Oscar Wilde: Das Bildnis des Dorian Gray

Oscar Wilde: Das Bildnis des Dorian Gray

Taschenbuch
5.02

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Beschreibung

Oscar Wilde: Das Bildnis des Dorian Gray |
Neu editierte Ausgabe 2020 | Im Atelier eines Malers wünscht sich der junge und reiche Dorian Gray von ganzem Herzen, er könne seine jugendlich strahlende Schönheit für immer bewahren – und sein Porträt möge statt seiner altern. Und tatsächlich, so geschieht es. Er kann sich nun den hedonistischen Ausschweifungen seines von Endzeitstimmung und Dekadenz geprägten Zeitalters (›Fin de siècle‹; Ende des 19. Jhdts.) hingeben, ohne seinen Körper zu beeinträchtigen. Doch wenn er das Bild betrachtet, erkennt er, wie sich Spuren von Hochmut und Verschlagenheit darin einschreiben. Entsetzt von seinem Spiegelbild beginnt Dorian seinen anmaßenden Wunsch zu bedauern und sucht nach einem Ausweg aus der scheinbar ausweglosen Situation. |
Das Bildnis des Dorian Gray ist der einzige Roman des irischen Schriftstellers Oscar Wilde und gehört heute zu den Klassikern der Weltliteratur. Bei seinem Erscheinen im Jahr 1890 galt er wegen des oft drastischen und mit (homo-)erotischen Anspielungen durchzogenen Stils als Skandalbuch.

Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
210
Preis
7.65 €

Merkmale

2 Bewertungen

Stimmung

Traurig
Witzig
Gruselig
Erotisch
Spannend
Romantisch
Verstörend
Nachdenklich
Informativ
Herzerwärmend
12%
13%
28%
N/A
74%
N/A
100%
85%
N/A
5%

Hauptfigur(en)

Sympathisch
Glaubwürdig
Entwickelnd
Vielschichtig
17%
5%
46%
91%

Handlungsgeschwindigkeit

Schnell0%
Langsam0%
Mittel50%
Variabel50%

Schreibstil

Einfach50%
Komplex0%
Mittel50%
Minimalistisch (50%)Außergewöhnlich (50%)

Beiträge

1
Alle
5

Es war mir ein freudiges Haareraufen!

Niemals hätte ich gedacht, dass mich dieses Buch so fesseln würde! Es war abartig, hässlich, und genau das hat mich zum Nachdenken angeregt. Es offenbart die fürchterlichsten Charaktereigenschaften und Lebensphilosophien, die ein Mensch nur besitzen kann. Mehrmals musste ich das Buch zuschlagen und erstmal schlucken, doch es lässt einem unweigerlich über seine eigenen Werte nachdenken. Es ist so facettenreich, dass ich es bald noch einmal lesen werde/muss, um alles, was zwischen den Zeilen steht, voll und ganz begreifen zu können. Darauf freue ich mich besonders, da ich mir sicher bin, viele neue Dinge zu entdecken, über die ich wieder mit dem Kopf schütteln kann. Was das 11. Kapitel betrifft... Ja, es ist tatsächlich sehr langatmig, doch es ist gut, dass dieses Platz darin gefunden hat, da es die extreme Affinität der Kunst, die Dorian hegt, so verständlich wie nur möglich ausdrückt. Die Extreme, die die Kunst und somit in gewisser Weise auch sein Bild der Schönheit in seinem Leben einnimmt, konnte nur durch eben dieses verständlich gemacht werden, zumindest wüsste ich nicht, wie Oscar es besser hätte beschreiben können.

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