Leroy Phoenix: Über Feuer und Seele
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Buchinformationen
Beiträge
Viel Bewegung, wenig Wirkung
Leroy Phoenix – Über Feuer und Seele konnte mich leider ebenfalls nicht für sich gewinnen. Nach dem ersten Band hatte ich noch gehofft, dass es diesmal klickt – aber stattdessen hat sich mein Eindruck eher verfestigt. Das größte Problem für mich ist das Storytelling. Es passieren gefühlt hundert Dinge auf einmal, und doch bleibt erstaunlich wenig hängen. Szenen rauschen vorbei, Konflikte werden angerissen und fast sofort wieder entschärft, und jede Chance, einen echten Spannungsbogen aufzubauen, wird in den folgenden Seiten direkt ausgehebelt. Dadurch wirken viele Ereignisse seltsam belanglos, obwohl sie eigentlich Gewicht haben sollten. Und dann ist da noch der Humor. Kennt ihr dieses Gefühl, wenn man auf einer Party steht, jemand erzählt einen Witz, alle lachen – nur man selbst nicht? Genau so ging es mir hier. Nicht, weil der Witz objektiv schlecht wäre, sondern weil er mich einfach nicht erreicht. Bei einem anderen Ton, einem anderen Erzähler, hätte das vermutlich funktionieren können. Hier leider nicht. Es tut mir ehrlich leid, denn handwerklich ist das Buch nicht schlecht geschrieben. Aber ich werde mit dem Stil von Zingsheim einfach nicht warm. Weder die Charaktere noch ihre Entwicklung oder der Plot konnten mich wirklich abholen. Und ganz ehrlich: Ich war am Ende sogar ein bisschen erleichtert, als ich das Buch final zuschlagen konnte.

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Viel Bewegung, wenig Wirkung
Leroy Phoenix – Über Feuer und Seele konnte mich leider ebenfalls nicht für sich gewinnen. Nach dem ersten Band hatte ich noch gehofft, dass es diesmal klickt – aber stattdessen hat sich mein Eindruck eher verfestigt. Das größte Problem für mich ist das Storytelling. Es passieren gefühlt hundert Dinge auf einmal, und doch bleibt erstaunlich wenig hängen. Szenen rauschen vorbei, Konflikte werden angerissen und fast sofort wieder entschärft, und jede Chance, einen echten Spannungsbogen aufzubauen, wird in den folgenden Seiten direkt ausgehebelt. Dadurch wirken viele Ereignisse seltsam belanglos, obwohl sie eigentlich Gewicht haben sollten. Und dann ist da noch der Humor. Kennt ihr dieses Gefühl, wenn man auf einer Party steht, jemand erzählt einen Witz, alle lachen – nur man selbst nicht? Genau so ging es mir hier. Nicht, weil der Witz objektiv schlecht wäre, sondern weil er mich einfach nicht erreicht. Bei einem anderen Ton, einem anderen Erzähler, hätte das vermutlich funktionieren können. Hier leider nicht. Es tut mir ehrlich leid, denn handwerklich ist das Buch nicht schlecht geschrieben. Aber ich werde mit dem Stil von Zingsheim einfach nicht warm. Weder die Charaktere noch ihre Entwicklung oder der Plot konnten mich wirklich abholen. Und ganz ehrlich: Ich war am Ende sogar ein bisschen erleichtert, als ich das Buch final zuschlagen konnte.





