Maigret und die Bohnenstange
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Beschreibung
Die ehemalige Prostituierte Ernestine Jussiaume, wegen ihrer langen, dürren Gliedmaßen »die Bohnenstange« genannt, wendet sich aus Sorge um ihren Ehemann an Kommissar Maigret: Der notorische Tresorknacker hat bei einem nächtlichen Einsatz im Arbeitszimmer des Zahnarztes Guillaume Serre nämlich statt der erhofften Beute die Leiche einer Frau entdeckt. Aus Angst, mit dem Mord in Verbindung gebracht zu werden, ist er geflohen. Seltsam nur, dass Maigret bisher kein Einbruch, geschweige denn ein Leichenfund gemeldet wurde. Der Zahnarzt behauptet, seine Frau sei zurzeit verreist. Wem kann Maigret mehr glauben – dem unbescholtenen Serre und seiner Mutter oder dem Gaunerpärchen, das vielleicht nur zum Schein seine Hilfe gesucht hat?
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Georges Simenon, geboren am 13. Februar 1903 im belgischen Lüttich, gestorben am 4. September 1989 in Lausanne, gilt als der »meistgelesene, meistübersetzte, meistverfilmte, in einem Wort: der erfolgreichste Schriftsteller des 20. Jahrhunderts« (Die Zeit). Seine erstaunliche literarische Produktivität (75 Maigret-Romane, 117 weitere Romane und mehr als 150 Erzählungen), viele Ortswechsel und unzählige Frauen bestimmten sein Leben. Rastlos bereiste er die Welt, immer auf der Suche nach dem, »was bei allen Menschen gleich ist«. Das macht seine Bücher bis heute so zeitlos.
Beiträge
Schöner Maigret. Wenn auch kein grosser Plan erkennbar ist, Simenon schreibt vor sich her. Es ist trotzdem ein Genuss. Zuerst die Bohnenstange, eine Prostituierte, die Maigret schon vor vielen Jahren genarrt hat. Jetzt hat sie indirekt einen Mord beobachtet. Der Kommissar besucht ein herrschaftliches Haus mit einem seltsamen, dicken Zahnarzt (schöne Duellpassagen) und seiner bösen Mutter (der Kloster-Oberin). Mutter-Sohn-Komplex. Meisterlich beobachtet. Die Bohnenstange ist am Ende nur noch Randfigur. Die anderen Charaktere sind gehaltvoller. Kein überraschender Twist. Aber das braucht es bei Maigret auch nicht.
Beschreibung
Die ehemalige Prostituierte Ernestine Jussiaume, wegen ihrer langen, dürren Gliedmaßen »die Bohnenstange« genannt, wendet sich aus Sorge um ihren Ehemann an Kommissar Maigret: Der notorische Tresorknacker hat bei einem nächtlichen Einsatz im Arbeitszimmer des Zahnarztes Guillaume Serre nämlich statt der erhofften Beute die Leiche einer Frau entdeckt. Aus Angst, mit dem Mord in Verbindung gebracht zu werden, ist er geflohen. Seltsam nur, dass Maigret bisher kein Einbruch, geschweige denn ein Leichenfund gemeldet wurde. Der Zahnarzt behauptet, seine Frau sei zurzeit verreist. Wem kann Maigret mehr glauben – dem unbescholtenen Serre und seiner Mutter oder dem Gaunerpärchen, das vielleicht nur zum Schein seine Hilfe gesucht hat?
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Georges Simenon, geboren am 13. Februar 1903 im belgischen Lüttich, gestorben am 4. September 1989 in Lausanne, gilt als der »meistgelesene, meistübersetzte, meistverfilmte, in einem Wort: der erfolgreichste Schriftsteller des 20. Jahrhunderts« (Die Zeit). Seine erstaunliche literarische Produktivität (75 Maigret-Romane, 117 weitere Romane und mehr als 150 Erzählungen), viele Ortswechsel und unzählige Frauen bestimmten sein Leben. Rastlos bereiste er die Welt, immer auf der Suche nach dem, »was bei allen Menschen gleich ist«. Das macht seine Bücher bis heute so zeitlos.
Beiträge
Schöner Maigret. Wenn auch kein grosser Plan erkennbar ist, Simenon schreibt vor sich her. Es ist trotzdem ein Genuss. Zuerst die Bohnenstange, eine Prostituierte, die Maigret schon vor vielen Jahren genarrt hat. Jetzt hat sie indirekt einen Mord beobachtet. Der Kommissar besucht ein herrschaftliches Haus mit einem seltsamen, dicken Zahnarzt (schöne Duellpassagen) und seiner bösen Mutter (der Kloster-Oberin). Mutter-Sohn-Komplex. Meisterlich beobachtet. Die Bohnenstange ist am Ende nur noch Randfigur. Die anderen Charaktere sind gehaltvoller. Kein überraschender Twist. Aber das braucht es bei Maigret auch nicht.




