Se i gatti potessero parlare

Se i gatti potessero parlare

Taschenbuch
3.47

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Beschreibung

La libreria Les Chats Noirs di Marzio Montecristo è stata scelta come "libreria galleggiante" per un evento esclusivo: il celebre giallista Aristide Galeazzo, uno degli autori più amati e discussi del panorama italiano, scriverà i capitoli finali del suo nuovo romanzo Maestrale di sangue proprio a bordo di una nave da crociera. La casa editrice Polpicella ha organizzato un tour che circumnavigherà la Sardegna, facendo tappa nei principali porti. A ogni sosta, i lettori saliranno a bordo per assistere a presentazioni sotto le stelle e tornare a terra con una copia autografata. Il richiamo ad Assassinio sul Nilo è evidente e il marketing dell'editore ci ricama sopra. Marzio, però, non è per nulla entusiasta - detesta Aristide Galeazzo -, tuttavia la libreria naviga in cattive acque, e questa è un'opportunità da non perdere. Così, il libraio si imbarca nell'impresa, portando con sé l'ispettore Caruso, prossimo membro del club di lettura degli "investigatori del martedì", e le due mascotte feline, Miss Marple e Poirot. Marzio immagina una vacanza tutto sommato piacevole, ma il viaggio prenderà una piega inaspettata: un omicidio scuote l'atmosfera idilliaca della crociera. Nessuno può lasciare la nave, i sospetti crescono e la tensione si taglia col coltello. Toccherà a Montecristo mettere a frutto anni di letture poliziesche per affrontare un assassino dalla mente brillante, convinto di aver commesso il delitto perfetto. Das Urheberrecht an bibliographischen und produktbeschreibenden Daten und an den bereitgestellten Bildern liegt bei Informazioni Editoriali, I.E. S.r.l., oder beim Herausgeber oder demjenigen, der die Genehmigung erteilt hat. Alle Rechte vorbehalten.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Krimis
Sub-Genre
Privatermittler
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
352
Preis
27.50 €

Beiträge

3
Alle
5

Poirot - Christie und doch anders

Zweiter Band und die Geschichte hat mich sofort wieder begeistert, die Schreibweise leicht und locker, mit einem eigenen Humor. Viel Katzencontent und natürlich hat der Leseclub der Buchhandlung auch dazu beigetragen, dass ich es zum Lesen passend fand. Diesmal ermittelt aber nicht der Buchclub sondern es wird auf einem Schiff ermittelt vom Buchhändler und seinem Polizeifreund und das erinnert wirklich an „Tod auf dem Nil“. Naja, alles kann auch nicht wirklich neu erfunden werden. 😁

3

Konnte nur semi überzeugen. Atmosphäre gelungen, Figuren platt und voller Klischee. Sehr gekünstelt.

3.5

Ein Mord auf hoher See und ein Buchhändler, der Poirot alle Ehre macht.

Ein berühmter Krimiautor wird während einer literarischen Kreuzfahrt vor Sardinien ermordet. Unter den Passagieren befinden sich zahlreiche Menschen mit guten Motiven. Buchhändler Marzio Montecristo, begleitet von seinen beiden schwarzen Katzen, beginnt gemeinsam mit einem befreundeten Kommissar zu ermitteln. Herausgekommen ist ein klassischer Whodunit, der sich deutlich vor den großen Vorbildern des Genres verneigt. Piergiorgio Pulixi ist vor allem für seine Sardinien Krimis bekannt. Mit »Wenn Katzen reden könnten« schlägt er deutlich leichtere Töne an und liefert zugleich eine liebevolle Hommage an die klassische Detektivliteratur. Die Ausgangsidee ist ebenso einfach wie reizvoll: Ein unbeliebter Starautor wird auf einer Kreuzfahrt ermordet und praktisch jeder an Bord könnte der Täter sein. Damit erinnert der Roman bewusst an die großen Rätselkrimis von Agatha Christie. Das Herzstück des Romans ist jedoch nicht der Mordfall, sondern die Hauptfigur. Marzio Montecristo ist ein wunderbar grantiger Buchhändler. Er meckert, urteilt schnell und begegnet vielen Menschen mit einer ordentlichen Portion Sarkasmus. Trotzdem ist er keine unsympathische Figur. Im Gegenteil. Hinter der rauen Schale steckt ein warmherziger Mensch, der einem schnell ans Herz wächst. Gerade diese Mischung macht ihn zu einem Ermittler, dem man gerne durch die Geschichte folgt. Besonders gelungen ist die Art, wie Pulixi die Tradition des klassischen Kriminalromans aufgreift. Wer Agatha Christie mag, wird sich hier schnell zu Hause fühlen. Die Ermittlungen erfolgen durch Gespräche, Beobachtungen und das geschickte Zusammensetzen von Hinweisen. Nach und nach geraten verschiedene Verdächtige ins Blickfeld. Immer neue Motive kommen ans Licht. Und schließlich folgt genau das, worauf Freunde klassischer Rätselkrimis warten: die große Versammlung aller Beteiligten, bei der die Ereignisse rekonstruiert und der Täter entlarvt wird. Das erinnert an Poirot, an »Mord im Orient Express«, an »Tod auf dem Nil« oder an »Der Tote in der Bibliothek«, ohne diese Vorbilder einfach zu kopieren. Der Fall selbst bleibt über weite Strecken spannend. Die Handlung bewegt sich flott vorwärts, die Schauplätze wechseln, die Verdächtigen sind abwechslungsreich gezeichnet und die Auflösung scheint lange offen. Gleichzeitig sorgt das maritime Umfeld der Kreuzfahrt für eine angenehme Atmosphäre (auch wenn es stürmt), die sich deutlich von vielen düsteren Gegenwartskrimis unterscheidet. Ganz überzeugt hat mich allerdings die eigentliche Identifizierung des Täters nicht. Während die Ermittlungen logisch aufgebaut wirken, erscheint der entscheidende Schritt zur Überführung des Mörders etwas konstruiert. Hier hatte ich den Eindruck, dass die Lösung nicht ganz so zwingend aus den vorhandenen Hinweisen hervorgeht, wie man es sich bei einem klassischen Whodunit wünschen würde. Das schmälert den Lesespaß nicht entscheidend, hinterlässt aber einen kleinen Kratzer auf einem ansonsten sehr gelungenen Gesamtbild. Unterm Strich ist »Wenn Katzen reden könnten« ein unterhaltsamer Kriminalroman für Leser, die clevere Rätsel, sympathische Figuren und die Tradition der klassischen Detektivgeschichte schätzen. Wer moderne Thriller mit hohem Tempo und vielen Gewaltszenen sucht, ist hier eher falsch. Wer dagegen Freude an einem Fall hat, bei dem Verdächtige befragt, Spuren verfolgt und am Ende alle Karten auf den Tisch gelegt werden, wird bestens unterhalten.

Ein Mord auf hoher See und ein Buchhändler, der Poirot alle Ehre macht.
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