Panic Hotel

Panic Hotel

Hardcover
3.419
JugendromanAtomkriegFridays For FutureQuarantäne

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Beschreibung

Ein weltweiter Konflikt hat sich hochgeschaukelt und ist in einem Atomkrieg eskaliert. Die Reichen haben sich rechtzeitig in Bunker eingekauft, die wie Luxushotels mit Bediensteten funktionieren. Dort hoffen sie auf ein Überleben, das außerhalb unmöglich ist. Auch für Janja und Wesley ist so ein Bunker die letzte Rettung. Aber sie werden wie moderne Sklaven behandelt und eine Liebesbeziehung zwischen ihnen ist strengstens untersagt. Als Menschen verschwinden und Janjas Freundin Bea ermordet aufgefunden wird, lehnen sich die beiden gegen das System auf.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Jugendbücher
Sub-Genre
Utopien & Dystopien
Format
Hardcover
Seitenzahl
368
Preis
18.50 €

Autorenbeschreibung

Stephan Knösel hat als Drehbuchautor an fünf Fernsehfilmen und über achthundert Serienepisoden mitgewirkt. Er lebt und arbeitet in München. Für sein Debüt "Echte Cowboys" wurde er u. a. mit dem Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium ausgezeichnet; sein Roman "Jackpot – wer träumt, verliert" war für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.

Merkmale

1 Bewertungen

Stimmung

Traurig
Witzig
Gruselig
Erotisch
Spannend
Romantisch
Verstörend
Nachdenklich
Informativ
Herzerwärmend
14%
8%
25%
N/A
90%
21%
36%
80%
13%
15%

Hauptfigur(en)

Sympathisch
Glaubwürdig
Entwickelnd
Vielschichtig
68%
81%
66%
50%

Handlungsgeschwindigkeit

Schnell100%
Langsam0%
Mittel0%
Variabel0%

Schreibstil

Einfach100%
Komplex0%
Mittel0%

Beiträge

4
Alle
3

Panic Hotel klang nach einer richtig interessanten Dystopie und so war ich sehr gespannt auf dieses Jugendbuch. Der Anfang hat mir dann auch echt gut gefallen. Die Stimmung ist bedrückend. Es ist Frankfurt 2035 und die Welt ist im Krieg, es gab einen atomaren Einschlag und weitere werden folgen. Doch die Elite hat sich zusammengetan und einen unterirdischen Bunker gebaut, doch ist Bunker nicht der richtige Name, eher Hotel. Dorthin haben sich die super Reichen zurückgezogen und natürlich bedarf es auch Personal aus den verschiedensten Bereichen. So findet unsere Protagonistin Janja ihren Weg in das Hotel. Für Wesley war der Weg schwieriger. Die ersten ca. 130 Seiten mochte ich total, es war spannend und ich war sehr gefesselt von der Geschichte. Das Zukunftsszenario ist alles andere als weltfremd, da der Klimawandel die ganzen Entwicklungen ausgelöst hat. Und ich finde es gut, dass der Autor diese Elemente miteingebracht hat. Aber dann kam die Lovestory und die Geschichte ging für mich bergab. Ich muss dazu sagen, ich bin im Moment kein Fan von Liebesgeschichte und ich hatte gehofft, dass diese hier eher dezent ist. Aber in meinen Augen überlagert sie die Handlung, da die beiden nur noch aufgrund ihrer Liebe agieren. Ohne den anderen ist das Leben wertlos. Und es wird alles riskiert, nur, um sich zu sehen. Dass geliebte Menschen ihr Leben gelassen haben, damit die beiden in Sicherheit sind und auch die Leben von Freunden auf dem Spiel stehen ist wohl egal, nur die Befriedung der eigenen Bedürfnisse stehen im Vordergrund, da man sich unbedingt sehen muss. Ich war leider sehr genervt davon. Auch von dem zuteil kindischen Verhalten, zunächst wird nach kurzer Zeit mit Ich Liebe dich um sich geworfen und wenn der andere nicht macht, was man wünscht, heißt es Ich hasse dich. Und Frauen die Männer schlagen, weil diese nicht machen was sie wollen, finde ich genauso daneben wie wenn es andersrum ist. Okay, die beiden sind erst 17 Jahre alt, aber trotzdem erwarte ich doch im Kontext dieser Ereignisse eine höhere geistige Reife. Zumal sie die Ex Soldaten die fast alle auch sehr jung sind, durchaus auch an den Tag legen. Ich glaube durchaus, dass wenn jemand kein Problem mit solchen Teenager Lovestorys hat, die durch Drama und kindisches Verhalten glänzen, man auch mehr Spaß an der Geschichte haben wird. Das Setting so wie die Idee mochte ich sehr. Deswegen hätte ich da auch einfach viel lieber mehr darüber gelesen. Und eine eher dezente Liebesgeschichte bevorzugt.

3

Viel Potential, aber leider zu wenig umgesetzt. Im Fokus steht eine jugendliche Liebesgeschichte. Die eigentliche Rahmenhandlung kommt meiner Meinung nach zu kurz und wirkt durch diverse Zeitsprünge eher nebensächlich.

1

Die Inhaltsangabe klang vielversprechend...

... aber leider kamen alle Teile, die das Buch spannend oder aufregend gemacht hätten, zu kurz. Die Idee von der Geschichte fand ich generell gut. Aber egal ob es der Mord war oder die Rettungsmissionen - alles war innerhalb eines Kapitels abgehandelt. Eigentlich ist Viel passiert, aber eigentlich auch gar nichts. Kann das Buch leider nicht empfehlen.

3.5

Sehr spannend, teilweise wurden wichtige Teile einfach nur ganz kurz erklärt und umgekehrt mit den den langweiligen…

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