Selbst denken
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Harald Welzer, geboren 1958, ist Sozialpsychologe. Er ist Direktor von FUTURZWEI. Stiftung Zukunftsfähigkeit und des Norbert-Elias-Centers für Transformationsdesign an der Europa-Universität Flensburg. In den Fischer Verlagen sind von ihm u. a. erschienen: »Täter. Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden«, »Klimakriege. Wofür im 21. Jahrhundert getötet wird«, »Alles könnte anders sein. Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen«, »Nachruf auf mich selbst. Die Kultur des Aufhörens« und – gemeinsam mit Richard David Precht – »Die vierte Gewalt. Wie Mehrheitsmeinung gemacht wird, auch wenn sie keine ist«. Seine Bücher sind in 21 Ländern erschienen.
Beiträge
Harald Welzers Buch ist ein dringender Appell zur Mündigkeit in einer Gesellschaft, die von Konsumwahn und politischer Passivität gelähmt ist. Der Soziologe analysiert, wie die Illusion von unendlichem Wachstum und Komfort uns die Zukunft als Versprechen genommen und durch Bedrohung ersetzt hat. Er diagnostiziert eine gesellschaftliche Apathie, in der wir zwar die Probleme (Klimakrise, Ungleichheit) erkennen, aber im Modus des passiven Konsumenten verharren. Welzer fordert uns auf, im Sinne Kants „selbst zu denken“ und die Komfortzone zu verlassen. Das Buch ist ein provokantes, aber hochaktuelles sozialpsychologisches Pamphlet, das zur Reflexion über die eigenen Lebensentwürfe zwingt. 🛠️ Widerstand im Alltag Die „Anleitung zum Widerstand“ im zweiten Teil des Buches ist der konstruktive Kern. Welzer argumentiert, dass die große Transformation im Kleinen beginnt: beim Verzicht, beim Teilen und in der aktiven Gestaltung lokaler Alternativen. Er präsentiert attraktive Beispiele wie Genossenschaften, Reparaturnetzwerke oder Crowd-Funding-Projekte, die zeigen, dass ein gutes Leben jenseits des Wachstumszwangs nicht nur möglich, sondern erfüllender ist. Das Buch ist somit kein deprimierendes Klagelied, sondern eine energetische Handlungsanweisung an jeden Einzelnen, durch konkrete, widerständige Schritte die eigene Zukunft und damit die Gesellschaft neu zu denken und zu gestalten.
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Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Harald Welzer, geboren 1958, ist Sozialpsychologe. Er ist Direktor von FUTURZWEI. Stiftung Zukunftsfähigkeit und des Norbert-Elias-Centers für Transformationsdesign an der Europa-Universität Flensburg. In den Fischer Verlagen sind von ihm u. a. erschienen: »Täter. Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden«, »Klimakriege. Wofür im 21. Jahrhundert getötet wird«, »Alles könnte anders sein. Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen«, »Nachruf auf mich selbst. Die Kultur des Aufhörens« und – gemeinsam mit Richard David Precht – »Die vierte Gewalt. Wie Mehrheitsmeinung gemacht wird, auch wenn sie keine ist«. Seine Bücher sind in 21 Ländern erschienen.
Beiträge
Harald Welzers Buch ist ein dringender Appell zur Mündigkeit in einer Gesellschaft, die von Konsumwahn und politischer Passivität gelähmt ist. Der Soziologe analysiert, wie die Illusion von unendlichem Wachstum und Komfort uns die Zukunft als Versprechen genommen und durch Bedrohung ersetzt hat. Er diagnostiziert eine gesellschaftliche Apathie, in der wir zwar die Probleme (Klimakrise, Ungleichheit) erkennen, aber im Modus des passiven Konsumenten verharren. Welzer fordert uns auf, im Sinne Kants „selbst zu denken“ und die Komfortzone zu verlassen. Das Buch ist ein provokantes, aber hochaktuelles sozialpsychologisches Pamphlet, das zur Reflexion über die eigenen Lebensentwürfe zwingt. 🛠️ Widerstand im Alltag Die „Anleitung zum Widerstand“ im zweiten Teil des Buches ist der konstruktive Kern. Welzer argumentiert, dass die große Transformation im Kleinen beginnt: beim Verzicht, beim Teilen und in der aktiven Gestaltung lokaler Alternativen. Er präsentiert attraktive Beispiele wie Genossenschaften, Reparaturnetzwerke oder Crowd-Funding-Projekte, die zeigen, dass ein gutes Leben jenseits des Wachstumszwangs nicht nur möglich, sondern erfüllender ist. Das Buch ist somit kein deprimierendes Klagelied, sondern eine energetische Handlungsanweisung an jeden Einzelnen, durch konkrete, widerständige Schritte die eigene Zukunft und damit die Gesellschaft neu zu denken und zu gestalten.





