Sibir

Sibir

E-Book
3.968

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Beschreibung

Furchterregend klingt das Wort, das der zehnjährige Josef Ambacher aufschnappt: Sibirien. Die Erwachsenen verwenden es für alles, was im fernen, fremden Osten liegt. Dorthin werden Hunderttausende deutscher Zivilisten – es ist das Jahr 1945 – von der Sowjetarmee verschleppt, unter ihnen auch Josef. Kasachstan ist das Ziel. Dort angekommen, findet er sich in einer harten, aber auch wundersamen, mythenvollen Welt wieder – und er lernt, sich gegen die Steppe und ihre Vorspiegelungen zu behaupten. Mühlheide, 1990: Josef Ambacher wird mit seiner Vergangenheit konfrontiert, als nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion eine Woge von Aussiedlern die niedersächsische Kleinstadt erreicht. Seine Tochter Leila steht zwischen den Welten und muss vermitteln – und das zu einem Zeitpunkt, an dem sie selbst den Spuk der Geschichte zu begreifen und zu bannen versucht. Sabrina Janesch erzählt mitreißend und in leuchtenden Farben die Geschichte zweier Kindheiten, einmal in Zentralasien nach dem Zweiten Weltkrieg, einmal fünfzig Jahre später in Norddeutschland. Dabei spannt sie meisterhaft einen Bogen, der unbekannte, unerzählte Kapitel der deutsch-russischen Geschichte miteinander verbindet. Ein großer Roman über die Suche nach Heimat, die Geister der Vergangenheit und die Liebe, die sie zu besiegen vermag.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
E-Book
Seitenzahl
352
Preis
19.99 €

Beiträge

10
Alle
3

Ein Stück deutsch-russische Geschichte.

Ein emotionaler aber auch spannender Roman in zwei Zeitebenen aus zwei Sichten. Mir hat es gut gefallen, ich kann es nur empfehlen.

4

Ungewöhnlich, aber beeindruckend.

Eine unglaublich emotionale Familiengeschichte aus einer Perspektive erzählt, die ich so noch nicht kannte. 4 ⭐️

5

Mit Büchern reisen…

Ich war in diesem Jahr auf Zypern, in Indien etc. und jetzt im Winter in Sibirien bzw. Kasachstan. Die Kälte und die Bedingungen dort zu leben, kann man sich nicht vorstellen.Die Geschichte ist toll, der Schreibstil super. Sehr lesenswert! Ps- in der onleihe zu finden!

4.5

1945 - Hunderttausende Menschen werden von der Sowjet Armee verschleppt ins Weite Sibirien - so wie der kleine Josef. Es ändert sich alles für sie. Eine harte und kalte Welt. Die Steppe bietet aber auch viel schöne Natur. 1990. Josef lebt mittlerweile in Deutschland. Die Sowjetunion ist zusammen gebrochen. Die Heimatstadt von Josef und seiner Tochter erreichen unzählige Flüchtlinge. Josef wird von seiner alten Heimat eingeholt. Leila versucht zwischen den beiden Welten zu vermitteln. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Sprung zwischen den Perspektiven und Zeiten wirkt fast fließend.

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4

Eine wirklich starke Geschichte, mit einem bisher wenig beleuchteten Blickwinkel. Es geht um Vertreibung und Neuanfang. Ums Anders sein und Zugehörigkeit. Bewegend und spannend. Leider hatte ich mit den Zeitsprüngen etwas zu kämpfen.

5

Die Verknüpfungen zwischen den beiden Kindheitsperspektiven sind sprachlich herausragend/besonders gestaltet, mit berührenden/aufklärenden Momenten!

3

„Sibirien steht vor mir auf dem Tisch, dreimal, auf Deutsch, Russisch und Kasachisch: Sibirien, Sibir, Tosaq.“ Eine Familiengeschichte, die die Seele verschiedener Nationen vereint, das klang für mich reizvoll. Ich hätte mir noch mehr Ursprüngliches gewünscht. Die kindliche Betrachtungsweise hat das Drama etwas geschmälert.

4

Schöne Geschichte, wirklich, aber einen Stern Abzug für die fehlenden Anführungszeichen

1

Das Buch verspricht einen spannenden Einblick in die deutsche Geschichte und dem Leben derjenigen die nach Kasachstan umgesiedelt und im Jahre der Jahre zurück nach Deutschland geholt wurden. Theoretisch interessant aber für mich war es wirres Springen zwischen den Epochen. In einzelnen Kapiteln wusste man manchmal nicht in welchem Jahr und welchem Land man sich befindet. Das war kein Buch für mich.

2

Geschafft, an sich ist es ein ganz gutes Buch, interessantes Thema. Allerdings kam ich nicht in den Lesefluss.. Schade.

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