Blick ins Buch
Über das Buch
Historiker wie Renzo De Felice, Andreas Hillgruber, Karl Dietrich Bracher oder Henry A. Turner haben die Verwendbarkeit eines allgemeinen Faschismusbegriffs in Frage gestellt. Dabei wurde der im Nationalsozialismus virulente Rassismus und Antisemitismus als Unterscheidungsmerkmal zum italienischen Faschismus betrachtet. Herrschte in Mussolinis Staat ein Faschismus ohne Rassismus?
Gabriele Schneider weist das Gegenteil nach. Ihre Arbeit behandelt zunächst die rassentheoretischen Konzeptionen des italienischen Faschismus bis zur Eroberung Äthiopiens und geht dann auf die faschistische Kolonialpolitik ein. Die Anwendung der faschistischen Rassengesetze wird - vom Städtebau bis zur Schulpolitik - geschildert. Dabei kommt auch der Sonderfall Libyen zur Sprache. Ein Exkurs behandelt den faschistischen Antisemitismus.
Editionen (1)
ISBN9783894980931
VerlagSH-Verlag
Erscheinungsdatum31.12.00
Seitenzahl315
Haupt-GenreFachbücher
Sub-GenreGeschichte & Archäologie
FormatHardcover
SpracheDeutsch
Preis41.00 €
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