Blick ins Buch

Fantasy

Nocturna - Das Spiel des Fuchses

3,4(37)
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Über das Buch

Wenn Tag und Nacht aufeinandertreffen, beginnt das Spiel des Fuchses – und es ist tödlich.

Es ist Jahre her, dass Finn zuletzt ihr eigenes Gesicht erblickt hat. Denn die Gesichtsdiebin verfügt über Magie, die es ihr erlaubt, ihre Erscheinung beliebig zu verändern. Doch nicht nur sie weiß, wie nützlich dieses Talent ist: Ein finsterer Unterweltboss hat Finn in seiner Gewalt. Sollte die Gesichtsdiebin daran scheitern, einen Auftrag für ihn auszuführen, wird sie ihrer Kräfte für immer beraubt werden. Der gutmütige Prinz Alfehr, Thronfolger wider Willen, wendet ebenfalls zwielichtige Magie an: Er will seinen verschwundenen älteren Bruder, den Kronprinzen, finden, obwohl alle glauben, er sei tot. Als sich Finn und Alfehr gegenüberstehen, ist es, als würden Kräfte so unterschiedlich wie Tag und Nacht aufeinanderprallen. Und diese Wucht setzt eine ungeahnt böse Magie frei ...

Der Start einer ungewöhnlichen High-Fantasy-Serie mit lateinamerikanisch angehauchtem Setting.

Platz 1 der »Sunday Times«-Bestsellerliste!

Editionen (1)

ISBN9783734161889
VerlagBlanvalet
Erscheinungsdatum21.12.20
Seitenzahl512

Rezensionen & Bewertungen

37 Bewertungen

17 Rezensionen

3,4

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  • kathis.books
    kathis.books

    515 Follower

    4,0

    Ich glaube ich war selten nur nach dem Klappentext so gespannt auf ein Buch. Die Geschichte hörte sich wirklich unglaublich interessant an. Die Geschichte spielt im lateinamerikanisch inspirierten Castallan, wo die Diebin Finn, welche die Macht besitzt ihr eigenes Gesicht beliebig zu verändern, auf den Thronfolger, und ebenfalls magisch begabten, Prinz Alfehr trifft, der auf der Suche nach seinem Bruder ist. Man wird ohne Vorwarnung direkt in die magische Welt hineingeworfen. Der Weltenaufbau hat mir unheimlich gut gefallen und ich fand es wirklich interessant immer mehr über das Magiesystem und die verschiedenen Kräfte, gennant Propio, zu erfahren. Auch der Schreibstil war sehr angenehm und das Buch ließ sich durchweg leicht lesen. Auch habe ich bisher kein Fantasybuch mit einem lateinamerikanischem Setting gelesen und das war definitiv mal was anderes und interessant. Der Beginn war absolut vielversprechend. Besonders während der ersten ca. 150 bis 200 Seiten war ich wirklich sehr gefesselt von der Geschichte. Leider muss ich sagen, dass mich das Buch dann irgendwann ein wenig verloren hat, was ich wirklich sehr schade fand. Ab ca. der Mitte hat sich die Geschichte meiner Meinung nach leider sehr gezogen und es war teilweise wirklich etwas anstrengend ihr weiter zu folgen. Die Idee an sich hätte so viel Potenzial gehabt und ich habe zum Beispiel die Wendungen in der Geschichte komplett vermisst. Mir hat einfach die Komplexität gefehlt und es entwickelte sich zu einer eher durchschnittlichen Fantasystory. Auch das Ende kam irgendwie viel zu plötzlich und alle Probleme schienen sich zu schnell in Luft aufzulösen. Und dadurch, dass das Buch eher wie ein Einzelband wirkt bin ich mir auch noch nicht so sicher, ob ich den nächsten Band lesen möchte. Ich würde keinesfalls sagen, dass es ein schlechtes Buch war, jedoch würde ich am liebsten den ersten und zweiten Teil getrennt bewerten. Insgesamt eine von der Grundidee wirklich interessante Fantasygeschichte, welche für mich persönlich einfach nicht komplex und nicht spannend genug war. Aber das ist halt wirklich Geschmacksache und vielleicht kann euch das Buch ja mehr überzeugen als mich. 3,5/5 Sterne

    22. Sept. 2022

  • papier.fliegerin
    papier.fliegerin

    113 Follower

    3,0

    „Nocturna – Das Spiel des Fuchses“ von Maya Motayne Darum geht es: Es ist Jahre her, dass Finn zuletzt ihr eigenes Gesicht erblickt hat. Denn die Gesichtsdiebin verfügt über Magie, die es ihr erlaubt, ihre Erscheinung beliebig zu verändern. Doch nicht nur sie weiß, wie nützlich dieses Talent ist: Ein finsterer Unterweltboss hat Finn in seiner Gewalt. Sollte die Gesichtsdiebin daran scheitern, einen Auftrag für ihn auszuführen, wird sie ihrer Kräfte für immer beraubt werden. Der gutmütige Prinz Alfehr, Thronfolger wider Willen, wendet ebenfalls zwielichtige Magie an: Er will seinen verschwundenen älteren Bruder, den Kronprinzen, finden, obwohl alle glauben, er sei tot. Als sich Finn und Alfehr gegenüberstehen, ist es, als würden Kräfte so unterschiedlich wie Tag und Nacht aufeinanderprallen. Und diese Wucht setzt eine ungeahnt böse Magie frei ... Prinz Alfehr wollte niemals König werden, doch nachdem sein Bruder Dezmin vor seinen Augen verschwunden ist und Alfie nach und nach die Möglichkeiten ausgehen, seinen Bruder zu retten, sieht er ein, dass er eines Tages der nächste König von Castellan sein wird. Gerade als er sich entschließt, seinen Pflichten als Kronprinz nachzukommen, passiert etwas, das Alfie zwingt, eine Magie freizusetzen, die allerdings so böse und gefährlich ist, dass er gemeinsam mit der Diebin Finn alles daransetzen muss, diese wieder festsetzen. Koste es, was es wolle Der Klappentext war so vielversprechend, leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Eine gute High-Fantasy Geschichte braucht, in meinen Augen, eine ausgestaltete, magische Welt. Hier leider blieb das Worldbuilding sehr flach: Zwar sollte die Welt an Lateinamerika angelehnt sein, doch außer ein paar spanische Worte und Speisen, weißt nichts auf die spanische Welt hin. An dieser Stelle hätte die Autorin noch viel mehr Fantasie walten lassen können und eine Welt erschaffen können, in die man eintauchen mag. Auch was den Spannungsbogen angeht: Es beginnt spannend, dann flacht der Spannungsbogen im Mittelteil stark ab, um dann am Ende noch einmal mit Spannung aufzuwarten. Schön fand ich allerdings die Gestaltung der Figuren. Der Kontrast zwischen Alfehr, der sehr sanft, rücksichtsvoll und bedacht ist, trifft auf Finn, einer Diebin, die egoistisch, hart und zum Teil sehr rücksichtslos ist. Eigentlich würde man gerade wegen dieser Unterschiede eine aufkeimende Liebesgeschichte erwarten, doch die bleibt aus. Vielleicht sind kleine Annäherungen zu sehen, aber daraus resultiert eine gute Freundschaft, die zu Verbündeten werden lassen. Auch ein Punkt, den ich sehr charmant fand: Es muss nicht immer eine Liebesgeschichte eingebunden sein. Ich gebe der Geschichte: 3 von 5 Sterne *Unbezahlte Reklame* Vielen Dank an das Bloggerportal und den Blanvalet Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

    7. Sept. 2022

  • 4,0

    Die Grundidee hat mir ganz gut gefallen. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass das Magiesystem am Anfang näher erklärt wird. So hat man bis zum Schluss nur immer wieder kurze Infos bekommen. Die Charaktere mochte ich eigentlich ganz gerne. Manchmal waren mir die zwei (vor allem Alfie) allerdings etwas naiv. Was mich allerdings ziemlich gestört hat: Es wurde ein paar Mal statt Alfies Name Finns Name hingeschrieben. Wodurch dann immer wieder hä? Momente" auftauchten, die einfach den Lesefluss störten. Ich denke allerdings nicht das ich die Folgebände lesen werde, wenn sie überhaupt noch auf deutsch übersetzt werden. Der Schluss war zwar ziemlich offen, aber doch abgerundet. Damit kann für mich die Geschichte von Finn und Alfie gerne aufhören.

    23. Aug. 2022

3 von 17 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Maya Motayne

Maya Motayne studierte Englische Literatur und Kreatives Schreiben an der Universität von Maryland. Danach arbeitete sie drei Jahre als Lektoratsassistentin bei Penguin Random House in den USA und hat sich seitdem dem Ziel verschrieben, Diversitätsthemen in die Fantasyliteratur zu bringen. Sie hat bei der Gründung des »Random House Children's Books Diversity Committee« mitgewirkt. Ihre Debüt-Saga um »Die gefälschte Magie« mit lateinamerikanisch inspiriertem Setting war auf Anhieb ein Riesenerfolg. Band 1 »Nocturna« schaffte es auf Platz 1 der »Sunday Times«-Bestsellerliste.

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