Morbus Inertia: Krankheit der Ineffizienten

Morbus Inertia: Krankheit der Ineffizienten

E-Book
4.613

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
E-Book
Seitenzahl
306
Preis
1.99 €

Beiträge

9
Alle
4

Dieses Buch fühlt sich beim Lesen an wie ein guter Actionfilm. Irgendwie hatte ich auch so Maze Runner -Vibes. Eine Geschichte, in der immer was passiert und den Leser nicht zur Ruhe kommen lässt

4.5

Spannende Dystopie aus einer auf Effizienz getrimmten Welt

Catlyn lebt in einer Gesellschaft, in der Alle maximal effizient arbeiten und leben müssen. Jegliche Abweichung wird als Krankheit "Morbus Inertia" bezeichnet und in sogenannten Optimierungszentren behandelt. Als Caitlyn selbst bezichtigt wird Mornus Inertia zu haben, gelingt ihr ein Blick hinter die Kulissen und eine gefährliche Jagd beginnt. Der Roman ist rasend spannend. Ich konnte ihn kaum weglegen. Es gibt immer wieder Plot twists, die die Geschichte in eine neue Richtung drehen. Für Fans von "Die Tribute von Panem" oder "Gameshow".

5

"Das Wort "ineffizient" schießt durch meinen Kopf wie ein Stromschlag, der mich von dieser Krankheit zu heilen versucht."

Einfach wow! Was ein Buch! Ich fliege selten so schnell durch eine Story wie durch diese. In "Morbus Inertia" erschafft Jennifer Fortein eine düstere und beklemmende Welt, in der nur Effizienz zählt. Diese beängstigende Atmosphäre zieht sich durch das ganze Buch, als Leser bekommt man nur wenig Veschnaufpausen davon. Wir begleiten die Protagonistin Caitlyn, aus deren Perspektive wir die Story erleben. Keine Perspektivwechsel, keine Zeitsprünge oder Rückblicke, kein Schnick Schnack, das braucht es hier auch einfach nicht. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite ultra spannend, sodass ich es nur schwer aus der Hand legen konnte. Ich war vorher etwas misstrauisch, wie so viel auf 300 Seiten passen soll. Aber weder das World Building noch die Ausgestaltung der Charaktere kommen zu kurz. Ich konnte mir das Setting gut vorstellen, phasenweise hatte ich schon selbst das Gefühl, ich hätte ein Kratzen im Hals. Die Figuren sind nahbar und authentisch, jeder einzelne Charakter verschieden. Ich hätte noch ewig weiterlesen können, aber da war das Buch schon vorbei. Eine tolle Story, die viel zum Nachdenken anregt und nachhallt. Klare Leseempfehlung!

"Das Wort "ineffizient" schießt durch meinen Kopf wie ein Stromschlag, der mich von dieser Krankheit zu heilen versucht."
5

Ein unglaublich guter dystopischer Thriller

Ein unglaublich guter dystopischer Thriller
5

Spannende Dystopie

In diesem Buch geht es um ständige Selbstoptimierung. Alles, was nicht effizient ist, ist verboten und wer nicht mithält oder mitzieht, muss von seiner Ineffizienz geheilt werden. Diese Dystopie war extrem spannend und ich konnte es einfach nicht weg legen

4.5

Eine tolle und spannende Dystopie.

In dem Buch geht es darum, dass in einer effizienzgesteuerten Gesellschaft eine neue Krankheit auf dem Vormarsch ist: Morbus Inertia. Diese kann in Optimierungszentren behandelt werden. Caitlyn hat bisher immer effizient gearbeitet als sie plötzlich in einem Optimierungszentrum behandelt werden soll beginnt ein Kampf ums Überleben.. Ich fand das Buch sehr spannend, ich fand den Blickwinkel auf eine Gesellschaft, wo Ineffienz nicht einfach so hingenommen wird sondern als Krankheit gilt sehr interessant. Es hat zum Nachdenken angeregt. Die Charaktere mochte ich auch gerne und konnte mit ihnen mitfühlen. Der Schreibstil war rasant mit kurzen Kapiteln, sodass ich schnell durch die Seiten geflogen bin. Für Leute, die gerne spannende Dystopien lesen, eine große Empfehlung.

5

“Lass dich nicht beim Lesen erwischen, das ist ineffizient” stand als Widmung im Buch. Ich schmunzelte, aber in der dystopischen Welt des Buches wäre ich dafür in einer Optimierungsklinik gelandet. So wie die Protagonisten Caitlyn. Alleine die Vorstellung einer Welt, die noch mehr auf Leistung und Effizienz ausgerichtet ist als jetzt schon, ist beängstigend. Und diese Welt erschafft Jennifer in dem Buch “Morbus Inertia”. Wer nicht effizient ist, gilt als krank und muss behandelt werden. Ineffizienz, Faulheit, Müßiggang bilden die Grundlage aller anderen Erkrankungen. Nur wer effizient ist, wird nicht krank, wer effizient ist, hat ein Anrecht darauf zu leben. Eine düstere Grundlage für eine Welt und das wird auf jeder Seite deutlich. Wir begleiten als Leser Caitlyn in ihrem erfolgreichen Leben, bekommen einen Einblick, wie es sich so lebt, in einer auf Effizienz ausgerichteten Welt. Keiner verlässt seine Wohnstätten, Freundschaften und Beziehungen sind verpönt, es gilt zu arbeiten und sich in seiner freien Zeit zu optimieren. Auch wenn es nur eine Randbemerkung in dem Buch war, eine Email, die die Protagonistin bekommt, hat mich an einer Stelle besonders getroffen: Kinder werden nicht bekommen, sie werden gezüchtet. Frauen werden dafür bezahlt, das Kind auszutragen und dann kommen die Kinder in Erziehungsheime. Denn Familienleben ist ineffizient. Die Welt ist grau in grau und erdrückend. Jennifer Fortein erschafft auf jeder Seite eine dystopische Zukunftsvision, die grausamer nicht sein kann in ihrer Art. Zugleich zeigt sie den Kampf jener Menschen, die das System nicht mitmachen wollen, ganz außen vor sind, in einer verseuchten Umgebung leben und den Kampf jener, die das System verlassen wollen. Eindringlich zeigt sie, was jahrelange Indoktrination mit einem Menschen machen kann, wie viel Kraft es braucht, diese zu durchdringen und wie viel Macht ein System erlangen kann. Und dann sind da noch die Optimierer: Als vermeintliche Therapie benannt, erinnern sie mich an einen Kampf ums Überleben. Wer die KonzEn durchlaufen hat, soll angeblich intelligenter, effizienter und besser sein. Meist sind die Menschen nur zu verängstigt, um nicht zu funktionieren. Jennifer Fortein hat mich ziemlich schnell in das Buch hineingezogen, mit jeder Seite mehr wollte ich verstehen, was hinter all den glänzenden Fassaden lauert, ich wollte wissen, was die KonzEn für einen Zweck erfüllt. Immer tiefer habe ich mich in eine vermeintlich heile Welt ziehen lassen, deren Fundamente auf dem Ausbeuten aller Menschen stehen. Mit Liebe zum Detail hat Jennifer die Welt geschaffen, Grenzen gezogen und überschritten, Menschen gerettet und geopfert. Eindringlich ist die Botschaft des Buches: Ineffizienz ist wichtig! Sie macht uns zu Menschen. Wenn ein System keine Fehler erlaubt, wer bist du dann noch, außer einer Nummer?

4.5

Omg?!

Das Buch hier wurde mir tatsächlich empfohlen und was soll ich euch sagen?! Ich hab es gefetzt. Dieses dystopische Buch war einfach wirklich super interessant und gut umgesetzt. Also falls ihr mal in etwas dystopisches reinlesen möchtet, kann ich euch dieses Buch sehr empfehlen.

5

Ein Buch zum Nachdenken

Stell dir eine Welt vor, in der es egal ist, welche Hautfarbe, Nationalität oder Geschlecht du hast. Allein deine Effizient zählt. Im ersten Moment denkt man. Okay klingt doch super. Alle sind gleich. Aber ist das wirklich ein so tolles Leben. wenn man dann mal nicht funktioniert ist man direkt ineffizient und muss in Behandlung. Genau das passiert hier in diesem Buch. Die Autorin bringt mich auch in diesem Buch wieder dazu. Alles zu überdenken und legt eine spannend, düstere Geschichte dar. Ein klare Leseempfehlung

Beitrag erstellen