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Eine interessante Lebens (und Liebes) Geschichte, spannend und flüssig zu lesen.
Der Roman erzählt aus dem Leben von Johnny Cash mit besonderem Fokus auf die Liebe zu June Carter. Schon als kleiner Junge ist Johnny von ihrer Stimme fasziniert, wenn er sie aus dem Radio hört. Mit 17 sieht er sie zum ersten Mal live und weiß von diesem Moment, dass er Countrysänger werden wird. Und irgendwann mit June auf der Bühne stehen. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg. Als beide sich persönlich und auf Augenhöhe treffen, Johnny ist inzwischen der Durchbruch als Musiker gelungen, sind beide bereits verheiratet, Scheidungen zu dieser Zeit kaum eine Option. Und doch zieht es beide immer wieder zueinander hin. Die Geschichte ist wirklich interessant und flüssig geschrieben, auch so spannend dass man gerne immer weiter liest. Ein paar Dinge haben mich allerdings gestört, weswegen ich nur 3 1/2 Sterne gebe. Zum einen stößt man beim lesen ein paar Mal auf Ungereimtheiten. Die Autorin widerspricht sich sozusagen. Da ist in einer Szene Johnnys erste Ehefrau Vivian nach einem Konzert super eifersüchtig auf June, weil ihr auffällt wie vertraut ihr Mann mit ihr ist,in einer anderen, etliche Monate später fällt sie total aus den Wolken weil sie Bilder von den beiden sieht und kann es nicht fassen, dass er sie mit ihr betrügt. Nur ein Beispiel. Der andere Punkt hat gar nichts mit der Geschichte als solcher zu tun sondern bezieht sich auf das Lektorat. Wenn ein Buch wirklich gut ist liest man gerne Mal über ein fehlendes Leerzeichen oder ein falsch gesetztes Komma hinweg, häuft sich sowas stört es aber doch (meiner Meinung nach) den Lesefluss. Störend fand ich auch das Durcheinanderbringen der Namen. Als Kind wird Johnny von seiner Familie J.R. genannt und so nennt ihn auch die Autorin des Buches bis zu einem bestimmten Punkt, der sein Erwachsen werden markiert. Gute Sache, nur wird vorher schon einige Male zwischen "John" und "J.R" gewechselt, teilweise mehrmals pro Seite. Dass das beim Schreiben passiert kann ich absolut gut nachvollziehen, beim Korrekturlesen vor der Veröffentlichung sollte es aber spätestens auf fallen. Später nennt er sich Johnny, wird im Buch aber weiter John genannt, bis auf manchmal. Hier dasselbe, ich finde persönlich man sollte bei einem Namen bleiben, wenn man sich einmal für eine Möglichkeit entschieden hat. Aber das Buch ist relativ frisch erschienen und es besteht bestimmt die Möglichkeit für weitere Auflagen das ein oder andere auszubessern. Für Menschen wie mich, die Johnny Cash mögen und biografische Romane lieben ist es sicher ein empfehlenswertes Buch.
26. Aug. 2024
Eine interessante Lebens (und Liebes) Geschichte, spannend und flüssig zu lesen.
Der Roman erzählt aus dem Leben von Johnny Cash mit besonderem Fokus auf die Liebe zu June Carter. Schon als kleiner Junge ist Johnny von ihrer Stimme fasziniert, wenn er sie aus dem Radio hört. Mit 17 sieht er sie zum ersten Mal live und weiß von diesem Moment, dass er Countrysänger werden wird. Und irgendwann mit June auf der Bühne stehen. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg. Als beide sich persönlich und auf Augenhöhe treffen, Johnny ist inzwischen der Durchbruch als Musiker gelungen, sind beide bereits verheiratet, Scheidungen zu dieser Zeit kaum eine Option. Und doch zieht es beide immer wieder zueinander hin. Die Geschichte ist wirklich interessant und flüssig geschrieben, auch so spannend dass man gerne immer weiter liest. Ein paar Dinge haben mich allerdings gestört, weswegen ich nur 3 1/2 Sterne gebe. Zum einen stößt man beim lesen ein paar Mal auf Ungereimtheiten. Die Autorin widerspricht sich sozusagen. Da ist in einer Szene Johnnys erste Ehefrau Vivian nach einem Konzert super eifersüchtig auf June, weil ihr auffällt wie vertraut ihr Mann mit ihr ist,in einer anderen, etliche Monate später fällt sie total aus den Wolken weil sie Bilder von den beiden sieht und kann es nicht fassen, dass er sie mit ihr betrügt. Nur ein Beispiel. Der andere Punkt hat gar nichts mit der Geschichte als solcher zu tun sondern bezieht sich auf das Lektorat. Wenn ein Buch wirklich gut ist liest man gerne Mal über ein fehlendes Leerzeichen oder ein falsch gesetztes Komma hinweg, häuft sich sowas stört es aber doch (meiner Meinung nach) den Lesefluss. Störend fand ich auch das Durcheinanderbringen der Namen. Als Kind wird Johnny von seiner Familie J.R. genannt und so nennt ihn auch die Autorin des Buches bis zu einem bestimmten Punkt, der sein Erwachsen werden markiert. Gute Sache, nur wird vorher schon einige Male zwischen "John" und "J.R" gewechselt, teilweise mehrmals pro Seite. Dass das beim Schreiben passiert kann ich absolut gut nachvollziehen, beim Korrekturlesen vor der Veröffentlichung sollte es aber spätestens auf fallen. Später nennt er sich Johnny, wird im Buch aber weiter John genannt, bis auf manchmal. Hier dasselbe, ich finde persönlich man sollte bei einem Namen bleiben, wenn man sich einmal für eine Möglichkeit entschieden hat. Aber das Buch ist relativ frisch erschienen und es besteht bestimmt die Möglichkeit für weitere Auflagen das ein oder andere auszubessern. Für Menschen wie mich, die Johnny Cash mögen und biografische Romane lieben ist es sicher ein empfehlenswertes Buch.
26. Aug. 2024






