Meeresdunkel

Meeresdunkel

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Beschreibung

Das Thriller-Highlight des Jahres. Psychologisch abgründig, atmosphärisch düster, brillant konstruiert. Ein packendes Leseerlebnis mit enormer Wucht. Es sollte der perfekte Urlaub werden, ein echter Familientrip, wie früher: Henrike, Hans, Onkel Freddy und die Zwillinge. Eine Woche ausspannen, die letzten Sommertage genießen. Vielleicht die Chance auf einen Neubeginn, weit weg vom Alltag - in der beeindruckenden Finca mit Blick über die Bucht. Doch als sie ankommen, sind sie nicht allein: Es gab eine Doppelbuchung, noch eine weitere Familie ist angereist. Auch sie haben eine Woche Urlaub vor sich. Und weil die ganze Insel voll ist, ziehen beide Familien ins Ferienhaus ein. Die Stimmung ist gut, niemand möchte die Urlaubslaune verderben. Platz ist ja genug da. Ganz leise bröckelt die schöne Fassade. Das Haus ist in die Jahre gekommen, der Pool längst trockengelaufen. Irgendwie scheint eine Bedrohung in der Luft zu liegen. Und ein Gewitter braut sich zusammen. Dann finden die Familien in der Finca eine Leiche. Es ist einer von ihnen. Während draußen der Sturm wütet, bricht sich drinnen die Wahrheit Bahn. Keiner von ihnen ist zufällig hier. Jemand wollte, dass sie an genau diesem Ort zusammenkommen. Und nicht alle sind sich so fremd, wie sie vorgeben ... Glauser-Preisträger Till Raether brilliert im psychologischen Thriller.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Generationenromane
Format
Audiodatei (Download)
Seitenzahl
N/A
Preis
33.99 €

Beiträge

57
Alle
2.5

Verwirrend

Wo soll ich am besten anfangen ?! Am besten am Anfang. Das Buch handelt von 2 Familien die zufällig das gleiche Ferienhaus auf Mallorca gebucht haben. Leider gibt es keine andere Möglichkeit als das beide Familien dort bleiben und sich die Unterkunft teilen. Doch sind die beiden Familien sich wirlich so fremd wie es Anfangs scheint? Und welche Geheimnisse verbindet sie ? Was zu erst sehr spannend klingt ist leider sehr zäh und langgezogen. Wo mich das Cover des Buches anfangs noch echt abgeholt hat mit seiner düsteren schaurig schönen Optik, konnte der Inhalt wenig überzeugen. Die Charaktere waren durchweg alle etwas merkwürdig. Wobei ich die Zwillinge und deren Onkel Freddy noch am sympathischsten fand. Erschreckend war auch, dass der 8 jährige Juri mit seiner Puppe am gruseligsten an der ganzen Geschichte war. Wie er sprach und sich ausdrückte war schon etwas merkwürdig für ein Kind in dem Alter. Auch die Geschichte im allgemeinen war etwas holprig und abgehakt geschrieben. Oft kamen Sätze die ich aufgrund ihrer komischen Satzstellung mehrmals wiederholen musste um sie zu verstehen. Dafür hatten die Kapitel eine sehr angenehme Länge. Auch die Perspektivwechsel der einzelnen Kapitel mochte ich sehr. Alles in allem eine Geschichte die mich leider nicht abgeholt. Leider auch weil sie sehr wild zusammengeschustert wurde. Daher auch nur 2.5 Sterne 🌟 🌟 von mir . Wer trotzdem Lust auf etwas Urlaubsfeeling haben möchte sollte zu diesem Buch greifen 😉

Verwirrend
5

Für mich war’s ein Psycho Banger

✨Happy Release Day✨ Es wären eigentlich andere Rezis zuerst dran, aber ich habe heute früh dieses Buch beendet und möchte es Euch sofort vorstellen. Es gibt bereits gemischte Meinungen, aber bei mir sind definitiv die richtigen Knöpfe gedrückt worden. Das war mein erstes Buch des Autors und ich bin begeistert. Wir haben hier einen psychologischen Thriller, der mir Unbehagen bereitet hat und genau das möchte man doch in diesem Genre 😅. ✨Zitate „Die Dunkelheit ist zu einer weiteren Person geworden im Haus. Sie ist eine körperliche Anwesenheit, sie hat eine dunkelgraue Stofflichkeit, als könnte Samuel sie zu fassen bekommen, wenn er sich bemühen würde.“ „Sie hatten alle Zeit der Welt, sich alles zu erzählen. Letzte Nacht, da war es richtig gewesen, nicht zu reden, nicht zu fragen. Es lief ihnen nicht weg.“ ✨Inhalt 2 Familien rütteln an den Toren einer verfallenen Villa auf Mallorca. Eine seltsame Doppelbuchung und mangels Alternativen beschließen sie dort erst mal zusammen unterzukommen. Aber es bleibt nicht harmonisch… ✨Meinung Am liebsten würde ich Euch alles erzählen, ich habe so Redebedarf zu diesem Buch. Es war sehr kreativ und enthält einfach viele Aspekte, die mich noch weiterhin beschäftigen werden. Ich mag Thriller, die eher Psycho sind, anstatt blutig und mit vielen grausamen Morden. Genau das habe ich hier zum Glück bekommen, die Geschichte entfaltet sich langsam, aber stetig und zunehmend schneller. Etwa 20% des Buchs besteht aus einem Rückblick in die Vergangenheit, ich glaube dieser hat für mich den Ausschlag gegeben in Richtung, dass das Buch mich komplett überzeugt. Irgendwie ist mir das, was dort geschildert wird, extrem unter die Haut gegangen und aus psychologischer Sicht habe ich viel Verständnis für die Person, die sich evtl. unverständlich extrem verhält. In der Gegenwart muss man natürlich die Prämisse akzeptieren, dass die Leute sich bereit erklären, eine Ruine mit Fremden zu teilen 😅. Ich wäre direkt wieder zum Flughafen gefahren, sage ich Euch ehrlich. Aber unsere Familien hier zum Glück nicht, sonst hätte ich nicht so einen Pageturner lesen können. Mehr kann ich Euch nicht verraten, es ist besser, sich überraschen zu lassen, wenn der Klappentext und die Leseprobe Euch gefallen. Ich nutze zur Zeit beides für meine Bücherauswahl und habe neuerdings echt oft richtig Glück mit meinen Geschichten. ✨Fazit Jedes Genre ist schwierig, aber mit Plot, Kreativität und Spannung zu überzeugen ist irgendwie doch immer noch extra schwer. Ich hatte eine tolle Lesezeit und hoffe, Ihr macht Euch bei Gelegenheit ein eigenes Bild! 5/5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Für mich war’s ein Psycho Banger
3

🏝️🏚️🧳⛱️ Die Geschichte startet stark, lässt aber immer mehr nach. Schlussendlich wurde es kompliziert & lahm.

3

𝗥𝗲𝘇𝗲𝗻𝘀𝗶𝗼𝗻 𝘇𝘂 "𝗠𝗲𝗲𝗿𝗲𝘀 𝗗𝘂𝗻𝗸𝗲𝗹" 𝘃𝗼𝗻 𝗧𝗶𝗹𝗹 𝗥𝗮𝗲𝘁𝗵𝗲𝗿 🌊 Drama Baby, Drama 😅 Zwei Familien freuen sich auf einen entspannten Urlaub auf Mallorca. Sonne, Meer, Erholung… zumindest war das wohl der Plan. Stattdessen wartet ein Ferienhaus auf sie, das doppelt belegt ist und eher nach „Urlaub mit Beschwerden an der Rezeption“ aussieht als nach Luxus und Entspannung. Also versuchen alle irgendwie das Beste aus der Situation zu machen, was natürlich mehr schlecht als recht funktioniert 👀 Ich muss allerdings sagen, dass das Buch für mich viel mehr Drama als Thriller war. Die versprochene Spannung hat sich bei mir leider irgendwo zwischen Mallorca und dem Festland verabschiedet 😅 Wirklich packende oder nervenaufreibende Momente gab es für mich kaum und vieles zog sich eher vor sich hin. Mit den Protagonisten bin ich leider auch nicht richtig warm geworden. Viele ihrer Entscheidungen konnte ich absolut nicht nachvollziehen und manchmal wollte ich die Figuren einfach nur schütteln und fragen, was sie da eigentlich tun 😂 Besonders Hedwig war mir die ganze Zeit extrem suspekt. Irgendwas an ihr hatte permanent diese leicht gruselige „Ich beobachte euch alle heimlich“-Energie 😬 Was das Buch allerdings richtig gut geschafft hat, war die Atmosphäre. Sobald das Unwetter aufzog, wurde es richtig beklemmend und düster. Den Wind, die Anspannung und dieses unangenehme Gefühl konnte man beim Lesen fast selbst spüren und genau diese Stimmung mochte ich total 🌪️🌊 Auch wenn mich der Thriller-Aspekt leider nicht überzeugen konnte, wurde ich insgesamt trotzdem ganz gut unterhalten. Für mich persönlich ist Meeres Dunkel aber definitiv eher ein Drama mit stürmischer Atmosphäre als ein echter Thriller.

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5

Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und ich habe es geliebt. Hatte es innerhalb von ein paar Tagen durch. Ich liebe den Erzählstil aus den unterschiedlichen Perspektiven und generell den Schreibstil des Autors. Es war mein erstes Buch von ihm und ich freue mich schon sehr auf weitere!

3

Da will man einmal in Urlaub. Schön ein Häuschen am Meer, obwohl ich Wasser gar nicht mal so abkann. Schön auf einer Klippe, obwohl ich Höhe gar nicht so abkann. Und dann muss man sich den Spaß auch noch mit zwei anderen Familien teilen, weil das Ding doppelt und dreifach gebucht ist. Top! Aber die Urlaubsstimmung wollte ich mir nicht kaputt machen lassen, weshalb ich kurzerhand mal die anderen Leidensgenossen abgecheckt hat. An sich waren sie ein wenig Wild unterwegs und hatte ihre Probleme aber auf den ersten Blick haben wir uns dann doch ganz gut verstanden. Auf den zweiten Blick bin ich dann doch in nicht nur eine dubiose Situation reingestolpert. Das versprach dann doch ein lustiger Urlaub zu werden. Zumindest am Anfang fand ich es das ganze noch relativ spannend zu beobachten. Ein Spannungsfeuerwerk wurde es zwar nie, aber ich war voll dabei. Bis dann ab ca. der Hälfte das ganze kippte und mich dann irgendwie gar nicht mehr abholen konnte. Es wurde schon ein wenig sehr absurd das ganze. Ich hab keine Ahnung was da los war, aber es wurde einfach immer wilder, auch das Ende konnte das ganze nicht mehr retten. Schade. Erzählt wurde das ganze auf ca. 400 Seiten mit vielen kurzen Kapiteln aus mehreren Perspektiven. An sich kam ich gut durch, nur ab besagten Twist wurde es ein wenig schwieriger kurz durchzuhuschen. Komisch eigentlich, den eigentlich ist ein Urlaub doch genau umgekehrt und gegen Ende geht er gefühlt immer schneller vorbei. Sei’s drum. Auch wenn ich noch nicht oft im Urlaub war, hatte ich definitiv schon spektakulärere als auf den Häuschen hier auf Malle. Wo wart ihr zuletzt im Urlaub?

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2

Leider kein Match

Die Ferienzeit steht an und uns verschlägt es ganz klassisch nach Mallorca. Zwei Familien reisen unabhängig voneinander in ein etwas heruntergekommenes Ferienhaus, nur um vor Ort festzustellen, dass eine Doppelbuchung vorliegt. Zähneknirschend arrangieren sie sich und teilen sich das Haus, auch wenn niemand so recht glücklich mit der Situation ist. Während sie versuchen, das Beste daraus zu machen, wird die Stimmung immer Haus immer dunkler und passend dazu zieht ein Sturm auf, der die Finca von der Außenwelt abschneidet. Die ohnehin fragile Stimmung kippt endgültig, als ein Familienmitglied tot aufgefunden wird… Auf der einen Seite stehen Henrike und Hans, deren Ehe von Spannungen und unausgesprochenen Vorwürfen geprägt ist. Der Urlaub soll eine kleine Wiedergutmachung sein, die sich vor allem Henrike gönnen will, nachdem Hans sich scheinbar einen Fehltritt erlaubt hat. Als kleiner Puffer zwischen den Eheleuten ist außerdem auch Henrikes Bruder Freddy mitgekommen. Auf der anderen Seite haben wir Samuel und Marie, deren eigene Dynamiken und Rollenbilder ebenfalls nicht so stabil sind. Vor allem zwischen den Erwachsenen entstehen unterschwellige Reibungen, während die Kinder, allen voran Juri, eine ganz eigene Perspektive auf das Geschehen einbringen. Ein schönes Zusammenspiel aus familiären Erwartungen, unausgesprochenen Konflikten und gegenseitigen Projektionen sorgt dafür, dass irgendwie gar keiner zur Ruhe kommt und der Urlaub maximal unangenehm wird. „Meeresdunkel“ wird uns durch drei wechselnde Perspektiven erzählt, hinzu kommt außerdem ein recht umfassender Rückblick in die 90er Jahre. Diese Rückblenden bleiben lange in ihrer Verbindung zur Gegenwart unklar, was zwar Spannung aufbauen soll, für mich aber eher zusätzliche Distanz geschaffen hat. Auch insgesamt arbeitet der Roman mit einer Erzählweise, die immer wieder zwischen Nähe und Distanz schwankt. Mal ist man sehr nah an den Gedanken und Gefühlen der Figuren, dann wieder wirkt das Geschehen beinahe beobachtend und kommentierend. Für mich hat genau dieses Wechselspiel den Einstieg und auch das weitere Lesen deutlich erschwert, weil sich kein stabiler Zugang zu den Figuren eingestellt hat. Besonders die Perspektive des jungen Juri hat für mich nicht funktioniert, seine Stimme wirkte auffallend erwachsen und hat mich dadurch eher aus der Geschichte herausgeholt. Insgesamt blieben mir die Figuren dadurch emotional sehr fern. Sympathie oder Mitgefühl wollten sich nicht einstellen, obwohl die Themen des Buches das eigentlich hergeben würden. Was die Handlung betrifft, fand ich die Grundidee und die Ausgangssituation sehr reizvoll. Der Thriller beginnt vielversprechend und baut eine interessante Atmosphäre auf, verliert für mein Empfinden im Verlauf jedoch etwas an Klarheit. Einige Entwicklungen wirkten auf mich eher konstruiert. Zusammen mit der insgesamt als sperrig empfundenen Erzählweise hat das dazu geführt, dass sich das Buch für mich nicht wirklich „flüssig“ lesen ließ. Umso bedauerlicher ist es, dass mich „Meeresdunkel“ trotz seiner starken Prämisse nicht erreichen konnte, denn die Ausgangsidee, das Setting und auch die thematische Anlage hätten großes Potenzial gehabt. Ich wollte dieses Buch wirklich mögen, habe aber keinen Zugang gefunden. Gleichzeitig kann ich mir gut vorstellen, dass der Roman Leserinnen findet, die gerade diese besondere Erzählweise und die distanziertere Figurenzeichnung zu schätzen wissen. Für mich persönlich hat es jedoch nicht funktioniert.

3

Konnte mich leider nicht fesseln

„Meeresdunkel“ ist der neue Thriller von Till Raether und das Cover passt einfach perfekt zu diesem düsteren Roman der auf Mallorca spielt. Zwei Familien. Ein Ferienhaus. Ein Sommer, der tödlich endet. Ich habe schnell in die Geschichte hineingefunden, trotzdem passierte in der ersten Hälfte eher wenig, das fand ich ein bisschen schade. In der zweiten Hälfte wurde es dann spannender, aber so richtig packen konnte mich die Story leider nicht, es gab zu wenig Spannung, aber dafür jede Menge Beziehungsdrama. Mit den Protagonisten bin ich nicht wirklich warm geworden, einzig die Kinder wirkten authentisch. Da das Buch ein relativ offenenes Ende hat könnte ich mir vorstellen, dass es eine Fortsetzung geben wird.

4

Zwischen Sturm und Wahrheit

Schon die Ankunft bringt Unruhe. Doppelbuchung. Und während draußen ein Sturm aufzieht, Braut sich auch zwischen den Menschen etwas zusammen... Die Idee hinter dem Plot hat mich sofort gepackt. Dieses Gefühl von Ausgeliefert sein, von Enge, obwohl eigentlich genug Platz vorhanden ist. Besonders gut gefallen hat mir das Setting. Was als leicht angespannter Urlaub beginnt, wird Schritt für Schritt zu einer echten Zerreißprobe für alle Beteiligten. Erzählt wird die Geschichte aus mehreren Perspektiven, was ich grundsätzlich sehr spannend finde. Die eingestreuten Rückblicke verstärken das geheimnisvolle Feeling noch. Allerdings haben sie bei mir eher für zusätzliche Verwirrung gesorgt als für Klarheit. Ein Thriller mir einer starken Seite voll Dynamik, Spannung und dem ständigen Gefühl, dass alles jederzeit weiter aus dem Ruder laufen kann. Zu den Figuren habe ich wirklich versucht eine Verbindung aufzubauen, aber die meisten blieben mir zu unsympathisch oder zu schwer greifbar. Die einzige Ausnahme war für mich der kleine Juri, der als Figur noch am meisten Echtheit und Wärme ausgestrahlt hat. Insgesamt fehlte mir eine emotionale Bindung, dieses Mitfiebern, was einen Thriller von gut zu unvergesslich macht. Ein atmosphärisch dichter Thriller mit kleinen emotionalen Schwächeb, daher gute 4 ⭐⭐⭐⭐

Zwischen Sturm und Wahrheit
4

Als Überraschung für ihren Mann Hans hat Henrike eine Woche auf Mallorca gebucht. Mit von der Partie sind ihre 14-jährigen Zwillinge und ihr frisch geschiedener Bruder Freddy. Die Finca auf den Klippen, die Casa de la Vora, soll nicht nur ein Ort zum Ausspannen sein. Der Urlaub und dieser traumhafte Ort sollen auch ihre Ehe retten. Durch eine Doppelbuchung muss sich die Familie jedoch das Feriendomizil mit einer anderen Familie teilen. Samuel und Marie mit dem achtjährigen Yuri bestehen nämlich darauf, ebenfalls zu bleiben. Die Familien arrangieren sich und verstehen sich gut, bis eine Leiche auf dem Küchentisch liegt. Till Raether hat einen unkonventionellen und etwas anderen Sommerthriller geschrieben. Die Geschichte handelt grösstenteils auf Mallorca. Es ist Schulferienzeit und somit ist auf der Insel ordentlich was los. Warme Nächte, die auch mal ein typisches Wärmegewitter bringen, Strand, Meer und ein traumhaftes Stückchen Erde. Die Finca, in der die beiden Familien nächtigen, ist jedoch ganz schön heruntergekommen. Es regnet durch das Dach, die Betten sind klamm und der Vorplatz gleicht einer Baustelle. Es gibt zwischen den beiden Familien, die sich erst vor der Finca kennenlernen, Sympathien und Antipathien. Letzteres eher zurückhaltend. Man merkt bei den meisten, dass der Urlaub sie auch milde stimmt. Nein, eigentlich bei allen ausser bei Hans. Er wäre mein ganz persönlicher Horror - Miturlauber. So handelt die erste Hälfte des Buches von den sozialen Kontakten unter den acht Gästen der Finca. Von Thriller weit und breit keine Spur. Ich habe eine gruselige Atmosphäre vermisst. Hier hätte man, bei dem Setting, mehr herausholen können. Exakt nach der Hälfte liegt dann plötzlich eine Leiche auf dem Küchentisch der Villa. Wer für diese tote Überraschung verantwortlich ist, hat mich das restliche Buch über bei der Stange gehalten. Die Auflösung, wie alles zusammenhängt, hat mich überrascht und auch überrollt. Auf den letzten 30 bis 40 Seiten war alles so verschachtelt und so viele Informationen kamen in rascher Abfolge, dass ich zeitweise verwirrt war. Einige Kapitel werden rückblickend aus dem Jahr 1995 erzählt. Hier lernen sich zwei junge Menschen kennen und lieben. Klar ist, dass dies mit der Hauptgeschichte in Zusammenhang steht. Aber wie und wer sind diese jungen Leute? Kurz, knapp und teilweise abgehackt. Das ist mein Eindruck des Schreibstils. Manchmal empfand ich Dialoge als hölzern und platt. Gestört hat mich das Gemisch aus Deutsch und Englisch, das die 14-jährige Esmé von sich gibt. Der achtjährige Yuri sprach zudem wie ein erwachsener Mann und meiner Meinung nach, auch wenn er frühreif ist, nicht unbedingt authentisch. "Meeresdunkel" ist tatsächlich ein etwas anderer Thriller vom Aufbau und auch von der Aufarbeitung des Mordes her.

2

„Meeresdunkel" war der erste Roman Till Raethers, den ich gelesen habe und ich werde in nächster Zeit kein weiteres Buch von ihm lesen. Meine Güte, war das ein zäher, langatmiger "Thriller"! Ich bin froh, dass ich das E-Book im Sonderangebot gekauft habe. Hätte ich den vollen Preis gezahlt, hätte ich mich noch mehr geärgert. Dabei ist die Prämisse toll. Allerdings ist die Umsetzung dermaßen schlecht, dass ich zwischendurch überlegt habe, die Lektüre des Romans abzubrechen. Von der in den Werbetexten kolportierten Genialität ist dieses Werk weit weg. Der Roman ist weitestgehend spannungsfrei, die Geschichte zieht sich, bis sie endlich (!) zum Punkt kommt und das Finale dermaßen über-konstruiert, dass ich aus dem Augenrollen nicht mehr herauskam. Viele "Überraschungen" sind keine - bzw. sind es nur dann, wenn man den Roman im Halbschlaf und entsprechend unaufmerksam gelesen hat. Der Zeitsprung ins Jahr 1995 kommt zu spät, weil zu dem Zeitpunkt schon klar ist, wer wen schon länger kennt, und somit sind auch die Spitznamen - die offenbar die Gegenwarts-Identitäten etwas verschleiern sollen - völlig sinnlos, weil jede*r Leser*in weiß, wer hinter ihnen steckt. Es ist ein Elend. Ich würde gerne glauben, dass Raether irgendwelche subversiven Hintergedanken hatte - ich bezweifle es angesichts des Gesamtniveaus des "Thrillers". Das Schlimmste war das Finale: Ich hätte all die Langeweile, die Zähigkeit, die durchweg furchtbaren Charaktere und die Pseudo-Handlung besser wegstecken können, wenn wenigstens das Finale halbwegs spannend gewesen wäre. Aber nein! Es bleibt verkrampft-konstruiert, es bleiben vorhersehbare Möchtegern-Twists, die wirklich niemanden überraschen - und die Krönung ist dann das letzte Kapitel, das so unrealistisch ist, dass sich mir die Fußnägel aufgerollt haben. Immerhin: Ich glaube, DAS war sogar vom Autor gewollt. Aber ist alles insgesamt so unterirdisch, dass sogar das egal ist. Überhaupt: Ich dachte erst, es sei mal wieder so ein Verlags-Werbe-Ding, dass ein Roman als Thriller bezeichnet wird, der eigentlich keiner ist. Raether selbst behauptet in seinem Nachwort allerdings, einen Thriller geschrieben zu haben. Nun ja. Vielleicht hätte er mal einen guten Thriller lesen sollen, bevor er sich selbst an einem versucht. Fazit: Ein nervtötend zähes Werk, das selbst im Finale kaum Nervenkitzel und wenig Überraschendes bietet.

4

Sogwirkung

Tolles Setting, sehr spannende Story. Trotz einiger Logiklöcher hat sich am Ende alles zusammengefügt, wie bei einem Puzzle. Als Leser blieb man lange im Unklaren über die Zusammenhänge. Die Figuren der erwachsenen Protagonisten fand ich etwas überzeichnet, dafür die der Kinder bzw. Jugendlichen recht glaubwürdig.

4.5

Hat mir sehr gut gefallen . Ich kam erst schwer rein aber dann zog es mich immer weiter rein . Mallorca als Setting 😍

3

Solider Mittelklasse Thriller. Schneller Snack. Die Story an sich ist toll. Der Schreibstil war irgendwie.. altbacken. Mir fällt jetzt keine bessere Beschreibung ein 🤣

3

Durchwachsen Die Buchbeschreibung hat mich total neugierig gemacht und der Prolog direkt ins Buch gezogen. Ein Kind verfolgt, wie eine Person aus dem Meer kommt. Im Hier und Jetzt reisen 2 Familien im gleichen Flieger nach Mallorca und beide haben tatsächlich die stark renovierungsbedürftige Villa gebucht. Auf der einen Seite ist Henrike, Hans, deren Teenagerzwillinge Esme und Finn sowie Henrike’s Bruder Freddy, auf der anderen Seite Marie und Samuel mit ihrem 8 jährigen Sohn und dessen Puppe Hedwig. Sie beschliessen, zunächst in dem halb verfallen Haus die Nacht und ab dem nächsten Morgen auch die restlichen Urlaubstage dort zu verbringen. Sehr subtil und beklemmend entwickelt sich die Geschichte, aus der Perspektive von Henrike, Samuel und Juri wird erzählt. Der Autor schreibt flüssig und man kann das Buch so runter lesen. Was mich ein wenig gestört hat, war, dass mir keine der Personen wirklich sympathisch war und der 8jährige Juri wie ein Erwachsener erzählt. Darüber konnte ich aber hinwegsehen und die ersten 2/3 des Buches fand ich auch spannend, insbesondere auch als es einen Toten gab und ein Sturm aufzog, der alle ans Haus fesselte. Besonders gefallen haben mir die später stattfindenden Rückblicke ins Jahr 1995, da sie ja auch mit dem Fall zu tun hatten, nur was? Ab dem letzten Drittel des Buches war meine Spannung allerdings dahin, die Lösung des Buches für mich klar und zog sich auch sehr in die Länge. Auch gab es hier im Verhalten der Personen für mich Unstimmigkeiten. Ganz am Ende gab es jedoch für mich noch einen Knaller, der mich etwas mit dem langen Ende versöhnt hat. Für mich ein durchwachsener Roman, über den sich jeder selbst seine Meinung bilden sollte. Bei einem Nachfolgeroman würde ich nicht mehr zugreifen.

1

Leider ein Reinfall

"Meeresdunkel" hat mich aufgrund des Klappentextes und des schönen Covers neugierig gemacht. Leider wurden meine Erwartungen maßlos enttäuscht. Angefangen beim Schreibstil, den fand ich ganz schrecklich. Abgehackte Sätze, distanziert, chaotisch und nicht fließend lesbar für mich. Die Figuren fand ich alle einfach nur nervig und unauthentisch. Eine Vierzehnjährige die ständig in Anglizismen redet, ein Achtjähriger der mit seiner Puppe redet und niemand hinterfragt das. Er hat eine Wortwahl und Gedanken, die teils reifer als die der Erwachsenen sind. Manche handeln komplett irrational ,gefühllos und ohne Rücksicht auf Verluste. Ein Toter wird einfach so hingenommen, ist ja ncht weiter schlimm. Der gesamte Plot ist auch einfach unlogisch und unnötig kompliziert. Nach einer Weile wirkt alles nur noch wirr und nicht mehr nachvollziehbar. Es ist auch kein Thriller für mich gewesen, da gar keine bis ganz wenig Spannung aufkam. Es wirkt eher wie ein Familiendrama. Ich musste mich durch das Buch kämpfen und habe letztendlich einige Kapitel nur noch überflogen, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Hauptsächlich wegen dem Scheibstil, der ist leider echt grausam. Das wird das erste und letzte Buch des Autors für mich gewesen sein. Für das schöne Cover, das mir als einziges gefällt, vergebe ich einen Stern.

3

es war okay

Ich bin leider nicht so richtig in die Geschichte reingekommen, vieles war mir zu unrealistisch, die Idee war ganz gut, gefesselt hat es mich nicht, mir fehlte die richtige Spannung.

es war okay
3

Meeres Dunkel von Till Raether Bei der ersten Hälfte des Buches passiert nicht so viel; die Spannung bleibt oberflächlich und schwach. Es gab mehr Beziehungsdrama als Spannung. Die Figuren waren schwer zu greifen. Die andere Hälfte des Buches wurde etwas spannender, doch auch nicht wirklich so, dass es einen vom Hocker hauen könnte. Die Kapitel sind gut in der Länge gehalten, und die Schreibweise ist gut zu lesen. Das Cover und der Farbschnitt sind wirklich schön gestaltet. Alles in allem konnte es mich nicht wirklich überzeugen. Ein Familienurlaub auf einer idyllischen Insel soll für Henrike, Hans, Onkel Freddy und den Zwillinge zur Auszeit vom Alltag werden. Doch eine Doppelbuchung zwingt sie, das Ferienhaus mit einer fremden Familie zu teilen. Anfangs scheint alles entspannt bis die Atmosphäre kippt. Ein Sturm zieht auf, und plötzlich wird eine Leiche entdeckt. Schnell wird klar, dass niemand zufällig hier ist. Alte Geheimnisse kommen ans Licht und jemand verfolgt einen gefährlichen Plan.

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2.5

Meinung: Manchmal reicht ein schönes Cover und genau so hat mich dieses Buch sofort neugierig gemacht. Ich wollte es unbedingt lesen… und habe trotzdem drei Anläufe gebraucht, um es überhaupt zu beenden. Die Geschichte startet eigentlich vielversprechend: Ein Familienurlaub auf Mallorca, eine geplante Überraschung, doch alles kommt anders, als sie es sich vorgestellt hat. Aufgrund einer Doppelbuchung müssen sie sich das Haus mit einer weiteren Familie teilen. Und plötzlich liegt eine Leiche auf dem Küchentisch. Klingt nach Spannung pur, oder? Leider konnte mich das Buch trotzdem nicht wirklich packen. Der Schreibstil war für mich sehr anstrengend und alles andere als flüssig. Ich musste mich stellenweise richtig durchkämpfen, und das nimmt mir einfach den Lesespaß. Obwohl die Story aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird und auch Zeitsprünge enthält (was ich normalerweise liebe!), bin ich hier einfach nicht reingekommen. Besonders schwer fiel es mir mit den Charakteren: Sie blieben für mich distanziert, fast schon kühl. Ich konnte keine Verbindung aufbauen und ohne dieses Mitfiebern fehlt mir einfach ein ganz wichtiger Teil beim Lesen. Ich habe lange darauf gewartet, dass endlich Spannung aufkommt… aber der richtige Thrill blieb für mich leider aus. Das Ende? Unerwartet, ja. Überraschend auch. Aber leider nicht stark genug, um meinen Gesamteindruck noch zu retten. Ein Buch, das mich optisch sofort hatte, aber inhaltlich leider nicht halten konnte.

3.5

Ein abgelegenes Ferienhaus, zwei Familien, die plötzlich denselben Urlaubsort beanspruchen und ein Aufenthalt, der ganz anders verläuft als geplant: Was nach einem sommerlichen Neuanfang klingt, entwickelt sich schnell zu einem intensiven Kammerspiel voller unausgesprochener Wahrheiten und verborgener Verbindungen. Ich bin wirklich gut in die Geschichte gestartet. Besonders gefallen hat mir, dass aus mehreren Perspektiven erzählt wird, vor allem Henrike, Samuel und Juri geben der Handlung unterschiedliche Blickwinkel. Der Schreibstil ist eher ruhig und zurückhaltend, was anfangs gut zur Atmosphäre passt. Allerdings habe ich relativ schnell gemerkt, dass die Geschichte für mich weniger ein Thriller ist als vielmehr ein Familiendrama, das von zwischenmenschlichen Spannungen und Geheimnissen lebt. Die Stimmung im Haus, das langsam seine Fassade verliert, und die unterschwellige Bedrohung haben definitiv ihren Reiz. Auch die Figuren sind gut ausgearbeitet, ihre Dynamiken und Konflikte wirken nachvollziehbar und tragen die Geschichte. Trotzdem gab es für mich immer wieder Längen, in denen die Spannung gefehlt hat, gerade weil so viele Geheimnisse im Raum stehen, hätte ich mir hier mehr Zug und Intensität gewünscht. Die Auflösung fand ich gelungen und rund, und die Grundidee hat definitiv Potenzial. Umso mehr schade, dass mich die Umsetzung nicht komplett packen konnte. Insgesamt eine solide Geschichte mit interessanten Ansätzen und starken Figuren, die mich aber spannungstechnisch nicht ganz erreicht hat

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2.5

Puhhh, das ist leider bisher das schlechteste Buch, dass ich dieses Jahr gelesen habe. Das Cover und der Klappentext hatten mich sofort gecatched und ich hatte mich auf einen spannenden Thriller gefreut. Stattdessen gab es eher ein Familiendrama. 2 verschiedene Familien fliegen in den Urlaub und stellen fest, dass sie das selbe Ferienhaus gemietet haben. Was dann folgt ist hauptsächlich gähnende Leere. Zumal alle Erwachsene, bis viell. auf Henrikes Bruder, alle ziemlich grosse Probleme mit sich selbst und ihrem Ehepartner haben. Ständig gibt es Streit, Zickereien ., wie im Kindergarten. Alle waren mir unsympathisch. Beide Familien haben auch jeweils ihr Kinder bzw Ihre Zwillinge dabei. Wobei mich gerade Jori, Einzelkind, acht Jahre, seine Puppe „Hedwig“ dabei hat. An sich ja keine große Sache, aber Jori spricht unentwegt mit Hedwig, die natürlich auch antwortet, aber eher Sprüche und Kommentare wie ein Erwachsener raushaut. Zumal die Erwachsenen auch so mit sich selbst beschäftigt sind, dass sie sich gefühlt null um die Kinder kümmern. Der Schreibstil gefiel mir hingegen recht gut, aber auch das Ende, bei dem dann gefühlt alles zusammenkam, was überhaupt ging und mich manchmal etwas verwirrte, konnte es nicht mehr retten. Ein Thriller war dies nicht für mich. Schade ☹️ 2,5

4

🅆🄴🅁🄱🅄🄽🄶 📝 Rezension 📚 Rezensionsexemplar / Thriller #Rowohltverlag #TillRaether #Meeresdunkel #Mallorca ❓️Warum wollte ich das Buch lesen? Meeresdunkel von Till Raether wurde mir vom Verlag vorgeschlagen und ich war sofort angefixt. Cover, Titel und Klappentext hatten genau diese düstere Sogwirkung, die ich bei Thrillern liebe. Dazu kam noch ein besonderer Bonus, ich habe das Buch gemeinsam mit einer Freundin @lineslieblingsbuecher als Buddyread gelesen. Dieses gemeinsame Rätseln und Spekulieren hat die Spannung nochmal auf eine ganz eigene Weise verstärkt. 🧠 Meine Meinung: Dieses Buch lebt von seiner subtilen, fast schleichenden Spannung. Die Atmosphäre ist durchgehend düster und stellenweise richtig unheimlich, sodass ich manches Mal Gänsehaut hatte und ehrlich froh war, nicht allein im Dunkeln zu lesen. Besonders interessant fand ich die Erzählweise. Die Geschichte wird aus drei Perspektiven geschildert (Juri, Henrike und Samuel), jedoch in der dritten Person. Das schafft eine gewisse Distanz und gleichzeitig eine fast beobachtende Spannung, als würde man den Figuren zusehen, ohne ihnen je ganz nah zu kommen. Genau das verstärkt das Gefühl, dass jeder etwas verbirgt. Die vielen offenen Fragen rund um den Prolog, die Identität des Kindes, die Erwähnung einer Beerdigung oder auch die geheimnisvolle ältere Frau, haben mich permanent bei der Stange gehalten. Ich wollte unbedingt wissen, wie alles zusammenhängt. Dabei war mir gar nicht so wichtig, ob jede Handlung absolut realistisch ist. Viel entscheidender, ich habe mitgefiebert, spekuliert, Theorien gesponnen (oft völlig ins Blaue hinein) und hatte richtig Spaß daran. Gerade im Buddyread war das ein echtes Highlight. Das Finale hat für mich allerdings einen kleinen Dämpfer gebracht. Es ist durchdacht und komplex konstruiert, keine Frage, aber stellenweise war es mir fast zu viel, zu verschachtelt, zu verwirrend. Ich konnte zwar folgen, aber nicht immer mühelos. Trotzdem, einige Wendungen haben mich überrascht, andere konnten wir tatsächlich erahnen und genau diese Mischung macht einen gutenThriller ja auch aus. ✅️ Fazit: Ein fesselnder, düsterer und psychologisch dichter Thriller, der mit Atmosphäre, Spannung und vielen Fragen überzeugt. Nicht alles ist leicht greifbar, manches wirkt bewusst konstruiert, aber genau das hält die Spannung hoch. Wie ein dunkles Meer zieht einen die Geschichte immer tiefer hinein. Man sieht nicht alles klar, verliert zwischendurch die Orientierung, aber genau darin liegt der Reiz. 🔎 Worum geht’s? Ein geplanter Familienurlaub in einer abgelegenen Finca soll eigentlich Erholung und vielleicht sogar einen Neuanfang bringen. Doch durch eine Doppelbuchung treffen zwei Familien aufeinander und müssen sich das Haus teilen. Anfangs versucht man die Situation mit guter Miene zu meistern, schließlich ist genug Platz da. Doch die Idylle beginnt zu bröckeln. Das Haus wirkt heruntergekommen, der Pool ist leer, und eine unheimliche Stimmung liegt in der Luft. Als schließlich eine Leiche entdeckt wird, einer von ihnen, kippt alles. Während draußen ein Sturm aufzieht, kommen drinnen nach und nach Geheimnisse ans Licht. Schnell wird klar, niemand ist zufällig hier, und einige Verbindungen reichen tiefer, als es zunächst scheint.

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2.5

Hatte mir mehr davon versprochen

Hatte mir anhand des Klappentextes mehr versprochen. Mit dem Schreibstil habe ich mich ein bisschen schwer getan. Deshalb konnte ich das Buch nicht so flüssig lesen wie ich es gewohnt bin. Die Geschichte wird aus der Sicht von mehreren Personen erzählt. Auch spielen einige Kapitel in der Vergangenheit. Mit den Charakteren bin ich überhaupt nicht warm geworden. Konnte keinerlei Verbindung zu irgendeinem aufbauen. Bis etwa zur Mitte des Buches war für mich persönlich auch nicht viel von einem Thriller zu spüren. Das Ende habe ich so nicht kommen sehen und hat mich sehr überrascht. Für mich persönlich jetzt nicht das Highlight, was ich mir versprochen habe. Aber so ist das wenn man grosse Erwartungen aufgrund des Klappentextes an das Buch hat. Ich habe mich tatsächlich sehr schwer damit getan das Buch zu lesen. Schade, aber das Buch hat nicht mit mir gematcht. Von mir gibt es 2,5 Sterne.  

1

Zeitverschwendung

Dieses Buch ist mein Flop des bisherigen Jahres. Der Schreibstil ist grottig, die Charaktere unsympathisch und absolut nicht authentisch und die Geschichte/die Handlungen der Personen absolut unrealistisch und nicht nachvollziehbar. Gekrönt von einem total konstruierten, an den Haaren herbeigezogenen Ende, bleibt mir leider nur ein Stern für's Cover zu vergeben. Es tut mir unheimlich leid, aber dieses Buch war für mich absolute Zeitverschwendung und wäre es kein Rezi-Exemplar/Leserundenbuch gewesen, hätte ich es definitiv auch nicht zu Ende gelesen.

2

Nach dem wunderschönen Cover und dem vielversprechenden Klappentext hatte ich bei „Meeresdunkel“ ehrlich gesagt etwas ganz anderes erwartet – leider wurde ich am Ende eher enttäuscht zurückgelassen. Gleich vorweg: Für mich war dieses Buch kein Thriller. Nur weil ein Mord in der Vergangenheit eine Rolle spielt, fühlt sich eine Geschichte für mich nicht automatisch wie ein Thriller an. Auch diese düstere, spannende Atmosphäre, die ich bei dem Genre erwartet hätte, kam für mich leider kaum auf. Stattdessen wirkte „Meeresdunkel“ auf mich eher wie ein Drama mit Crime-Elementen, in dem zwei Figuren versuchen, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten und miteinander ins Gespräch zu kommen. Der Anfang hatte für mich noch etwas Interessantes, auch wenn ich da schon nicht ganz sicher war, wohin die Geschichte für mich gehen würde. Leider hat sich dieses Gefühl im Laufe des Buches eher verstärkt. Ich habe die Figuren nicht richtig fühlen können, vieles blieb für mich oberflächlich und emotional auf Abstand. Auch die Verbindung zwischen Henrike und Samuel kam für mich zu schnell und zu platt, sodass ich sie nicht wirklich greifen oder mitempfinden konnte. Während des Lesens hatte ich immer wieder das Gefühl, dass ich das Buch eigentlich abbrechen möchte, weil es mich einfach nicht richtig gepackt hat. Es war nicht so, dass gar nichts daran interessant war, aber für mich fehlten Spannung, Tiefe und dieses besondere Gefühl, das mich bei einer Geschichte weiterlesen lässt. Insgesamt war „Meeresdunkel“ für mich leider nicht das, was ich erwartet hatte. Das Cover ist wirklich wunderschön und der Klappentext klang vielversprechend, aber die Umsetzung konnte mich persönlich nicht überzeugen. Für mich war es eher ein ruhiges Drama mit Crime-Anteil als ein Thriller – und leider eine Geschichte, die mich emotional nicht erreicht hat.

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3.5

Der Anfang ist gut, hat dann aber seine Längen und wird irgendwie konfus. Das Ende ist überraschend aber nicht sehr gut.

4

Diese Geschichte wird von subtiler Spannung getragen. Ein Geheimnis, das über Jahre gehütet wird kommt auf der Sonneninsel Mallorca nach und nach ans Tageslicht. Obwohl die Geschichte die ein oder andere Schwäche aufzeigt fühlte ich mich wirklich gut unterhalten. Was will man mehr…?!?

2

Für Gelegenheits-Thrillerleser ok, mehr aber leider auch nicht. ..

Das Setting hörte sich toll an, war es dann aber nicht. Alle Charsktere sind unsympathisch und zudem unnötig geheimnisvoll. Alles wäre nie passiert, wenn eine/r von Anfang an geredet hätte. Und das letzte Drittel waren dann nur noch „Auflösungen“, die ich nicht überzeugend fand. Es war dennoch bis dahin spannend, sodass ich nicht abbrechen wollte.

1

Das war leider überhaupt nichts für mich. Mir war keine der Figuren sympathisch. Das Handeln von manchen konnte ich null nachvollziehen und die Handlung wurde immer wilder. Den Schluss hab ich kopfschüttelnd und stirnrunzelnd gelesen. Mit dem Schreibstil kam ich auch nicht klar und als einen Thriller kann ich es auch nicht bezeichnen. Vielleicht als eine Art Familiendrama. Also da war gar nichts dabei, was mich erreicht hat.

2.5

Thriller mit starkem Setting

Sobald ich dieses Buch in der Programmvorschau des Rowohlt Verlags entdeckte, musste ich es unbedingt lesen. Die Rede ist von „Meeresdunkel“ von Till Raether. Das Setting der von einem Jahrhundert Unwettern gebeutelten Insel Mallorca setzte der Autor gekonnt in Szene, ebenso wie die langsam verfallende Luxusimmobilie, in der sich zeitgleich zwei Familien zusammenfinden. Auch den Plot der angeblichen Doppelbelegung dieses Ferienhaus-Schnäppchens erklärte er mir im Laufe der Geschichte schlüssig. Die Storyline wird aus drei verschiedenen Erzählperspektiven erzählt. Allerdings liegt hier schon einer meiner größten Kritikpunkte: Die Erzählstimme von Juri, einem etwa 9-jährigen Jungen, passte so gar nicht und war für mich daher auch zu keinem Zeitpunkt glaubhaft. Dieser Junge, der mit einer Babypuppe anreist, redet wie ein gesetzter älterer Herr, und das störte meinen Lesefluss doch sehr. Der Aufbau des Spannungsbogens ist wild, auch wenn der Autor es schafft, diesen Wust an Fäden am Ende logisch miteinander zu verknüpfen. Bis zur Mitte des Buches kommen wir dem eigentlichen Plot nicht wirklich nahe; hier ist das Buch mehr ein Spannungsroman als ein Thriller. Ab da nimmt jedoch das Storytelling an Fahrt auf, nur leider konnte es mich dann nicht ganz erreichen. Für mich war es zu weit hergeholt, zu gewollt und zu unlogisch. Leider! Hinzu kam, dass mir alle Charaktere unsympathisch waren und ich ihr Tun und Handeln zu keinem Zeitpunkt verstand. Trotz des genialen Settings und der guten Grundidee muss ich leider gestehen, dass mir dieser Thriller persönlich viel zu wenig war. Am Ende baute der Autor dann noch einen Twist ein, der mich etwas milder stimmte, da ich ihn nicht habe kommen sehen. Aber auch dieser war äußerst unglaubwürdig und sehr weit hergeholt. Von mir gibt es 2,5 von 5 Sternen für diese Thriller-Schönheit, denn der Farbschnitt ist wirklich eine 10 von 10. Nur leider bewerte ich hier den Inhalt und nicht die Aufmachung.

5

Das war einfach nur grandios!

3

Familiendrama auf Mallorca

Ich hatte mir von Meeresdunkel ehrlich gesagt etwas mehr erhofft. Gerade die erste Hälfte hat sich für mich ziemlich gezogen und konnte mich einfach nicht richtig packen. Es fehlte dieses Gefühl von „Ich muss unbedingt weiterlesen“. Die Verbindung zwischen den Familien fand ich dann zwar überraschend und auch spannend gedacht, aber sie kam für mich etwas zu spät, um die Geschichte noch komplett zu retten. Gegen Ende wurde es zwar deutlich spannender – trotzdem hat es mich emotional nicht mehr richtig abgeholt. ✨ Fazit: Kein schlechtes Buch, aber leider auch keines, das mir länger im Kopf bleiben wird.

2

Enttäuschend ...

Raethers Roman überzeugt leider nur bedingt. Der eigenwillige Schreibstil hält auf Distanz, die Charaktere bleiben fremd, was am Ende die dramatischen Wendungen eher wirkungslos macht. Manche Passagen, wie Samuels poetische Rettungsaktion, sind überladen und die kurze Sequenz mit den Katzenbabies überflüssig. Spannung kommt leider kaum auf. Die theatralische Wohnzimmer-Konfrontation am Ende erinnert an Agatha Christie, kann aber auch hier nicht wirklich überzeugen. Schade.

Enttäuschend ...
4

Gute Charakterstudie, Thrillerhandlung sehr konstruiert. Ich habs trotzdem gern gelesen, klassischer Beachread.

4

Ich fand den Roman sehr spannend und er war ein echter Pageturner. Nur Juri fand ich nicht altersgerecht/unglaubwürdig.

3

Dunkle Familiengeheimnisse

Zwei Familien begeben sich in den Urlaub nach Mallorca am jeweiligen Feriendomizil angekommen, stellt sich heraus, dass es sich um eine Doppelbuchung handelt, sie arrangieren sich und wollen am nächsten Tag nach einer Lösung suchen, letzten Endes beschließen sie, gemeinsam in der Casa wohnen zu bleiben. Und dann zieht ein Unwetter auf, ein meteorologisches und ein interfamiliäres. Was Anfangs als Zufall erschien, stellt sich im weiteren Verlauf als geplante Doppelbuchung heraus und die Vergangenheit spielt hier eine nicht unwichtige Rolle. Insgesamt ein interessanter Plot, der durch die kurzen Kapitel, jeweils geschrieben aus der Sicht unterschiedlicher Personen, flott durch die Handlung führt. Allerdings habe ich mich mit dem Schreibstil etwas schwer getan, so dass ich dieser flüssigen Handlung nicht immer gut folgen konnte. Aber: in sich schlüssige Geschichte mit einigen Wendungen, die den Leser immer mal wieder überraschte.

3

Cooles Setting

•Buchrezi• 🤯 Zum Inhalt: Ab nach Mallorca! So lautet zumindest der Plan zweier Familien, die gerade am Flughafen auf ihren Flieger warten. Doch die Idylle trügt… Hans wirkt distanziert und scheint sich so gar nicht auf den Urlaub mit seiner Frau Henrike und den gemeinsamen Kindern zu freuen. Als eine Art Puffer zwischen den beiden musste dann auch noch Henrikes Bruder mitkommen. Aber auch bei Marie und Samuel läuft es aktuell alles andere als rund. Und als wäre das nicht schon genug, ist ihr achtjähriger Sohn Juri weiterhin davon überzeugt, dass seine Puppe eine eigene Seele hat, weshalb sie natürlich überall mit hin muss. Doch das Angebot war für beide Familien einfach zu verlockend: eine günstige Unterkunft direkt am Meer. Womit allerdings niemand gerechnet hat: Offenbar kam es versehentlich zu einer Doppelbuchung. Und so stehen sich die beiden Familien plötzlich gegenüber und müssen ungewollt ihren Urlaub gemeinsam verbringen. Was zunächst wie eine Chance wirkt, den eigenen Problemen aus dem Weg zu gehen, entwickelt sich schnell zu einer bedrückenden und düsteren Stimmung… denn es gibt Geheimnisse. Und einen Mord. Mein Fazit: Das Setting der Geschichte fand ich richtig cool: Mallorca, eine abgelegene Unterkunft direkt am Meer und völlig unterschiedliche Menschen, die ungeplant viel Zeit miteinander verbringen müssen… Das Buch wird aus mehreren Perspektiven erzählt, was ich grundsätzlich total mag, weil sich die losen Fäden nach und nach zu einem großen Ganzen zusammenfügen. Zusätzlich gibt es noch einen Handlungsstrang aus der Vergangenheit, der im laufe der Geschichte mit der Gegenwart verwoben wird und bei dem man anfangs überhaupt nicht ahnt, wie alles zusammenhängt. Obwohl der Thriller definitiv Potenzial hatte und sich auch schnell lesen ließ, hat er mich leider maximal verwirrt. Die vielen Charaktere, die wechselnden Perspektiven und Zeitsprünge waren für mich einfach zu viel. Und leider konnte mich dadurch selbst das spannungsgeladene Ende nicht mehr komplett überzeugen. 🏝️🏝️🏝️ von 🏝️n!

Cooles Setting
3.5

Zwei Familien, ein Ferienhaus, einige Geheimnisse

Zwei Familien wollen auf Mallorca eine entspannte Urlaubswoche in den Herbstferien verbringen, doch der Urlaub wird anders verlaufen, als irgendjemand geplant hat. Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an das Buch herangegangen. Vielleicht war ich deswegen am Ende enttäuscht. Aber beginnen wir erstmal mit den positiven Aspekten: Den Schreibstil fand ich sehr angenehm. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und die oftmals kurzen Kapitel haben die Handlung schnell voranschreiten lassen. Wir lesen aus drei Perspektiven, welche beide Familien und beide Generationen (Eltern und Kinder) abdecken und so scheinbar einen kompletten Einblick gewähren. Allerdings wurden mir zwei der Perspektiven recht schnell extrem unsympathisch wegen Handlungen, die am Ende nichts zur Haupthandlung des Buches beigetragen haben. Ab der Hälfte wurde es eigentlich richtig spannend, leider unterbrochen von Rückblicken, welche das Tempo aus der Geschichte nahmen. Im letzten Drittel kam eine Enthüllung nach der anderen und ich bin durch die Zeilen geflogen. Dann kommt allerdings schon mein Problem mit dem Buch: Die Motivation der handelnden Personen wurde für mich nicht schlüssig erklärt und ein paar Sachen sind meines Erachtens auch einfach Logikfehler. Auch blieb für mich die Frage offen, welche Funktion eine der drei Perspektiven hatte. Der Epilog war nochmal sehr spannend und sorgte bei mir für Gänsehaut. Er lässt eine Fortsetzung offen. Vielleicht würde ich dieser sogar noch eine Chance geben, da mir der Schreibstil an sich eigentlich gefallen hat.

2

Leichte Kost

Für mich tatsächlich kein Thriller, liest sich gut nebenher & ist kein Buch, was ich abbrechen würde. Spannung kommt für mich jedoch leider gar keine auf.

2.5

Wenn aus dem Urlaub ein Albtraum wird

Sobald ich dieses Buch in der Programmvorschau des Rowohlt Verlags entdeckte, musste ich es unbedingt lesen. Die Rede ist von "Meeresdunkel" von Till Raether. Das Setting der von einem Jahrhundert Unwettern gebeutelten Insel Mallorca setzte der Autor gekonnt in Szene, ebenso wie die langsam verfallende Luxusimmobilie, in der sich zeitgleich zwei Familien zusammenfinden. Auch den Plot der angeblichen Doppelbelegung dieses Ferienhaus-Schnäppchens erklärte er mir im Laufe der Geschichte schlüssig. Die Storyline wird aus drei verschiedenen Erzählperspektiven erzählt. Allerdings liegt hier schon einer meiner größten Kritikpunkte: Die Erzählstimme von Juri, einem etwa 9-jährigen Jungen, passte so gar nicht und war für mich daher auch zu keinem Zeitpunkt glaubhaft. Dieser Junge, der mit einer Babypuppe anreist, redet wie ein gesetzter älterer Herr, und das störte meinen Lesefluss doch sehr. Der Aufbau des Spannungsbogens ist wild, auch wenn der Autor es schafft, diesen Wust an Fäden am Ende logisch miteinander zu verknüpfen. Bis zur Mitte des Buches kommen wir dem eigentlichen Plot nicht wirklich nahe; hier ist das Buch mehr ein Spannungsroman als ein Thriller. Ab da nimmt jedoch das Storytelling an Fahrt auf, nur leider konnte es mich dann nicht ganz erreichen. Für mich war es zu weit hergeholt, zu gewollt und zu unlogisch. Leider! Hinzu kam, dass mir alle Charaktere unsympathisch waren und ich ihr Tun und Handeln zu keinem Zeitpunkt verstand. Trotz des genialen Settings und der guten Grundidee muss ich leider gestehen, dass mir dieser Thriller persönlich viel zu wenig war. Am Ende baute der Autor dann noch einen Twist ein, der mich etwas milder stimmte, da ich ihn nicht habe kommen sehen. Aber auch dieser war äußerst unglaubwürdig und sehr weit hergeholt. Von mir gibt es 2,5 von 5 Sternen für diese Thriller-Schönheit, denn der Farbschnitt ist wirklich eine 10 von 10. Nur leider bewerte ich hier den Inhalt und nicht die Aufmachung.

Wenn aus dem Urlaub ein Albtraum wird
3

Wenn eine gruselige Puppe der sympathischste Charakter ist ...

Mensch, dieses Buch hat eigentlich so viel Potenzial! Der Prolog hat mich sofort intensiv gefesselt und ich war überzeugt, dass das Buch eine wahre Granate wird. Leider weit gefehlt! Die ersten Kapitel haben mir noch ganz gut gefallen. Das Setting ist interessant gewählt, das Haus wirkt direkt ein wenig unheimlich. Auch die zwei Zeitebenen sind eigentlich für mich immer eine Garantie für ein intensives Eintauchen in die Geschichte ... Doch dann wurde der Plot irgendwie für mich an die Wand gefahren. Die Charaktere waren mir so unglaublich unsympathisch! Gerade als Tierfreund gab es für mich eine Szene, bei der ich das Buch beinahe zugeklappt hätte. Die Szene war nicht einmal der Geschichte dienlich, sondern hat die Charaktere nur noch unsympathischer wirken lassen. Dazu kam der Schreibstil, der nach dem großartigen Prolog sehr hölzern wirkte. Beinahe wie eine Nacherzählung, weniger wie eine Geschichte, die einen emotional erreichen oder Spannung erzeugen möchte. Die Plottwists waren für mich schon überraschend, wirkten allerdings nicht homogen in die Geschichte eingefügt. Als hätte der Autor sich gedacht "Oh, jetzt könnte das mal passieren!" Einzig die Rückblenden waren neben dem Prolog für mich wirklich gut und interessant geschrieben. Fazit: Leider für mich eher durchschnittlich. Trotz guter Ansätze wurde das Potenzial bei Weitem nicht ausgeschöpft. Die sehr unsympathischen Charaktere haben die Qualität des Buches außerdem für mich regelrecht runtergezogen.

Wenn eine gruselige Puppe der sympathischste Charakter ist ...
2.5

Mehr Familiendrama als Thriller

Inhalt: Henrike möchte mit ihrer Familie verreisen und hofft im Urlaub auf Mallorca die Unstimmigkeiten mit ihrem Mann klären zu können. Doch vor Ort ist plötzlich eine andere Familie auf das gleiche Haus gebucht. Schließlich beschließen beide Familien, dass sie zusammen im Ferienhaus bleiben, weil alles andere ausgebucht ist. Das Haus selbst ist eine Bruchbude, sie hören Geräusche und plötzlich taucht auch noch eine unheimliche alte Frau auf und dann gibt es plötzlich einen Angriff.  Meinung: Ich muss leider sagen, das mich das Buch nicht überzeugen konnte. Es beginnt mit einem starken Prolog und der erste Teil hatte mich auch immer neugierig aufs Weiterlesen gemacht. Allerdings hat mir von Beginn an der Schreibstil leider nicht gefallen. Es kam mir vor wie eine Aufzählung aufgrund der ständigen kurzen Sätze. Darüber hätte ich aber hinwegsehen.  Was mir vor allem nicht gefallen hat, ist, dass es sich ehr um ein Familiendrama handelt. Dieses Buch war für mich definitiv kein Thriller, obwohl das Setting eigentlich perfekt gepasst hätte.  Ich denke, man hätte aus der Idee viel mehr herausholen können, denn diese hatte Potential. Leider waren die Handlungen der Protagonisten oft für mich nicht nachvollziehbar, die Auflösung am Ende hat sich gezogen und hat mich auch nicht überzeugt.  Positiv möchte ich das Setting in dem alten Haus am Meer hervorheben und das der Autor mich bis zur Hälfte des Buches immer neugierig aufs Weiterlesen gemacht hat. Die Geschichte hatte also Potenzial, aber leider hat es am Ende für mich nicht gereicht.  Fazit: 2,5/5 Sternen 

3

Mmmmmmmhhhhh was soll ich sagen ausser das ich enttäuscht bin… Fange ich von vorne an, das Buch 📖 sieht super aus, auch die Beschreibung war sehr viel versprechend, der Schreibstil einfach zu lesen. Am Anfang etwas schwierig reinzukommen bis man wusste wer zu wem gehört. Die Kapitel waren kurz so kam man schnell voran doch die Geschichte zog sich in die Länge. Dieses Buch 📖 hat für mich nichts mit einem Thriller zu tun sondern eher einem Familiendrama und der Schluss war für mich kein Schluss, eher so als könnte man die Geschichte weiter erzählen. Also wenn man dieses Buch liest dann muss man sich auf ein Drama einstellen als ein Thriller.

4

Hmm, nach langem hin und her überlegen gebe ich nun doch 4 Sterne. Die Story war zwar gegen Ende schon ein bisschen komisch und auch der Schreibstil war sehr gewohnheitsbedürftig, allerdings hatte das Ganze auch irgendwie was. Eben weil es so seltsam und anders war 😅!

3

Eher Drama anstatt Thriller

⭐ Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen. Es gab zu viele Füllsätze und zu viele, unnötige, Beschreibungen. Ohne dies hätte man das Buch locker um 100 Seiten kürzen können. Auch ist dieses Buch kein Thriller, sondern ein Familiendrama. Ja, es gibt einen toten, der im Verlauf jedoch komplett in den Hintergrund rückt. Die Familiendramen fand ich ganz spannend und gut beschrieben. Die Aufklärung von allem war meiner Meinung nach zu sehr in die Länge gezogen und auch nur mittelmäßig. Denn für so ein klärendes Gespräch kann man sich auch zu Hause treffen und muß keinen Urlaub fingieren. Von mir leider keine Empfehlung, wenn man einen Thriller erwartet. Wenn man ein Drama sucht gebe ich jedoch eine Empfehlung. Danke Lovelybooks für das Rezensionsexemplar.

3

Vielversprechend leider nur zu Beginn

Es ist nicht einfach zu diesem Buch eine Bewertung zu geben. Der Beginn und die ersten Kapitel haben mich sehr angesprochen und ich dachte, dass es das Buch des Tages wird. Leider kam dann irgendwann schleichend eine Wendung. Die Geschichte zog sich irgendwie in die Länge, teils wurde drumherum geredet, es ging nicht voran und die Spannung war verschwunden. Irgendwann weiter zum Ende kam ein neuer Spannungsbogen, er hielt leider nur kurz und konnte mich nicht mehr packen. Schade, ich wollte irgendwie gerne, dass das Buch zu einem meiner Highlights wird. Für mich war es das zum Schluss leider doch nicht mehr.

3.5

📖Rezension - Meeresdunkel – Till Raether Ich weiß nicht, wann mich ein Buch das letzte Mal so verwirrt und gleichzeitig gefesselt hat.Von Anfang an liegt diese unterschwellige Spannung in der Luft man merkt, dass etwas nicht stimmt, aber kommt einfach nicht richtig dahinter. Die Atmosphäre ist total beklemmend und die Figuren sind alles andere als perfekt, was sie irgendwie noch realistischer macht. Auch das Setting trägt viel dazu bei, weil es düster, abgeschieden und irgendwie bedrohlich wirkt.Das Ende hat mich ehrlich gesagt zwiegespalten zurückgelassen. Ich finde es stark, dass nicht alles komplett aufgelöst wird aber genau das macht es auch so frustrierend. Gleichzeitig passt es aber sehr gut zur ganzen Geschichte. Fazit: Ein intensives Buch, das im Kopf bleibt. Nicht leicht zu lesen, aber definitiv eins, das man nicht so schnell vergisst.

2

Eher Familiendrama als Thriller. Leider hat mich das Buch nicht so überzeugt, habe mir mehr erhofft.

Es geht um 2 Familien, die Urlaub auf Mallorca machen. Dort wollen Sie sich eine Auszeit nehmen und ihre Ehe Probleme aus dem Weg schaffen. Vor Ort dann der Schock - die Unterkunft wurde doppelt belegt. Und dann ein Unwetter, ein Toter und eine Wendung, die nicht jeder im Buch kommen sehen hat. Die Handlung hat großes Potenzial, wurde aber nicht genutzt. Es wurde sehr in die Länge gezogen und noch mehrere unwichtige Nebengeschichten erzählt. Viele Fragen wurden offen gelassen und nicht beantwortet. Ich hätte mir gewünscht, dass mehr meiner Fragezeigen aufgeklärt worden wären. So muss man sich als Leser versuchen selber eine Schlussfolgerung zu bilden. Leider musste ich mich sehr dazu “zwingen” das Buch komplett zu lesen, da es sich wie schon gesagt sehrrr in die Länge gezogen hat und unnötige Ausschweifungen gemacht wurden. Zudem hätte ich mir mehr Spannung und Nervenkitzel gewünscht, da es ja ein Thriller sein soll.

3

Meine Meinung: Ich hatte mir von diesem Einzelband einen atmosphärischen und packenden Krimi erhofft, wurde aber leider enttäuscht. ​Die Grundidee klang eigentlich vielversprechend, aber die Umsetzung war für mich persönlich viel zu zäh. Über weite Strecken passierte kaum etwas, das die Spannung vorangetrieben hätte. Als Hörbuch war es dadurch eine echte Herausforderung, dranzubleiben, da die Handlung ohne wirkliche Höhepunkte vor sich hinplätscherte. Ich mag ruhige Krimis eigentlich gerne, aber „Meeresdunkel“ war mir dann doch eine Spur zu ereignislos und schlichtweg langweilig. ​Fazit: Ein Krimi, dem es leider massiv an Dynamik fehlt. Wer Tempo und Nervenkitzel sucht, sollte lieber zu einem anderen Buch greifen.

2

Das Cover und der Titel, sowie der Klapptext haben mich direkt angesprochen. Der Schreibstil war leider gar nicht meins. Abgehakt, vulgär, unpassend zu Perspektiven. Für mich sehr anstrengend zu lesen. Irgendwie auch verwirrend, sodass man Passagen mehrfach lesen musste um zu verstehen. Die Protagonisten sind allesamt anstrengen. Gefühlt wurde ich beim Lesen immer aggressiver, weil es einfach wirklich alle so seltsame und nervige Personen waren. Die Handlung an sich ist schon spannend. Auch die Auflösung zum Ende ist gut gelungen. Für mich war einfach die Umsetzung etwas enttäuschend. Trotz Spannung hat es irgendwie nur wenig Spaß gemacht das Buch zu lesen, weil einfach so viel daran anstrengend war. Konnte mich leider nicht ganz überzeugen.

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