neues ging im Dunkel vor sich, was keiner verstand und es verschwanden nachts Dinge. Da gab es den Minister, der sich darum kümmern musste und die Herausforderung dabei. Da gab es den Dämmerflächter Skadwa in seinem Nachtpalast mit dem Thron aus reiner Nacht und seinen Dienern den Zwielichtwichtel. Alles unfassbar spannende Schauplätze und Dinge, die mich fasziniert haben und Charaktere, die ich sympathisch fand. Gerade Krigiks Wunsch ein Held zu sein, Davids Freundschaft zu Ayumi und dem Hausmeister der Schule Herr Klandt und deren Gedanken, Ideen und Fragen fand ich klasse. Der Autor hat hier eine grandiose Geschichte geschaffen über ein Abenteuer, in dem es um Verbündete, Mut und Hoffnung ging, aber auch um Angst, Schuld, Unzufriedenheit und Verrat. Und um eine Prophezeiung: ,,Es wird kommen einer, der erschafft, was zuvor nicht war. Der tut, was noch nie getan wurde und der das Dunkel verändert.“ Am Ende ging es um genau diese, aber auch darum, dass Prophezeiungen den Menschen Hoffnung, aber keine Gewissheit gaben, dass vielleicht alle auserwählt waren, die einen etwas mehr, die anderen etwas weniger.
28. Sept. 2024
Ein fantastisches und besonderes Buch das viel mehr Aufmerksamkeit verdient hat. Schon der Titel war besonders, ,,Sieben Arten Dunkelheit“, diese lernte man im Buch kennen und auch das Vielnachtamulett spielte darin eine Rolle. Das Buch war im Inneren toll gestaltet, mit dunklen Seiten, humorvollen Kapitelnamen und durch den Perspektivenwechsel bekam man viele Einblicke. In die Insel Whaku, die Höhlen und den Stamm der dort lebte. Man erfuhr über die Ausbildung zum Nachtzähmer, die Werkzeuge, Kreaturen der Dunkelheit und Geschöpfe der tieferen Nacht. Man lernte den Schattenvater Meister Chaya sowie die Geschwister Krigik und Rhee und den Riesen Menga kennen. Letztere drei brachen zu einer Mission auf in die Zivilisation, die moderne Welt mit der Gesamtschule Düsseldorf und der Lampenfabrik Erebos Industries. Man lernte den Schüler David kennen, der dort ein Praktikum machen wollte und auf die blinde Austauschschülerin Ayumi traf, bei ihrem Großvater Watanabe, einem Nachtwahrer. In dessen Haus ohne Fenster und dem Keller ergründeten beide die Geheimnisse der Dunkelheit, die Sprache der Dunkelheit, die Aufgabe der Meister, die Amulette und die Wesen. Doch etwas Neues ging im Dunkel vor sich, was keiner verstand und es verschwanden nachts Dinge. Da gab es den Minister, der sich darum kümmern musste und die Herausforderung dabei. Da gab es den Dämmerflächter Skadwa in seinem Nachtpalast mit dem Thron aus reiner Nacht und seinen Dienern den Zwielichtwichtel. Alles unfassbar spannende Schauplätze und Dinge, die mich fasziniert haben und Charaktere, die ich sympathisch fand. Gerade Krigiks Wunsch ein Held zu sein, Davids Freundschaft zu Ayumi und dem Hausmeister der Schule Herr Klandt und deren Gedanken, Ideen und Fragen fand ich klasse. Der Autor hat hier eine grandiose Geschichte geschaffen über ein Abenteuer, in dem es um Verbündete, Mut und Hoffnung ging, aber auch um Angst, Schuld, Unzufriedenheit und Verrat. Und um eine Prophezeiung: ,,Es wird kommen einer, der erschafft, was zuvor nicht war. Der tut, was noch nie getan wurde und der das Dunkel verändert.“ Am Ende ging es um genau diese, aber auch darum, dass Prophezeiungen den Menschen Hoffnung, aber keine Gewissheit gaben, dass vielleicht alle auserwählt waren, die einen etwas mehr, die anderen etwas weniger.
28. Sept. 2024






