Blick ins Buch

Romane

Ocean State

3,5(27)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Über Schwestern, Mütter und Töchter – und die schrecklichen Dinge, zu denen uns die Liebe treiben kann. Eine ergreifende Kriminalgeschichte, angesiedelt am Rand der amerikanischen Gesellschaft.

Westerly, eine Arbeiterstadt in Rhode Island, dem kleinsten Bundesstaat der USA. Die Highschool-Schülerin Birdy wird umgebracht – sie hatte sich in den Falschen verliebt. Die Täterin: ihre Mitschülerin Angel. Beide verband die Liebe zu Myles, Sohn wohlhabender Mittelschichtseltern mit einem traumhaften Sommerhaus am Meer, und die Hoffnung, der Perspektivlosigkeit der eigenen Herkunft auf diesem Wege zu entkommen.

In «Ocean State» erzählt Stewart O’Nan die Vorgeschichte und die Folgen des Mordes aus wechselnden Perspektiven. Da ist Angel, die Täterin, Carol, ihre alleinerziehende Mutter, die mit den beiden Töchtern in einem verfallenden, mitunter gespenstischen Haus am Fluss lebt, und Birdy, das Opfer – drei Menschen, deren Schicksale auf tragische Weise zusammenlaufen. Beobachterin bleibt Angels jüngere Schwester Marie, die zu viel allein ist, zu viel fernsieht und nascht.

Stewart O’Nan, der mit diesem Roman zu seinen gefeierten Anfängen zurückkehrt, «Engel im Schnee» und «Die Speed Queen», zeichnet ein bewegendes Porträt von vier Mädchen und Frauen am unteren Ende der Gesellschaft. Tiefgründig und mitreißend erzählt er vom Leben der Armen in einer Welt, in der es Reiche so viel leichter haben.

Editionen (2)

ISBN9783498002688
VerlagRowohlt
Erscheinungsdatum22.03.22
Seitenzahl256

Rezensionen & Bewertungen

27 Bewertungen

7 Rezensionen

3,5

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  • flo
    flo

    45 Follower

    2,5

    Lebensnahe Beschreibungen und interessante Charaktere, aber insgesamt ein sehr durchschnittlicher Roman. Der sozialkritische Aspekt hat sich schnell erschöpft, die Spannung wird einigermaßen durch die Handlung gehalten.

    11. Juli 2024

  • booksbyjule
    booksbyjule

    94 Follower

    1,0

    Ich habe deutlich mehr erwartet, aber das Buch liefert kaum mehr wertvolle Informationen als der Klappentext. Grundidee gut, Umsetzung schlecht. Keine Spannung, zu viel unnötiges Geplänkel. Perspektiv- und Zeitwechsel nicht gekennzeichnet. Alle Charaktere extrem unsympathisch, ich konnte keinerlei Bezug aufbauen. Auch das Ende ist enttäuschend.

    4. Juli 2025

  • juleejones2
    juleejones2

    23 Follower

    4,0

    Aus unterschiedlichen Perspektiven der Protagonisten wird diese Geschichte erzählt. Gewalt, Armut, Reichtum und junges Erwachsenenleben bilden den Mittelpunkt einer anregenden Geschichte. Etwas Spannung fehlt in manchern Szenen, denn die Erzählstil wirkt somit gleichbleibend.

    31. Dez. 2025

3 von 7 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Stewart O’Nan

Stewart O′Nan wurde 1961 in Pittsburgh/Pennsylvania geboren und wuchs in Boston auf. Bevor er Schriftsteller wurde, arbeitete er als Flugzeugingenieur und studierte an der Cornell University Literaturwissenschaft. Für seinen Erstlingsroman «Engel im Schnee» erhielt er 1993 den William-Faulkner-Preis. Er veröffentlichte zahlreiche von der Kritik gefeierte Romane, darunter «Emily, allein» und «Die Chance», und eroberte sich eine große Leserschaft. Stewart O′Nan lebt in Boston.

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