Nobiltà
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Familien sollten zusammen halten und sich gegenseitig schützen - im Idealfall! Im Falle des Abkömmlings der Lorenzoni aus Venedig wäre das eigentlich der Fall - auf einem Acker findet man die verweste Leiche des einst entführten Opfers, mit einem glatten Kopfschuss. Brunetti bekommt den Fall und muss sich durch alte Fallakten, Zeitungsberichte, Aussagen und Zeitzeugen arbeiten. Dabei entsteht ein Puzzle, dass sich nach und nach zusammensetzt - die Familie Lorenzoni, eine mächtige alte Familie Venedigs wird zwiegespalten und ein erneuter Schuss fällt. Die Geschichte spielt ausgezeichnet mit Erwartungen, Wünschen und Ergebnissen. Brunetti zeigt auf gewohnte Weise, dass er auch die ungewohntesten Rätsel empathisch und faktisch lösen kann. Auch wenn es zu oft tragisch endet…
Familie. Schuld. Und nichts bleibt begraben. 🦅⚖️
Nobiltà hat mich vor allem damit gekriegt, wie sich der Fall immer weiter entfaltet. Anfangs denkt man noch in eine bestimmte Richtung, dann kommen ständig neue Details dazu und plötzlich hängt viel mehr dahinter als nur ein einfacher Mordfall. Gerade diese Mischung aus Familiengeschichte, alten Wunden, Macht und Schuld macht das Buch unglaublich spannend. Was mir aber fast noch besser gefallen hat als der eigentliche Fall, waren Brunetti und seine Familie. Zum ersten Mal hatte ich wirklich das Gefühl, dass er beginnt zu merken, dass seine Familie keine Selbstverständlichkeit ist. Er versucht bewusster da zu sein und nicht nur körperlich anwesend zu sein. Diese kleinen Szenen zuhause geben dem Buch viel Wärme und Humor. Die Szene mit Chiaras Ravioli war dafür das perfekte Beispiel: chaotisch, liebevoll und einfach menschlich.

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Familien sollten zusammen halten und sich gegenseitig schützen - im Idealfall! Im Falle des Abkömmlings der Lorenzoni aus Venedig wäre das eigentlich der Fall - auf einem Acker findet man die verweste Leiche des einst entführten Opfers, mit einem glatten Kopfschuss. Brunetti bekommt den Fall und muss sich durch alte Fallakten, Zeitungsberichte, Aussagen und Zeitzeugen arbeiten. Dabei entsteht ein Puzzle, dass sich nach und nach zusammensetzt - die Familie Lorenzoni, eine mächtige alte Familie Venedigs wird zwiegespalten und ein erneuter Schuss fällt. Die Geschichte spielt ausgezeichnet mit Erwartungen, Wünschen und Ergebnissen. Brunetti zeigt auf gewohnte Weise, dass er auch die ungewohntesten Rätsel empathisch und faktisch lösen kann. Auch wenn es zu oft tragisch endet…
Familie. Schuld. Und nichts bleibt begraben. 🦅⚖️
Nobiltà hat mich vor allem damit gekriegt, wie sich der Fall immer weiter entfaltet. Anfangs denkt man noch in eine bestimmte Richtung, dann kommen ständig neue Details dazu und plötzlich hängt viel mehr dahinter als nur ein einfacher Mordfall. Gerade diese Mischung aus Familiengeschichte, alten Wunden, Macht und Schuld macht das Buch unglaublich spannend. Was mir aber fast noch besser gefallen hat als der eigentliche Fall, waren Brunetti und seine Familie. Zum ersten Mal hatte ich wirklich das Gefühl, dass er beginnt zu merken, dass seine Familie keine Selbstverständlichkeit ist. Er versucht bewusster da zu sein und nicht nur körperlich anwesend zu sein. Diese kleinen Szenen zuhause geben dem Buch viel Wärme und Humor. Die Szene mit Chiaras Ravioli war dafür das perfekte Beispiel: chaotisch, liebevoll und einfach menschlich.









