Rut Bar (Heatverse)
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Buchinformationen
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Omegaverse vom Feinsten, aber nichts für Einsteiger in das Genre.
Die Heatverse Reihe von Alexis Osborne, und wohl generell Omegaverse als Genre, ist wohl kein Lesestoff für jedermann. Der erste Band Heat Clinic hat mich in eine Art Schockfaszination versetzt – ich war einerseits schockiert, aber andererseits wiederum hat mich diese Welt so in ihren Bann gezogen, dass sie mir einfach nicht aus dem Kopf gehen wollte. Bei „Donation Clinic“ wusste ich dann schon in etwa, was auf mich zukommen würde und jetzt bei „Rut Bar“ konnte ich mich so richtig auf die Geschichte und die handelnden Personen einlassen. Die Heatverse Reihe würde ich auf jeden Fall nicht für Omegaverse Einsteiger empfehlen. Hier fühlen sich sogar erfahrene OV Leser mit „extrem“ erscheinenden expliziten Szenen und Ausführungen konfrontiert, aber ich bin trotz allem von den Geschichten und besonders von den individuellen Protagonisten der Stories fasziniert. Die Autorin hat in dieser Reihe Charakteren geschaffen, die definitiv aus der Masse herausstechen, weil sie nicht zum Mainstream der Gesellschaft zählen. Persönlichkeiten, die tief hinter die glänzende Fassade blicken und erkennen lassen, dass unsere Ängste, Selbstzweifel und Minderwertigkeitskomplexe uns nicht definieren, aber doch prägen, und die Menschen aus uns machen, die wir sind. In diesem Buch hat die weibliche Hauptprotagonistin Vee absolut mein Herz erobert. Ihre Ängste und Selbstzweifel, sowie die Motivation sich in einer von Männern dominierten Welt durchzusetzen, konnte ich mehr als nur nachvollziehen, was eine sehr emotionale Verbindung zwischen uns geschaffen hat. Das ihr zur Seite gestellte Pack hat wirklich großartig mit ihr und ihrer Persönlichkeit harmoniert und alle Charaktere waren sehr gut aufeinander abgestimmt. Die Hauptrolle hat hier eindeutig Anthony als dominanter Beta übernommen. Die Idee zu seinem Charakter fand ich richtig gut und ich mochte ihn sehr. Mit Jamie, dem devoten Alpha, konnte ich selbst zwar weniger anfangen, aber sein Charakter war auf jeden Fall erfrischend anderes und er hat natürlich großartig in Kombination mit Antony funktioniert. An Brandon als Alpha, der seine besten Jahre bereits hinter sich hat, fand ich besonders viel gefallen. Sein Charakter hat viel Ruhe und Beständigkeit in die Story gebracht, wurde aber im letzten Drittel des Buches leider etwas vernachlässig. Ich hätte gerne mehr über ihn gelesen. Die erste Hälfte des Buches hatte für mich eindeutig 5 Sterne Potential. Die zweite Hälfte konnte hier dann aber leider nicht mehr ganz so mithalten, weshalb es hier 4 Sterne von mir gibt. Dieses Buch wandert auf jeden Fall, wie die anderen beiden Bände der Heatverse Reihe, auf meine Reread-Liste.

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Omegaverse vom Feinsten, aber nichts für Einsteiger in das Genre.
Die Heatverse Reihe von Alexis Osborne, und wohl generell Omegaverse als Genre, ist wohl kein Lesestoff für jedermann. Der erste Band Heat Clinic hat mich in eine Art Schockfaszination versetzt – ich war einerseits schockiert, aber andererseits wiederum hat mich diese Welt so in ihren Bann gezogen, dass sie mir einfach nicht aus dem Kopf gehen wollte. Bei „Donation Clinic“ wusste ich dann schon in etwa, was auf mich zukommen würde und jetzt bei „Rut Bar“ konnte ich mich so richtig auf die Geschichte und die handelnden Personen einlassen. Die Heatverse Reihe würde ich auf jeden Fall nicht für Omegaverse Einsteiger empfehlen. Hier fühlen sich sogar erfahrene OV Leser mit „extrem“ erscheinenden expliziten Szenen und Ausführungen konfrontiert, aber ich bin trotz allem von den Geschichten und besonders von den individuellen Protagonisten der Stories fasziniert. Die Autorin hat in dieser Reihe Charakteren geschaffen, die definitiv aus der Masse herausstechen, weil sie nicht zum Mainstream der Gesellschaft zählen. Persönlichkeiten, die tief hinter die glänzende Fassade blicken und erkennen lassen, dass unsere Ängste, Selbstzweifel und Minderwertigkeitskomplexe uns nicht definieren, aber doch prägen, und die Menschen aus uns machen, die wir sind. In diesem Buch hat die weibliche Hauptprotagonistin Vee absolut mein Herz erobert. Ihre Ängste und Selbstzweifel, sowie die Motivation sich in einer von Männern dominierten Welt durchzusetzen, konnte ich mehr als nur nachvollziehen, was eine sehr emotionale Verbindung zwischen uns geschaffen hat. Das ihr zur Seite gestellte Pack hat wirklich großartig mit ihr und ihrer Persönlichkeit harmoniert und alle Charaktere waren sehr gut aufeinander abgestimmt. Die Hauptrolle hat hier eindeutig Anthony als dominanter Beta übernommen. Die Idee zu seinem Charakter fand ich richtig gut und ich mochte ihn sehr. Mit Jamie, dem devoten Alpha, konnte ich selbst zwar weniger anfangen, aber sein Charakter war auf jeden Fall erfrischend anderes und er hat natürlich großartig in Kombination mit Antony funktioniert. An Brandon als Alpha, der seine besten Jahre bereits hinter sich hat, fand ich besonders viel gefallen. Sein Charakter hat viel Ruhe und Beständigkeit in die Story gebracht, wurde aber im letzten Drittel des Buches leider etwas vernachlässig. Ich hätte gerne mehr über ihn gelesen. Die erste Hälfte des Buches hatte für mich eindeutig 5 Sterne Potential. Die zweite Hälfte konnte hier dann aber leider nicht mehr ganz so mithalten, weshalb es hier 4 Sterne von mir gibt. Dieses Buch wandert auf jeden Fall, wie die anderen beiden Bände der Heatverse Reihe, auf meine Reread-Liste.





