Oh Boy
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Edit 2024: ich lasse meine Rezi so stehen, mochte das Buch ja eh nicht. Es ist allerdings problematischer als Gedacht. Wer mal was dazu hören möchte: im Podcast gestresst & rauschig wird in der gleichnamigen Folge (oh boy) darüber gesprochen. -------- Ich glaube, ich kann meine Gedanken zu dieser Textsammlung in einem Wort zusammenfassen: Hä? Nein, mal ehrlich, wie es solche Anthologien eben so an sich haben, waren manche Texte ganz gut, manche ganz schlecht und einige habe ich einfach nicht kapiert. Vielleicht braucht man ja Abi und 'nen Uniabschluss, um zu verstehen, warum jemand alles klein schreibt, auf korrekte Interpunktion verzichtet, Grammatik neu erfindet oder so schreibt, dass man gar nicht mehr weiß, worum es eigentlich gehen soll. Ich habe jedenfalls beides nicht. Vielleicht bin ich also einfach zu dumm hierfür, aber zumindest kann ich behaupten, dass die meisten Texte nicht sonderlich zugänglich geschrieben sind. Oder es ist große Kunst und ich bin die große Kunstbanausin? Gerne gelesen habe ich das Buch leider nicht, aber natürlich habe ich mich ordentlich hinterfragt und viel reflektiert. Liegt es daran, dass sich die Schreibenden aus einer männlicheren Sicht äußern? Und dann ist mir eingefallen, dass ich schon mal so eine Textsammlung aus weiblicher Sicht gelesen habe ("Und wie wir Hassen"). Mochte ich auch nicht. Übrigens bin ich wieder selber Schuld: ich hatte falsche Erwartungen. Aber ich wünsche anderen mehr Freude, Erkenntnisse und Emotionen damit.
Ich habe mich sehr über ein Werk über (alternative) Männlichkeit gefreut - fand aber die wenigsten Essays wirklich bereichernd.
Hinzukommt natürlich, dass einer der Herausgeber in seiner eigenen („fiktiven“) Story, in der er den Übergriff an seiner Exfreundin thematisiert, gegen den Willen eben jener Exfreundin publiziert hat (obwohl dieses Kapitel in späteren Auflagen nicht mehr mitgedruckt wurde, behält es einen faden Beigeschmack). Das Nachwort von Mithu Sanyal fand ich wiederum toll.
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Edit 2024: ich lasse meine Rezi so stehen, mochte das Buch ja eh nicht. Es ist allerdings problematischer als Gedacht. Wer mal was dazu hören möchte: im Podcast gestresst & rauschig wird in der gleichnamigen Folge (oh boy) darüber gesprochen. -------- Ich glaube, ich kann meine Gedanken zu dieser Textsammlung in einem Wort zusammenfassen: Hä? Nein, mal ehrlich, wie es solche Anthologien eben so an sich haben, waren manche Texte ganz gut, manche ganz schlecht und einige habe ich einfach nicht kapiert. Vielleicht braucht man ja Abi und 'nen Uniabschluss, um zu verstehen, warum jemand alles klein schreibt, auf korrekte Interpunktion verzichtet, Grammatik neu erfindet oder so schreibt, dass man gar nicht mehr weiß, worum es eigentlich gehen soll. Ich habe jedenfalls beides nicht. Vielleicht bin ich also einfach zu dumm hierfür, aber zumindest kann ich behaupten, dass die meisten Texte nicht sonderlich zugänglich geschrieben sind. Oder es ist große Kunst und ich bin die große Kunstbanausin? Gerne gelesen habe ich das Buch leider nicht, aber natürlich habe ich mich ordentlich hinterfragt und viel reflektiert. Liegt es daran, dass sich die Schreibenden aus einer männlicheren Sicht äußern? Und dann ist mir eingefallen, dass ich schon mal so eine Textsammlung aus weiblicher Sicht gelesen habe ("Und wie wir Hassen"). Mochte ich auch nicht. Übrigens bin ich wieder selber Schuld: ich hatte falsche Erwartungen. Aber ich wünsche anderen mehr Freude, Erkenntnisse und Emotionen damit.
Ich habe mich sehr über ein Werk über (alternative) Männlichkeit gefreut - fand aber die wenigsten Essays wirklich bereichernd.
Hinzukommt natürlich, dass einer der Herausgeber in seiner eigenen („fiktiven“) Story, in der er den Übergriff an seiner Exfreundin thematisiert, gegen den Willen eben jener Exfreundin publiziert hat (obwohl dieses Kapitel in späteren Auflagen nicht mehr mitgedruckt wurde, behält es einen faden Beigeschmack). Das Nachwort von Mithu Sanyal fand ich wiederum toll.





