Blick ins Buch

Jugendbücher

Schattenhauch. Ruinen der Dämmerung

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Über das Buch

Die siebzehnjährige Amelie ist einer der wenigen übrig gebliebenen Menschen einer veränderten Welt. Umringt von riesigen Festungswällen führen sie und die anderen Dorfbewohner ein einfaches naturverbundenes Leben ohne Strom, Gas und allem, was seit der zerstörerischen Chemiekatastrophe vor dreißig Jahren vernichtet wurde. Amelie kennt es nicht anders, sie ist glücklich. Mögen da draußen im undurchdringlichen Urwald die Schatten lauern, sie weiß, dass ihr nichts passieren kann, so lange sie hinter den Barrieren bleibt. Aber dann geschieht etwas, was sie zum Verlassen des Dorfes zwingt. Und zwar ausgerechnet mit dem Jungen an ihrer Seite, den man einst in den düsteren Wäldern gefunden hat...

Editionen (1)

ISBN9783646600391
VerlagCarlsen
Erscheinungsdatum05.06.14
Seitenzahl261

Rezensionen & Bewertungen

3 Bewertungen

1 Rezensionen

2,0

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  • ivonneludwig_
    ivonneludwig_

    139 Follower

    1,0

    Ich muss ganz ehrlich sagen - mich konnte das Buch leider gar nicht fesseln. Das Buch beginnt bereits sehr langatmig und auch (ich sage es zwar nur sehr ungerne) uninteressant und langweilig. Ich habe eine wirklich interessante und spannende Dystopie erwartet, leider jedoch konnte mich das Buch alles andere als erfreuen, sondern hat mich eher in eine Leseflaute gestürzt. Die Hintergründe der Geschichte sind wirklich sehr interessant. Im Laufe des Lesens bekommt man immer mehr Erklärungen "aufgetischt" die einem eine bessere Vorstellung von der ganzen Geschichte ermöglichen. Der Leser wird hier nicht im Dunkeln gelassen, sondern alles wird während des Verlaufs der Geschichte irgendwann aufgeklärt und erklärt, sodass man ein Gefühl dafür bekommt, was die Menschen durchmachen mussten und wieso sie Leben und Handeln, wie sie es nunmal tun. Die Autorin regt mit der von ihr gewählten Thematik auf jeden Fall zum Nachdenken an. Sie hat ein etwas anderes, neues Thema für ihre Dystopie gewählt, was mich anfangs auch wirklich sehr angesprochen hat, doch leider hat es meiner Meinung nach an der Umsetzung ein wenig gehapert. Amelie ist ein ganz normales Mädchen. Sie ist weder besonders mutig, noch unglaublich hübsch, noch spielt sie in dem Dorf eine wichtige Rolle - sie ist in jeder Hinsicht durchschnittlich, und sie ist es gerne. Sie lebt ihr Leben, genießt es und verhält sich eher ruhig. Derlyn hingegen sticht aus der Masse heraus. Er verfügt über ein eher ungewöhnliches Aussehen. Er hat eine ziemlich feminine Ader, was viele der anderen Teenager im Dorf denken lässt, dass er ein Mädchen und kein Junge ist. Er ist lieber alleine, liebt die Natur und kann mit Tieren um einiges mehr anfangen, als mit den Menschen um sich herum. Er hat nie wirklich viele Freunde gehabt, bis er und Amelie sich eines Tages näher kommen. Leider konnte ich mich mit den Charakteren nicht wirklich anfreunden. Amelie ist mir zeitweise ein wenig auf die Nerven gefallen. Ich konnte einige ihrer Ansichten einfach nicht teilen, weshalb sie mir hin und wieder ein wenig unsympathisch erschien. Derlyn war da doch etwas interessanter. Er ist kein gewöhnlicher Held, er ist anders, als die meisten Buchcharaktere, aber trotz allem, konnte auch er mich nicht zu 100 % überzeugen. Die Story an sich fand ich wie gesagt vom Grunde her interessant und auch spannend, allerdings wurde sie meiner Meinung nach nicht richtig gut umgesetzt. Auch diese ganzen Verstrickungen und Wendungen haben mich nicht wirklich packen können. Leider muss ich sagen, dass mir das Buch nicht wirklich gefallen hat. Es tut mir wirklich sehr Leid, da ich auch scheinbar mit dieser Meinung recht alleine im Raum stehe, doch leider kann ich es nicht ändern. Für mich leider kein empfehlenswertes Buch. Mir war es zu langweilig und zu unspektakulär. Schade drum, aber ich bin mir sicher, dass dieses Buch dem ein oder anderen viel besser gefällt als mir! Ich hingegen kann leider nur einen Punkt für dieses Buch vergeben.

    21. Dez. 2023

Autorin / Autor

Über Tanja Bern

Tanja Bern wurde in Herten geboren und ist dem Ruhrgebiet immer treu geblieben. Durch eine starke Verbundenheit zur Natur und die Liebe für mystische Geschichten entstand bei ihr schon früh das Bedürfnis zu schreiben. Im Frühling 2008 erschien Tanja Berns Debüt, der Auftaktroman ihrer irischen Fantasy-Buchreihe. Mittlerweile ist sie in verschiedenen Genres tätig und schreibt für unterschiedliche Verlage. Außerdem ist die Autorin in diversen Anthologien vertreten und veröffentlichte schon mehrere Kurzgeschichten auf dem Literaturportal LITERRA.

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