Seitenwechsel

Seitenwechsel

Hardcover
3.847
Harlem RenaissanceRassismusGesellschaftsromanUsa

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Beschreibung

"Nella Larsens Roman Seitenwechsel ist das Gegenstück zu Scott Fitzgeralds Der große Gatsby." Irene Redfield flieht vor der Hitze eines heißen Sommertages ins Dachrestaurant des Drayton Hotels in Chicago. Sie traut ihren Augen kaum, als sie hier ihre Freundin aus Kindertagen wiedertrifft. Clare Kendry ist nach dem frühen Tod ihres Vaters bei weißen Verwandten aufgewachsen und der Kontakt zwischen den Freundinnen abgerissen. Zwei Jahre später zieht Clare nach New York und meldet sich bei Irene, die in Harlem lebt, während Clare in der Welt der Weißen zu Hause ist. Clare ist mit einem Rassisten verheiratet, der nicht auch nur entfernt von ihrer schwarzen Herkunft ahnt. Zudem beunruhigt Irene mehr und mehr, daß Clare eine magische Wirkung auf ihren eigenen Ehemann zu haben scheint. Clare, die Wanderin zwischen den Welten, liebt die Gefahr und das Spiel mit dem Feuer – und droht ständig, sich zu verbrennen.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
192
Preis
20.60 €

Autorenbeschreibung

Nella Larsen, am 13. April 1891 in Chicago, Illinois, als Nellie Walker geboren. Ihre Mutter war eine dänische Immigrantin. 1919 heiratete sie den bekannten Physiker Elmer Imes und begann zu schreiben. 1928 veröffentlichte Larsen ihren ersten Roman Quicksand, ein Jahr später erschien Seitenwechsel. Dieser schmale Roman gehört heute zu den großen Klassikern der amerikanischen Literatur. Sie reiste durch Europa, verkehrte in literarischen Zirkeln und schrieb an einem dritten Roman, der nie erschien. Nach ihrer Scheidung 1933 lebte sie zurückgezogen und arbeitete erneut als Krankenschwester. Sie verstarb am 30. März 1964 in Brooklyn.

Beiträge

6
Alle
5

This is not only a book about passing as white and all its implications, it's also about forcing yourself into someones life. I think the biggest theme is dishonesty, in various different ways. For such a short book it is full of moments that hit hard, that show someones secret feelings as well as how they think they need to behave. Clare and Irene are fascinating characters, both flawed in very different ways, with one of the books greatest strengths being how well it lets you into Irenes head.

5

Inhaltlich und sprachlich immer noch aktuell. Es ist fast wie bei einem drohenden Unglück, man möchte es nicht sehen und kann doch den Blick nicht abwenden.

4

There’s so much negativity towards white passing people and how they used their light skin to ensure they’re safety, but it has to be jealously and colorism that influences that. They could not choose if they were white passing, and they chose to use that privilege to make sure they wouldn’t be hurt. Yes, it sucks that not everybody has that same privilege, but I’m all for people doing what they need to do to live. Also, the way that fetishization was described was absolutely perfect.

It was, she cried silently, enough to suffer as a woman, an individual, on one's own account, without having to suffer for the race as well. It was a brutality, and undeserved. Took me long enough to read this very short book, but I finally finished it! Classics aren't really my cup of tea, I usually hate the old language and the racist undertones. However, it was about time to read a classic by a Black woman, and I liked it more than I anticipated. It's really thought-provoking but the open end left me unsatisfied. Yet the story was entirely new to me, I didn't know anything about it and I was curious to find out more about Clare and Irene.

3

Like a lot of modern american the end is the best part!!!! kinda reminiscent of ethan frome

5

Beunruhigend. Für mich eine sehr fremde Welt, überraschende Sprache. Und das Ende ein Schock.

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