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Manchmal sind Buchreihen wie eine Achterbahnfahrt...
...Und die Jacksonville Rays haben mich bisher genau so durchgeschüttelt. Der erste Band konnte mich völlig unerwartet begeistern. Die Familie Price hat sich still und leise einen Platz in meinem Herzen gesichert, weshalb die Enttäuschung über Band zwei umso grösser war. Beinahe hätte ich die Reihe dort beendet. Zum Glück habe ich Band drei noch eine Chance gegeben, denn Poppys Geschichte hat mich wieder daran erinnert, warum ich diese Welt eigentlich so gern besuche. Mit Pucking Strong ging die Kurve für mich allerdings erneut nach unten. Schon im Vorfeld hatte ich etwas Respekt vor einem Buch mit klassisch homosexuellen Protagonisten, da ich selten Geschichten aus dieser Perspektive lese. Leider fand ich deshalb nur schwer einen Zugang zu den Figuren und konnte keine wirkliche Verbindung zu ihnen aufbauen. Ich blieb die meiste Zeit Beobachterin statt Mitfühlende. Dabei ist das Buch keineswegs schlecht geschrieben. Die Charaktere haben Tiefe, die Dynamik funktioniert und ich bin sicher, dass viele Leserinnen und Leser ihre Geschichte lieben werden. Mich hat sie jedoch nie ganz erreicht. Die Emotionen blieben auf Distanz und das gewisse Etwas, das mich durch die vorherigen Highlights der Reihe getragen hat, fehlte diesmal. Manchmal ist ein Buch nicht schlecht. Manchmal ist es einfach nicht das richtige Buch für einen selbst.

31. Mai 2026
Manchmal sind Buchreihen wie eine Achterbahnfahrt...
...Und die Jacksonville Rays haben mich bisher genau so durchgeschüttelt. Der erste Band konnte mich völlig unerwartet begeistern. Die Familie Price hat sich still und leise einen Platz in meinem Herzen gesichert, weshalb die Enttäuschung über Band zwei umso grösser war. Beinahe hätte ich die Reihe dort beendet. Zum Glück habe ich Band drei noch eine Chance gegeben, denn Poppys Geschichte hat mich wieder daran erinnert, warum ich diese Welt eigentlich so gern besuche. Mit Pucking Strong ging die Kurve für mich allerdings erneut nach unten. Schon im Vorfeld hatte ich etwas Respekt vor einem Buch mit klassisch homosexuellen Protagonisten, da ich selten Geschichten aus dieser Perspektive lese. Leider fand ich deshalb nur schwer einen Zugang zu den Figuren und konnte keine wirkliche Verbindung zu ihnen aufbauen. Ich blieb die meiste Zeit Beobachterin statt Mitfühlende. Dabei ist das Buch keineswegs schlecht geschrieben. Die Charaktere haben Tiefe, die Dynamik funktioniert und ich bin sicher, dass viele Leserinnen und Leser ihre Geschichte lieben werden. Mich hat sie jedoch nie ganz erreicht. Die Emotionen blieben auf Distanz und das gewisse Etwas, das mich durch die vorherigen Highlights der Reihe getragen hat, fehlte diesmal. Manchmal ist ein Buch nicht schlecht. Manchmal ist es einfach nicht das richtige Buch für einen selbst.
31. Mai 2026







