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Monument und Misserfolg
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Über das Buch
Denkmäler sind nicht erst heute problematisch geworden. Schon ihre nachantike Geschichte beginnt mit Krisen, wie Leone Leonis Statue »Karl V. über dem Furor« zeigt
Denkmäler sind nicht erst in den letzten Jahren zu einer problematischen Kategorie geworden. Die ersten Bemühungen in Italien ab dem 13. Jahrhundert, nachantike Personenmonumente zu errichten, lassen sich nur als Versuche verstehen, auf jeweils unterschiedliche Krisen zu reagieren - oder aber, die Monumente selbst lösten Krisen aus. Den Höhepunkt dieser Versuche bildet die leicht überlebensgroße Bronzestatue für Kaiser Karl V. über dem Furor, die Leone Leoni um 1551-1555 in Mailand fertigte. Das Werk stellt eine künstlerische Ausnahmeleistung dar, trotzdem wurde es offenbar nicht positiv aufgenommen und durch eine verspätete Aufstellung vor den Toren Madrids quasi „entsorgt“. Die Indizien für eine solche Krisengeschichte der frühen Denkmäler und für ein heroisches Scheitern von Leonis Statue werden in diesem Band erstmals untersucht.
ISBN9783835353596
VerlagWallstein Verlag
Erscheinungsdatum28.08.24
Seitenzahl141
Haupt-GenreFachbücher
Sub-GenreGesellschaft & Sozialwissenschaften
FormatTaschenbuch
SpracheDeutsch
Preis13.30 €
Autorin / Autor
Über Ulrich Pfisterer
Ulrich Pfisterer, geb. 1968, lehrt Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität und ist Direktor des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München. 2021 war er Fellow am SFB 948 »Helden - Heroisierungen - Heroismen« an der Universität Freiburg i.Br. Veröffentlichungen u. a.: Raffael. Glaube - Liebe - Ruhm (2019); Kunst-Geburten. Kreativität, Erotik, Körper (2014); Die Sixtinische Kapelle (2013); Lysippus und seine Freunde. Liebesgaben und Gedächtnis im Rom der Renaissance oder: Das erste Jahrhundert der Medaille (2008).
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