Seraphim: 266613336 Wings
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Beschreibung
Buchinformationen
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Mit Verwunderung stelle ich fest, dass der Manga bei Goodreads nur Oshii zugeordnet ist. Dabei ist doch einer der Gründe dafür, dass er nie fertig gestellt wurde, dass es angeblich kreative Differenzen zwischen den beiden Schöpfern gab: Mamoru Oshii und Satoshi Kon. Ihres Zeichens beide v.A. Anime-Regisseure. Umso erstaunlicher ist es, dass sie sich an einen Manga wagten. "Seraphim..." ist fantastisch und ich kann kaum sagen in welche Schublade ich es genretechnisch stecken würde. Was für ein Jammer, dass es nie beendet wurde. Die Story handelt von einer Pandemie, die Menschen optisch in Engel verwandelt, aber auch willenlos und kaum lebensfähig zurücklässt. Zeitgleich gibt es eine Art Vogel-Manie, in der sich Riesenschwärme bilden. Die Menschen panicken, es kommt zu Verbrechen gegen die Menschheit, um die Krankheit einzudämmen. Naaa? Das spielt doch noch ansatzweise in die Worst-Case-Szenarien, die wir zu beginn der kürzlichen Corona-Pandemie hatten. Das Artwork ist unfassbar gut, detailliert, atmosphärisch, filmreif. Was sonst erwartet man von Anime-Regisseuren? Aber es ist auch schmerzhaft unbeendet. Gerade an einem Abschnitt der Geschichte, wo man der Auflösung der Geheimnisse näher gekommen wäre. Tja. Da sind wir nun. Ich hatte mir von den beiden(!) Nachworten ein paar Hinweise erhofft, wo das ganze noch hingegangen wäre. Die bekam ich leider nicht. Das Nachwort des englischen Editors war zwar clever , witzig und gut recherchiert, aber auch extrem ausufernd. Musste ich die Geschichte Chinas so im Detail wissen, um dem Manga folgen zu können? Nein. So verbleiben wir mit einem großen Mysterium. Ob Oshii das Schweigen über die Zusammenarbeit und den Ausgang des Manga nochmal bricht? Ich glaube nicht dran, aber ich verbleibe in Bewunderung für beide. Rest in peace, Satoshi Kon.
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Mit Verwunderung stelle ich fest, dass der Manga bei Goodreads nur Oshii zugeordnet ist. Dabei ist doch einer der Gründe dafür, dass er nie fertig gestellt wurde, dass es angeblich kreative Differenzen zwischen den beiden Schöpfern gab: Mamoru Oshii und Satoshi Kon. Ihres Zeichens beide v.A. Anime-Regisseure. Umso erstaunlicher ist es, dass sie sich an einen Manga wagten. "Seraphim..." ist fantastisch und ich kann kaum sagen in welche Schublade ich es genretechnisch stecken würde. Was für ein Jammer, dass es nie beendet wurde. Die Story handelt von einer Pandemie, die Menschen optisch in Engel verwandelt, aber auch willenlos und kaum lebensfähig zurücklässt. Zeitgleich gibt es eine Art Vogel-Manie, in der sich Riesenschwärme bilden. Die Menschen panicken, es kommt zu Verbrechen gegen die Menschheit, um die Krankheit einzudämmen. Naaa? Das spielt doch noch ansatzweise in die Worst-Case-Szenarien, die wir zu beginn der kürzlichen Corona-Pandemie hatten. Das Artwork ist unfassbar gut, detailliert, atmosphärisch, filmreif. Was sonst erwartet man von Anime-Regisseuren? Aber es ist auch schmerzhaft unbeendet. Gerade an einem Abschnitt der Geschichte, wo man der Auflösung der Geheimnisse näher gekommen wäre. Tja. Da sind wir nun. Ich hatte mir von den beiden(!) Nachworten ein paar Hinweise erhofft, wo das ganze noch hingegangen wäre. Die bekam ich leider nicht. Das Nachwort des englischen Editors war zwar clever , witzig und gut recherchiert, aber auch extrem ausufernd. Musste ich die Geschichte Chinas so im Detail wissen, um dem Manga folgen zu können? Nein. So verbleiben wir mit einem großen Mysterium. Ob Oshii das Schweigen über die Zusammenarbeit und den Ausgang des Manga nochmal bricht? Ich glaube nicht dran, aber ich verbleibe in Bewunderung für beide. Rest in peace, Satoshi Kon.




