Letzte Helden

Letzte Helden

Taschenbuch
4.01
KrisengebietFeuilletonReporterSoziale Probleme

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Beschreibung

Das Abenteuer Realität

Mit diesen drei Reportagen beweist Landolf Scherzer erneut sein Gespür für brisante Themen: Zweimal versuchte er, in die gesperrte Zone um Tschernobyl zu kommen. In einer „Tafel“ für Bedürftige erfuhr er, wie rasch man im Kreislauf von Arbeitslosigkeit, Hartz IV und sozialer Ausgrenzung landet, und zwanzig Jahre nach der Wende spürte er einstige „Helden der Arbeit“ auf.

„Der Meister der literarischen Reportage.“ NEUE PRESSE COBURG

Buchinformationen

Haupt-Genre
Biografien
Sub-Genre
Weitere Themen
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
253
Preis
12.40 €

Autorenbeschreibung

Landolf Scherzer, 1941 in Dresden geboren, lebt in Thüringen. In seinen großen Langzeitreportagen wie »Der Erste«, »Der Zweite« und »Der Letzte« hat er seinen besonderen Blick für brisante Themen bewiesen. Ob nach China, Griechenland oder Kuba, immer wieder bricht er auf, um sich auf faszinierende Begegnungen und Alltagsabenteuer einzulassen, die der Zufall und seine Neugier ihm zuspielen.Im Aufbau Verlag sind von ihm lieferbar: »Fänger & Gefangene. 2386 Stunden vor Labrador und anderswo«, »Der Grenzgänger«, »Immer geradeaus. Zu Fuß durch Europas Osten«, »Letzte Helden«, »Urlaub für rote Engel«, »Madame Zhou und der Fahrradfriseur. Auf den Spuren des chinesischen Wunders«, »Stürzt die Götter vom Olymp. Das andere Griechenland«, »Der Rote. Macht und Ohnmacht des Regierens«, »Buenos días, Kuba. Reise durch ein Land im Umbruch«, »Weltraum der Provinzen. Ein Reporterleben« (zus. mit Hans-Dieter Schütt) und »Leben im Schatten der Stürme – Erkundungen auf der Krim«.

Beiträge

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Alle
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Das Buch ist eine packende Reportage, die die Realität und die Menschen hinter den Schlagzeilen zeigt. Scherzer schreibt mit Empathie, Humor und Sachverstand und regt zum Nachdenken an.

Landolf Scherzer ist einer der bekanntesten und besten Reportage-Autoren Deutschlands. In seinem Buch “Letzte Helden” nimmt er uns mit auf drei spannende und bewegende Reisen, über die Scherzer zwischen 2006 und 2009 geschrieben hat. Die erste Reportage handelt von seiner Reise in die Sperrzone von Tschernobyl, wo er die Folgen der Atomkatastrophe von 1986 und das Leben der Menschen, die dort geblieben sind oder zurückgekehrt sind, dokumentiert. Die zweite Reportage beschreibt seine Erfahrungen in einer “Tafel” für Bedürftige in Erfurt, wo er als freiwilliger Helfer arbeitete und mit den Menschen ins Gespräch kam, die auf diese Form der Lebensmittelhilfe angewiesen sind. Die dritte Reportage widmet sich den ehemaligen “Helden der Arbeit” der DDR, die Scherzer zwanzig Jahre nach der Wende besuchte und nach ihrem Schicksal fragt. Scherzer schreibt mit viel Empathie, Humor und Sachverstand. Er zeigt dem Leser die Menschen hinter den Schlagzeilen, die mit Mut, Würde und Hoffnung ihr Leben meistern. Er stellt kritische Fragen, ohne zu urteilen. Er lässt uns teilhaben an seinen eigenen Erlebnissen, Gedanken und Gefühlen. Das Buch ist nicht nur informativ, sondern auch fesselnd. Scherzer versteht es, die Realität so zu erzählen, dass sie den Leser berührt und zum Nachdenken anregt. Ein Zitat aus dem Buch, das mir besonders gefallen hat, ist dieses: “Ich bin kein Held, ich bin ein Überlebender. Ich habe gelernt, mit dem Schrecken zu leben. Aber ich habe auch gelernt, das Leben zu lieben. Ich bin dankbar für jeden Tag, den ich habe. Ich bin dankbar für meine Familie, meine Freunde, meine Arbeit. Ich bin dankbar, dass ich hier bin.” Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich für die, auch aktuelle, Geschichte und Gesellschaft interessiert und mehr über die “letzten Helden” erfahren möchte.

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