Lady Oracle
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Beschreibung
L'un des premiers romans de Margaret Atwood.
Adolescente obèse, auteure de romans à l'eau de rose, épouse effacée, pseudo-terroriste..., Joan Foster mène des existences multiples sans parvenir à les harmoniser. À bout de souffle, elle décide de prendre un nouveau départ en Italie. Mais auparavant, elle doit mettre en scène sa propre mort... Cavale littéraire, roman d'une fuite en avant, d'une quête d'identité désespérée, Lady Oracle retrace le parcours et les rêves d'une héroïne lucide et drôle, tour à tour perdue et pleine d'audace, au regard ironique sur son propre sort. Un beau portrait de femme par la grande dame des lettres canadiennes, auteure du roman culte La Servante écarlate. " Diva des lettres à l'humour décapant, la Canadienne Margaret Atwood a tissé au fil des ans une œuvre magistrale, mêlant polar, fantastique, science-fiction et critique sociale, avec une imagination débordante et une grande inventivité d'écriture. " Le Point
About the Author
Margaret Atwood, dont les livres ont paru dans quarante-cinq pays, est l'auteur de plus de cinquante oeuvres de fiction, recueils de poésie et essais critiques, ainsi que de romans graphiques. En plus de La Servante écarlate, devenue aujourd'hui une série primée, elle a notamment écrit Œil-de-chat, nommé pour le Booker Prize 1989 ; Captive, qui a remporté le Giller Prize au Canada et le Premio Mondello en Italie ; Le Tueur aveugle, lauréat du Booker Prize 2000 ; Le Dernier Homme, nommé pour le Man Booker Prize 2003 ; Le Temps du déluge ; MaddAddam ; Graine de sorcière et Les Testaments. Elle a reçu le Los Angeles Times Innovator's Award et le prix de la Paix des libraires allemands. En 2019 elle est devenue membre de l'Ordre des compagnons d'honneur pour ses services rendus à la littérature.
Buchinformationen
Beiträge
3,5/5 ⭐️ "Lady Orakel" war unser April-Read im Juniverse Bookclub und mein erstes Buch von Margaret Atwood – sicherlich nicht das letzte. Atwood beeindruckt mich mit diesem skurrilen Roman aus dem Jahr 1976, der überraschend verspielt und humorvoll ist, ohne dabei an ihrer charakteristischen, intelligenten Auseinandersetzung mit Weiblichkeit, Selbst, Körper und Liebe zu verlieren. Joan ist unsere Protagonistin, unsere rothaarige Botticelli-Heldin, die das Buch mit der fesselnden Zeile beginnt: <blockquote>Ich plante meinen Tod mit Bedacht - anders als Leben, das, trotz meiner lahmen Versuche, es unter Kontrolle zu halten, dauernd auf Abwege geriet.</blockquote> Joan, eine Meisterin der Flucht, hat ihren Tod vorgetäuscht und taucht in einem kleinen italienischen Dorf wieder auf. Sie schreibt Gothic-Romane, lebt unter zwei Identitäten, und das Bild, das sie nach außen hin zeigt, ist nur ein Spiegelbild des Ganzen. Ihre innere Welt ist geheimnisvoll, verborgen, beklemmend. Bald beginnen sich ihre Geheimnisse in einer höchst unpraktischen Weise zu überschneiden. Atwood beschreibt die Grausamkeiten der Kindheit und die gegensätzlichen Natur von Freiheit und Liebe so überzeugend, dass ich in der Geschichte mitgerissen wurde. Manche Momente waren nachvollziehbar, wie die Komplexität der Mutter-Tochter-Beziehung, herzerwärmend, wie die Figur von Tante Lou, absurd, wie das Königliche Stachelschwein, und beängstigend, wie ein ehemaliger Liebhaber, der zu einem beunruhigenden Stalker wird. Sie spielt auch mit der literarischen Welt und ihren Konventionen. Als Joan unerwartet als literarische Dichterin veröffentlicht wird, wird sie von einem männlichen Interviewer angegriffen, der versucht, sie in die "Frauenbefreiung" zu drängen – etwas, dem sie entkommt, so wie Atwood es auch tut. Die Frage, die sich daraus ergibt: Was ist die Wahrheit, wenn so viele Wahrheiten in einer Person existieren? Viele Charaktere in diesem Roman sind zwei Seiten derselben Medaille. Es ist unmöglich, genau so zu sein, wie man sich präsentiert, oder sich genau so zu präsentieren, wie man ist. Ich habe diese Reise von Anfang bis Ende genossen. Ich schätze Joans chaotisches Leben, weil alle Leben chaotisch sind. Fazit: Alles in allem ist "Lady Orakel" ein interessantes und unterhaltsames Buch. Es hat zwar nicht so einen starken Tiefgang, aber es bietet dennoch genügend Stoff zum Nachdenken und Unterhalten. Ein bisschen straffer im letzten Drittel und es hätte mir noch besser gefallen. 3,5/5 ⭐️

viele offene Fragen
Die Geschichte ist besser geworden, je mehr ich gelesen habe. Trotzdem bleiben viele Fragen offen. Die Sprünge innerhalb der Geschichte fand ich teilweise verwirrend. So wird man aus dem flüssigen Lesen rausgerissen und muss immer neu sortieren, welcher Handlungsstrang beschrieben wird.
Ich hatte eine SO GUTE Zeit mit diesem Buch. Unfassbar witzig, schnell, schräg, abenteuerlich! Tolle Protagonistin die sich aus verschiedenen Dramen in die nächsten flüchtet. Ungewöhnliche Beziehungen zu Mutter/Verwandtschaft/Männern, die dazu anregen, die eigenen zu reflektieren. Ich habe ihr die ganze Zeit eine Freundin an die Seite gewünscht. Sprachlich sooo gut, so viel gelacht beim lesen. Hab's geliebt.
Beschreibung
L'un des premiers romans de Margaret Atwood.
Adolescente obèse, auteure de romans à l'eau de rose, épouse effacée, pseudo-terroriste..., Joan Foster mène des existences multiples sans parvenir à les harmoniser. À bout de souffle, elle décide de prendre un nouveau départ en Italie. Mais auparavant, elle doit mettre en scène sa propre mort... Cavale littéraire, roman d'une fuite en avant, d'une quête d'identité désespérée, Lady Oracle retrace le parcours et les rêves d'une héroïne lucide et drôle, tour à tour perdue et pleine d'audace, au regard ironique sur son propre sort. Un beau portrait de femme par la grande dame des lettres canadiennes, auteure du roman culte La Servante écarlate. " Diva des lettres à l'humour décapant, la Canadienne Margaret Atwood a tissé au fil des ans une œuvre magistrale, mêlant polar, fantastique, science-fiction et critique sociale, avec une imagination débordante et une grande inventivité d'écriture. " Le Point
About the Author
Margaret Atwood, dont les livres ont paru dans quarante-cinq pays, est l'auteur de plus de cinquante oeuvres de fiction, recueils de poésie et essais critiques, ainsi que de romans graphiques. En plus de La Servante écarlate, devenue aujourd'hui une série primée, elle a notamment écrit Œil-de-chat, nommé pour le Booker Prize 1989 ; Captive, qui a remporté le Giller Prize au Canada et le Premio Mondello en Italie ; Le Tueur aveugle, lauréat du Booker Prize 2000 ; Le Dernier Homme, nommé pour le Man Booker Prize 2003 ; Le Temps du déluge ; MaddAddam ; Graine de sorcière et Les Testaments. Elle a reçu le Los Angeles Times Innovator's Award et le prix de la Paix des libraires allemands. En 2019 elle est devenue membre de l'Ordre des compagnons d'honneur pour ses services rendus à la littérature.
Buchinformationen
Beiträge
3,5/5 ⭐️ "Lady Orakel" war unser April-Read im Juniverse Bookclub und mein erstes Buch von Margaret Atwood – sicherlich nicht das letzte. Atwood beeindruckt mich mit diesem skurrilen Roman aus dem Jahr 1976, der überraschend verspielt und humorvoll ist, ohne dabei an ihrer charakteristischen, intelligenten Auseinandersetzung mit Weiblichkeit, Selbst, Körper und Liebe zu verlieren. Joan ist unsere Protagonistin, unsere rothaarige Botticelli-Heldin, die das Buch mit der fesselnden Zeile beginnt: <blockquote>Ich plante meinen Tod mit Bedacht - anders als Leben, das, trotz meiner lahmen Versuche, es unter Kontrolle zu halten, dauernd auf Abwege geriet.</blockquote> Joan, eine Meisterin der Flucht, hat ihren Tod vorgetäuscht und taucht in einem kleinen italienischen Dorf wieder auf. Sie schreibt Gothic-Romane, lebt unter zwei Identitäten, und das Bild, das sie nach außen hin zeigt, ist nur ein Spiegelbild des Ganzen. Ihre innere Welt ist geheimnisvoll, verborgen, beklemmend. Bald beginnen sich ihre Geheimnisse in einer höchst unpraktischen Weise zu überschneiden. Atwood beschreibt die Grausamkeiten der Kindheit und die gegensätzlichen Natur von Freiheit und Liebe so überzeugend, dass ich in der Geschichte mitgerissen wurde. Manche Momente waren nachvollziehbar, wie die Komplexität der Mutter-Tochter-Beziehung, herzerwärmend, wie die Figur von Tante Lou, absurd, wie das Königliche Stachelschwein, und beängstigend, wie ein ehemaliger Liebhaber, der zu einem beunruhigenden Stalker wird. Sie spielt auch mit der literarischen Welt und ihren Konventionen. Als Joan unerwartet als literarische Dichterin veröffentlicht wird, wird sie von einem männlichen Interviewer angegriffen, der versucht, sie in die "Frauenbefreiung" zu drängen – etwas, dem sie entkommt, so wie Atwood es auch tut. Die Frage, die sich daraus ergibt: Was ist die Wahrheit, wenn so viele Wahrheiten in einer Person existieren? Viele Charaktere in diesem Roman sind zwei Seiten derselben Medaille. Es ist unmöglich, genau so zu sein, wie man sich präsentiert, oder sich genau so zu präsentieren, wie man ist. Ich habe diese Reise von Anfang bis Ende genossen. Ich schätze Joans chaotisches Leben, weil alle Leben chaotisch sind. Fazit: Alles in allem ist "Lady Orakel" ein interessantes und unterhaltsames Buch. Es hat zwar nicht so einen starken Tiefgang, aber es bietet dennoch genügend Stoff zum Nachdenken und Unterhalten. Ein bisschen straffer im letzten Drittel und es hätte mir noch besser gefallen. 3,5/5 ⭐️

viele offene Fragen
Die Geschichte ist besser geworden, je mehr ich gelesen habe. Trotzdem bleiben viele Fragen offen. Die Sprünge innerhalb der Geschichte fand ich teilweise verwirrend. So wird man aus dem flüssigen Lesen rausgerissen und muss immer neu sortieren, welcher Handlungsstrang beschrieben wird.
Ich hatte eine SO GUTE Zeit mit diesem Buch. Unfassbar witzig, schnell, schräg, abenteuerlich! Tolle Protagonistin die sich aus verschiedenen Dramen in die nächsten flüchtet. Ungewöhnliche Beziehungen zu Mutter/Verwandtschaft/Männern, die dazu anregen, die eigenen zu reflektieren. Ich habe ihr die ganze Zeit eine Freundin an die Seite gewünscht. Sprachlich sooo gut, so viel gelacht beim lesen. Hab's geliebt.







