Rechtsstaat am Ende
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Beschreibung
»Oberstaatsanwalt Ralph Knispel findet für die Zustände in der Justiz drastische Worte.«
Tagesspiegel
„Ein aufregendes Buch über die Justiz“
Focus, Helmut Markwort
„Ein Weckruf an die Politik“
Cicero Online, Antje Hildebrandt
"Ein Berliner Ermittler redet Klartext"
dpa, Jutta Schütz
Jeden Tag erlebt Oberstaatsanwalt Ralph Knispel den Bankrott von Recht und Gesetz aufs Neue. Hier legt er offen, wie es um die deutsche Justiz wirklich steht. Und entwickelt konkrete Ideen, mit denen sich die verlorene Macht zurückgewinnen lässt.
Die Zustände sind besorgniserregend. Seit Jahren sind Polizei und Justiz dramatisch unterbesetzt. Tatverdächtige werden aus der Untersuchungshaft entlassen. Der Anteil aufgeklärter Straftaten geht zurück, Haftbefehle werden nicht vollstreckt. Die Folge: Immer mehr Menschen verlieren das Vertrauen in unser Rechtssystem. Ralph Knispel, der seit fast drei Jahrzehnten bei der Berliner Staatsanwaltschaft tätig ist, schlägt Alarm. Er berichtet von den eklatanten Fehlentwicklungen bei der Strafverfolgung, aber zeigt auch, dass es durchaus Lösungen gibt, damit der Rechtsstaat seine Pflichten gegenüber den Bürgern wieder erfüllen kann.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Ralph Knispel, Jahrgang 1960, ist Oberstaatsanwalt. Seit 1996 arbeitet er in der Abteilung Kapitalverbrechen, die im Kriminalgericht Berlin-Moabit untergebracht ist, Europas größtem Strafgericht. Seit Juni 2016 ist er dort erneut als Leiter tätig. Zwischen 2011 und 2016 war er Dezernent und Leiter der Abteilung für Gewalt-, Staatsschutz- und Friedensstörungsdelikte.
Beiträge
Erschreckend was in der Justiz schief läuft
Erschreckend was Oberstaatsanwalt Ralph Knispel in seinem Buch Rechtsstaat am Ende schildert. Seine Schilderungen beziehen sich zum Großteil auf die Justiz in Berlin, wo er seit über 30 Jahren tätig ist, wird aber in großen Teilen auf den Rest der Republik, wie er auch in einigen Fällen belegt, übertragbar sein. Das größte Problem ist die Personalsituation, nicht nur bei der Staatsanwaltschaft, sonden auch bei Richtern, dem Strafvollzug und der Polizei. Verschiedenste Gründe, die dazu geführt haben, zeigt der Autor auf. Aber auch die rückständige IT Ausstatung und marode Gebäude tragen zu der Situation bei. Durch den Personalmangel kommt es auf breiter Front zu viel zu langen Verfahren, die dazu führen können, dass Verfahren eingestellt werden müssen. Entlassungen aus der Untersuchungshaft trotz schwerer Straftaten, da es Fristen gibt, die eingehalten werden müssen, um nur zwei Probleme zu nennen. Das Sachbuch ist spannend aber auch erschreckend zu lesen, da eine funktionierende Justiz für eine Demokratie ein Grundpfeiler ist.
Beschreibung
»Oberstaatsanwalt Ralph Knispel findet für die Zustände in der Justiz drastische Worte.«
Tagesspiegel
„Ein aufregendes Buch über die Justiz“
Focus, Helmut Markwort
„Ein Weckruf an die Politik“
Cicero Online, Antje Hildebrandt
"Ein Berliner Ermittler redet Klartext"
dpa, Jutta Schütz
Jeden Tag erlebt Oberstaatsanwalt Ralph Knispel den Bankrott von Recht und Gesetz aufs Neue. Hier legt er offen, wie es um die deutsche Justiz wirklich steht. Und entwickelt konkrete Ideen, mit denen sich die verlorene Macht zurückgewinnen lässt.
Die Zustände sind besorgniserregend. Seit Jahren sind Polizei und Justiz dramatisch unterbesetzt. Tatverdächtige werden aus der Untersuchungshaft entlassen. Der Anteil aufgeklärter Straftaten geht zurück, Haftbefehle werden nicht vollstreckt. Die Folge: Immer mehr Menschen verlieren das Vertrauen in unser Rechtssystem. Ralph Knispel, der seit fast drei Jahrzehnten bei der Berliner Staatsanwaltschaft tätig ist, schlägt Alarm. Er berichtet von den eklatanten Fehlentwicklungen bei der Strafverfolgung, aber zeigt auch, dass es durchaus Lösungen gibt, damit der Rechtsstaat seine Pflichten gegenüber den Bürgern wieder erfüllen kann.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Ralph Knispel, Jahrgang 1960, ist Oberstaatsanwalt. Seit 1996 arbeitet er in der Abteilung Kapitalverbrechen, die im Kriminalgericht Berlin-Moabit untergebracht ist, Europas größtem Strafgericht. Seit Juni 2016 ist er dort erneut als Leiter tätig. Zwischen 2011 und 2016 war er Dezernent und Leiter der Abteilung für Gewalt-, Staatsschutz- und Friedensstörungsdelikte.
Beiträge
Erschreckend was in der Justiz schief läuft
Erschreckend was Oberstaatsanwalt Ralph Knispel in seinem Buch Rechtsstaat am Ende schildert. Seine Schilderungen beziehen sich zum Großteil auf die Justiz in Berlin, wo er seit über 30 Jahren tätig ist, wird aber in großen Teilen auf den Rest der Republik, wie er auch in einigen Fällen belegt, übertragbar sein. Das größte Problem ist die Personalsituation, nicht nur bei der Staatsanwaltschaft, sonden auch bei Richtern, dem Strafvollzug und der Polizei. Verschiedenste Gründe, die dazu geführt haben, zeigt der Autor auf. Aber auch die rückständige IT Ausstatung und marode Gebäude tragen zu der Situation bei. Durch den Personalmangel kommt es auf breiter Front zu viel zu langen Verfahren, die dazu führen können, dass Verfahren eingestellt werden müssen. Entlassungen aus der Untersuchungshaft trotz schwerer Straftaten, da es Fristen gibt, die eingehalten werden müssen, um nur zwei Probleme zu nennen. Das Sachbuch ist spannend aber auch erschreckend zu lesen, da eine funktionierende Justiz für eine Demokratie ein Grundpfeiler ist.




