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Min Mor Siger

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Über das Buch

En Ung Kvinde Bliver Forladt Af Sin Kæreste Og Flytter Ind I Sin Fars Præstegård. Her Forsøger Hun At Få Hold På Kærlighedens Væsen, Mens Omverdenen Blander Sig Med Velmente Råd: Veninden Og Spindoktoren Mulle, En Tålmodig Læge, Ejendomsmæglermoren, Der Taler I Slogans Og Deler Ud Af Sin Livserfaring På En Måde, Der Gør Jeg-personen Virkelig Træt, Og Præstefaren, Der Citerer Pink Floyd, Spiller 500 Og Regner Med Det Hele Løser Sig Af Sig Selv. Med En Vis Desillusioneret Kynisme Giver Hun Sig Selv Lov Til At Sørge Og Være På Tværs, Højtråbende, Højstemt, Plakatfuld, Småfilosofisk Og Pseudointellektuel, Skingrende For Meget, Indtil Der Igen Tændes Lys For Enden Af Tunnelen. Min Mor Siger Er Korte Uddrag Af Samtaler, Der Handler Om At Tale Forbi Hinanden, Føle Sig Misforstået Og Ensom. Samtalerne Brydes Af Monologer Af Erindringer, Bekendelser, Kærlighedserklæringer Og Raserianfald Dedikeret Til Alle Hendes Tidligere Kærester Og Forelskelser, Som Hun Har Svært Ved At Give Slip På.

Editionen (4)

ISBN9788763824583
VerlagRosinante & Co
Erscheinungsdatum31.12.12
Seitenzahl168

Rezensionen & Bewertungen

42 Bewertungen

10 Rezensionen

3,3

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  • mari_liest
    mari_liest

    98 Follower

    5,0

    „Meine Mutter ist eben aus ihrem Sommerurlaub zurückgekommen. Jetzt will sie mir eine Diashow zeigen […] Hier grillen wir am Strand, sagt meine Mutter. […] Aha, sage ich. Irgendetwas stimmt nicht, sagt meine Mutter, das kann ich dir anhören. Ich schüttele den Kopf. Eine Mutter merkt alles, sagt meine Mutter. […] Ich hasse es, wenn Menschen aus meinem Leben verschwinden, sage ich. Hass ist ein starkes Wort, sagt meine Mutter.“ Die namenlose Ich-Erzählerin wird von ihrer langjährigen Freundin verlassen und zieht zu ihrem Vater ins Pfarrhaus. Ihr Vater ist Pfarrer, eingefleischter Pink Floyd Fan und hat immer positive Gedanken, glaubt, alles wird schon gut und gibt der jungen Frau Zuspruch. Die Mutter, ein ganz anderes Kaliber Mensch. Direkt, eine Empathie-Keule, nicht fähig sich in die Gefühle und Ängste ihrer Tochter einzudenken; vermutlich auch unwillig. Auf unterschiedlichen Wegen versucht sie nun ihre Exfreundin wieder zurückzugewinnen. Ihre beste Freundin Mulle ist, quasi, der Spiegel unserer Protagonistin. Die Mutter bewirft die Tochter immer ungefragt mit ihren persönlichen Sch...ißhausparolen und Glaubenssätzen (ich hatte phasenweise Augenrollen wegen der Trulla), die Protagonistin nervt ihr Umfeld mit anderen Dingen. Genial fand ich Mulle’s Oma und den Arzt. Die kurzen Kapitel lassen uns am Alltag der namenlosen Frau teilhaben. Unterbrochen werden diese durch ihre persönlichen „Seepferdchen-Monologe“, wo ich als Leserin verfolgen konnte, wie sie sich mit sich selbst auseinandersetzt, Erkenntnisse gewinnt, was die Situation mit ihr macht, welche Gefühle sie durchlebt. „Wir sind eine überlebende Ein-Mann-Armeen. Wir kreisen durch die Zirkusmanege, überall hin verfolgt, von einem selbst leuchtenden Heiligenschein aus Einsamkeit.“ Warm und mit Witz schreibt Stine Pilgaard über das Alleinsein, sich allein fühlen, Familie, Freunde und andere Katastrophen. Immer verpackt in Gedanken der Protagonistin; geschrieben aus der Ich-Perspektive. Und das fand ich extrem spannend. Auch wenn ich die Mutter gerne mal geschüttelt hätte, passen alle Personen in dem Buch wie A… auf Eimer. Ich wollte nicht, dass die Geschichte zu Ende ist. Ich habe so mitgefühlt mit ihr. Mulle ist der Burner – ich finde jede*r sollte eine Mulle haben!! Dieses Buch ist so wahr und doch so wie Ironie. Dennoch zeigt es auf, dass alles überwindbar ist und das Wunden Zeit benötigen, um zu heilen. Und dass es wichtig ist, sich mit Problemen auseinanderzusetzen, um sich weiterzuentwickeln! Und, dass es manchmal eine Sauferei benötigt, auch wenn Probleme schwimmen können. ;-) Ich mag das Buch sehr und gebe eine Leseempfehlung! Und ich würde mit ihr und Mulle gerne auf einen Kaffee gehen.

    2. Jan. 2023

  • 3,0

    Kurzweilig, manchmal ein wenig belanglos, aber unterhaltsam

    Wir steigen in die Geschichte ein, just in dem Moment, in dem die Ich-Erzählerin von ihrer langjährigen Freundin verlassen wird. Es folgt ein unaufhaltsames Trudeln in den Abgrund hinein, der unmittelbar auf eine schmerzhafte Trennung folgt. Wir folgen der jungen Frau, die kurzerhand wieder bei ihrem Vater und seiner neuen Frau einzieht. Wir belauschen Gespräche mit ihrer Mutter. Wir begleiten sie zu Terminen bei ihrem Arzt, der für sie als Ersatztherapeut fungiert. Sie ist selbstmitleidig und unbelehrbar - ein unangenehme Mischung, die in ihrer Situation aber durchaus verständlich ist. Ihre Mutter hingegen. Puh. Immernoch stark bevormundend, glaubt, mehr über ihre Tochter zu wissen, als sie selbst, und will natürlich "nur das Beste" für sie. Mit allen (über)mütterlichen Mitteln versucht sie, ihre Tocher aus der Lethargie zu reißen und zurück ins Lben zu schubsen - ob die Tochter nun will oder nicht. Stine Pilgaards Schreibstil ist geprägt von einer einfachen Erzählweise, die aus der Ich-Perspektive resultiert. Dadurch werden starke Emotionen transportiert, in denen aber auch die klassische skandinavische Kühle mitschwingt. Wir lesen eine Mutter-Tochter-Geschichte, bei der ich allerdings vor allem den Vater sehr ins Herz geschlossen habe.

    Kurzweilig, manchmal ein wenig belanglos, aber unterhaltsam

    27. Nov. 2022

  • sveaj
    sveaj

    1 Follower

    2,0

    Grundsätzlich fand ich den Hintergrund der Geschichte sehr schön und vielversprechend. Dennoch konnte mich das Buch insgesamt nicht wirklich fesseln. Die Schreibweise hat mich leider nicht abgeholt, und durch die Ich-Erzählperspektive bin ich mit der Geschichte nicht richtig warm geworden. An einigen Stellen wirkte der Inhalt zudem etwas belanglos, wodurch für mich der Lesefluss etwas verloren ging.

    29. Okt. 2025

3 von 10 Rezensionen

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