Mord am Lago Maggiore
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Tolles Setting, spannender Schreibstil und eine Brise Humor
Der Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen, diesen würde ich nicht als einfach, sondern wirklich als sehr wortgewandt und etwas gehobener bezeichnen. Auch wenn es sich um einen Kriminalroman handelt, kommt der Humor nicht zu kurz und ich musste oft schmunzeln. Die Charaktere waren sehr unterschiedlich und ich konnte sie mir bildlich sehr gut vor Augen führen. Zur Handlung möchte ich jetzt nicht zu viel verraten, aber ich kann sagen, dass ich wirklich mit jeder Seite versucht habe den Täter oder die Täterin ausfindig zu machen. Tatsächlich habe ich mir sogar kleine Notizen zu den jeweiligen Verdächtigen angelegt. 😂 Vorhersehbar war der Verlauf und der Ausgang der Geschichte allerdings zu keinem Zeitpunkt. Das Ende hat mich letztenendes wirklich sehr überrascht und war im Nachhinein auch nachvollziehbar. 🙈 Die Spannung war eigentlich dauerhaft vorhanden und durch gewisse Nebenhandlungen wurde die Geschichte noch fesselnder. Wer also Lust auf einen Sommer/ Urlaubskrimi mit Humor hat, der ist hier genau richtig. Das Setting rund um Ascona und den Lago Maggiore hatte ich bildlich vor Augen. Wir selbst waren letztes Jahr in Ascona und ich fühlte mich gleich wieder in die Zeit zurückversetzt. 🥰
Cozy crime vom Feinsten
In ihrem Wohlfühlkrimi ,, Mord am Lago Maggiore " entführt Alexandra Holenstein den Leser ins wunderschöne Ascona am Lago Maggiore. Als Tabea und Ludwig Kummer in Zürich zuerst ihre Wohnung und dann auch noch das Fotoatelier gekündigt wird, entschließen sie sich nach Ascona zu ziehen In die Villa von Herbert Kummer, Ludwigs Vater, wo eine Wohnung frei steht. Als angesehener Fotograf kann Ludwig überall tätig sein und bis Tabea ihre neue Stelle am Kolleg beginnt , möchte sie die Zeit nutzen , um sich wieder mehr mit dem Schreiben von Lyrik zu widmen. Die Villa ist wunderschön gelegen, bietet einen Blick auf den See und auch der Garten ist ein Traum. Tabea genießt es, dort Gemüsebeete anzulegen. Alles könnte so schön sein, wenn das Zusammenleben mit Herbert nicht so anstrengend wäre. Der alte Herr , der seinen Basset Bruno liebt, ist zwar recht agil, auch in Liebesdingen, aber eben auch sehr bestimmend und anstrengend. Privatsphäre zählt für ihn nicht wirklich. Eines Tages macht Tabea eine furchtbare Entdeckung: Herbert liegt tot im Wohnzimmer. Schnell ist klar, es ist kein natürlicher Tod, sondern Mord. Die Kommissarin nimmt die Ermittlungen auf, gibt es doch einige Verdächtige im näheren Umfeld. Ludwig trifft sich auffällig oft mit der Kommissarin. Muss Tabea sich auch noch Sorgen um ihre Ehe machen? Bei Tabea wird der Spürsinn geweckt und so macht sie sich eigenständig auf die Suche und versucht aus dem grosen Kreis der Verdächtigen, von Freunden, Nachbarn und Angestellten etwas herauszukommen. Sie findet so manches heraus. Doch führen ihre Spuren zum Mörder? War es , wie so häufig, der Gärtner? Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Tabea und Ludwig erzählt. Dadurch konnte ich mich jederzeit perfekt in ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen, ihre Sorgen und Zweifel nachvollziehen. Von Beginn an waren die beiden Ü50er sympathisch, wenn auch ihre Beziehung etwas an Elan verloren hat. So ist es ja manchmal nach jahrelangem Zusammensein. Auch die weiteren Charaktere sind wunderbar bildhaft beschrieben, es sind interessante und auch etwas skurrile Personen . Der zuweilen behäbige Basset Bruno hat sich wie bei Tabea, auch bei mir immer mehr ins Herz geschlichen. Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge, der flüssige und leicht zu lesende Schreibstil lässt die Seiten nur so fliegen. Die Ermittlungen haben mich gefesselt, so daß ich am liebsten immer weiter gelesen hätte. Der Erzählstil ist hervorragend bildhaft, die wunderschönen Beschreibungen der Umgebung sind so großartig, daß sofort Bilder vor meinen Augen auftauchten. Die Atmosphäre ist perfekt eingefangen. Ich habe so sehr den Blick auf den See genossen, war mit an der Uferpromenade, habe im Café gesessen und war mit Tabea im See baden. Es wurde sofort die Sehnsucht geweckt, den Koffer zu packen und an den schönen Lago zu fahren, wo ich seit vielen Jahren meinen Urlaub verbringe. Am liebsten hätten ich die kulinarischen Leckereien, die mir im Buch begegnet sind , alle probiert Die Geschichte wird gefühlvoll , aber auch mit Wortwitz humorvoll erzählt. Häufig musste ich schmunzeln. Durch die Ermittlungen finden sich viele Ansätze, die zum Täter führen könnten. Ich habe beim Lesen bis zum Schluss mitgerätselt, wer Herbert auf dem Gewissen hat. Die sehr gelungene Lösung des Falls hat mich überrascht . Alexandra Hohenstein hat mit ,, Mord am Lago Maggiore " einen unterhaltsamen , humorvollen und stimmungsvollen Kriminalroman geschaffen, der neben dem Mordfall auch die zwischenmenschlichen Aspekte anspricht. Sehr gerne empfehle ich diesen Wohlfühlkrimi , der bei Emons in der Reihe der Sehnsuchtsorte erschienen ist. Für mich war es der erste Roman von Alexandra Holenstein. Ich bin begeistert und hoffe auf weitere von ihr.
Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Tolles Setting, spannender Schreibstil und eine Brise Humor
Der Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen, diesen würde ich nicht als einfach, sondern wirklich als sehr wortgewandt und etwas gehobener bezeichnen. Auch wenn es sich um einen Kriminalroman handelt, kommt der Humor nicht zu kurz und ich musste oft schmunzeln. Die Charaktere waren sehr unterschiedlich und ich konnte sie mir bildlich sehr gut vor Augen führen. Zur Handlung möchte ich jetzt nicht zu viel verraten, aber ich kann sagen, dass ich wirklich mit jeder Seite versucht habe den Täter oder die Täterin ausfindig zu machen. Tatsächlich habe ich mir sogar kleine Notizen zu den jeweiligen Verdächtigen angelegt. 😂 Vorhersehbar war der Verlauf und der Ausgang der Geschichte allerdings zu keinem Zeitpunkt. Das Ende hat mich letztenendes wirklich sehr überrascht und war im Nachhinein auch nachvollziehbar. 🙈 Die Spannung war eigentlich dauerhaft vorhanden und durch gewisse Nebenhandlungen wurde die Geschichte noch fesselnder. Wer also Lust auf einen Sommer/ Urlaubskrimi mit Humor hat, der ist hier genau richtig. Das Setting rund um Ascona und den Lago Maggiore hatte ich bildlich vor Augen. Wir selbst waren letztes Jahr in Ascona und ich fühlte mich gleich wieder in die Zeit zurückversetzt. 🥰
Cozy crime vom Feinsten
In ihrem Wohlfühlkrimi ,, Mord am Lago Maggiore " entführt Alexandra Holenstein den Leser ins wunderschöne Ascona am Lago Maggiore. Als Tabea und Ludwig Kummer in Zürich zuerst ihre Wohnung und dann auch noch das Fotoatelier gekündigt wird, entschließen sie sich nach Ascona zu ziehen In die Villa von Herbert Kummer, Ludwigs Vater, wo eine Wohnung frei steht. Als angesehener Fotograf kann Ludwig überall tätig sein und bis Tabea ihre neue Stelle am Kolleg beginnt , möchte sie die Zeit nutzen , um sich wieder mehr mit dem Schreiben von Lyrik zu widmen. Die Villa ist wunderschön gelegen, bietet einen Blick auf den See und auch der Garten ist ein Traum. Tabea genießt es, dort Gemüsebeete anzulegen. Alles könnte so schön sein, wenn das Zusammenleben mit Herbert nicht so anstrengend wäre. Der alte Herr , der seinen Basset Bruno liebt, ist zwar recht agil, auch in Liebesdingen, aber eben auch sehr bestimmend und anstrengend. Privatsphäre zählt für ihn nicht wirklich. Eines Tages macht Tabea eine furchtbare Entdeckung: Herbert liegt tot im Wohnzimmer. Schnell ist klar, es ist kein natürlicher Tod, sondern Mord. Die Kommissarin nimmt die Ermittlungen auf, gibt es doch einige Verdächtige im näheren Umfeld. Ludwig trifft sich auffällig oft mit der Kommissarin. Muss Tabea sich auch noch Sorgen um ihre Ehe machen? Bei Tabea wird der Spürsinn geweckt und so macht sie sich eigenständig auf die Suche und versucht aus dem grosen Kreis der Verdächtigen, von Freunden, Nachbarn und Angestellten etwas herauszukommen. Sie findet so manches heraus. Doch führen ihre Spuren zum Mörder? War es , wie so häufig, der Gärtner? Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Tabea und Ludwig erzählt. Dadurch konnte ich mich jederzeit perfekt in ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen, ihre Sorgen und Zweifel nachvollziehen. Von Beginn an waren die beiden Ü50er sympathisch, wenn auch ihre Beziehung etwas an Elan verloren hat. So ist es ja manchmal nach jahrelangem Zusammensein. Auch die weiteren Charaktere sind wunderbar bildhaft beschrieben, es sind interessante und auch etwas skurrile Personen . Der zuweilen behäbige Basset Bruno hat sich wie bei Tabea, auch bei mir immer mehr ins Herz geschlichen. Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge, der flüssige und leicht zu lesende Schreibstil lässt die Seiten nur so fliegen. Die Ermittlungen haben mich gefesselt, so daß ich am liebsten immer weiter gelesen hätte. Der Erzählstil ist hervorragend bildhaft, die wunderschönen Beschreibungen der Umgebung sind so großartig, daß sofort Bilder vor meinen Augen auftauchten. Die Atmosphäre ist perfekt eingefangen. Ich habe so sehr den Blick auf den See genossen, war mit an der Uferpromenade, habe im Café gesessen und war mit Tabea im See baden. Es wurde sofort die Sehnsucht geweckt, den Koffer zu packen und an den schönen Lago zu fahren, wo ich seit vielen Jahren meinen Urlaub verbringe. Am liebsten hätten ich die kulinarischen Leckereien, die mir im Buch begegnet sind , alle probiert Die Geschichte wird gefühlvoll , aber auch mit Wortwitz humorvoll erzählt. Häufig musste ich schmunzeln. Durch die Ermittlungen finden sich viele Ansätze, die zum Täter führen könnten. Ich habe beim Lesen bis zum Schluss mitgerätselt, wer Herbert auf dem Gewissen hat. Die sehr gelungene Lösung des Falls hat mich überrascht . Alexandra Hohenstein hat mit ,, Mord am Lago Maggiore " einen unterhaltsamen , humorvollen und stimmungsvollen Kriminalroman geschaffen, der neben dem Mordfall auch die zwischenmenschlichen Aspekte anspricht. Sehr gerne empfehle ich diesen Wohlfühlkrimi , der bei Emons in der Reihe der Sehnsuchtsorte erschienen ist. Für mich war es der erste Roman von Alexandra Holenstein. Ich bin begeistert und hoffe auf weitere von ihr.







