Seamere College 1. Strange Familiars

Seamere College 1. Strange Familiars

E-Book
4.060

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Beschreibung

Chaos in London, magische Wesen außer Kontrolle – und zwei Rivalen, die sich zusammenraufen müssen. Gwendolynne Chan will nur ihren Abschluss am Seamere College für magische Tiermedizin schaffen und die Auszeichnung als Jahrgangsbeste erhalten. Doch Harrisford Briggs, ihr arroganter Kommilitone aus reichem Elternhaus, kommt ihr dabei ständig in die Quere. Als gefährliche Magieexplosionen die Stadt erschüttern, die etwas mit den magischen Tieren in Gwens und Harrisfords Obhut zu tun haben, bleibt ihnen nur eins: zusammenarbeiten. Zwischen knisternden Flirts, hitzigen Wortgefechten und einem mürrischen sprechenden Kater steht plötzlich mehr auf dem Spiel als nur ihr Abschluss – nämlich das Schicksal der ganzen magischen Welt.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fantasy
Sub-Genre
Romantasy
Format
E-Book
Seitenzahl
448
Preis
9.99 €

Autorenbeschreibung

Keshe Chow wurde in Malaysia geboren und wanderte mit zwei Jahren nach Australien aus. Sie lebt in Naarm (Melbourne) mit ihrem Ehemann, zwei Kindern und einer eiscremebesessenen Katze namens Wasabi.

Beiträge

30
Alle
3.5

Herzallerliebste magische Tierwesen treffen auf Wirtschaftspolitik und Rivals to Lovers

Ich habe mich von diesem Buch, das ich trotz der Spannung eher der Cozy Romantasy zuordnen würde, insgesamt sehr gut unterhalten gefühlt und bin begeistert von den vielen kleinen kreativen (magischen) Details, die die Autorin eingebaut hat. Der Schreibstil ist flüssig, humorvoll und locker. Es wird abwechselnd aus den Perspektiven von Gwen und Harrisford erzählt, was ich gelungen fand. In beide Charaktere konnte ich mich gut hineinversetzen, fand ihren Schlagabtausch teilweise sehr amüsant, teilweise aber auch ein bisschen albern. Insgesamt kam es mir so vor, als ob die beiden Protagonist*innen deutlich jünger waren als Mitte 20. Das trotzige Verhalten gerade von Gwen hatte manchmal eher etwas von einem pubertierenden Teenie. Deshalb fand ich die Liebesgeschichte manchmal nicht ganz überzeugend, dann aber wiederum auch sehr rührend. Regelrecht dahingeschmolzen bin ich bei den wirklich sehr niedlichen Beschreibungen der magischen Seelentiere und mythischen Kreaturen und ihrer Behandlung. Man merkt, dass die Autorin Tierärztin ist und ihre Freude daran hatte, ihr Wissen auf die magische Welt zu übertragen. Gerade Percy hat sich mit seiner speziellen Art in mein Herz geschlichen. Das Worldbuilding erscheint mir nicht komplett ausgereift, manches ging mir dann doch ein bisschen zu einfach und ich weiß nicht, ob in den Fortsetzungen noch Erklärungen folgen werden. Trotzdem hat es mir gefallen, denn die Magie ist hier eine endliche Ressource, die streng reglementiert wird, und es gibt sogar zwei Konzerne mit Marktmonopol. Dieses System und seine Folgen erinnert an wirtschaftspolitische Probleme unserer heutigen Zeit, was ich sehr elegant fand. Spannung wurde in dieser Story natürlich auch geboten und man konnte wilde Spekulationen anstellen, was mir großen Spaß gemacht hat. Mein Fazit: Auch wenn ich das Verhalten der Hauptcharaktere teilweise etwas kindisch und das Worldbuilding nicht ganz ausgereift fand, habe ich dieses Buch vor allem wegen der magischen Tierwesen und der spannenden Storyline bei gleichzeitigem Wohlfühlfaktor sehr genossen.

4

Eine cozy Romantasy-Geschichte mit spannenden Magiesystem! ✨

Eine wirklich gemütliche und süße Romantasy Geschichte! Ich hatte eine tolle Zeit mit dem Buch und war von Anfang an begeistert - besonders von dem Magiesystem und der Idee rund um die magischen Tierwesen. Auch die Charaktere konnten mich größtenteils überzeugen. Gwendolynne war mir von Anfang an sehr sympathisch und mir hat generell ihre Entwicklung im Buch sehr gefallen. Manche ihrer Entscheidungen und Gedankengänge konnte ich zwar nicht immer vollständig nachvollziehen, und die wiederkehrenden Kommunikationsprobleme zwischen den Hauptcharakteren wurden mit der Zeit stellenweise etwas anstrengend, dennoch mochte ich sie als Protagonistin wirklich gern. Umso gespannter bin ich darauf, wie sie sich im zweiten Band weiterentwickeln wird. Der männliche Protagonist Harrisford war für mich leider doch eher schwach ausgebaut, er war dann doch eher einer dieser typischen gut aussehenden Studenten, der unserer Protagonistin Paroli bietet und sie herausfordert. Seine Hintergrundgeschichte wurde jedoch im Laufe des Buches deutlich interessanter, was mir sehr gefallen hat. Insgesamt fand ich die Geschichte wirklich besonders, weil sie sich angenehm von vielen anderen Romantasy-Büchern abhebt. Wer Harry Potter, magische Tierwesen und süße romantische Geschichten liebt, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. Einige Szenen waren für meinen Geschmack etwas zu lang gezogen und ich hatte öfter das Gefühl, dass zuvor aufgebaute Spannung zu schnell wieder verloren ging, wodurch die Handlung stellenweise etwas langatmig wirkte. Das Ende hingegen war unglaublich spannend und hat viele Fragen offengelassen, genau so, dass ich jetzt unbedingt den zweiten Band lesen möchte, um zu erfahren, wie es weitergeht. Das Buch überzeugt natürlich auch mit seinem wunderschönen Cover und dem tollen Farbschnitt, was sehr schön im Bücherregal aussieht. Von mir eine klare Empfehlung. :) 4/5 🌟

4.5

Eine großartige Urban-Fantasy-Geschichte mit interessantem Magie-System. Gwen und Harrisford stehen kurz vor ihrem Collegeabschluss in magischer Tiermedizin, zwar in unterschiedlichen Bereichen, aber trotzdem sind sie die größten Konkurrenten. Es geht ihnen nicht nur um den Platz als Jahrgangsbester sondern auch mit dem sicheren Job im Ministerium. Die Geschichte wird aus beiden Ich-Perspektiven erzählt und es hat so Spaß gemacht, die Gedanken und Gefühle der zwei mitzuerleben. Als plötzlich immer wieder magische Explosionen stattfinden, die magischen Tiere durcheinanderbringen und auch eine Gefahr für die Welt sind, kommt es dazu, dass die beiden Rivalen zusammenarbeiten und versuchen den Ursprung zu finden. Es war extrem spannend, witzig, spicy und obwohl das Buch ganz schön dick ist, fliegt man nur so durch die Seiten, Es lässt sich richtig gut weglesen, weil man es auch gar nicht mehr aus der Hand legen will. Ich würde - besonders nach diesem fiesen Cliffhanger - am liebsten sofort weiterlesen, aber der der einzige Wermutstropfen an der Geschichte ist, dass Band 2 - nach meiner Recherche - erst 2028 erscheinen wird.

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4

Gemächlicher Start mit emotionalem Cliffhanger-Finale

Die Geschichte fängt sehr gemächlich an. Am Anfang hat man viele cosy Academia-Academia-Academia-Academia-Vibes und bekommt die volle Rivals to Lovers-Breitseite. Die Welt mit magischen Familiar-Haustieren und mythischen Kreaturen wie Drachen als ganz normalem Bestandteil der Fauna und Firmen, die Magie verkaufen wirkt gleichzeitig märchenhaft fantastisch und futuristisch. Die Geschichte ist einige Zeit ganz nett, doch als Gwen und Harrisford beginnen herauszufinden, was hinter den Explosionen steckt, nimmt sie ordentlich Tempo auf, wird actionreich und es geht um mehr als akademische Rivalität und Gefühle. Was mich manchmal echt aus dem Lesefluss gebracht hat, waren Harrisfords übermäßig politisch korrekte Monologe, die einfach nicht authentisch bei seinem Charakter wirken. Er soll ja etwas arrogant und snobistisch wirken, denkt dann aber "ich als privilegierter weißer Mann...". Ebenso wirken diverse Randgruppen wie der politischen Korrektheit halber aufgeführt (eine Protagonistin ist blind, es hat aber null Einfluss auf die Story, das selbe gilt für eine PoC und einen homosexuellen Charakter, es wirkt einfach wie aufgesetzte Awareness und null authentisch). Das hat mich beim Lesen schon gestört. Insgesamt vergebe ich 4 von 5 Sternen.

Gemächlicher Start mit emotionalem Cliffhanger-Finale
3.5

Magische Ideenwelt mit kleinen Schwächen

Keshe Chow hat hier in meinen Augen eine unglaublich kreative und faszinierende Welt erschaffen. Seelentiere, magische Wesen und eine Magie, die erst geschöpft werden muss. Das fand ich wirklich frisch und einzigartig an. Besonders gefallen hat mir der lockere Schreibstil. Außerdem mochte ich sehr, wie Chow ihre chinesischen Wurzeln mit Humor und Charme in die Geschichte einfließen lässt. Auch die beiden Protagonisten fand ich grundsätzlich sympathisch und ihre Handlungen meist nachvollziehbar. Einige Entscheidungen wirkten auf mich allerdings etwas fragwürdig. Vor allem Gwen, die in emotionalen Angelegenheiten scheinbar überhaupt nichts versteht, sowie Harrisford, der plötzlich von der großen Liebe spricht, konnte ich nicht immer ganz nachvollziehen. Dadurch blieb die sich entwickelnde Beziehung für mich leider stellenweise etwas schwer greifbar. Das Worldbuilding besitzt außerdem enormes Potenzial. Die Idee der Seelentiere fand ich großartig und die Beschreibungen der magischen Kreaturen waren teilweise wirklich bezaubernd. Dennoch hat mir in vielen Bereichen etwas mehr Tiefe gefehlt. Das Buch bietet zwar sehr viel Handlung, doch dadurch blieben für mein Empfinden einige Aspekte der Welt und Charakterentwicklung auf der Strecke.

Magische Ideenwelt mit kleinen Schwächen
3.5

Handlung mit Potential

Strange Familiars von Keshe Chow klang für mich vom Klappentext und der Leseprobe her schon unglaublich spannend und mal nach einer etwas anderen Fantasy-Handlung als sonst. Daher war ich schon total gespannt wie es weitergeht. Die Handlung hatte auch auf jeden Fall Potential. Wir haben hier die Rivalität zwischen den besten beiden Studenten am Seamere College. Harrisford: reich, intrigant und sehr von sich selbst überzeugt und Gwendolynne: Stipendiatin, kommt gerade so über die Runden, sehr zielstrebig und eher für sich. Ich fand beide auf ihre Art auch sympathisch, aber im Verlauf der Geschichte hat das ständige hin und her zwischen den beiden eher gestört. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm, man konnte der Handlung gut folgen. Allerdings hat es mir an Tiefe und Emotionen gefehlt. Das Magiesystem beispielweise war eher an der Oberfläche, es wurde wenig erklärt. Die Rivalität wurde auch zu schnell fallen gelassen, bzw. flammte zwischendurch kurz wieder auf. Die ständigen Missverständnisse zwischen den beiden und die fehlende Kommunikation empfand ich auch einfach nur unnötig dramatisch und kompliziert. Für mich war da auch keinerlei Tension zwischen den beiden Protagonisten, man hat es ihnen nicht abgenommen. Das Ende kam für mich zu schnell und abrupt und wirkte von der Handlung auch unrealistisch. Das erste Buch der Reihe konnte mich daher insgesamt leider nicht überzeugen und den zweiten Teil werde ich vermutlich nicht lesen. Die Geschichte hat zwar Potential, allerdings blieb das auf der Strecke, denn der Fokus war hier eher auf dem Romance-als auf dem Fantasy-Anteil. Für mich daher nur 3,5 Sterne.

5

Magische Tiermedizin

In London geraten magische Wesen außer Kontrolle. Daher muss die ehrgeizige Studentin für magische Tiermedizin Gwendolyne Chan, die eigentlich nur Jahrgangsbeste werden will, sich ausgerechnet mit ihrem arroganten Rivalen Harrisford Briggs zusammentun, um die Ursache der gefährlichen Magieexplosionen aufzudecken. Zwischen hitzigen Wortgefechten und einem sprechenden Kater entwickelt sich eine unerwartete Zusammenarbeit, während gleichzeitig das Schicksal der magischen Welt auf dem Spiel steht. Am Anfang der Geschichte werden wir direkt in eine Tiermedizinische Untersuchung Untersuchung hineingeworfen. Wohlgemerkt eine magische Tiermedizinische Untersuchung, die für den weiteren Verlauf der Geschichte noch sehr wichtig ist. Unseren zweiten Protagonisten, Harrisford Briggs, lernen wir kurz darauf bei einer Begegnung mit Gwendolynne Chan kennen. Das gefällt mir besonders gut, weil wir in dem Zuge auch direkt die Dynamik zwischen den beiden kennenlernen. Die magischen Aspekte werden in dem gesamten Buch nicht wirklich genau erklärt, da sie aber auch den Figuren nicht genau bekannt sind. Das System ist allerdings trotzdem oder gerade deswegen sehr interessant und wird auch in vielen Aspekten hinterfragt. Genauso geht es oft um die große Lücke zwischen sehr arm und sehr reich und darum, dass beides nicht einfach ist, besonders im Umgang mit Leistungsdruck und den eigenen Eltern. Zwischen unseren beiden Protagonisten kommt es während der Geschichte häufiger zu Missverständnissen, bei denen es dann besonders amüsant ist, beide Perspektiven zu hören und dadurch selbst die Ursachen der Missverständnisse zu verstehen. Durch diese Probleme entstehen auch immer wieder neue Dynamiken zwischen den Protagonisten, durch welche wir verschiedenste Seiten der beiden kennenlernen auch im Umgang miteinander. Der Schreibstil war an sich angenehm zu lesen, hat aber aufgrund vieler Tiermedizinischer Fachbegriffe zu einigen Stolperen geführt. Natürlich könnte man diese Begriffe googeln, allerdings hätte ich es schön gefunden, wenn es dazu ein Glossar gegeben hätte. Hin und wieder gab es einige traurige Stellen, die sehr emotional geschrieben waren und einen damit selbst zum nachdenken angeregt haben. Den Plottwist habe ich so nicht kommen sehen, er war aber dennoch nachvollziehbar und hat alles, was man bis dahin zu wissen glaubte nochmal ganz schön durcheinander geworfen. Insgesamt würde ich das Buch als eine sehr packende und bewegende Romantasy Geschichte beschreiben, die ich defintiv empfehlen würde. Ich freue mich achon jetzt auf die Fortsetzung.

Magische Tiermedizin
4

Magische Wesen, Dark-Academia-Vibes und eine Enemies-to-Lovers Romanze

"Strange Familiars" ist eine süße Romantasy mit Dark-Academia-Vibes, einiges an Spice, Magie, magische Wesen und einer Enemies-to-Lovers-Romance. Im klaren Fokus liegt hier die Romance zwischen Harrisford und Gwendolynne. Harrisford ist ein reicher, arroganter Schnösel, der um jeden Preis das Studium als Jahrgangsbester abzuschließen, um einen Job am Ministerium für Magische Wesen zu ergattern. Seine größte Konkurrentin ist Gwendolynne. Sie kommt aus ärmlicheren Verhältnissen und der Erfolg im Studium ist nicht nur für sie, sondern auch für ihre Eltern von entscheidender Bedeutung, damit ihr Familienunternehmen vor dem Ruin bewahrt wird. Als eines Tages Magieexplosionen London erschüttern, wollen Gwen und Harrisford beide aus unterschiedlichen Gründen, aber mit demselben Ziel, herausfinden, was dahintersteckt und lernen sich so immer besser kennen. Die Romance-Story ist schon relativ klischeehaft, aber trotzdem süß. Für meinen Geschmack stand sie aber etwas zu sehr im Fokus, ich hätte mich über etwas mehr Worldbuilding stattdessen gefreut, weil ich hier sehr großes Potential sehe. Ich fand einige der magischen Aspekte der Welt sehr interessant und es war wirklich mal ein erfrischender neuer Ansatz. Magie zählt als Währung und wird zur Verfügung gestellt, aber auch kontrolliert von zwei großen Konzernen. Die Magie und der Fantasy-Teil treffen hier quasi auch auf Wirtschaft und Politik im weitesten Sinne. Die magischen Wesen spielen hier eher eine Nebenrolle, wobei die Seelentiere von Gwen und Harrisford natürlich eher im Fokus stehen als nur die Tiere, die sie im Rahmen ihres Studiums behandeln. Hier hätte ich mich aber gerne einen noch stärkeren Fokus gewünscht, da ich das anhand des Titels und des Klappentext erwartet hätte und ich das mit am interessantesten fand. Manche Teile der Story, die mit den Magieexplosionen zu tun haben, fand ich etwas verwirrend und unnötig verkompliziert. So richtig hatte ich am Ende nicht das Gefühl, das verstanden zu haben, was es genau damit auf sich hat. Aber vielleicht kommt das dann ja im Folgeband. Insgesamt eine gemütliche, romantische Geschichte mit Fantasy-Aspekten und guten Ansätzen. Von der Fortsetzung erwarte ich noch mehr Worldbuilding, einen stärkeren Fokus auf den magischen Geschöpfen und etwas mehr Spannung.

Magische Wesen, Dark-Academia-Vibes und eine Enemies-to-Lovers Romanze
4

Dieses Buch wirft einen direkt in ein herrlich chaotisches Abenteuer voller magischer Tiere, schräger Ideen und jeder Menge Atmosphäre. Ob Rautenpython, Edelpapagei, Einhorn oder Meerschweinchen – hier findet wirklich jede*r sein persönliches Seelentier. Dazu kommt ein sprechender Kater, explosive Magie und die vielleicht wichtigste Frage überhaupt: Motorrad oder Drache als Fortbewegungsmittel? Die Antwort fällt ehrlich gesagt ziemlich schwer. Die Geschichte schafft es, gleichzeitig witzig, romantisch und spannend zu sein, ohne dass sich die einzelnen Elemente gegenseitig verdrängen. Viele Szenen haben genau den richtigen Humor, sodass man immer wieder schmunzeln muss, während die Mysteryanteile konstant kleine Spannungsfunken streuen und dafür sorgen, dass man unbedingt weiterlesen möchte. Besonders die fantastische Stimmung zieht sich durch das gesamte Buch und macht die Welt lebendig und charmant. Zum Schluss muss ich aber doch noch etwas kritisieren: Für das Thema selbstverletzendes Verhalten hätte es unbedingt eine Triggerwarnung geben sollen. Gerade weil das Buch ansonsten so leicht und unterhaltsam wirkt, kam dieser Aspekt sehr unerwartet.

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5

Von Erzfeinde, zu Partner und zu Liebenden 💖

Auf einen magischen Collage lernt Gwendolynn magische Seelentiere zu verarzten. Sie ist die Jahrgangsbeste. Als sie eines Abends einen Kater einschläfern soll kann sie es nicht und nimmt ihn kurzerhand mit. 🐈‍⬛ Er wird zu ihrem Seelentier, sein Name ist Percy. Er ist sehr sarkastisch und nennt sie Haarlose. Auf Platz zwei steht Harrisford, der auch Tiermedizin studiert. Nur sind seine Tiere etwas größer, es handelt sich um Drachen und Zentauren. Sein Seelentier ist dagegen eher sehr winzig, eine Bartagame Namens Pudding. 🍮 Die sehr Mütterlich zu ihm ist. Als es zu Magieexplosionen kommt wollen beide heraus finden woran es liegt. 🔎 Sie arbeiten zusammen und jeder findet andere Dinge heraus. Es kommen erschreckende Dinge zum Vorschein. 😱 Beide kommen sich näher. Sie küssen sich, schlafen miteinander und gestehen sich in stillen ein das sie mehr als nur Freundschaft füreinander empfinden. 🫦🔥❤️ Als sie in der endlosen Leere sind muss sich Harrisford entscheiden. Entweder es kommt zu einer Explosion oder er rettet Gwendolynn. 🫂💥 Er stößt sie durch das Portal. Ich hoffe im zweiten Buch wird Gwendolynn ihn retten. Und das alles dunkle ans Licht kommt. 🍀

Von Erzfeinde, zu Partner und zu Liebenden 💖
4

Rivals-to-Lovers in Bestform mit einem modernen, magischen College-Setting

Ich glaube, ich habe schon lange keine Rivals-to-Lovers-Story mehr gelesen, bei der der Rivalen-Anteil so gut angelegt war, denn Gwendolynne Chan und Harrisford Briggs sehen sich nicht nur akademisch gesehen wirklich lange Zeit als die größten Konkurrenten an. Aber „Seamere College 1. Strange Familiars“ von Keshe Chow hat mich auch auf ganz anderen Ebenen begeistert. Angefangen mit dem Weltenbau, bei dem mich die Verknüpfung von Magie und Technik fasziniert hat. Dazu kamen die magischen Tierwesen und Seelentiere wie der mürrische Kater Percy, um die sich die beiden Rivalen am Seamere College in ihrer Ausbildung kümmern. Und zuletzt mag ich es immer, wenn es auch eine konfliktgeladene gesellschaftliche Ebene gibt - hier vor allem gekennzeichnet durch einen Konzern, der Magie verkauft und Menschen wie Gwen, die an allen Ecken und Enden sparen müssen, um an genug Magie für ihre Arbeit zu kommen. Die Story selbst ist tatsächlich für mein Empfinden ein wenig durchschaubar gewesen, und an manchen Stellen kamen die Lösungen doch sehr schnell und einfach zu Gwen und Harrisford. Aber dennoch hatte ich viel Spaß, die beiden dabei zu begleiten, wie sie nach den Ursachen für die Magieausbrüche und dem merkwürdigen Verhalten der magischen Tiere auf den Grund gehen. Dabei fand ich es amüsant zu lesen, wie sie sich immer wieder gezofft haben. Harrisford war mir anfangs sogar richtig unsympathisch, aber der erste Eindruck kann täuschen, und hier passte es einfach wunderbar zur Story. Gleichzeitig konnte man eine gewisse Anziehung zwischen den beiden spüren. Manchmal fand ich die Umsetzung ein wenig plump, aber im Großen und Ganzen hat mir auch die Lovestory zwischen den beiden gefallen. Das Ende der Geschichte hat mich noch einmal so richtig gepackt und mich überzeugt, dass ich den zweiten Teil der Dilogie unbedingt lesen muss. Ich empfehle das Buch daher allen ab 16 Jahren, die Rivals-To-Lovers-Geschichten in einem modernen magischen Setting mögen.

Rivals-to-Lovers in Bestform mit einem modernen, magischen College-Setting
3.5

Bin ja großer Academic Rivals-Fan🙏 Hier hat mich der Plot & auch die Beziehung zwischen den beiden nicht soooo abgeholt

2.5

Ich kann nichts mit Protas anfangen, die im Selbstmitleid versinken & nicht miteinander reden. :(

Ein Buch über magische Tiermedizin? Her damit! Die Grundidee des Buches fand ich total toll und ich mochte die Stellen sehr gerne, bei denen es um die magischen Tiere ging. In der Welt von Strange Familiars hat nicht jeder endlos Magie, sondern man muss sie sich mithilfe von Credits kaufen. Klang für mich irgendwie etwas nach Cyperpunk, weshalb ich direkt begeistert war. Percy als Familiar fand ich so cool, wobei ich den Spitznamen, welcher für Gwen hatte, total unlustig und doof fand. Allgemein kam mir Percy viel zu kurz, obwohl er in den ersten Seiten so dramatisch vorgestellt wurde. Zu den Charakteren konnte ich keine wirkliche Bindung aufbauen, da es mir zu distanziert geschrieben war. Enemies to Lovers konnte ich gefühlt auch nur von Gwens Seite aus erkennen. Finde ich sehr schade. Der Konkurrenzkampf fing zwar spannend an, hat sich jedoch schnell gelegt. Lediglich Gwen hielt an ihrer Bissigkeit fest. Gwen war eine.. sagen wir es mal so.. sehr schwierige Protagonistin für mich. Sie ging mir mit ihrem Verhalten Harrisford gegenüber irgendwann tierisch auf den Wecker. Girl, du nervst. Ihren Gedankenumschwung konnte ich somit auch nicht nachvollziehen. Außerdem mochte ich ihr dauerhaftes Selbstmitleid nicht so gerne. Ich komme mit solchen Charakteren einfach nicht so gut klar, sorry. :( Eine Sache, die selbstverletzendes Verhalten beinhaltet, stieß mir nicht gut auf. Das Thema wurde meiner Meinung nach auch nicht ausreichend behandelt. Fazit Die zwischenmenschlichen Interaktionen haben mir das Buch kaputt gemacht und ich habe mich gefühlt, als würde ich eine Draco x Hermine Fanfiktion lesen. Die Tiermedizin hingegen fand ich super und auch das Magiesystem war mal was neues. Konnte mich nicht überzeugen.

Ich kann nichts mit Protas anfangen, die im Selbstmitleid versinken & nicht miteinander reden. :(
4

Dieses Buch hat mir wirklich Spaß gemacht und ließ sich sehr angenehm lesen. Der Schreibstil ist flüssig, cozy und sorgt gemeinsam mit dem guten Pacing dafür, dass man leicht durch die Geschichte kommt. Besonders das Setting hat mir gefallen: Die Verbindung von Veterinärmedizin und Magie fand ich kreativ und habe ich bisher so noch nie gelesen. Die Protagonist:innen mochte ich ebenfalls sehr. Durch die wechselnden POVs konnte ich mich gut in beide hineinversetzen und ihre Beweggründe wirkten für mich nachvollziehbar. Auch die Nebencharaktere waren sympathisch und haben zur warmen Atmosphäre beigetragen. Und natürlich haben die Seelentiere einen besonderen Charme mitgebracht. Insgesamt erinnert der Ton stellenweise an ein Jugendbuch, etwa durch bestimmte Momente von Verlegenheit oder romantischer Unsicherheit, sowie eine eher einfache Logik in manchen Situationen. Das hat den Lesespaß für mich aber nicht geschmälert. Ein kleiner Punkt, den ich mir anders gewünscht hätte: Ich hätte es schön gefunden, wenn die Dialoge der Seelentiere stärker hervorgehoben gewesen wären, damit sie sich noch klarer vom übrigen Text abheben. Insgesamt war es für mich eine sehr unterhaltsame, angenehme und charmante Lektüre. Ich werde den zweiten Teil auf jeden Fall lesen.

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4

Ein absolut magisches Buch. Ich muss sagen, beim Lesen war es so eine Verbindung aus Harry Potter, magische Tierwesen und Winx, denn mit den Seelentieren und dieser magischen anderen Welt war es einfach eine absolut tolle Kombi. Wir haben unsere Haupt Protagonistin mit einem magischen launischen Kater und unseren Hauptprotagonisten mit einer magischen Echse. Die beiden sind Rivalen, was den Abschluss angeht, weil jeder Klassen bester sein möchte, bis ihre Welt Kopf steht und sie zusammenarbeiten müssen, um die Welt vor Maggie Zerstörung zu retten. Dabei kommen sie sich auch langsam näher. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass die Charaktere zwar gut ausgearbeitet waren und die Liebesgeschichte auch nett war, aber ich irgendwie nicht so wirklich wahr mit ihnen geworden bin. An sich bin ich aber nur durch die Seiten geflogen und auch der Farbschnitt ist wunderschön.

4

Das Buch hatte zwischendrin seine Längen & die Charas waren teilweise nicht nachvollziehbar, sonst spannendes Buch.

Gwen ist eigentlich eine regelbewusste Einserstudentin, die sich immer an die Regeln hält, bis sie einen eigentlich gesunden Kater einschläfern soll. Kurzerhand nimmt sie diesen mit - was leider gegen die Regeln ist - was ausgerechnet ihr größter Erzfeind mitbekommt. Die Umstände ergeben es, dass die beiden die plötzlich häufig auftretenden Magieexplosionen gemeinsam untersuchen, die das Schicksal der Welt bedrohen könnten… Zu Beginn war ich sehr begeistert von dem Buch. Man kam super rein, die Welt war mega und Gwen hat das Herz am rechten Fleck und plötzlich noch einen sehr unterhaltsamen Kater. Harrisford verhält sich leider die Hälfte der Zeit genauso grausig, wie sich sein Name anhört, was dann leider auch Gwen und ihr Verhalten beeinträchtigt, wodurch ich sie dann auch nicht mehr nachvollziehen konnte. Leider dauert es sehr lange, bis der Knoten bei den beiden endlich platzt und man nicht mehr hoffen muss, dass die beiden sich möglichst selten über den Weg laufen. Der Rest der Handlung macht das zum Glück großteils wieder wett. So ist Gwen’s Umfeld super lieb und facettenreich und der halbe Krimi, der vor allem in der zweiten Hälfte an Fahrt aufnimmt spannend und auf die Auflösung wäre ich nur teilweise gekommen. Insgesamt hoffe ich, dass Band 2 weniger der Streitereien hat und wir uns mehr auf die Rettung der Menschheit konzentrieren können. Dann ist es auch empfehlenswert Band 1 zu lesen.

3.5

Schönes Buch für zwischendurch

Gwendolynne und Harrisford sind schon seit Beginn ihrer Zeit am Seamere College die größten Rivalen. Sie beide wollen aus unterschiedlichen Beweggründen Jahrgangsbester werden, da dieser Titel mit einem gut bezahlten Jobangebot einhergeht Als jedoch merkwürdige Magieexplosionen die Stadt erschüttern, sind sie gezwungen herauszufinden, was dahinter steckt An sich hat mir das Buch gefallen, doch es gibt auch ein paar kleine Kritikpunkte. Am meisten hat mich gestört, dass die Protagonisten beide absolut nichts gecheckt haben. Sie hat seine Zuneigung die ganze Zeit für einen Plan gehalten, mit dem er sie besiegen kann und er hat auch alles missverstanden Sie hätten bestimmt ab der Hälfte des Buches zusammen sein können, aber keiner der beiden hat es geschafft, die Zeichen richtig zu deuten, waseinigen Stellen einfach nur frustrierend für mich war. Außerdem fand ich die Geschichte zwar spannend, manche Stellen waren aber einfach nur kompliziert. Das worldbuilding an sich war zwar sehr interessant, ich hoffe aber, dass es im zweiten Teil etwas mehr davon gibt, weil hier ganz klar der Romance - Anteil im Vordergrund steht. Was okay ist, aber für mich wünsche ich mir einfach mehr worldbuilding. Aber jetzt zu den positiven Aspekten. Meiner Meinung nach waren die Charaktere sehr gut ausgearbeitet und es hat Spaß gemacht, sie seid ihrer Reise durch ihre absolut magische Welt zu begleiten Der Aspekt mit den Seelentieren hat mir sehr gefallen, besonders natürlich die Unterhaltungen mit Percy. Darauf freue ich mich auch schon wieder im zweiten Teil. Außerdem hat mir das Worldbuilding sehr gefallen, es wurden einige interessante Aspekte genannt, die das Lesen für mich sehr spaßig gemacht haben Außerdem wurden die Ungerechtigkeiten zwischen Arm und Reich gut hervorgehoben, was das Buch zu gleich glaubwürdiger gemacht und ein wichtiges Thema angesprochen hat. Die Idee von einem College für magische Veterinärmedizin hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, besonders die kleinen Vergleiche mit unseren Tieren, wie beispielsweise mit der Hauskatze und der Chimäre. Eine klare Leseempfehlung für alle, die eine Geschichte mit interressantem Worldbuilding und unvergesslich witzigen Charakteren wollen, in der der Romance - Anteil im Vorgergrund steht.

4

Grummeliger Kater, spannende Magie und überraschende Wendung

Von lekna Der Klappentext des Buches hat mich sofort angesprochen und neugierig gemacht. In dem Buch geht es um zwei Studenten, die an der Akademie Tiermedizin studieren. Dabei behandeln sie keine gewöhnliche Tiere, sondern magische Wesen (Familiare). Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Gwen und Harrisford erzählt, die Rivalen sind und den jeweilig anderen nicht leiden können. Doch als mysteriöse Magieexplosionen auftreten, sind sie gezwungen zusammen zu arbeiten. Die Lovestory entspricht dem bekannten Konzept Enemies-to-Lovers. Über die Vorgeschichte erfährt man nicht viel, daher war es für mich auch nicht ganz nachvollziehbar woraus sich die starke gegenseitige Abneigung begründet. Beide halten aber sehr lange an ihren Vorurteilen fest und denken immer gleich das Schlimmste von dem jeweilig anderen. Und anstatt sich auszusprechen, behalten sie ihre Gedanken und Gefühle meistens für sich. Den Twist zu einer Liebesromanze kommt mir daher auch etwas zu plötzlich. Aus diesem Grund konnte mich die Liebesgeschichte nicht vollkommen überzeugen. Trotzdem finde ich beide Charaktere sympathisch und es hat Spaß gemacht ihre Geschichte zu verfolgen. Auch liegt das Hauptaugenmerk des Buches nicht auf der Lovestory, sondern auf dem Rätsel um die Magieexplosionen. Die magische Welt und das Magiesystem finde ich sehr gut umgesetzt. Das Magiesystem ist erfrischend anders und das Rätsel um die Magieexplosionen total spannend. Ich finde gut, dass die Magie nicht einfach so das ist und jedem zur Verfügung steht. Das kenne ich bisher noch von keinem anderen Buch. Im letzten Drittel des Buches nimmt die ganze Handlung Fahrt auf und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ein weiteres Highlight ist der Kater Percy. Er ist süß beschrieben und seine Kommentare sind witzig. Leider meldet er sich überraschend wenig zu Wort. Ich hätte mir gewünscht, dass er präsenter ist und eine größere Rolle übernimmt. Das Buch endet an einer gemeinen Stelle, daher bin ich gespannt wie es weitergeht und freue mich im zweiten Teil mehr über das magische London zu lesen.

4

Wähle dein Seelentier

🐾 Rezension: Strange Familiars – Seamore College Dilogie Band 1 von Keshe Chow 🐾 Wo sind die Tierfreunde unter euch? Welches wäre euer Seelentier? ✨ Harrisford hat als Seelentier eine Bartagame, während Gwen einen arroganten kleinen Arsch von Kater „erbt“ – ihre Worte, nicht meine. 😆 Ich würde definitiv die Bartagame wählen. Unsere Bartagame Betty hat uns immerhin 15 Jahre begleitet. ❤️ Die Idee mit den Seelentieren und magischen Begleitern hat mir richtig gut gefallen und war mal etwas anderes. Im Mittelpunkt stehen Gwendolynne Chan und Harrisford Briggs, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Gwen kämpft sich als ehrgeizige Studentin durchs Studium, während Harrisford aus einer wohlhabenden Familie stammt und ihr als Rivale ständig in die Quere kommt. Als magische Explosionen London erschüttern und magische Wesen außer Kontrolle geraten, müssen die beiden widerwillig zusammenarbeiten. Dabei gerät ihre jahrelange Rivalität ordentlich ins Wanken. 🔥 Besonders gelungen fand ich die wechselnden Perspektiven, durch die vor allem Harrisford immer mehr Tiefe erhält. Gleichzeitig thematisiert das Buch auch Alltagsrassismus gegenüber Gwen, etwa durch stereotype Aussagen wie „Alle Asiaten sehen gleich aus“. Der Schreibstil ist flüssig, humorvoll und die tierischen Sidekicks haben für viele unterhaltsame Momente gesorgt. Die Plot-Twists konnten mich ebenfalls überzeugen und machen definitiv neugierig auf den Abschluss der Dilogie. Einziger Kritikpunkt: Irgendwann hätte ich mir etwas mehr Kommunikation zwischen Gwen und Harrisford gewünscht. Manche Reaktionen wirkten auf mich etwas kindisch, wo ein offeneres Miteinander schön gewesen wäre. ⭐️⭐️⭐️⭐️/5 💕 He falls first 💕 Rivals to Lovers 💕 Diverse Characters 💕 Animal Sidekicks 💕 Magisches College Setting

Wähle dein Seelentier
4.5

Absolut toll

Ich habs geliiiiiebt !!! Wow! Ich lese ja echt viel Romantasy / Fantasy Romane und diese Geschichte hat mich direkt von der ersten Seite begeistert und gepackt ! Ich glaube ich habe das Buch an zwei Tagen durchgelesen, da sich die Seiten nur so umblätterten und die Zeit verflog wie nichts. Also wenn wir ein neues Buch sucht, bei dem ihr die Zeit vergesst: hier ist es ! Magische Tierwesen, ein akademisches Setting, Enemies to Lovers, Tiermedizin, ein bisschen was vom Krimi und Rätselraten, Abenteuer, Spannung und Aufregung daraus besteht diese Geschichte! Leider brauche ich ganz dringend jetzt Band zwei, aber das wird wohl noch eine Weile dauern... Wer über die oben genannten Themen sehr gerne was liest, wird hier sicherlich ein neues Highlightbuch finden und viel Freude und stets ein Lächeln auf den Lippen beim Lesen haben :)!

5

Hat mich komplett begeistert

Das Cover gefällt mir sehr. Ich denke, die Personen auf dem Cover sollen Gwen und Harrisford darstellen. Zudem sieht man noch deren Seelentiere, Percy und Pudding. Die Gestaltung ist sehr gelungen mit optisch passendem Farbschnitt. Es ist seit langem mal wieder ein Urban Fantasy Roman, der mich sehr begeistern konnte. Meistens gelingt das bei mir eher im High Fantasy-Setting, aber diese Geschichte war genial. Ich mochte die Dynamik, die Tension, den Humor und Schlagabtausch zwischen den beiden Hauptcharakteren sehr. Ich fand es auch sehr gelungen, dass man immer wieder Kapitel aus der Sicht von Gwen hatte und dann wieder aus der Sicht von Harrisford. So hatte man einen sehr guten Einblick in deren jeweilige Gefühlswelt. Der Schreibstil war sehr angenehm und einnehmend. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Die Art der Magie und wie in diesem Buch Magie gewirkt wird, war eine für mich völlig neue Idee und sehr spannend. Toll finde ich auch die Idee der Seelentiere. Percy ist einfach genial und die inneren Dialoge zwischen ihm und Gwen haben mich regelmäßig zum Schmunzeln gebracht. Das Akademie-Setting mochte ich auch sehr. Das Studium der magischen Tiermedizin war interessant dargestellt. Toll fand ich auch die verschiedenen magischen Wesen, die hier vorgekommen sind: Zentauren, Einhörner, Drachen, Phönixe etc. Im Laufe der Geschichte haben auch weitere Charaktere, Freunde von Gwen, ihren Platz in der Geschichte bekommen, was ich sehr gelungen fand. Ich würde mir wünschen, dass wir in Band zwei noch mehr über die weiteren Charaktere erfahren. Vielleicht auch POVs von ihnen bekommen. Ich bin wirklich gespannt, wie die Geschichte weitergeht. Mal schauen, wann wir den nächsten Band auf Deutsch erhalten werden. Ich freu mich schon sehr. Dieses Buch würde ich allen Leser*innen empfehlen, die Akademie-Settings mit interessanten, vielschichtigen Charakteren und lustigen Seelentier-Begleitern mögen, alles verpackt in einer spannenden Story.

5

Spannend und magisch!

Ich liebe das Cover des Buches und finde es super, dass es von der englischen Ausgabe übernommen wurde. Der Schreibstil der Autorin hat mich ziemlich schnell in seinen Bann gezogen. Und auch das Thema rund um die Tiermedizin hat mich wirklich interessiert, und auch, obwohl ich damit echt nichts am Hut habe, wurde es so geschrieben, dass man es echt gut verstanden hat. Das Magiesystem war in meinen Augen besonders und super interessant zu verfolgen. Auch in Zusammenhang mit dem Weltenaufbau, beziehungsweise wie das Magiesystem mit der realen Welt verwoben wurde. Auch die Charaktere hab ich schnell ins Herz geschlossen, selbst den grummeligen Percy, den man einfach lieb haben muss. Und auch wie sich das zwischen Gwen und Harrisford entwickelt hat, hat mir richtig gut gefallen. An der Stelle muss ich aber auch kurz anmerken: Auf dem Klappentext des Buches steht unter anderem dass es sich bei Strange Familiars um eine spicy Romance handelt. Und na ja, das ist nicht wirklich der Fall. Ich würde das eher als eine Slow Burn Romance bezeichnen, zumal die einzigen zwei spicy Szenen echt knapp vor Ende statt gefunden haben und nicht mal lang gingen. Das kann also schnell in die Irre führen, falls ihr das also gelesen habt und deswegen das Buch nicht in die Hand nehmen wolltet, es lohnt sich wirklich und spicy ist es auch nicht wirklich. Mir hat der Handlungsstrang rund um das Schicksal der magischen Welt und was die beiden versuchen die Wahrheit herauszufinden, super gut gefallen und besonders zum Ende hin haben mir die Plot Twists nach und nach wirklich die Schuhe ausgezogen. Und auch das Ende an sich finde ich wirklich gut gemacht. Fazit: Ich bin also super gespannt auf Band zwei, wann auch immer der rauskommen mag, ich werd ihn auf jeden Fall lesen!

Spannend und magisch!
3

Ich fand man wurde ein bisschen ins kalte Wasser geworfen, hätte mir etwas Vorgeschichte gewünscht. Aber an sich eine süße Story mit starken Protagonisten. Der Schreibstil war einfach zu lesen und man konnte nur so durch die Seiten fliegen. Der Kater hat mir mit am besten gefallen 🤩

2.5

Konnte mich leider nicht ganz abholen

Der Einstieg ins Seamere College ist mit leicht gefallen. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und angenehm, sodass ich schnell durch die ersten 100 Seiten gekommen bin. Dabei fiel mir jedoch auf, dass die Beschreibung "Enemies to Lovers" vielleicht ein wenig inkorrekt gewählt ist und es eher "Rivals to Lovers" heißen müsste. Gwendolynne und Harrisford studieren nämlich an derselben Uni und versuchen beide Jahrgangsbeste zu werden. Dabei merkt man schon, dass sie sich gegenseitig antreiben und immer versuchen, besser als der andere zu sein. Eine richtige Feindseligkeit, die für die Enemies sprechen würde, konnte ich nicht erkennen. Eher im Gegenteil, denn Harrisford erkennt schnell, dass er vielleicht doch etwas für Gwen übrig hat. Der Spannungsbogen der Geschichte ist für mich jedoch gut gespannt, auch wenn mich der Mittelteil nicht so ganz abholen konnte. Der Anfang und das Ende hatten spannende Aspekte. Wir wurden in die Welt eingeführt und es gab am Ende natürlich einige überraschende Wendungen. Vor allem die "tiermedizinischen" Aspekte der Geschichte haben mir gefallen und hätten gerne etwas mehr sein können. Auch auf die spicy Szenen habe ich mich gefreut. Zunächst waren der Spice sehr sparsam eingestreut - mal hier eine kleine Erwähnung, da mal minimal. Dabei hatte ich jedoch das Gefühl, dass es etwas gezwungen wirkte. Die große Spiceszene hat mir dann jedoch sehr gut gefallen und hat für mich auch sehr gut in die Geschichte gepasst. Es hat sich alles so entwickelt, dass Gwen und Harrisford in dieser Situation landen mussten. Mein ungeschlagener Lieblingscharakter ist auf jeden Fall und 100prozentig: Lord Percival der Zweite, Hoflieferant für das Fleisch wehrloser kleiner Kreaturen, Zerstörer von Teppichen, Zerkratzer von Türen und Usurpator kürzlich freigewordener Stühle - kurz: Percy. Einfach eine Katze wie sie leibt und lebt. Zu den beiden Protagonisten konnte ich leider keine richtige Bindung aufbauen. Sie waren für mich wenig greifbar und auch wenn Harrisford zum Ende hin über sich hinauswächst, blieb Gwen leider etwas schwach. Zusammenfassend würde ich sagen, dass ich einfach andere Erwartungen an das Buch hatte und mich leider die Story nicht richtig abholen konnte. Es gab tolle Momente und gerade der die ersten und letzten 100 Seiten haben mir Spaß bereitet. Trotzdem hätte ich mir ein bisschen mehr Rivalität und College-Alltag gewünscht, zusammen mit den Ermittlungen von Gwen und Harrisford.

4

Besser als erwartet 💙

Unbezahlte Werbung/ Rezensionsexemplar/ @moon_notes_verlag @medienhaus_oetinger Als Erstes muss ich einfach erwähnen, wie wunderschön dieses Buch aussieht. Sowohl das Cover als auch der Farbschnitt sind absolute Hingucker und machen das Buch zu etwas ganz Besonderem im Regal. Auch der Schreibstil konnte mich schnell überzeugen. Er ist sehr flüssig und angenehm zu lesen, sodass man trotz der vielen Seiten zügig durch die Geschichte kommt. Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte aus der Sicht von Gwen und Harrisford erzählt wird. Dadurch bekommt man einen viel besseren Einblick in ihre Gedanken und Gefühle und kann sich gut in die Charaktere hineinversetzen. Persönlich hat mir Harrisfords Perspektive sogar noch ein kleines bisschen besser gefallen. Die Geschichte selbst konnte mich vor allem durch ihre spannenden Geheimnisse, die magischen Elemente und die Entwicklungen rund um die vermissten Personen fesseln. Allerdings habe ich auch zwei kleine Kritikpunkte. Zum einen zog sich die Handlung für meinen Geschmack an einigen Stellen etwas zu sehr. Zum anderen ging mir das ständige Hin und Her zwischen Gwen und Harrisford mit der Zeit etwas auf die Nerven, da sich dieses Muster recht häufig wiederholt hat. Abgesehen davon hatte ich aber viel Spaß mit der Geschichte. Die Handlung wurde immer spannender und besonders der Plottwist zum Ende hin hat mich völlig überrascht. Nach diesem Ende steht für mich fest, ich brauche unbedingt Band 2!

Besser als erwartet 💙
4

Das habe ich nicht kommen sehen. Gwendolynne Chan möchte das Seamere College of Magical Veterinary Sciences als Jahrgangsbeste abschließen. Doch ihr größter Rivale Harrisford Briggs steht ihr dabei im Weg. Als mysteriöse magische Störungen die Welt der Familiars bedrohen, müssen die beiden widerwillig zusammenarbeiten. Strange Familiars hat so einiges im Gepäck: eine magische Universität, Rivals-to-Lovers, fantastische Tierwesen, tolle Sidekicks (ich sag nur sarkastischer Kater) und eine spannende Verschwörung mit der ich so garnicht gerechnet hatte. Sehr toll fand ich die kabeleien zwischen Gwen und Harrisford. Ihr Schlagabtausche sprüht vor Witz, Frust und unterschwelliger Anziehung. Was die Enemies-to-Lovers Romance toll in Szene gesetzt hat.

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4

Zwischen magischen Wesen stehen zwei Rivalen, aus denen so viel mehr wird…

Meinung: Chaos in London, magische Wesen außer Kontrolle – und zwei Rivalen, die sich zusammenraufen müssen. Gwendolynne Chan will nur ihren Abschluss am Seamere College für magische Tiermedizin schaffen und die Auszeichnung als Jahrgangsbeste erhalten. Doch Harrisford Briggs, ihr arroganter Kommilitone aus reichem Elternhaus, kommt ihr dabei ständig in die Quere. Als gefährliche Magieexplosionen die Stadt erschüttern, die etwas mit den magischen Tieren in Gwens und Harrisfords Obhut zu tun haben, bleibt ihnen nur eins: zusammenarbeiten. Zwischen knisternden Flirts, hitzigen Wortgefechten und einem mürrischen sprechenden Kater steht plötzlich mehr auf dem Spiel als nur ihr Abschluss – nämlich das Schicksal der ganzen magischen Welt. Meinung: Zwischen magischen Wesen stehen zwei Rivalen, aus denen so viel mehr wird… Der Klappentext dieses Buches klang einfach nach einer richtig guten Rivals-to-Lovers-Geschichte, weshalb ich mich sehr auf das Lesen gefreut habe. Und das Buch konnte mich definitiv von sich überzeugen. In die Gestaltung habe ich mich sofort verliebt, als ich sie das erste Mal gesehen habe. Denn die dargestellten Protagonisten wurden wirklich richtig gut getroffen und fangen Gwendolynne und Harrisford in meinen Augen perfekt ein. Ich mag zudem auch das Fenster und die verwunschene Schrift sehr. Außerdem ist der Farbschnitt ein absolutes Highlight. So wäre das Buch bei mir definitiv auch nur aufgrund der wunderschönen Gestaltung direkt eingezogen, die für mich einfach eine ganz besondere ist. Und auch der Schreibstil von Keshe Chow war sehr greifbar, authentisch und mitreißend zugleich, sodass ich das Buch einfach nicht mehr weglegen wollte. Vor allem fand ich auch die Dialoge und humorvollen Sticheleien zwischen den Protagonisten einfach nur großartig beschrieben. Da hat die Autorin auf jeden Fall ihr Talent bewiesen. Zudem wird das Buch wechselnd aus den Perspektiven beider Charaktere erzählt, sodass man sich auch perfekt in ihre Gedankenwelten hineinversetzen konnte. Das fand ich in diesem Fall auch wahnsinnig wichtig. Allein die Welt und das Magiesystem fand ich sehr gelungen und so unglaublich mitreißend, dass ich mich durch den Einstieg einfach perfekt darauf einlassen konnte. Aber auch das Setting an der Universität fand ich wundervoll und schön ausgewählt. Und dann auch noch in London, meiner absoluten Herzensstadt. Die detailreichen Beschreibungen konnte ich mir dabei auch selbst direkt vorstellen. Den Academie-Vibe hat die Autorin auf jeden Fall super gut eingefangen und beschrieben. Spannend fand ich vor allem auch die Handlung an sich, die mich absolut in seinen Bann gezogen hat. Denn hierbei treffen zwei absolute Feinde, fast schon Rivalen, aufeinander, die eigentlich nichts lieber tun würden, als sich aus dem Weg zu gehen. Doch sie haben eine Mission und einen Auftrag, den sie nur zusammen lösen können und eine Spur, die sie verfolgen müssen. Gerade der Konfliktaufbau und die Lösung waren auch so unheimlich gut geschrieben, dass es immer wieder Szenen gab, die mich absolut überraschen konnten. Und so habe ich auch die gesamte Zeit total mitgefiebert, wenn ich ehrlich sein soll. Und dann wären da ja noch die ganzen magischen Wesen, um die es geht... Ich wurde wirklich absolut gut unterhalten von diesem Buch. Ich fand, aber auch, der Titel hat sehr stark von den Protagonisten gelebt. Gwendolynne war dabei ein Charakter, mit der man sich leicht identifizieren kann. Sie ist absolut sympathisch, authentisch und greifbar gewesen. Ich fand ihren Weg bisher sehr spannend und habe sie über das Buch hinweg einfach wahnsinnig in mein Herz geschlossen. Wohingegen Harrisford eher mit seinen Sprüchen glänzt. Er war wie das typische Rich Kid, das man eben kennt und dennoch fand ich auch seine Entwicklung über das Buch hinweg sehr greifbar erzählt. Auch wenn er doch auch mehr als einmal für Ärger sorgt, wenn man ehrlich sein soll. Und dennoch überzeugt er auch absolut mit seiner charmanten und einnehmenden Art und konnte mich so von sich überzeugen. Und generell wird natürlich auch aus den beiden einst Rivalen mehr und es knistert zwischen ihnen gewaltig. Dennoch hat dieser Aspekt sehr gut zu den Charakteren gepasst und war weder zuviel noch zuwenig in meinen Augen. Die Entwicklung ihrer Liebesgeschichte fand ich entsprechend sehr nachvollziehbar erzählt. Nach dem Ende bin ich jetzt natürlich auch super gespannt auf die Fortsetzung, die hoffentlich schon ganz bald erscheint. Auch wenn ich bisher noch nichts über einen möglichen ET gelesen habe, hoffe ich, dass wir uns nicht wahnsinnig lange gedulden müssen. Wer jedoch Romantasy liebt und eine wunderschöne Geschichte lesen möchte, sollte sich den Titel einmal etwas näher ansehen. Hier trifft eine wirklich tolle Lovestory auf eine magische Welt. Und so macht das Buch einfach wahnsinnig viel Freude zu lesen und konnte mich vollkommen von sich überzeugen.r

4

Gwendolyns großes Ziel ist es als Jahrgangsbeste, ihr Studium als magische Tierärztin anzuschließen. Doch sie hat harte Konkurrenz in dem Snob Harrisford Briggs, der leider auch noch ziemlich gut aussieht. Aber momentan hat sie andere Probleme, den mysteriöse Entladungen führen zu kranken magischen Tieren und es verschwinden plötzlich Menschen in der Umgebung. Ob das wohl zusammen hängt und warum taucht dabei ständig Harrisford auf. Die Geschichte spielt in einer Urban Fantasy Welt, in der man Magie kaufen kann und in der Magie auch zum Teil eine Art Währung ist. Am Anfang habe ich etwas gebraucht um mich, in der mal ganz anderen magischen Welt zurecht zu finden, aber wenn man dann mal drin ist ist es richtig genial. Man liest die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der armen Studentin Gwen und aus der Sicht des reichen Schnösels Harrisford. Dadurch kann man sich gut in beide hineinversetzen und sieht auch hinter die Fassade von beiden. Mein persönlicher Liebling war, was nicht anders zu erwarten war, der eigensinnige Kater Percy. Er war so ein richtig typischer Kater, hatte aber das Herz am richtigen Fleck, hätte das aber nie offiziell zugegeben. Gegen Ende kam alles ganz, ganz anders wie ich es erwartet habe und gerade deswegen hat es mir sehr gut gefallen. Leider war es natürlich kein richtiges Ende, sondern nur so ein dezent offenes Ende. Deswegen bin ich jetzt schon sehr gespannt wie es im nächsten Teil weiter geht. Ich kann euch die Geschichte wärmstens empfehlen, besonders wenn ihr tierische Begleiter liebt.

4

Genre und Einordnung Strange Familiars vereint mehrere Genres miteinander. Im Kern handelt es sich um Urban Fantasy mit deutlichen Dark-Academia-Elementen. Hinzu kommen Mystery-, Verschwörungs- und Romantasy-Anteile. Die Handlung spielt in einer modernen Welt, in der Magie wissenschaftlich erforscht, wirtschaftlich genutzt und politisch kontrolliert wird. Dadurch erinnert der Roman stellenweise an eine Mischung aus Harry Potter, Neverwhere und His Dark Materials. Während viele Romantasy-Titel ihren Schwerpunkt auf die Liebesgeschichte legen, setzt Strange Familiars zunächst stark auf Worldbuilding. Die Welt der Familiars, die verschiedenen magischen Spezies, die politische Rolle von MageCorp und die Geheimnisse rund um die Quelle und die Leere stehen lange Zeit stärker im Mittelpunkt als die Romantik. Besonders gelungen sind zahlreiche originelle Ideen des Weltenbaus. Die lauschenden Bücher, die Informationen sammeln, speichern und später wieder abrufbar machen, gehören zu den kreativsten Einfällen des Romans. Unweigerlich denkt man dabei an moderne KI-Systeme. Auch die Seelentiere wirken nicht wie bloße niedliche Begleiter:innen, sondern erfüllen wichtige erzählerische und psychologische Funktionen. Innerhalb der aktuellen Romantasy ordne ich Strange Familiars im oberen Bereich ein. Allerdings nicht primär wegen der Liebesgeschichte, sondern wegen seiner Figuren und seiner Themen. Der Roman behandelt Fragen von Macht, Wissenschaft, Religion, Diskriminierung, sozialer Kontrolle und Identität. Die zentrale Verschwörung rund um MageCorp, die Quelle und die Leere entwickelt sich schrittweise und wird über viele Kapitel hinweg sorgfältig vorbereitet. Besonders gelungen fand ich, dass viele spätere Enthüllungen bereits früh angedeutet werden. Die Hinweise auf Harrisfords besondere Rolle, die Herkunft der Magie oder die Bedeutung der Quelle wirken im Nachhinein nachvollziehbar und nicht nachträglich konstruiert. Schwächer empfand ich einzelne romantische Nebenhandlungen. Die Geschichte um den Verschönerungszauber für Gwendolynne wirkte auf mich beispielsweise unnötig und vorhersehbar. Die Aussage, dass Harrisford sie auch ohne Veränderung attraktiv findet, war bereits lange vorher klar. Da Gwendolynne nie als Figur etabliert wird, die ihren Wert aus ihrem Aussehen ableitet, fehlte diesem Handlungsstrang eine echte emotionale Relevanz. Die stärksten Momente des Romans entstehen immer dann, wenn psychologische Konflikte, gesellschaftliche Fragen oder zwischenmenschliche Verantwortung im Mittelpunkt stehen. Die Geburt des Quilin-Fohlens, Harrisfords familiäre Konflikte, Gwendolynnes Selbstverletzung oder die Enthüllungen über MageCorp gehören für mich zu den eindrucksvollsten Szenen des Buches. Psychologische Analyse Harrisford erscheint zunächst als klassischer arroganter Überflieger. Intelligent, attraktiv, erfolgreich und überzeugt von sich selbst. Je mehr man über ihn erfährt, desto deutlicher wird jedoch, dass diese Fassade auf einem fragilen Fundament steht. Das zentrale psychologische Thema seiner Figur ist Verlassenwerden. Hinter seinem Verhalten scheint ein tief sitzender Glaubenssatz zu stehen: Wenn selbst die eigene Mutter gegangen ist, kann er nicht wichtig genug gewesen sein, damit jemand bleibt. Dieser Gedanke prägt nahezu alle Bereiche seines Lebens. Sein Leistungsdenken, sein Perfektionismus und sein Wunsch, Jahrgangsbester zu werden, wirken zunehmend wie Versuche, seinen eigenen Wert zu beweisen. Anerkennung wird für ihn zum Ersatz für emotionale Sicherheit. Seine Arroganz erscheint dadurch weniger als Charakterfehler und mehr als Schutzmechanismus. Harrisford kontrolliert Situationen, weil er Angst vor Kontrollverlust hat. Er strebt nach Leistung, weil er sich ohne Leistung nicht ausreichend wertvoll fühlt. Psychologisch interessant ist auch die Beziehung zu seinem Vater. Dessen Erwartungen bestimmen lange Zeit Harrisfords Lebensweg. Die Drohung, entweder Jahrgangsbester zu werden oder unter seiner Aufsicht bei MageCorp arbeiten zu müssen, zeigt, wie stark sein Leben von äußerem Druck geprägt wird. Sein Opfer am Ende des Romans bildet deshalb einen konsequenten Abschluss seines Entwicklungsbogens. Zum ersten Mal handelt er nicht aus Pflichtgefühl, Leistungsdruck oder dem Wunsch nach Anerkennung. Er trifft eine selbstbestimmte Entscheidung und opfert sich für einen Menschen, den er liebt. Gwendolynne gehört für mich zu den interessantesten Figuren des Romans. Auf den ersten Blick wirkt sie unsicher, angespannt und häufig überfordert. Gleichzeitig besitzt sie ein erstaunlich stabiles Selbstbewusstsein. Sie lässt sich selten einschüchtern, widerspricht Autoritätspersonen und vertritt ihre Überzeugungen auch gegenüber Menschen mit deutlich mehr Macht. Ihre Probleme liegen nicht im mangelnden Selbstwertgefühl. Vielmehr scheint sie Schwierigkeiten mit Nähe zu haben. Auffällig ist ihre Distanz zu anderen Menschen. Tiere erscheinen ihr häufig angenehmer, berechenbarer und vertrauenswürdiger als menschliche Beziehungen. Diese Grundhaltung macht sie zu einer ungewöhnlichen Romantasy-Protagonistin. Ihre Entwicklung besteht deshalb nicht darin, mutiger oder selbstbewusster zu werden. Sie lernt vielmehr, emotionale Nähe zuzulassen und Vertrauen aufzubauen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ihrer Figur ist die Selbstverletzung. Das Buch nutzt dieses Thema nicht als dramatischen Schockeffekt, sondern zeigt es als Strategie zur Emotionsregulation. Leistungsdruck, familiäre Belastungen und Zukunftsängste führen dazu, dass Gwendolynne zeitweise keinen besseren Umgang mit ihren Gefühlen findet. Dadurch entsteht eine komplexe Figur, deren Probleme weit über die übliche Unsicherheit romantischer Heldinnen hinausgehen. Zentrale psychologische Themen Leistung und Selbstwert: Mehrere Figuren definieren ihren Wert über Leistung. Besonders Harrisford verkörpert die Frage, wie sehr Selbstwert von äußerer Anerkennung abhängig werden kann. Verlassenwerden und Bindung: Sowohl Harrisford als auch Gwendolynne kämpfen mit Bindungsthemen. Harrisford fürchtet, nicht wichtig genug zu sein. Gwendolynne hält Menschen häufig auf Distanz. Instrumentalisierung von Menschen: MageCorp behandelt Menschen zunehmend als Ressourcen. Besonders die sogenannten Ankerpersonen zeigen, wie stark der Roman die Frage stellt, wann Menschen zu Mitteln für größere Ziele gemacht werden. Wissenschaft und Religion: Die Enthüllung, dass die Quelle möglicherweise nicht göttlichen Ursprungs ist, erschüttert zentrale gesellschaftliche Überzeugungen. Der Roman beschäftigt sich damit, wie Menschen reagieren, wenn etablierte Weltbilder ins Wanken geraten. Rassismus und kulturelle Zuschreibungen: Immer wieder thematisiert das Buch Vorurteile gegenüber magischen Spezies. Besonders gelungen fand ich die Szene um das Quilin, in der Gwendolynne aufgrund ihrer chinesischen Herkunft bestimmte Kompetenzen zugeschrieben werden. Das Buch zeigt hier, wie subtil kulturelle Zuschreibungen funktionieren können. Feministische Betrachtung Aus feministischer Perspektive hinterlässt der Roman einen zwiespältigen Eindruck. Einerseits ist Gwendolynne eine erfreulich eigenständige Protagonistin. Sie wird nicht über ihre Schönheit definiert, besitzt eigene Ziele, betreibt aktiv Forschung und treibt die Handlung häufig selbst voran. Ihre wissenschaftliche Kompetenz wird selbstverständlich behandelt. Auch die politischen und wissenschaftlichen Frauenfiguren des Romans verfügen über eigene Interessen und Handlungsmacht. Andererseits reproduziert die Erzählung stellenweise klassische Muster des Male Gaze. Während Gwendolynne recherchiert, Probleme löst und aktiv handelt, kreisen Harrisfords Gedanken auffällig häufig um ihren Körper, ihr Aussehen oder sexuelle Fantasien. Teilweise wirkt seine Wahrnehmung weniger von echtem Interesse an ihrer Person geprägt als von Projektionen und körperlicher Fixierung. Problematisch erscheint dabei weniger die sexuelle Anziehung selbst als die Art ihrer Darstellung. Harrisfords Objektifizierung wird kaum kritisch reflektiert, sondern häufig als Ausdruck romantischer Gefühle präsentiert. Dadurch entstehen Passagen, die an ältere Romantasy-Traditionen erinnern, in denen Kontrolle, Besitzdenken und starke körperliche Fixierung als besonders leidenschaftlich dargestellt werden. Gerade weil Gwendolynne als Figur deutlich komplexer angelegt ist, wirken diese Momente oft wie ein Rückschritt hinter die eigentlichen Qualitäten des Romans. Fazit Strange Familiars überzeugt vor allem dort, wo es psychologisch und gesellschaftlich wird. Die Geschichte über Magie, Macht, Wissenschaft und Kontrolle besitzt deutlich mehr Tiefe, als der Romantasy-Anteil zunächst vermuten lässt. Die größte Stärke des Romans liegt für mich in seinen Figuren. Harrisford und Gwendolynne sind keine makellosen Held:innen, sondern Menschen mit Verletzungen, Ängsten und widersprüchlichen Bedürfnissen. Gerade deshalb wirken sie glaubwürdig. Die Liebesgeschichte funktioniert am besten in den Momenten, in denen Verantwortung, Vertrauen und gemeinsames Handeln im Mittelpunkt stehen. Die Geburt des Quilin-Fohlens zeigt das eindrucksvoller als viele der stärker sexualisierten Szenen. Wer vor allem eine klassische Romantasy sucht, wird hier fündig. Wer darüber hinaus Freude an psychologischen Figuren, gesellschaftlichen Fragestellungen und einem durchdachten Worldbuilding hat, bekommt deutlich mehr als eine reine Liebesgeschichte.

5

Zwischen Hass, Magie und Percy🐈‍⬛

In Strange Familiars geht es um die Studentin Gwendolynne, die durch ein Stipendium die einmalige Chance bekommt, am Seamere College Magische Seelentiere zu studieren. Dort konkurriert sie mit Harrisford, der Mystische Kreaturen studiert, um den Titel des Jahrgangsbesten. Dabei könnten die beiden kaum unterschiedlicher sein: Harris stammt aus einer steinreichen Familie und gilt als ungekrönter König des Campus, während Gwens Eltern ein kleines Restaurant führen, das kurz vor dem Bankrott steht. Ihre einzige Hoffnung ist Gwens Abschluss als Jahrgangsbeste, denn damit wäre eine gut bezahlte Stelle verbunden, die ihrer Familie endlich helfen könnte. Schon auf den ersten Seiten merkt man, wie sehr sich Gwen und Harris gegenseitig hassen. Harris lässt keine Gelegenheit aus, sie aufzuziehen oder zu provozieren, und trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – war die Dynamik zwischen den beiden von Anfang an unglaublich mitreißend. Die Tension in diesem Buch war einfach chef’s kiss und für mich definitiv besser als jeder Spice. ✨ Eine ganz besondere Rolle spielt außerdem der magische Kater Percy. Eigentlich hätte Gwen ihn als Patient einschläfern müssen, weil sein früherer Besitzer ihn nur noch als Last empfand und sich nicht mehr um seine Behandlung kümmern wollte. Doch sie konnte es nicht übers Herz bringen und rettete ihn stattdessen. Dadurch wurde Percy illegalerweise zu ihrem Seelentier und kann seitdem mit ihr kommunizieren. Er bringt so viel Humor und Charme in die Geschichte und ist mir mit seiner manchmal herrlich mürrischen Art unglaublich ans Herz gewachsen. Ohne ihn hätte dem Buch definitiv etwas gefehlt! ✨🐈‍⬛ Insgesamt ist die Geschichte unglaublich spannend aufgebaut und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe mich in der magischen Welt total wohlgefühlt. Jetzt bin ich umso gespannter auf Band zwei und kann es kaum erwarten zu erfahren, wie die Geschichte von Gwen, Harris und Percy weitergeht🤍

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