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“Show, don’t tell“ - 1x1 des Geschichtenerzählens
Ich liebe Bücher, die nach nassem Moos und kaltem Wind riechen. Und doch sitze ich jetzt hier und denke: Es war schön aaaaaaaaber… Summer flüchtet in die schottische Einöde, findet dort Ruhe, Sinnsuche und, wie kanns auch anders sein, ein bisschen Liebe. Ich mochte das Natursetting wirklich, von der Atmosphäre sowie dem Plot der Geschichte. Ich hab sogar am Ende ein Tränchen verdrückt. So weit, so cozy. Aber das Writing… ich schwöre, ich wollte es ignorieren aber: „Show, don’t tell“ ist nicht nur so ein Spruch – es ist das Lebensmotto guter Geschichten. Und hier? Es wurden zu viele Emotionen erklärt, beschrieben und doppelt abgesichert, damit man sie ja versteht. Statt mitzuerleben, was die Figuren fühlen, wurde ich ständig darauf hingewiesen, warum sie das jetzt fühlen. So klangen manche Gespräche wie kleine Vorträge. Statt Subtext gab’s Fußnoten und Hinweisschilder in Satzform. Und das tut weh, weil alles andere so viel Potenzial hatte. Im Gesamten war’s dadurch solide obwohl ich’s lieben wollte und sollte…denn mal ehrlich, wenn ich einen Spaziergang durch die traumhaften schottischen Highlands mache, sollte es sich nicht nur nach „solide“ anfühlen!
15. Okt. 2025
“Show, don’t tell“ - 1x1 des Geschichtenerzählens
Ich liebe Bücher, die nach nassem Moos und kaltem Wind riechen. Und doch sitze ich jetzt hier und denke: Es war schön aaaaaaaaber… Summer flüchtet in die schottische Einöde, findet dort Ruhe, Sinnsuche und, wie kanns auch anders sein, ein bisschen Liebe. Ich mochte das Natursetting wirklich, von der Atmosphäre sowie dem Plot der Geschichte. Ich hab sogar am Ende ein Tränchen verdrückt. So weit, so cozy. Aber das Writing… ich schwöre, ich wollte es ignorieren aber: „Show, don’t tell“ ist nicht nur so ein Spruch – es ist das Lebensmotto guter Geschichten. Und hier? Es wurden zu viele Emotionen erklärt, beschrieben und doppelt abgesichert, damit man sie ja versteht. Statt mitzuerleben, was die Figuren fühlen, wurde ich ständig darauf hingewiesen, warum sie das jetzt fühlen. So klangen manche Gespräche wie kleine Vorträge. Statt Subtext gab’s Fußnoten und Hinweisschilder in Satzform. Und das tut weh, weil alles andere so viel Potenzial hatte. Im Gesamten war’s dadurch solide obwohl ich’s lieben wollte und sollte…denn mal ehrlich, wenn ich einen Spaziergang durch die traumhaften schottischen Highlands mache, sollte es sich nicht nur nach „solide“ anfühlen!
15. Okt. 2025






