Red Rising 1

Red Rising 1

Taschenbuch
4.11938

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Beschreibung

NEW YORK TIMES BESTSELLER • Pierce Brown’s relentlessly entertaining debut channels the excitement of The Hunger Games by Suzanne Collins and Ender’s Game by Orson Scott Card.

“Red Rising ascends above a crowded dys­topian field.”—USA Today

ONE OF THE BEST BOOKS OF THE YEAR—Entertainment Weekly, BuzzFeed, Shelf Awareness

“I live for the dream that my children will be born free,” she says. “That they will be what they like. That they will own the land their father gave them.”
“I live for you,” I say sadly.
Eo kisses my cheek. “Then you must live for more.”

Darrow is a Red, a member of the lowest caste in the color-coded society of the future. Like his fellow Reds, he works all day, believing that he and his people are making the surface of Mars livable for future generations. Yet he toils willingly, trusting that his blood and sweat will one day result in a better world for his children.

But Darrow and his kind have been betrayed. Soon he discovers that humanity reached the surface generations ago. Vast cities and lush wilds spread across the planet. Darrow—and Reds like him—are nothing more than slaves to a decadent ruling class.

Inspired by a longing for justice, and driven by the memory of lost love, Darrow sacrifices everything to infiltrate the legendary Institute, a proving ground for the dominant Gold caste, where the next generation of humanity’s overlords struggle for power.  He will be forced to compete for his life and the very future of civilization against the best and most brutal of Society’s ruling class. There, he will stop at nothing to bring down his enemies . . . even if it means he has to become one of them to do so.

Praise for Red Rising

“[A] spectacular adventure . . . one heart-pounding ride . . . Pierce Brown’s dizzyingly good debut novel evokes The Hunger Games, Lord of the Flies, and Ender’s Game. . . . [Red Rising] has everything it needs to become meteoric.”—Entertainment Weekly

“Ender, Katniss, and now Darrow.”—Scott Sigler

“Red Rising is a sophisticated vision. . . . Brown will find a devoted audience.”—Richmond Times-Dispatch

Don’t miss any of Pierce Brown’s Red Rising Saga:
RED RISING • GOLDEN SON • MORNING STAR • IRON GOLD • DARK AGE • LIGHT BRINGER

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Abenteuer
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
416
Preis
12.50 €

Merkmale

2 Bewertungen

Stimmung

Traurig
Witzig
Gruselig
Erotisch
Spannend
Romantisch
Verstörend
Nachdenklich
Informativ
Herzerwärmend
39%
64%
16%
14%
79%
34%
33%
66%
59%
27%

Hauptfigur(en)

Sympathisch
Glaubwürdig
Entwickelnd
Vielschichtig
40%
28%
75%
71%

Handlungsgeschwindigkeit

Schnell0%
Langsam0%
Mittel50%
Variabel50%

Schreibstil

Einfach100%
Komplex0%
Mittel0%
Bildhaft (100%)Poetisch (100%)Außergewöhnlich (100%)

Beiträge

385
Alle
4.5

"I would have lived in peace. But my enemies brought me war."

Ich wollte es einfach wissen. So oft bin ich in den letzten Wochen über Lobeshymnen auf Red Rising gestolpert - die Fanbase scheint sich mit der der Sturmlicht-Chroniken zu überschneiden. Also schnell mal die Leseprobe runtergeladen und was soll ich sagen, das Buch hatte mich schon bei den ersten beiden Sätzen! In einer Welt der Zukunft hat die Menschheit längst die Erde hinter sich gelassen und die übrigen Planeten und Monde des Sonnensystems besiedelt. Ein streng hierarchisches System teilt die Menschen in unterschiedlich einflussreiche und wertvolle Farben ein. Während die Goldenen herrschen, leben die Roten wie Sklaven. Darrow ist einer dieser Roten. Er und seine Familie arbeiten in Minen auf dem Mars. Sie glauben, dass ihnen die ehrenvolle Aufgabe zukommt, als Pioniere den Planeten für alle anderen bewohnbar zu machen, doch dies ist eine Lüge. In Wahrheit existieren längst große Städte auf der Oberfläche. Die Rebellenorganisation Söhne des Ares schleust Darrow in die Eliteschule der Goldenen ein, wo er eine möglichst gute Ausgangsposition für die Revolution gewinnen soll. Stellt euch eine sehr düstere Version von Percy Jackson und Harry Potter vor mit einem Schuljahr, das am ehesten an die Hunger Games erinnert, dann habt ihr den Plot. Das Buch ist wie eine Lawine, das mich einfach mitgerissen hat. Sprachlich ebenso gewaltig wie inhaltlich. Den zweiten Teil habe ich schon heruntergeladen und fange gleich an zu lesen.

5

... mächtig und gewaltig ...

... da ich meine anderen Serien während des Ramadan unterbrechen muss, habe ich endlich die Red Rising Serie begonnen. Ich ringe mit Worten, kann es nicht beschreiben. Band 1 ist sehr umfangreich, detailreich, stark, gewaltig.... Tribute von Panem, Battle Royal, Enders Welt... hat etwas von allem und noch viel mehr. Der Plottwist auf den letzten Seiten, das Ende und viele kleine Details im Buch haben mich überrascht. Ich bin so gespannt, wie es weitergeht und hoffe, dass sich die Protagonisten in dem nächsten Band wiedertreffen und gemeinsam kämpfen, so male ich es mir aus und hoffe, dass es so kommt. Klare Empfehlung und 5 🌟

4

Dieses Buch hat etwas geschafft, …

… was kein Buch vorher konnte! Mein Mann hat es in unter 14 Tagen gelesen. Und nicht nur das, er liest jetzt einfach sogar die Reihe weiter. Ich habe mir Anfang des Jahres mal einen Buddy Read mit ihm gewünscht, aber wir lesen sonst super unterschiedliche Genres. Red rising stand schon länger auf meiner Liste und ich dachte ach komm das wär vllt was für ihn und schlug es vor. Und das kam dann so gut an, dass ich hinter her hing beim lesen und er vor mir fertig war 😄 Jetzt zum Buch selbst: der Beginn der Geschichte von Darrow ist jetzt nicht super originell. Es passiert zu Beginn relativ viel, was einen aber gut Beschäftigt hält. Wo es dann aber hingeht damit hatte ich nicht so richtig gerechnet und befand mich auf einmal in so nem Hunger Games meets scifi Szenario. Aber spannend und auch einfallsreich. Die Wendungen waren alle nicht super überraschend aber gut umgesetzt. Ich will auch schon gern wissen wie es mit ihm und dem Plan die Machthungrigen zu stürzen weitergeht. Alles in allem wird das Rad hier nicht neu erfunden und es ist eher der Klassiker: Rasse die sich als hochwertiger ansieht als die anderen übernimmt die Macht, erniedrigt und unterdrückt bis sich aus dem Untergrund der Widerstand erhebt und ein Auserwählter nun die „Welt“ retten soll. ⚔️ Emotional hat es mich nicht so sehr gebunden aber halt solide Leistung und das mit dem Buddy Read war einer voller Erfolg 🥳

Dieses Buch hat etwas geschafft, …
2

Wiedereinmal gehöre ich zu denen, die von dem Buch enttäuscht sind.

Lange bin ich um das Buch herum geschwänzelt. Es hat mich angesprochen, aber mein Bauchgefühl hat sich dem nicht angeschlossen. Aber mir wurden immer wieder sehr positive Rezensionen zu dem Buch gezeigt, so dass ich schlussendlich doch danach gegriffen habe. Doch leider kann ich hier keine positive Kritik hinterlassen. Zum Inhalt: Der Mars wurde kolonisiert und die Menschen, die dort leben, sind in Klassen eingeteilt. Die Politik und Klassenstruktur ist stark beeinflusst von der Mythologie der römischen und griechischen Götterwelt. Den einzelnen Klassen sind Farben zu geordnet. Protagonist der Geschichte ist Darrow, der als Roter der untersten Schicht angehört. Es ist ein Höllentaucher und arbeitet in den Minen des Mars. Er hat sich dem bestehenden Klassensystem untergeordnet und akzeptiert die Hierarchie. Bis eines Tages er und seine Frau von den Goldenen, der obersten Klasse, für die Überschreitung einer Regel bestraft werden. Darrows Frau führt dabei absichtlich ihren Märtyrertod herbei. Kurz danach soll auch Darrow hingerichtet werden. Er wird aber von einer Rebellenallianz gerettet und soll nun, körperlich verändert, als Goldener das schändliche Klassensystem zu Fall bringen. Das Buch ist ein Jugendbuch und die Charaktere sind alle um die 17 Jahre alt, doch das konnte ich oft nicht mit der Geschichte vereinbaren. Die Handlungsstruktur des Buches passt noch irgendwie zu einem Jugendroman, die derbe Erzählsprache und die ausufernde Brutalität, passen für mich in einen Roman für deutlich ältere Leser*innen. Ich dachte auch ständig, die Charaktere verhalten sich, als wären sie viel älter. Die Protas bleiben blass und oberflächlich, die Geschichte zieht sich wie Kaugummi und fühlt sich wie ein zuuuu laaaaanger Prolog an. Darrow ist kein Sympathieträger, auch wenn er an Härte gewinnen muss, um als Goldener an Macht zu gelangen, verlor er bei mir mehr und mehr an Substanz. SPOILER ALERT Ich fand es gab unheimliche viele Logikfehler. Warum muss er die hohe Sprache lernen und benutzt sie dann nicht? Wie kann er so intelligent sein, wenn er keinerlei schulische Bildung genossen hat? Warum wurde er von den Rebellen auserwählt, wenn er doch eigentlich ein Feigling ist und sich nicht dem System entgegen stemmen wollte? Wieso lässt er sich ohne wenn und aber darauf ein? Und wann spielt eigentlich die Handlung? Um nur ein paar Fragezeichen aus meinem Kopf zu nennen. Mich hat die Geschichte mega enttäuscht. Die Verbindung zum Mythos der Götter hat mich stellen Weise genervt und mich gar nichtabgeholt. Das fühlte sich zu starr an und leblos. Die Sprache war irgendwann gefühlt sehr primitiv. Mir fehlte Spannung, Tiefe und Entwicklung. Es war mir alles zu eindimensional. Und wiedereinmal frage ich mich, warum das Buch so vielen gefällt und mir nicht? Tja, die Sache mit der Geschmackssache😂 Ich finde, die Geschichte bedient sich zu viel aus schon bekannten Stories und lässt Innovationen zu wünschen übrig. Ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen und kann sie auch leider nicht empfehlen. Schade!

4.5

GoT goes Scifi

Dies war das erste Scifi-Buch, welches ich gelesen habe und es hat mir richtig gut gefallen! Düster und brutal geht es um Darrow, der das bestehende Machtsystem von innen heraus zerstört. Für mich ein ganz neuer, spannender Weltenaufbau mit komplexen, vielseitigen Charakteren, vielen Intrigen und überraschenden Wendungen. Die Sprache ist angenehm wenig emotionalisiert, sodass die Leserin selbst entscheiden kann, wie sie fühlt.

4

Red to Gold

The first book in the red rising series is a well-liked and often recommended science fiction book, that sets an interesting premise - infiltrating the ruling class of humanity as a member of one of the lowest classes is never easy, but the way in which darrows "evolution" from a red to a gold is portrayed here sets the scene for all of the next entries in this series. I wasn't completely on board with the story in the beginning to be honest, but as soon as the revelation of the civilization on mars was shown, I was hooked. The game in the academy was sometimes hard to follow, but did show us the true nature of the golds - and I'm very excited to see Darrows next steps as a member of the ArchGovernor's family.

5

Das Jahr ist fast zu Ende und ich habe trotzdem noch eine der besten Bücher des Jahres für mich entdeckt! Dieses Buch war verdammt glorreich! Ich bin immer noch verblüfft, dass dieses Buch in der Ich-Perspektive geschrieben ist (in Darrows Perspektive) und wir als Leser trotzdem nichts über seine Pläne wussten. Jedes Mal, wenn ein Plan von ihm umgesetzt wurde, war ich schockiert und verdammt überrascht! Gut gespielt, ich hab es nie kommen sehen. Ich habe dieses Buch mit anderen Erwartungen begonnen, aber sie wurden dennoch weitaus übertroffen. Die Serie beginnt mit einem... naja, es ist kein „Wettkampf-Arc“ und auch kein „Trainings-Arc“. Aber etwas dazwischen? Das müsst ihr selbst für euch sehen, damit ihr versteht. Das Buch ist VOLL mit Politik und Schachzügen, Intrigen, Machtspiele und einfach knallharten Charakteren. Darrow und Sevro sind jetzt meine Lieblinge und ich kann es kaum erwarten, ihre Geschichte fortzusetzen.

4.5

Menschen in Farben

Ich bin ja immer etwas skeptisch mit gehypten Büchern, oft ist es gut erkennbar, warum diese Bücher so erfolgreich sind und da muss ich oft sagen, dass ich nicht nach diesem Muster ticke. Auch hier war ich eher vorsichtig. Habe diesen ersten Teil mehrmals begonnen und immer wieder beiseite gelegt, hatte einfach das Gefühl, es sei nicht der richtige Zeitpunkt. Da ich auch gern Englisch lese, habe ich mir das Buch im Original vorgenommen, ein Unterfangen, was sich als Herausforderung herausstellte. Pierce Brown wendet eine Sprache an, die ich nicht so recht einschätzen kann. Ist es ein spezieller Slang oder besonders filigran beschrieben? Es kam mir oft so vor, als würde mein Englisch, welches eigentlich nicht so schlecht ist, dennoch nicht ausreichen. Da es sich um einen SF mit Fantasy-Elementen handelt, ist man stets mit Worten konfrontiert, die uns nicht sofort geläufig, da nicht alltäglich sind. Es war schwierig und oft etwas frustrierend, hineinzufinden. Hier wird eine Geschichte erzählt, die schnell einnimmt. Eine Zivilisation, die auf Ungerechtigkeit, Macht und Intrigen basiert wird von einem Helden, der von ganz «unten» kommt, herausgefordert. Da schlägt doch gleich unser Herz im Takt nach Gerechtigkeit und Fairness mit. Brown beschreibt recht detailverliebt und lässt sich viel Zeit, die Entwicklung ist langsam, die Figuren klar und sehr fassbar herausgearbeitet. Wir sind auf den anderen Planeten unseres Sonnensystems, im ersten Band auf dem Mars, der kolonialisiert werden soll und zum Teil schon ist. Die Topografie des Mars hat Brown recht gut recherchiert, wir finden eine Landschaft und Lebensbedingungen vor, die zum Teil wirklich auf diesem Planeten zu erwarten sind. Klasse! Hauptsächlich bewegen wir uns in einer Art «Schule», oder wohl eher Ausbildung, in der verschiedene «Häuser» gegeneinander um die Vorherrschaft kämpfen, nahezu um jeden Preis. Hier geht es vor allem auch darum, eine von Geburt an vorherrschende «Kaste» auf ihre Rolle in der Gesellschaft vorzubereiten. Es bleibt da nicht aus, dass schonungslos auch viel Brutalität beschrieben wird. Brown schafft es hier, neben den sehr wechselhaften und oft sehr spannenden Ereignissen das Augenmerk auf Gesellschaften und ihre Ordnungen zu richten, was sehr spannend ist und auch in unsere heutige Zeit passt Kurzum, dies Buch hat mich durch seine Vielschichtigkeit und zugleicht umfassenden Unterhaltungswert überrascht und ich muss zugeben, es wird der Beliebtheit von so vielen Lesern gerecht. Es kann sich einreihen in so viele gute Serien der weiterführenden SF. Ich werde weiter lesen!

3.5

​Bewertung: ⭐⭐⭐✨ (3,5 von 5 Sternen) ​Eine packende Dystopie im ICE-Tempo – Potenzial nicht ganz ausgeschöpft ​Mit Red Rising liefert Pierce Brown einen extrem packenden und düsteren Science-Fiction-Auftakt ab, der mich allerdings mit gemischten Gefühlen zurücklässt. Das Worldbuilding und die Grundidee haben mich sofort fasziniert, aber das Erzähltempo war mir an einigen Stellen einfach eine Spur zu rasant. ​Zum Inhalt ​Die Story entführt uns in eine strikt hierarchische Kastengesellschaft auf dem Mars. Wir begleiten Darrow, einen „Roten“ – die unterste Kaste, die unter unmenschlichen Bedingungen in den Minen schuftet, um den Planeten bewohnbar zu machen. Sie glauben, sie seien Pioniere, doch die Wahrheit ist brutal: Die Erdoberfläche ist längst bewohnbar, und die herrschende Kaste der „Goldenen“ lebt dort in absolutem Luxus, während sie die Roten versklavt. ​Nach einem schweren persönlichen Schicksalsschlag schließt sich Darrow dem Widerstand an. Sein Ziel: Die Spitze zu infiltrieren. Er wird genetisch und physisch modifiziert, um selbst als Goldener an der renommierten, aber mörderischen Akademie der Herrscherkaste teilzunehmen. Dort muss er sich in einem brutalen, strategischen Überlebenskampf gegen die Elite behaupten, um das System von innen heraus zu stürzen. ​Was mir gefallen hat ​Das Konzept: Die Mischung aus römischer Mythologie, Sci-Fi und gesellschaftskritischer Dystopie ist genial. ​Der Protagonist: Darrow ist ein zerrissener, komplexer Charakter, dessen Wut und Schmerz absolut greifbar sind. ​Die Intensität: Die Dynamik und die Machtkämpfe an der Akademie bieten extremen Nervenkitzel. ​Warum es „nur“ 3,5 Sterne geworden sind ​Mein größter Kritikpunkt ist das extrem hohe Erzähltempo. Die Handlung rast förmlich vorwärts. Pierce Brown verweilt kaum bei Schlüsselmomenten, die eigentlich mehr emotionales Gewicht verdient hätten. ​Darrows Verwandlung vom einfachen Minenarbeiter zum ultimativen Elite-Kämpfer geschieht gefühlt im Zeitraffer. Kaum ist ein Problem aufgetaucht, wird es durch den nächsten Plot-Point schon wieder abgelöst. Dadurch ging mir stellenweise die Tiefe verloren – sowohl beim Worldbuilding als auch bei den Nebencharakteren, die oft nur wie Spielfiguren wirken, die schnell abgehakt werden. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass die Geschichte kurz durchatmet, damit sich die epische Tragweite der Ereignisse richtig entfalten kann. ​Fazit ​Red Rising ist ein absoluter Page-Turner für alle, die eine actionreiche Mischung aus Die Tribute von Panem und Ender's Game im Weltall suchen. Wer allerdings Wert auf eine tiefgründige, detaillierte Charakterentwicklung und ein ruhigeres Pacing legt, könnte sich vom rasanten Tempo überrumpelt fühlen. Ein starkes Buch mit kleinen Schwächen, das aber definitiv Lust auf Band 2 macht!

3.5

Solider Start der Reihe

Red Rising führt uns in eine dystopische Welt auf dem Mars ein. Eine Klassengesellschaft, die nach Farben aufgebaut ist: rot steht ganz unten und gold ganz oben. Dazwischen findet man alle anderen Farben, die alle ihre zugewiesenen Aufgabengebiete haben. Es gibt eigentlich keine Chance seine Klasse aufzuwerten. In der Geschichte folgen wir Darrow in der Welt der Roten. Diese sind Minenarbeiter und schuften bis zum Umfallen. Durch ihre eher geringe Lebenserwartung sind sie im Grunde mit 14 erwachsen. Dadurch wirkt Darrow mit seinen 17 Jahren deutlich älter und stark geprägt durch seine Lebensrealität. Trotzdem kommt auch ab und zu eine jugendlichere, impulsive Seite durch. Gewisse Umstände sorgen dann dafür, dass Darrow die Chance bekommt seine Klasse aufzuwerten, um gegen das Klassensystem vorzugehen. Das Buch ist interessant und spannend aufgebaut. Es gibt sehr viele Charaktere wodurch nicht alle ausreichend Tiefe haben und dadurch eher oberflächlich und nebensächlich sind. Es passiert fast durchgehend viel, aber es gibt auch Abschnitte, die zäh sind und sich ziehen. Man findet hier einen guten Einstieg in die Reihe mit kleineren Schwächen. Das Buch eignet sich auch sehr gut für Sci-Fi Einsteiger. Wenn ich das Buch in kurzen Worten beachreiben müsste, wäre es: Die Tributen von Panem trifft auf Herr der Fliegen im Weltall.

4.5

Gelungener Einstieg mit etwas Luft nach oben

Bewertung: Highlight Darrow ist als Roter dafür zuständig, den Mars zu kolonialisieren. Dann erfährt er, dass dies schon längst geschehen ist und er und andere Rote von den Goldenen ausgebeutet werden und schließt sich dem Widerstand an. Als ein Goldener wird er eingeschleust und muss sich unter den gefährlichen Goldenen behaupten. Ein wirklich gelungener Einstieg in die Reihe und in das komplexe Worldbuilding. Erinnert etwas an die Tribute von Panem, auch wenn es anders ist. Darrow als Hauptfigur muss sich in einer feindlichen Umgebung behaupten und das gelingt ihm sehr gut (man könnte auch sagen zu gut). Für mich fehlt noch was an Tiefe was die Charaktere angeht. Der Schreibstil ist einfach und leicht zu folgen, die Geschehnisse oft sehr brutal und blutig, was ich passend fand. Mich hat die Geschichte gecatcht, auch wenn sie teilweise Längen hatte. Ich bin gespannt auf Band 2 und 3.

5

Mein erstes 5 Sterne Buch. Das hat es sich auf jeden fall verdient

Die Charaktere lassen mich mitfiebern und um sie weinen. Die Welt ist ein kaltes aber sehr gut zusammenfassende purzeln aus Einzelteilen, die sich nach einer Zeit alle in die richtigen Plätze setzen. Ich kann nur eins sagen: Lest dieses Buch

5

„Ich hätte in Frieden leben können. Aber meine Feinde brachten mir den Krieg!“

Ein toller Start in die „Red Rising“ Serie! Wer Sci-Fi und Fantasy mag, kommt hier aufjedenfall auf seine Kosten. Der Schreibstil ist angenehm und die Handlung spannend und schnell, 5/5 ⭐️

„Ich hätte in Frieden leben können. Aber meine Feinde brachten mir den Krieg!“
5

Dystopisch und fesselnd

„Red Rising“ von Pierce Brown ist ein mitreißender Auftakt, der mich von der ersten Seite an komplett in seinen Bann gezogen hat. Die düstere, zugleich faszinierende Zukunftswelt ist unglaublich atmosphärisch gestaltet und wirkt bis ins Detail durchdacht. Besonders beeindruckend ist die Entwicklung der Hauptfigur Darrow, deren Motivation und innere Konflikte sehr glaubwürdig und emotional geschildert werden. Die Geschichte verbindet geschickt persönliche Schicksale mit einem größeren gesellschaftlichen Kontext, ohne dabei schwerfällig zu wirken. Die Handlung ist durchgehend spannend und voller überraschender Wendungen, ohne jemals verwirrend zu werden. Browns Schreibstil ist intensiv, bildhaft und treibt die Story mit hohem Tempo voran. Gleichzeitig gelingt es ihm, wichtige Themen wie Ungerechtigkeit, Macht und Identität subtil einzubinden. Die Dynamik zwischen den Figuren ist ein weiterer großer Pluspunkt und sorgt für zusätzliche Tiefe. Das Buch schafft es, sowohl Action als auch emotionale Momente harmonisch zu vereinen. Insgesamt ist „Red Rising“ ein packender, intelligenter und sehr unterhaltsamer Science-Fiction-Roman, der Lust auf die Fortsetzung macht und lange nachhallt. Der trockene Schreibstil, der von vielen kritisiert wird, ist meiner Meinung nach zwingend notwendig, um die Situation und Ausweglosigkeit die in der beschriebenen Welt für den Großteil der Bevölkerung deutlich zu machen. Die niedereren Farben haben sich mit der Ungerechtigkeit ja zum Großteil abgefunden.

4

Zwei Seiten der Medaille

Nach viel Fantasy wollte ich jetzt mal mehr Richtung Sci Fi einsteigen. Von so vielen Seiten habe ich nur gutes über die Red Rising Reihe gehört. Und die Idee ist wirklich mehr als gut, ABER: ich habe den Band in englischer Sprache gelesen und es fiel mir nicht immer leicht, dem geschriebenen Wort zu folgen, da ich mich überproportional oft fragen musste "Ist das jetzt nur eine englische Vokabel, die ich nicht kenne oder ist es ein bucheigener Begriff?" Auch war mir der größte Teil der Haupthandlung (Kampf der Häuser) einfach zu langatmig. Die vielen (Neben-)Charaktere machten es da auch nicht gerade einfacher zu folgen. Das Ende hat grds.Lust gemacht, die Reihe weiterzulesen, aber wahrscheinlich nicht direkt im Anschluss.

4

Der Schnitter

Ja, ich musste da reinschauen … es wurde mit tausendmal auf tiktok angezeigt. Ich muss sagen der Anfang war stark, Mittelteil war langatmig aber das Ende war wieder cool. Mein Lieblingscharakter ist ganz klar Sevro!!! Danach kommt Mustang. Einige Tode habe mich voll geärgert, da sie vermeidbar waren, wenn Darrow nicht gezögert hätte. Ich bin jetzt gespannt wie es weitergehen wird. Er ist wortwörtlich jetzt im Haus seiner Feinde. Ich hoffe wir sehen Cassius, Rouge und alle anderen wieder. Pax wird in Ehren gehalten.

5

"War es ein guter Traum?" "Nein.Nein, es war ein Albtraum. Von einem Mann aus der Hölle, der das Feuer liebt." Was war das bitte ? Meine Erwartungen waren hoch und sie wurden nicht enttäuscht. So brutal, traurig und episch erzählt, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann.

4

Guter Einstieg mit Potential für eine tolle Reihe

Red Rising beginnt schon auf den ersten Seiten damit eine harte und ungleiche Welt aufzubauen. Unser Protagonist Darrow gehört der untersten Gruppe der Menschheit an, den Roten. Und dennoch führt er sein Leben zunächst zufrieden. Doch das ändert sich sehr schnell und er beginnt einen Kampf gegen die Goldenen, die Führungsklasse und Spitze der Gesellschaft. Der Anfang vergeht wie im Flug und man gerät von einer Wendung in die nächste. Ich muss aber sagen, dass sich das Ganze ab der Hälfte des Buches etwas zieht. Zwar passiert andauernd etwas, aber ich hätte nicht gedacht, dass die Prüfung des Instituts den Großteil des Buches ausmacht. Circa zum letzten Drittel nimmt das ganze aber wieder eine andere Dynamik an und hat mich wieder spürbar besser mitgenommen. Da aber besonders am Anfang viel in schneller Abfolge passiert, wird man auch mit vielen Charakteren konfrontiert, die dann nicht wirklich ausgearbeitet werden, bzw. schnell an Bedeutung verlieren. Hier hoffe ich, dass in den folgenden Büchern nochmal zu einigen Charakteren zurückgekehrt wird. Durch das hohe Tempo habe ich auch das Gefühl, dass unser Hauptcharakter Darrow zu schnell zu stark wird. Oft wird das dann mit seinen Fertigkeiten als Höhlentaucher begründet…Ich muss aber sagen, dass mich diese Begründung im Kampf gegen die sogenannte Spitze der Menschheit nur selten überzeugt hat. Das Setting fand ich spannend. Mit diesen Jungendbuch-Dystopien hat man mich eh am Haken und der Mix aus Sci-Fi mit Elementen der römischen Antike hat mich überzeugt. Ich hoffe, dass im nächsten Teil auf der Welt aufgebaut und man noch mehr reingezogen wird. Zwar habe ich eine etwas andere Geschichte erwartet, aber am Ende fand ich diesen ersten Teil wirklich gut und bin auf die Fortsetzung in den nächsten Büchern gespannt!

4

10/10 Beginn und Schluss mit Schwächen in der Mitte !

Eines der Besten Einstiege in ein Buch, das ich je gelesen habe. Spannung und Schreibstil nehmen in der Mitte etwas ab, aber steigen zum Enden hin wieder auf dem Niveau des Anfangs.

5

Spannender Start einer Reihe

Red Rising ist ein absolut mitreißender Auftakt einer außergewöhnlichen Science-Fiction-Reihe. Pierce Brown schafft es, von der ersten Seite an eine düstere und zugleich faszinierende Welt aufzubauen, die voller Spannung, Intrigen und überraschender Wendungen steckt. Besonders beeindruckend ist der Schreibstil: atmosphärisch, intensiv und unglaublich bildhaft, sodass man vollkommen in die Geschichte hineingezogen wird. Die Handlung ist atemberaubend geschrieben, auch wenn das Tempo stellenweise sehr hoch ist und manche Entwicklungen beinahe überschlagen wirken. Genau das sorgt jedoch dafür, dass kaum Leerlauf entsteht und man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann. Immer wieder gelingt es dem Autor, den Spannungsbogen weiter zu steigern und neue Konflikte aufzubauen, die einen ständig weiterlesen lassen. Vor allem die Hauptfigur Darrow überzeugt durch ihre Entwicklung und die emotionalen Entscheidungen, die im Verlauf der Geschichte getroffen werden müssen. Machtkämpfe, Verrat und Loyalität sind hervorragend miteinander verwoben und verleihen dem Buch eine besondere Intensität. Insgesamt ist Red Rising ein packender, actionreicher und emotionaler Roman, der Lust auf die weiteren Bände macht.

Spannender Start einer Reihe
4

Guter Auftakt der Reihe

Ich wurde nicht enttäuscht aber hab tatsächlich mir noch mehr versprochen. Ich fand die Welt auf dem Mars und die Leute, die in Farbschichten eingeteilt sind, total spannend. Grad den Anfangsteil fand ich super spannend aber im Mittelteil hat sich das ganze doch gezogen für mich. Ich bin mir auch immer noch nicht sicher ob ich Darrow mag oder nicht. Meine Meinung dazu wechselt irgendwie immer. Ich bin gespannt, wie es im zweiten Teil weiter geht.

Guter Auftakt der Reihe
4

Wilder Ritt mit Höhen und Tiefen 🤗

Red Rising von Pierce Brown Was für ein wilder Ritt! Dieser Roman hat mich wütend gemacht, hat mich abgeschreckt, hat mich gelangweilt aber trotzdem in seinem Bann gezogen! Aber der Reihe nach. Gelangweilt war ich darüber, dass diese Geschichte in ferner oder einer alternativen Zukunft auf dem Mars spielen soll. Aber die meiste Zeit hat diese Geschichte ein mittelalterliches Setting bekommen. Mit Schwertern, Ritterburgen und Standarten. Nix mit Raumschiffen, Zukunftsstädten oder geheimnisvollen Höhlen unter der Marsoberfläche. Abschreckend war für mich die übertriebene und ausufernden Gewaltorgien, dass ich im ersten Drittel des Buches überlegt habe, es nicht mehr weiter zu lesen. Wütend war ich über die Hauptfigur, deren Entscheidungen ich selten nachvollziehen konnte. Oft habe ich mir gesagt: Wie doof bist du eigentlich! Doch die ersten und die letzten 100 Seiten waren wirklich überaus spannend und haben nach und nach eine Welt geformt, die mich voll und ganz in seinen Bann gezogen hat. So muss ich es jetzt doch noch unbedingt wissen, wie diese Geschichte weitergeht!

5

Eine wirklich irre Geschichte. Erst auf Instagram bei verschiedenen Bookfluencern gesehen und es als ‚Hype‘ abgestempelt. Jetzt im Sale gekauft und von der ersten bis zur letzten Seite komplett eingesogen worden. Wirklich unglaublich gut geschrieben, das Worldbuilding ist fantastisch und super kreativ, gleichzeitig erkennt man hier und da immer wieder Elemente aus anderen Fantasy-Reihen. Trotzdem für mich definitiv eines der besten Bücher in diesem Jahr und ich bin sehr gespannt, ob auch die restlichen Teile die Spannung aufrechterhalten können.

Leider abgebrochen 😢

Ich wollte es so gerne mögen. Das Buch ist so gehyped, mit dem Versprechen, was ganz anderes zu sein, mal kein Mainstream - Romantasy, Sci-Fi vom Feinsten... An sich begann es recht vielversprechend, die Welt und das Leben auf dem Mars war interessant, das politische System hat etwas an Panem erinnert, der Schreibstil war gut und nicht zu kompliziert. Doch leider kam ich mit den Protagonisten gar nicht klar. Sie waren irgendwie alle langweilig, eindimensional und es war mir einfach egal, was mit ihnen passieren wird. Irgendwie lief alles ab, wie ein Film, der im Hintergrund läuft und mich einfach nicht genug catcht, um ihm die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Dafür war mir meine Lesezeit zu kostbar und mein SUB zu groß. Nach knapp der Hälfte schließe ich das Buch, zum Lesen möchte ich mich nicht zwingen müssen.

5

Tribute von Panem aber Sci-Fi

Ich liebe diese Reihe und das erste Buch ist der perfekte Auftakt dafür! Tiefgründige Charaktere, nicht vorhersehbare Plottwists und Geschehnisse. Das Buch ist von Anfang bis Ende packend und die Charaktere lassen einen bleibenden Eindruck! Große Empfehlung.

4

Spannend, komplex und intensiv

Ich habe den ersten Band von Red Rising parallel als Hörbuch auf deutsch gehört und teilweise auf englisch gelesen. Die Geschichte hat einen starken Anfang, der eine dichte Atmosphäre schafft. Wer denkt, hier ein reines Sci-Fi Buch zu lesen, wird jedoch spätestens ab der Mitte des Buches merken, dass die Welt von Red Rising so viel mehr ist. Von Dystopie über Sci-Fi und Fantasy spielt diese Geschichte mit vielen Elementen und Motiven. Durch die vielen Referenzen auf Philosophen, die griechischen Götter und die Erde, entsteht eine riesige Welt, die sich gleichzeitig futuristisch und sehr alt anfühlt. Die Unterteilung der Weltengesellschaft mit ihren Farben wirkt zu Beginn noch sehr schwammig, wird zum Ende des Buches hin aber immer konkreter. Ich denke trotzdem, dass man dem Buch eine gewisse Zeit einräumen muss, um die komplexe Welt zu verstehen. Da ich mit Darrow als Protagonist an einigen Stellen nicht wirklich einer Meinung war und sein Handeln zum Teil nicht nachvollziehbar fand, stechen die hervorragenden Nebenfiguren von Red Rising um so mehr hervor. Die Welt fühlt sich plastisch an und die Charaktere so echt, dass mich ihre Handlungen und Entscheidungen häufig wirklich überrascht haben. Trotzdem möchte ich hervorheben, dass Darrows Taktiken und Pläne häufig sehr gut umgesetzt waren, was immer wieder für ordentlich Spannung gesorgt hat. Der Sprecher des Hörbuchs hat großartige Arbeit geleistet, besonders die emotionalen Szenen und einzelne Charaktere hat er hervorragend gesprochen. Insgesamt ein solider Start der Reihe, der Lust auf Mehr macht!

3.5

Red Rising bietet ein starkes, durchdachtes Setting und einen gelungenen Einstieg, verliert sich aber im Mittelteil etwas in Komplexität und Überladung. Dazu kommen inhaltliche Aspekte, die ich kritisch sehe – insbesondere in Bezug auf sexualisierte Gewalt. Trotzdem bleibt ein insgesamt solides Buch mit genug Potenzial, um neugierig auf die Fortsetzung zu machen – auch wenn es für mich kein durchgehend rundes Leseerlebnis war.

In einer streng hierarchischen Zukunftsgesellschaft ist die Menschheit in Farben eingeteilt – von den unterdrückten „Reds“ bis hin zu den herrschenden „Golds“. Darrow, ein Red, lebt unter der Oberfläche des Mars, bis ein einschneidendes Ereignis ihn dazu bringt, sich gegen das System zu stellen. Um das zu tun, muss er selbst zu einem Gold werden und sich in deren brutales Ausbildungssystem einschleusen – ein Spiel um Macht, Kontrolle und Überleben. Meine Meinung Grundsätzlich hat mir das Setting wirklich gut gefallen. Die Welt ist logisch aufgebaut, die gesellschaftlichen Strukturen sind nachvollziehbar und die Idee hinter dem gesamten System wirkt durchdacht. Auch die Einbettung mythologischer Elemente fand ich gelungen – sie gibt der Geschichte eine zusätzliche Ebene, ohne sie unnötig zu überladen. Der Schreibstil ist angenehm zugänglich und nicht zu kompliziert, was den Einstieg erleichtert. Und gerade die ersten etwa 200 Seiten fand ich auch wirklich stark – da war ich komplett drin in der Geschichte. Ab dem Punkt, an dem der große Wettkampf beginnt, wurde es für mich allerdings deutlich schwieriger. Es war mir stellenweise einfach zu viel auf einmal: zu viele Namen, zu viele kleine Handlungsstränge, zu wenig Fokus auf einzelne Entwicklungen. Mir haben längere, klarere Erzählstränge gefehlt, an denen ich mich orientieren konnte. Dadurch wurde das Lesen teilweise eher anstrengend als fesselnd. Die letzten 100 Seiten haben dafür wieder einiges rausgeholt. Hier fügt sich vieles zusammen und ergibt ein rundes Gesamtbild. Insgesamt hatte das Buch für mich also klare Höhen und Tiefen. Was mich allerdings wirklich gestört hat, ist die Altersfreigabe. Dass das Buch teilweise als „ab 14“ eingeordnet wird, halte ich für sehr fragwürdig. Es ist stellenweise extrem brutal, und vor allem das Thema sexualisierte Gewalt – insbesondere gegenüber Frauen – wird zwar thematisiert, aber zunächst kaum eingeordnet und erst später klar als das dargestellt, was es ist: zutiefst grausam. Für mich wäre hier eine Einstufung ab 16 deutlich angemessener – gerade auch aus der Perspektive als Mutter. Hinzu kommt, dass der Ton stellenweise sehr misogyn ist. Die Beleidigungen – auch von Frauen gegenüber Frauen – waren teilweise so unangenehm, dass sie mich aus der Geschichte herausgerissen haben. Natürlich kann man argumentieren, dass das stilistisch zur Welt passt, insbesondere zu den Golds. Aber gerade diese wurden für mich eigentlich anders aufgebaut, wodurch diese Sprache für mich nicht ganz schlüssig wirkt und eher unnötig erscheint. Das Ende selbst war für mich nicht überraschend – ich hatte relativ früh eine Ahnung, in welche Richtung es gehen würde. Aber gleichzeitig muss ich sagen: Es musste genau so kommen, damit die Geschichte funktioniert. Fazit Red Rising bietet ein starkes, durchdachtes Setting und einen gelungenen Einstieg, verliert sich aber im Mittelteil etwas in Komplexität und Überladung. Dazu kommen inhaltliche Aspekte, die ich kritisch sehe – insbesondere in Bezug auf sexualisierte Gewalt. Trotzdem bleibt ein insgesamt solides Buch mit genug Potenzial, um neugierig auf die Fortsetzung zu machen – auch wenn es für mich kein durchgehend rundes Leseerlebnis war.


Red Rising bietet ein starkes, durchdachtes Setting und einen gelungenen Einstieg, verliert sich aber im Mittelteil etwas in Komplexität und Überladung. Dazu kommen inhaltliche Aspekte, die ich kritisch sehe – insbesondere in Bezug auf sexualisierte Gewalt. 

Trotzdem bleibt ein insgesamt solides Buch mit genug Potenzial, um neugierig auf die Fortsetzung zu machen – auch wenn es für mich kein durchgehend rundes Leseerlebnis war.
3.5

Tribute von Panem auf dem Mars

Sehr gutes Buch, spannend, ganz anders als ich erwartet habe, leider nur 3,5 ⭐️⭐️⭐️ Weil es sich etwas gezogen hat … es war mir echt zu lang … denke aber das ich die Reihe Weiterlese, da das Wordlbuilding echt gut war.

4.5

„Auf dem Mars ist die Schwerkraft nicht sehr groß. Also muss man an den Füßen des Gehängten ziehen, um ihm das Genick zu brechen. Diese Aufgabe überlassen sie den Angehörigen.“

Dieses Buch hat mich direkt auf den ersten Seiten emotional zerstört und gleichzeitig komplett in seinen Bann gezogen 😭🔥 Der Einstieg ist herzzerreißend und brutal und ab da gibt es eigentlich kein Entkommen mehr aus dieser Welt. Es geht um Darrow der in einer gnadenlosen, streng eingeteilten Gesellschaft lebt und plötzlich vor einer Entscheidung steht die alles verändert. Meine Emotionen während des Lesens : Die erste Seite: 😨🩸 Ca. Die ersten 50-70 Seiten : OMG NEIN 😭😱🥺 was passiert hier gerade ? Man kann doch nicht direkt so anfangen 🤯😭💔 70-300: Boa ist das spannend 🤩🤯🩸(viel Blut Schmerz und Leid) 300-450: Hmm ok langsam kann man zum Ende kommen …🥱 450 bis Ende : OMG WAS (?)😨🤯🩸ICH BRAUCH BAND 2!!!! (Ist bestellt sollte morgen ankommen)🤣 Das Worldbuilding fand ich gut. Die Welt ist riesig, düster und unglaublich detailreich aufgebaut. Obwohl es viele Charaktere gibt kam ich erstaunlich gut mit und hatte nie das Gefühl den Überblick zu verlieren. Jede Figur fühlte sich wichtig und lebendig an. Eigentlich ist das Buch fast durchgehend spannend, nur in der Mitte hatte ich kurz das Gefühl dass es etwas langsamer wird. Aber das wird mehr als wettgemacht, denn Richtung Ende wird es wieder extrem aufregend, intensiv und nervenaufreibend 😳📖 Red Rising ist stellenweise wirklich blutig und brutal und nimmt kein Blatt vor den Mund. Auch wenn es offiziell Sci Fi ist geht es im Kern viel mehr um Macht, Unterdrückung, Rache, Freundschaft, Loyalität und die Frage wer man wirklich ist. Dies alles geschieht halt auf ein anderen Planeten. Aber es geht hier nicht um Raumschiffe, Aliens oder sowas wie bei anderen Sci Fi Bücher. Ganz leichte Tribute von Panem Vibes sind spürbar, aber dennoch komplett anders. Ein unfassbar starker Auftakt der süchtig macht und sofort Lust auf die nächsten Teile weckt 🚀❤️ Ganz klare Lese Empfehlung 🤗

„Auf dem Mars ist die Schwerkraft nicht sehr groß. Also muss man an den Füßen des Gehängten ziehen, um ihm das Genick zu brechen. Diese Aufgabe überlassen sie den Angehörigen.“
5

Was ein Auftakt

„Red Rising“ ist für mich ein wundervoller Auftakt zu einer Reihe, die einen ähnlich wie „Tribute von Panem“ an der Welt und an der Menschheit selbst zweifeln lässt. Das aufgebaute Klassensystem und die Herrschaft der Goldenen über die niederen Farben könnten auf den ersten Blick wie eine simple dystopische Geschichte wirken, doch Pierce Brown schafft es, jedem Charakter eine eigene Motivation und eine spürbare Tiefe zu geben. Dadurch wirkt diese Welt gleichzeitig komplex und erschreckend nachvollziehbar. Besonders beeindruckt hat mich der Schreibstil. Durch die Ich-Perspektive ist man so tief in Darrows Gedanken gefangen, dass man nicht nur seine Entscheidungen nachvollziehen kann, sondern teilweise sogar beginnt, Aspekte dieses grausamen Systems zu verstehen oder zu glauben — obwohl man es zu Beginn des Buches noch komplett verabscheut hat. Genau das macht „Red Rising“ für mich so stark: Das Buch zwingt einen dazu, den eigenen Charakter, die eigene Moral und die eigenen Grenzen zu hinterfragen. Wie weit wäre man selbst bereit zu gehen? Zwischen all der Brutalität und dem politischen Machtkampf steckt außerdem unglaublich viel Herz in dieser Geschichte. Man merkt in jeder Beziehung, jeder Freundschaft und jeder Entscheidung, wie viel Liebe Pierce Brown in dieses Werk gesteckt hat, zu Darrow, zu Eo und zu all den Verbindungen, die während des ersten Teils entstehen. Selbst zwischen den Zeilen spürt man diese emotionale Tiefe konstant. Obwohl die Geschichte düster, brutal und oft schmerzhaft ist, schafft das Buch etwas, das nur wenige Reihen schaffen: Es bringt einen zum Nachdenken und gleichzeitig dazu, vollkommen in dieser Welt zu versinken. Man kann sich darin verlieren, mitfiebern und komplett abschalten, obwohl die Themen so schwer sind. Für mich ist „Red Rising“ ein perfekter Auftakt und eine absolute 5/5-Sterne-Lektüre. Tatsächlich hat mich dieses Buch sogar wieder zurück zum Lesen gebracht — und allein das sagt wahrscheinlich schon alles darüber aus, wie besonders diese Reihe für mich ist.

Was ein Auftakt
4

Science fiction mit vielen Plot twists

Sehr spannend geschrieben und mal wieder etwas wo man viele unvorhersehbare Plot twists hat. Es ist durchgehend spannend und man weiß nie wem zu trauen ist. Generell relativ brutal. Keine romance oder Spice vorhanden. Viel politische Intrigen und Kampfszenen. Erinnert an eine Mischung aus Game of Thrones und Tribute von Panem aber nochmal anders. Was ich nicht so gut fand: man erfährt nur sehr wenig über die Gefühlswelt des Protagonisten und seinen Freunden/Verbündeten. Das führt dazu, dass man nicht so mitfuhlt. Ansonsten ein sehr gutes Buch!

4.5

Mitreißend, brutal und brillant durchdacht

Wow – „Red Rising“ hat mich echt umgehauen. Ich wusste vorher nur grob, dass es um eine dystopische Gesellschaft auf dem Mars geht, aber Pierce Brown hat mich komplett in diese Welt hineingezogen. Die Idee mit den Farbkasten und der Gesellschaftsordnung ist einfach genial – komplex, brutal und gleichzeitig erschreckend realistisch. Darrow war für mich eine spannende Hauptfigur. Ich habe nicht immer alle seine Entscheidungen gutgeheißen, aber genau das macht ihn so interessant. Er ist nicht der typische Held, sondern jemand, der gezwungen ist, sich in einem unmenschlichen System zurechtzufinden – und dabei selbst immer wieder an seine Grenzen stößt. Der Mittelteil, vor allem die Zeit im Institut, war heftig. Es geht dort wirklich ums nackte Überleben – teilweise sehr brutal, aber nie sinnlos. Ich konnte das Buch kaum weglegen, weil ich ständig wissen wollte, wer überlebt und wem man überhaupt trauen kann. Der Schreibstil ist intensiv, manchmal fast poetisch, aber auch direkt und roh. Es gab ein paar Momente, die sich ein bisschen gezogen haben, deshalb „nur“ 4,5 Sterne – aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Fazit: „Red Rising“ ist ein fantastischer Mix aus Science-Fiction, Dystopie und Charakterdrama. Wenn du Geschichten magst, die dich emotional mitreißen und gleichzeitig zum Nachdenken bringen, dann ist das hier absolut dein Buch!

5

Bis teil 3 alles verschlungen. Ein Buch das mich nachhaltig fesselt und eine Story die wirklich spannend ist. Sehr zu empfehlen.

4.5

Das Buch hat ein gutes Tempo und bereitet sehr gut auf den zweiten Band vor. Ich habe es auf Deutsch gelesen und bin der Meinung, dass die Übersetzung leider nicht immer sauber/ sinngemäß ist. Damit verliert das Buch für mich leider etwas an Charakter (daher der halbe Stern Abzug 🥸). Das Worldbuilding war insgesamt spannend und atmosphärisch aufgebaut, gleichzeitig fehlten mir bei einigen Begriffen, Technologien und Funktionen genauere Erklärungen. Dadurch hatte ich teilweise das Gefühl, ich sollte diese Dinge bereits kennen/ wissen, obwohl der Autor darauf nie näher eingegangen ist.

4

Liebe diese neue Welt🪐✨🌑🚀

Es war eine Achterbahnfahrt. Anfang fand ich unglaublich gut, nachher hat es mich ein wenig enttäuscht, es war langweilig und ohne Sinn, ich habe es fast abgebrochen.. Und zum Glück habe ich durchgezogen, denn der Schluss war mega und hat mich komplett in die Welt gezogen. Meine erste Sci-fi Serie und ich werde sie definitiv fortführen!!! Ein Rudel Wölfe mal anders. Bin mir sicher das noch Grosses kommt. 💛🏰🚀🪐🌙☄️

Liebe diese neue Welt🪐✨🌑🚀
3

«Mein Sohn, mein Sohn Vergesst nie die Ketten Aus Gold uns in eiserne Fesseln gelegt Wir schrien und schrien Und zerrten und schrien Für uns und ein Tal Der besseren Träume» ⛓️‍💥🩸❤️‍🔥 ~ Das Lied der Persephone.

… Nach langer Zeit, auch mal wieder eine Rezension! 😅 … "Red Rising" war… besonders! … Wir fliegen zum Mars und tauchen in die tiefen Unterschichten des Planeten. Und dort lernen wir den 16 jährigen Darrow kennen. In einer Welt, regiert von Farben, ist er ein Roter. Er gehört zur untersten Kategorie der Menschen. Er gehört einem Volk an, welches seit 700 Jahren versklavt wird und dies nicht einmal weiß.🩸 Bis er die Oberfläche erreicht, bis er die Wahrheit sieht und dadurch alles verliert. … Und was bedeutet das? Richtig: Rache! 🧨🔪 Doch Darrow ist was besonderes und schlägt nicht den einfachen Weg der Rache ein; sondern einen Weg der Gerechtigkeit. Er beschreitet einen Pfad, der die Welt verändern soll. Und dafür, wird er ein Goldener. ⚜️ Und auf diesem Weg, droht er sich selbst zu verlieren. Und manchmal tut er das tatsächlich. Er muss Entscheidungen zwischen Leben und Tod, Liebe und Hass, Freunden und Feinden treffen. Und mit jeder Entscheidung entstehen weitere Abgründe. Er ist gezwungen zu lernen, dass nicht alle Goldenen Schlecht und alle Roten Gut sind, und genau da beginnt sein innerer Kampf. Welche Entscheidungen sind richtig und gerecht? Welche Entscheidungen machen ihn zu seinem eigenen Feind? Und noch viel wichtiger: Schafft Darrow es, sich selbst treu zu bleiben? Schafft er es, gegen die Versuchungen der Goldenen anzukommen, oder wird auch er nur ein weiterer Sklaventreiber seines eigenen Volkes? 🎭 … Nun zu meiner Meinung: ☄️ + Das Buch liest sich sehr leicht und schnell. Der Schreibstil ist etwas primitiv, was aber gut ins Setting passt und harmonisch wirkt. ☄️ + Die verschiedenen Charaktere neben dem Hauptprotagonisten sind vielleicht nicht mit sehr viel Tiefe ausgestattet, und doch sind sie interessant und unterhaltsam. ☄️ + Darrows Kampf mit sich selbst, seine Entwicklung und seine Ansichten bauen sich ganz toll auf! Man spürt ihn wachsen. ☄️ + Das Buch baut sich fließend auf, es passiert eigentlich durchgehend irgendetwas. Das kann manchmal tatsächlich etwas nervenaufreibend sein. 😄 ☄️ - Mit einem Charakter (Titus) kam Ich persönlich(!) nicht gut klar und empfand, dass sein Verhalten als viel zu selbstverständlich beschrieben wurde. Zusätzlich wurden seine Taten ab einem bestimmten Punkt durch eine unerwartete Wendung sehr schnell akzeptiert und das war falsch. ☄️ - Die Kategorisierung der verschiedenen Farben war sehr interessant. Doch ein großes Kontra waren die Pinken. Sie wurden "gezüchtet" um als Prostituierte zu dienen. Um missbraucht zu werden. Das wird hier aber ziemlich gerne umschrieben und kleingeredet. Auch wenn jemand einer anderen Farbe z.B missbraucht wurde, sagte man umgangssprachlich manchmal die Person wurde „zum:r Pinken gemacht“ 🙂 ☄️ - Mit Eo (Darrows Ehefrau) wurde ich nicht warm. Ich weiß und verstehe, warum sie so gehandelt hat, wie sie es getan hat. Und dennoch empfand ich Eo als sehr Manipulativ. Auch wenn es keine direkte Absicht von ihr war, sie wollte lediglich eine bessere Welt. Darrow war unfassbar verliebt in seine Frau und das liest man in jedem Satz, in jeder Erinnerung an sie. Doch gleichzeitig war da immer ein ungutes Gefühl, wenn sie selbst zu Wort kam. 🧐 … Viel Spaß beim Lesen 📕❤️‍🔥

5

Ich hätte in Frieden gelebt, aber meine Feinde brachten mir den Krieg.

Was hat uns Pierce Brown bitte hier für eine Dystopie geschenkt?! Ich habe das Buch schon vor Jahren gelesen und dachte mir, dass es jetzt endlich an der Zeit ist sich das Hörbuch anzuhören und selbst hier hat es nicht enttäuscht. Der Sprecher, Marco Sven Reinhold, überzeugt auf ganzer Linie. Die Charaktere sind gut anhand seiner Stimme nachzuvollziehen und man kann ihm wirklich sehr gut folgen. Red Rising ist wirklich sehr komplex, ich weiß nicht ob es ein Vorteil birgt, wenn man die Bücher bereits kennt, aber ich fand alles gut nachvollziehbar ohne mich zwischendrin zu fragen, wo ich eigentlich gerade bin. Darrow, unser Protagonist, ist bereits durch unendlich viel Leid gegangen und gerade der Anfang, macht es noch schwerer, nicht mit ihm zu leiden. Er nimmt uns direkt auf seine Reise mit, ist nicht unfehlbar, zeigt uns ganz deutlich seine Gefühle, auch wenn er diese nur mit sich ausmacht… Die Welt in die wir hier gezogen werden ist wahnsinnig komplex, man lernt soviel auch durch Darrows Augen kennen. Alles in allem würde ich dieses Buch jedem empfehlen!! Es war damals schon ein Highlight für mich und jetzt bin ich auch wieder total begeistert. 🖤

5

Hype gerecht

Kurz gesagt - die Bewertungen lügen nicht. Ein 5-Sterne read für mich. Richtig spannend, so diese inneren Konflikte mit zu verfolgen. Fange sofort das nächste an :)

5

Gewaltig

Um dieses Buch bin ich lange herumgeschlichen, da ich schon hörte, dass es heftig wird. Nun konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und werde die Reihe definitiv weiterlesen! Das Setting auf dem Mars finde ich sehr spannend. Es ist SciFi und doch merkt man es gar nicht so sehr. Der Mars ist erschlossen und die Gesellschaft in Farben/Kasten aufgeteilt und in ihren Funktionen und Namen an alte römische Imperien angelehnt. Diese Mischung finde ich sehr reizvoll. Das Buch startet schon im ersten Kapitel mit einer schwer auszuhaltenden Beschreibung einer Hinrichtung und diese Art der rauen Gewalt zieht sich durch das ganze Buch. Doch kurz zum Inhalt: Darrow ist ein Roter und schuftet in den Minen des Mars, um diesen zu erschließen. Doch dieser ist bereits erschlossen. Als er das erfährt, bricht seine Welt zusammen und er wird für eine Rebellion rekrutiert und in die Reihen der Goldenen geschleust. Was dann passiert, ist eine reine Achterbahnfahrt. Es wird brutal, emotional und einfach heftig. Auf jeder Seite tut sich ein neuer Abgrund auf und es kommt noch schlimmer. Das Szenario erinnert ein bisschen an Die Tribute von Panem und ist doch ganz anders. Die Beschreibungen sind krass und nüchtern und das macht es so heftig. Der Schreibstil tut dabei sein Übriges. Die Sätze sind kurz, prägnant und lassen keinen Spielraum für Interpretationen. Und diese Nüchternheit macht für mich die emotionale Tiefe aus. Dadurch wirkt es so heftig und nimmt mich total mit. Keiner der Charaktere wirkt dadurch sympathisch und doch sind sie echt und greifbar. Denn es gibt nunmehr auch die hässlichen Seiten der Menschen. Ich bin super gespannt, wie es weitergeht!

4.5

…passt auf mit wem ihr euch anlegt.

Farbenspiel im Universum. Wenn Gold die Roten ärgert geht das ne Weile gut… aber irgendwann ist die Geduld am Ende und jede Lüge wird offenbart. Darrow auf dem Vormarsch Richtung Himmel… geile Handlung. Hab’s sehr genossen. Hier wird nicht viel geredet. Und ausgeschmückt…dafür ist keine Zeit. Schließlich wollen wir das Klassensystem aufmischen. Tribute von Panem Liebhaber werdens mögen wobei die Spiele hier eher Team bezogen sind. Kann man definitiv lesen😏

5

»und dann sollst du ihr drecksverdammtes Haus bis auf die Grundmauern niederbrennen.« 🔥⚔️

Worum gehts es? Darrow lebt auf dem Mars. Er ist ein Roter. Die Roten arbeiten in den Minen, damit das Leben auf der Oberfläche des Mars irgendwann möglich ist. Jedoch erfährt Darrow nach dem Tod seiner Frau, dass längst ein Leben auf dem Mars möglich ist und die Roten nur als Sklaven in den Minen gehalten werden. Um dieses System zu zerstören, schleust sich Darrow als einer von ihnen in das Institut zur Ausbildung der Elite ein. Meinung: Red Rising ist ein unfassbar gut durchdachtes Buch. Die gesamte Story ist sehr stimmig und die Charaktere, wie Darrow und ko. (möchte nicht Spoilern) sind authentisch. Insbesondere weil die Handlungen, Gefühle und Emotionen der Charaktere echt sind und nicht nur die MC sympathisch wirken lassen sollen. Ich fand es stellenweise sehr brutal, bin aber auch der Meinung, dass dies komplett in das Setting passt. Der Schreibtstil war sehr angenehm, jedoch haben die Überschriften der Kapitel immer noch etwas erahnen lassen, was jetzt im Kapitel kommen wird. Dennoch bin ich nur so durch die Seiten geflogen und war von Seite 1 angefesselt. Das Buch hatte definitiv die ein oder andere Überraschung für mich parat, die ich wirklich nicht erwartet habe. Besonders gut hat mir aber gefallen wie Darrow sich im gesamten Buch weiterentwickelt hat.

5

Fesselnd, rasant, unvergesslich: Red Rising überzeugte mich auf ganzer Linie ☄️

„Ich bin der Schnitter, und der Tod ist mein Schatten.“ 🐺🔥 Pierce Browns Red Rising entführt uns in eine dystopische Zukunft voller Ungerechtigkeit, Intrigen und Adrenalin. Die Gesellschaft ist streng hierarchisch organisiert, und Darrow, der Protagonist aus der untersten Kaste, wagt den Sprung in die Welt der Mächtigen, um für Freiheit zu kämpfen. Was folgt, ist ein explosives Abenteuer, das von gesellschaftskritischen Themen, Action und Emotionen lebt. Schon der Prolog hat mich komplett in den Bann gezogen, und ab Kapitel 6 riss mir Pierce Brown regelrecht das Herz raus. 💔 Die detaillierte, aber nicht überladene Beschreibung seiner Welt half mir – trotz anfänglicher Schwierigkeiten – schnell, mich einzufinden. Das Erzähltempo ist rasant, ein echter Pageturner . Kapitel für Kapitel wurde mir die Geschichte wie eine emotionale Granate um die Ohren geschlagen 🧨 : Trauer, Wut, Hoffnung, Euphorie – ich habe gelacht, geflucht und mit Darrow getrauert. Darrow selbst überzeugt als authentischer Held, der sich oft in moralischen Grauzonen bewegt, ohne jemals unglaubwürdig zu wirken. Die Nebencharaktere sind ebenso stark, auch wenn die rasante Handlung für mich wenig Raum für tiefere Verbindungen ließ – was mich persönlich jedoch kaum gestört hat. Humor, Spannung, und diese unglaubliche Sogwirkung machen Red Rising für mich zu einem absoluten Highlight. Wenn du nach einem Buch suchst, das dich gleichzeitig mitreißt, herausfordert und begeistert, gib Red Rising eine Chance. Ich bin überglücklich, meine Komfortzone verlassen zu haben – und konnte kaum abwarten, den nächsten Band zu lesen. Überzeugt dich selbst!

4

Ich hätte in Frieden gelebt, aber meine Feinde brachten mir Krieg.

Ok das war ein harter Ritt..🙃 Ich habe mich mega gefreut das endlich zu lesen, Gleichzeitig hatte ich auch ein bisschen Angst vor dem Buch. Es hat sich aber wirklich gelohnt. Das Buch hat mich tatsächlich direkt mit dem 1. Satz schon in seinen Bann gezogen. Positiv fand ich vorallem die Charaktere. Ich habe noch nie so tiefgründige Charaktere gelesen. Jeder in diesem Buch ist unglaublich vielschichtig. Wirklich wahnsinnig gut ausgearbeitet!🤩 Zwischendurch habe ich mir aber manchmal gewünscht das es außerhalb des Krieges in der Akademie noch ein anderes Thema im Buch gäbe... Zum Ende hin hat sich das meiner Meinung ein wenig gezogen. Allerdings war das eigentliche Ende dann wieder sehr spannend. Ich glaube tatsächlich das es eine Reihe ist die sich aufbaut. Ich glaube der nächste Teil wird nochmal soooo viel besser. ☺️ Bin seeehr gespannt 🫣

Ich hätte in Frieden gelebt,  aber meine Feinde brachten mir Krieg.
4

Mitreißender Auftakt einer spannenden Geschichte um Rebellion, Herrschaftssysteme und Menschheit auf dem Mars

Ich habe „Red Rising“ bereits Ende letzten Jahres gelesen, aber einfach vergessen, eine Rezension zu schreiben.🙈 Im Grunde war es sogar ein Reread, da ich den ersten Band bereits vor einigen Jahren gelesen hatte, die Reihe aber dann irgendwie nicht weiterverfolgt habe. 😅 Schande auf mein Haupt, denn das möchte ich nun nachholen. Im ersten Band begegnen wir Darrow, der als Roter auf dem Mars in den Minen schuftet, um das Terraforming des Planeten mit voranzutreiben. Seine Welt ist düster, gefährlich und von Entbehrungen geprägt. Bald findet er aber heraus, dass das Terraforming-Programm nur eine Lüge ist und der Mars schon dicht besiedelt ist. Trotzdem müssen die Roten weiter in den Minen schuften, um generell die Ordnung aller Farben zu halten, an deren Spitze die grausamen Goldenen stehen. Nach einigen dramatischen Ereignissen findet sich Darrow aber unverhofft unter ihnen wieder, um auf seiner Reise das System von innen heraus zu stürzen. Pierce Brown wirft einen direkt in die Geschichte und macht dabei keine halben Sachen. Die Welt, ihre Strukturen und Figuren sind komplex, faszinierend, brutal und gnadenlos. Die Sprache ist derb, es gibt viel Gewalt und blutige Auseinandersetzungen. Der Plot ist dicht, rasant, aber auch strategisch erzählt und lässt einen kaum aufatmen. Es gibt viele Wendungen und unvorhergesehene Plottwists, wobei ich aber auch sagen muss, dass ich manchmal bei den ganzen Verstrickungen, komplizierten Namen und Gegenständen nicht mehr zu 100% folgen konnte. Aber ich habe es einfach akzeptiert und dann weitergelesen. 😉 Besonders gefallen hat mir, wie vielschichtig Darrow als Figur ist. Ständig zerrissen zwischen Pflicht, Wut und Selbstzweifel weiß er nicht, wem er trauen kann. Zudem fand ich es sehr glaubwürdig, wie verloren und einsam er sich zeitweise fühlt unter all der Bürde, die er tragen muss. Am Ende ist er eben auch einfach nur ein Junge aus den Minen des Mars. 🥺 Da ich den zweiten Band auch schon gelesen habe weiß ich bereits, wie die Geschichte weitergeht und was da noch alles kommt. Der Auftakt war stimmig und mitreißend, hatte zwischenzeitlich aber auch ein paar Längen, weswegen ich „nur“ 4/5 Sternen gebe. Insgesamt aber eine absolute Empfehlung und zurecht eine viel gepriesene Reihe!

4

Soweit ganz gut. Hab mir mehr erhofft.

Insgesamt war die Geschichte ganz unterhaltsam. Die erste Hälfte war eher Aufbau der Story. Irgendwie konnte ich mich da in den Schreibstil nicht einfinden. Zwischendurch fallen auf einmal total viele Namen und Häuser sowie deren anscheinenden Zusammenhänge bzw Zwiste. Für mich waren sie nicht immer logisch oder gut zu merken.. Für den weiteren Verlauf der Story waren sie auch nur wenig relevant. Der zweite Teil war sehr actionreich und mit vielen Wendungen. Das war sehr kurzweilig, packend und gut zu lesen gewesen. Bis kurz vor Schluss habe ich mir fest vorgenommen, die beiden anderen Bände doch zu lesen (bis zur Mitte war ich noch nicht davon überzeugt). Aber das letzte Kapitel hat mir dann doch wieder den Wind aus den Segeln genommen. Warum kann ich gar nicht sagen. Nichtsdestotrotz ist es eine coole Sci-Fi- Geschichte mit Facetten aus Die Tribute von Panem. Das hat mir sehr gefallen.

3.5

Die Geschichte folgt Darrow, einem Minenarbeiter der untersten Klasse („Rot“) auf dem Mars, der entdeckt, dass die Gesellschaft auf einer Lüge basiert. Er infiltriert die herrschenden „Goldenen“, um ihre Gesellschaft von innen heraus zu stürzen und die Ketten zu sprengen. Hmmm, am Anfang war mir die Sprache und Handlung zu martialisch-männerlastig-kriegerisch. Als dann der Ausleseprozess an der Akademie los geht wird das etwas besser. Wahrscheinlich werde ich die Reihe aber nicht weiterlesen.

4

Anfangs hat das Buch meiner Meinung nach etwas gebraucht, um mich richtig zu packen, Darrow als Protagonist ist ok, konnte aber nicht so richtig mit ihm warm werden, was sich ja in den anderen Büchern noch entwickeln kann. Die zweite Hälfte von Buch war echt spannend, man konnte dann gar nicht mehr aufhören zu lesen, wollte nur noch wissen wie es weiter geht. Einzige ist, dass ich nicht ganz soooo sehr Charaktere habe, die lich begeistern. Hält sich noch un Grenzen, aber auch das kann ja noch werden. Das Ende des Buches hat mich richtig bekommen, bin also sehr gespannt auf Band 2, wie sich das alles noch so entwickeln wird, auch Darrow selbst. Zumindest muss man positiv sagen, dass er Mal ein Protagonist ist der nicht Fehlerfrei ist, der auch aus diesen zu lernen scheint.

4.5

Fesselnd, fantastisch, fulminant

5

Red Rising mit Herr der Fliegen oder The Hunger Games zu vergleichen sollte bestraft werden, denn dieses Buch ist so viel besser!

Red Rising ist eine Space Opera und ich hatte solchen Spaß beim Lesen! So, so, soooo viel Spaß, was vielleicht daran lag, dass sich ein Verrat an den anderen kettete, wodurch mir fast schwindelig war beim Lesen. Es hat Schwachstellen, aber die sind wirklich minimal und schmälern die Geschichte in keiner Weise. Ich habe mich besonders in diese unfassbar komplexen Charaktere verliebt! Was für ein Buch, der nächste Band liegt schon aufgeschlagen neben mir - los gehts!

4.5

Alles in allem, definitiv eine Leseempfehlung! Ist es perfekt? Nein. Aber erstmal zum Positiven. Die Welt und die Handlung ist so kreativ und originell, wie schon lange in keinem Buch mehr. Nach einer Reihe von aufgewärmten Büchern, die einfach nur alles aus den Jahren 2005 bis 2015 kopiert haben, ist dieses Buch eine tolle Überraschung. Vielleicht kommt es daher, dass ich mehr Fantasy als Science Fiction lese. Jedoch kam mir das eher wie eine Dystopie mit etwas Science Fiction vor. Wenn normalerweise gesagt wird, dass ein Buch vibes von Tribute von Panem hat, kriege ich Ausschlag. Hier verstehe ich es jedoch und stimme dem sogar zu. Es ist nicht dasselbe. Doch es spielt auch in einer ungerechten, grausamen Dystopie mit Jugendlichen undundund. Ich will nicht zu viel verraten. Die Charaktere und deren Entwicklung sind auch sehr spannend. Auch wenn sie noch sehr jung sind. Was mich etwas gestört hat zum Teil war der Schreibstil. Zum Teil war es mir etwas zu distanziert, kühl und flach. Sehr provokativ gesagt, eher ein männlicher Schreibstil, wenn ihr versteht was ich meine. Die Gefühle werden nicht so rübergebracht. Jedoch macht die Geschichte es für mich wett. Ebenso ist es das Debüt des Autors, weswegen ich hoffe, dass der Schreibstil sich mit den nächsten Teilen noch entwickelt. Manchmal problematisch fühlten sich die Beschreibungen von Frauen und der Umgang mit Ihnen an. Jedoch wenn man auf Kriegsregionen schaut, ist es leider nicht fern ab von der Realität. Die „sympathischen Protagonisten“ gehen auch nicht mit der Thematik um wie man es sich wünscht. Doch das ist auch passend zu dem Leben, das sie prägt. Und die Welt in der Red Rising spielt beruht auf Entmenschlichung, weswegen ich das nicht als sehr negativen Punkt auffasse. Wenn man jedoch sensibel bei solcher Thematik ist, wäre ich vorsichtig. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weiter geht. Zu Beginn des ersten Teiles konnte ich mir auch jeden Fall nicht vorstellen, wie viel passiert, und wo wir enden werden.

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