Küstenpfade

Küstenpfade

E-Book
3.412

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Beschreibung

Eine Reiseerzählung, die Mut macht einfach loszulaufen

Nach ihrem Studium findet sich Elise in einem Leben wieder, das sie nicht erfüllt. Ihr Job, von dem sie immer geträumt hat, langweilt sie, ihre Beziehung mit Greg macht sie unglücklich. Ihre Lösung? Einmal um Großbritannien herumlaufen, 8.000 Kilometer, immer an der Küste entlang – ohne jegliche Lauf-Erfahrung und Kartenkenntnisse und ohne jemals zuvor allein ein Zelt aufgeschlagen zu haben. Was als Flucht beginnt, wird zu einer Reise zu sich selbst, mit überraschenden Begegnungen, unerwarteter Unterstützung und neu gefundenem Selbstvertrauen. In fast einem Jahr sieht sie ganz Großbritannien und auch sich von ihrer wildesten und wunderbarsten Seite. Mitreißend erzählt Elise in ihrem Reisebericht davon, was man erlebt, wenn man den Mut aufbringt, alle Ängste und Zweifel über Bord wirft und einfach losläuft.

Ein humorvoller, selbstironischer Blick auf das Leben und die Herausforderungen, die es mit sich bringt. Für alle, die nach Inspiration suchen, über sich hinauswachsen oder einfach ihren ganz persönlichen Greg hinter sich lassen wollen.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Ratgeber & Sachbücher
Sub-Genre
Reisen & Urlaub
Format
E-Book
Seitenzahl
352
Preis
19.99 €

Autorenbeschreibung

Elise Downing ist eine seebegeisterte Läuferin aus der Mitte der Midlands. Sie schreibt für ihren Lebensunterhalt Dinge im Internet (und jetzt auch auf Papier) in verschiedenen Formen. Wenn sie nicht gerade dumme Strecken zu Fuß zurücklegt, liebt sie Freibäder und After-Adventure-Kneipenbesuche. Derzeit lebt sie in Bristol.

Beiträge

4
Alle
3

Mit Blasen an den Füßen durchs ganze Königreich

Zwischen Gummibärchen, schmerzenden Füßen und fragwürdigen Zeltaufbauten stolpert Elise Downing also einmal um ganz Großbritannien herum. Klingt verrückt? Ist es auch. Achttausend Kilometer, ohne ernsthafte Vorbereitung, dafür mit einer ordentlichen Portion Selbstironie – Respekt, so viel Leichtsinn muss man erstmal aufbringen. Das Buch erzählt, wie aus einem chaotischen Fluchtversuch eine Selbstfindungsreise wird, und das macht es durchaus sympathisch. Aber hier kommt der Haken: Nach den ersten Kapiteln läuft vieles im Kreis. Ja, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Erzählungen wiederholen sich, mal geht es um Blasen, mal um Regen, mal um das nächste Sandwich. Klar, so eine Strecke bietet viel Raum für Reflexion, aber ich hatte mir mehr Tiefe, Abwechslung und weniger Wiederholungen gewünscht. Ein paar der Begegnungen sind witzig und berührend, andere rauschen einfach so vorbei wie die Küstenlinie auf einer stürmischen Busfahrt. Humor ist definitiv da – manchmal trocken, manchmal herrlich britisch. Aber oft hat man das Gefühl, dass die Autorin sich selbst überlisten musste, um den Leser bei Laune zu halten. Zwischendrin dachte ich, das Ganze könnte auch locker in der Hälfte der Seiten erzählt werden. Trotzdem, man nimmt was mit: Mut, einfach loszulaufen, auch wenn man weder Kompass noch Plan hat. Und vielleicht auch die Erkenntnis, dass man mit einer ordentlichen Portion Dickköpfigkeit ziemlich weit kommt – wortwörtlich. Unterm Strich ein solides Buch für zwischendurch, das inspiriert, aber nicht völlig vom Hocker haut. Für alle, die auf Reiseberichte mit Chaos, Selbstironie und britischem Schmuddelwetter stehen – hier gibt’s das Komplettpaket.

Mit Blasen an den Füßen durchs ganze Königreich
2

Leider handelt das Buch mehr von Selbstmitleid als vom Abenteuer.

3.5

🏃‍♀️🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿🐄

4

Einfach losrennen! 🏃‍♀️

Elise merkt nach dem Studium, dass sie in ihrem Job nicht glücklich ist – und auch die Beziehung fühlt sich eher nach Belastung als nach Liebe an. 🙈 Also fasst sie eine ziemlich verrückte Entscheidung: Sie will einmal ganz Großbritannien umrunden – 8.000 km, immer an der Küste entlang. Ohne Lauferfahrung, ohne Zelt- oder Outdoorwissen, einfach drauflos. Was zunächst wie eine Flucht klingt, wird zu einer Reise voller Begegnungen, Selbstzweifel und Mut. Ich mochte, wie ehrlich und humorvoll Elise schreibt. Sie nimmt sich selbst nicht zu ernst, erzählt offen von Pannen und Unsicherheiten und bleibt dabei total sympathisch. Besonders spannend fand ich auch, wie viel Unterstützung sie von Fremden bekam und wie offen die Leute ihr gegenüber waren. An manchen Stellen hätte ich mir noch mehr Einblicke in die Landschaften oder die praktische Umsetzung, wie den finanziellen Aspekt, gewünscht. Zwischendurch gab es Passagen, die mich nicht ganz so gefesselt haben. Mein absolutes Highlight war das Ende – der Moment, als Elise nach fast einem Jahr wieder nach Hause kommt. Man spürt richtig, was diese Zeit mit ihr gemacht hat: erschöpft, aber stolz und stärker. Küstenpfade ist eine ehrliche Reiseerzählung, die zeigt, was möglich ist, wenn man einfach losrennt – auch ohne perfekte Vorbereitung.

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