Nacht des Neumonds (Seelenmachtsaga 3)
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Buchinformationen
Beiträge
Epischer Abschluss einer großartigen Saga
„Zeit war grausam. Je mehr man hatte, umso weniger zählte der Moment, doch eine Sekunde reichte aus, jede Bedeutung auszulöschen.“ (S. 364) Was für ein Ende! Im abschließenden Band der Seelenmachtsaga zieht Eileen Stortz noch mal alle Register und öffnet sukzessive alle 7 Siegel! Im Kampf um nicht weniger als die Zukunft der Erde gibt es ungewöhnliche Bündnisse, Verrat, epische Schlachten - und zuletzt die Apokalypse. Die Figuren durchleben das gesamte Spektrum der Gefühle: Liebe, Hass, Wut, Enttäuschung, Vergebung, Trauer, Verlust - und Neubeginn. Ich könnte dabei nicht sagen, welche Figur mir am besten gefallen hat - obwohl der Samael/ Luzifer schon seeehr überzeugend ist. 😈 Da nicht von vorne herein gesetzt ist, wer „Gut“ ist und wer „Böse“ - da alle Figuren Schwächen und Fehler haben und vermeintlich notwendige Aktionen kritisch hinterfragt werden - bleibt viel Raum für Zwischentöne und eigene Urteile. Doch auch das, was an philosophischen Gedanken eingeflochten ist, zum Beispiel zur Sorge um die Schöpfung und zum Wert von Zeit und Unendlichkeit, hat mich sehr beeindruckt. Die durchgehend multiperspektivisch und in mehreren Handlungssträngen erzählte Geschichte ist auch in ihrem finalen Band spannend zu lesen - ganz großes Kino! Insofern gibt es von mir für die gesamte Reihe eine Empfehlung! Sie ist geeignet für alle, die dunkle, tiefgründige Phantastik mit Neuinterpretationen biblischer Themen mögen. 😇😈
"Vergebung ist kein Schalter, der umgelegt wird und wirkt. Sie ist nicht allumfassend, wird es vermutlich nie sein." Nacht des Neumonds ist das apokalyptische Finale der Seelenmachtsaga und ging so so tief. Wir haben wieder verschiedene PoV's und das war wirklich gut, denn so konnten wir die verschiedenen Handlungsstränge am Ende wirklich gut verbinden. Wir begleiten Eldur, Niranjana, Taiowa, Zaphira, aber auch Mikael und Luzifer. Letzterer faszinierte mich wirklich sehr. Wir erleben die biblische Siegelbrechung und den Weg zur Apokalypse, doch dies wurde im Endeffekt nur stützend genutzt für eine ganz eigene Geschichte. Dabei gab es so viel zu erleben, zu entdecken, überraschende Wendungen. Es war herzerwärmend an manchen Stellen, aber vor allem sehr düster und brutal. Sanften Gemütern würde die Contennotes empfehlen zu lesen. Ich habe mich so gefreut noch mehr Erzengel kennen zu lernen und habe die Geschichte unserer (Anti-)Helden so gerne begleitet. Die Enden der einzelnen Figuren waren dabei passend auf die jeweilige Figur zugeschnitten und konnten mich so vollständig überzeugen. Dabei war ein tiefer Kern immer wieder auf eine Art Vergebung. Während der Anfang so tiefen Weltschmerz offenbarte endeten wir mit Hoffnung. Hoffnung auf eine bessere Welt. Für mich eine absolut tiefgehende Trilogie, welche ich Fans von Noir/ Dark Fantasy nur absolut empfehlen kann. Vor allem auch mit ihren queeren Einflüssen. "Liebe ist gefährlich. Das stärkste Motiv, die größte Schwäche." Taiowa biss sich auf die Lippe. "Quatsch. Sie ist unsere größte Stärke, denn was bleibt uns ohne sie?(...), aber am Ende vom Lied ist sie unsere Sonne. Alles dreht sich darum und wenn sie untergeht, herrscht Dunkelheit. Wenn sie vergeht, sind wir verloren."
Ein gelungenes aber auch komplexes Finale
Luzifer ist befreit und will nun mit Zaphiras Hilfe, egal ob freiwillig oder gezwungen, die Siegel des Buches brechen umso zu seiner vollen Macht zu gelangen. Doch das letzte Siegel hält eine Überraschung für den gefallenen Erzengel bereit. Denn auch der Tod wurde durch das brechen eines Siegels wieder befreit und ermöglicht nun einige spannende und gleichzeitig traurige Wiedersehen. Leider konnten die Seelen der Verstorbenen die Zwischenwelt bisher nicht verlassen. Es kommt eine Menge Arbeit auf den Tod zu. Doch dies bietet auch Möglichkeiten, sich nochmal mit ihnen zu unterhalten. Richtig Abschied zu nehmen. Gerade für Zaphira ist es so wichtig, noch einmal mit Zyan zu sprechen und endlich kann sie hinter ihren Hass sehen. Währenddessen sind Taiowa und seine Engel auf den Himmelsmeer unterwegs um versuchen Verbündete zu finden, um den Weltuntergang noch abzuwenden. Ein fast unmögliches Unterfangen. Auch der dritte und letzte Teil der Seelenmacht-Saga wartet mit einer komplexen und vielsichtigen Welt auf uns. Endlich laufen alle Fänden zusammen, Hintergründe werden aufgedeckt und überraschende Erkenntnisse gemacht. Diese führen wieder zu überraschenden Handlungen, die auch oder besser vor allem die Erzengel betreffen. Nacht des Neumondes ist ein gelungener Finalband für eine tolle, spannende und auch komplexe Reihe. Sicher war der Einstieg, nach einer längeren Pause zu Band 02, etwas schwierig. Doch nach anfänglichen Schwierigkeiten, wer noch mal wer ist und was alles bisher passiert ist, ist man schnell wieder drin.
Ausgeklügeltes, spannendes Finale
„Nacht des Neumonds“ ist der dritte und letzte Teil der Seelenmacht-Saga. Deshalb bekommt man hier das Finale zu lesen und erfährt, wie all die kleinen und großen Handlungsstränge zueinander führen. Und genau das war es auch, was mich an dem Buch am meisten begeistert hat: die Komplexität der Geschichte, die vielen Einzelheiten und die unterschiedlichen Szenarien… und wie sie zusammenhängen. Dadurch ist das Buch allerdings auch (für mich) nicht so leicht und flüssig zu lesen, wie andere, sondern erfordert ein Gewissens maß an „Konzentration“. Die Charaktere passen dabei weiterhin wunderbar in die Geschichte und gerade ihre Entwicklung im dritten Teil und ihre Beziehungen macht viel von dem Buch aus. Auch die dabei vorhandenen Emotionen und Gedanken. Alles in allem konnte das Buch mich nicht vollkommen mitreißen, aber dennoch an sehr vielen Stellen fesseln. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und Momente, in denen ich einfach wissen musste, wie es weitergeht. Für alle, denen bereits die ersten Bände gefallen haben, ist das hier der perfekte Abschluss. Und auch mir hat der finale Band insgesamt gerade durch die Komplexität, die Charaktere und das faszinierende Ende gut gefallen.
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Epischer Abschluss einer großartigen Saga
„Zeit war grausam. Je mehr man hatte, umso weniger zählte der Moment, doch eine Sekunde reichte aus, jede Bedeutung auszulöschen.“ (S. 364) Was für ein Ende! Im abschließenden Band der Seelenmachtsaga zieht Eileen Stortz noch mal alle Register und öffnet sukzessive alle 7 Siegel! Im Kampf um nicht weniger als die Zukunft der Erde gibt es ungewöhnliche Bündnisse, Verrat, epische Schlachten - und zuletzt die Apokalypse. Die Figuren durchleben das gesamte Spektrum der Gefühle: Liebe, Hass, Wut, Enttäuschung, Vergebung, Trauer, Verlust - und Neubeginn. Ich könnte dabei nicht sagen, welche Figur mir am besten gefallen hat - obwohl der Samael/ Luzifer schon seeehr überzeugend ist. 😈 Da nicht von vorne herein gesetzt ist, wer „Gut“ ist und wer „Böse“ - da alle Figuren Schwächen und Fehler haben und vermeintlich notwendige Aktionen kritisch hinterfragt werden - bleibt viel Raum für Zwischentöne und eigene Urteile. Doch auch das, was an philosophischen Gedanken eingeflochten ist, zum Beispiel zur Sorge um die Schöpfung und zum Wert von Zeit und Unendlichkeit, hat mich sehr beeindruckt. Die durchgehend multiperspektivisch und in mehreren Handlungssträngen erzählte Geschichte ist auch in ihrem finalen Band spannend zu lesen - ganz großes Kino! Insofern gibt es von mir für die gesamte Reihe eine Empfehlung! Sie ist geeignet für alle, die dunkle, tiefgründige Phantastik mit Neuinterpretationen biblischer Themen mögen. 😇😈
"Vergebung ist kein Schalter, der umgelegt wird und wirkt. Sie ist nicht allumfassend, wird es vermutlich nie sein." Nacht des Neumonds ist das apokalyptische Finale der Seelenmachtsaga und ging so so tief. Wir haben wieder verschiedene PoV's und das war wirklich gut, denn so konnten wir die verschiedenen Handlungsstränge am Ende wirklich gut verbinden. Wir begleiten Eldur, Niranjana, Taiowa, Zaphira, aber auch Mikael und Luzifer. Letzterer faszinierte mich wirklich sehr. Wir erleben die biblische Siegelbrechung und den Weg zur Apokalypse, doch dies wurde im Endeffekt nur stützend genutzt für eine ganz eigene Geschichte. Dabei gab es so viel zu erleben, zu entdecken, überraschende Wendungen. Es war herzerwärmend an manchen Stellen, aber vor allem sehr düster und brutal. Sanften Gemütern würde die Contennotes empfehlen zu lesen. Ich habe mich so gefreut noch mehr Erzengel kennen zu lernen und habe die Geschichte unserer (Anti-)Helden so gerne begleitet. Die Enden der einzelnen Figuren waren dabei passend auf die jeweilige Figur zugeschnitten und konnten mich so vollständig überzeugen. Dabei war ein tiefer Kern immer wieder auf eine Art Vergebung. Während der Anfang so tiefen Weltschmerz offenbarte endeten wir mit Hoffnung. Hoffnung auf eine bessere Welt. Für mich eine absolut tiefgehende Trilogie, welche ich Fans von Noir/ Dark Fantasy nur absolut empfehlen kann. Vor allem auch mit ihren queeren Einflüssen. "Liebe ist gefährlich. Das stärkste Motiv, die größte Schwäche." Taiowa biss sich auf die Lippe. "Quatsch. Sie ist unsere größte Stärke, denn was bleibt uns ohne sie?(...), aber am Ende vom Lied ist sie unsere Sonne. Alles dreht sich darum und wenn sie untergeht, herrscht Dunkelheit. Wenn sie vergeht, sind wir verloren."
Ein gelungenes aber auch komplexes Finale
Luzifer ist befreit und will nun mit Zaphiras Hilfe, egal ob freiwillig oder gezwungen, die Siegel des Buches brechen umso zu seiner vollen Macht zu gelangen. Doch das letzte Siegel hält eine Überraschung für den gefallenen Erzengel bereit. Denn auch der Tod wurde durch das brechen eines Siegels wieder befreit und ermöglicht nun einige spannende und gleichzeitig traurige Wiedersehen. Leider konnten die Seelen der Verstorbenen die Zwischenwelt bisher nicht verlassen. Es kommt eine Menge Arbeit auf den Tod zu. Doch dies bietet auch Möglichkeiten, sich nochmal mit ihnen zu unterhalten. Richtig Abschied zu nehmen. Gerade für Zaphira ist es so wichtig, noch einmal mit Zyan zu sprechen und endlich kann sie hinter ihren Hass sehen. Währenddessen sind Taiowa und seine Engel auf den Himmelsmeer unterwegs um versuchen Verbündete zu finden, um den Weltuntergang noch abzuwenden. Ein fast unmögliches Unterfangen. Auch der dritte und letzte Teil der Seelenmacht-Saga wartet mit einer komplexen und vielsichtigen Welt auf uns. Endlich laufen alle Fänden zusammen, Hintergründe werden aufgedeckt und überraschende Erkenntnisse gemacht. Diese führen wieder zu überraschenden Handlungen, die auch oder besser vor allem die Erzengel betreffen. Nacht des Neumondes ist ein gelungener Finalband für eine tolle, spannende und auch komplexe Reihe. Sicher war der Einstieg, nach einer längeren Pause zu Band 02, etwas schwierig. Doch nach anfänglichen Schwierigkeiten, wer noch mal wer ist und was alles bisher passiert ist, ist man schnell wieder drin.
Ausgeklügeltes, spannendes Finale
„Nacht des Neumonds“ ist der dritte und letzte Teil der Seelenmacht-Saga. Deshalb bekommt man hier das Finale zu lesen und erfährt, wie all die kleinen und großen Handlungsstränge zueinander führen. Und genau das war es auch, was mich an dem Buch am meisten begeistert hat: die Komplexität der Geschichte, die vielen Einzelheiten und die unterschiedlichen Szenarien… und wie sie zusammenhängen. Dadurch ist das Buch allerdings auch (für mich) nicht so leicht und flüssig zu lesen, wie andere, sondern erfordert ein Gewissens maß an „Konzentration“. Die Charaktere passen dabei weiterhin wunderbar in die Geschichte und gerade ihre Entwicklung im dritten Teil und ihre Beziehungen macht viel von dem Buch aus. Auch die dabei vorhandenen Emotionen und Gedanken. Alles in allem konnte das Buch mich nicht vollkommen mitreißen, aber dennoch an sehr vielen Stellen fesseln. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und Momente, in denen ich einfach wissen musste, wie es weitergeht. Für alle, denen bereits die ersten Bände gefallen haben, ist das hier der perfekte Abschluss. Und auch mir hat der finale Band insgesamt gerade durch die Komplexität, die Charaktere und das faszinierende Ende gut gefallen.







