Kohlenträume (Bewegende Liebesgeschichten des Zweiten Weltkriegs)

Kohlenträume (Bewegende Liebesgeschichten des Zweiten Weltkriegs)

E-Book
4.45

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Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
E-Book
Seitenzahl
396
Preis
5.99 €

Beiträge

3
Alle
5

In dunkeln Zeiten die Hoffnung nicht verlieren

Annette Oppenlandet hat mit ihrem Buch Kohlenträume eines der dunkelsten Zeiten des 2. Weltkrieges thematisiert. Man spürt beim Lesen die Hoffnung, die Angst genauso wie die Grausamkeiten, ebenso die Gleichgültigkeit der Mitläufer. Es gab auch eine verbotene Liebe. Marie ist eine junge Frau von 25 Jahren, welche als deutsche Bäuerin auf einem kleinen Hof mit Ziegen lebt, ihren Lebensunterhalt verdient sie mit dem Verkauf von Milch und Käse der Ziegen, seit ihr Mann im Krieg ist. Als man ihr dann auch noch die Ziegen wegholt, muss sie einen Job im nahegelegenen Bergwerk in der Verwaltung an nehmen. Dort lernt sie den französischen Zwangsarbeiter Adrien kennen, welcher aus seinem Dorf entführt wurde um als Zwangsarbeiter im Bergwerk zu arbeiten. Adriens Mutter lebt im Elsass, weshalb er fließend Deutsch spricht und als Dolmetscher hilft. Was ihm Misstrauen seiner Mitgefangenen entgegen bringt. Was sonst noch so passiert und ob aus Marie und Adrien ein Paar wird? Könnt ihr selbst in diesem emotionalen Buch nachlesen. Ein muss für alle die sich für die Thematik 2.Weltkrieg interessieren.

5

Hoffnung und Liebe in einer dunklen Zeit Dieses Buch hat so viele Emotionen in mir ausgelöst, mir liefen gegen Ende die Tränen. Das Buch ist sprach- und bildgewaltig. Ich habe diese Zeit, die Hoffnung, aber auch so viele Grausamkeiten, Angst, bis hin zu Gleichgültigkeiten und auch Mitläufertum, beim Lesen förmlich gespürt. Aber es gab auch Liebe, die verboten war. Marie, eine junge, deutsche Bäuerin lebt auf ihrem Hof und kann ihren Lebensunterhalt von ihren Ziegen bestreiten, seitdem ihr Mann im Krieg ist. Als ihr die Ziegen weggeholt werden, muss sie in dem nahegelegenen Bergwerk in der Verwaltung arbeiten. Hier lernt sie den jungen französischen Zwangsarbeiter Adrien kennen, der von der Straße in seinem Dorf entführt und für die Zwangsarbeit im Bergwerk eingesetzt werden soll. Da er eine im Elsass lebende Mutter hat, spricht er fließend Deutsch und kann den Deutschen übersetzen helfen. Das wussten seine ebenfalls deportierten Freunde und Mitgefangenen nicht, so dass hier bereits Misstrauen und später auch Hass entsteht. Marie und Adrien verlieben sich ineinander, eine Liebe die verboten ist und für beide tödlich enden kann, wenn sie entdeckt wird. Im Verlauf des Buches wird aus Sicht von Adrien und auch von Marie die Geschichte erzählt. Dadurch werden die Gedanken, die Hilflosigkeit, das Bewusstsein des jederzeitigen Entdecktwerdens und Todes, der Arbeiten in dem Bergwerk unter menschenunwürdigen Bedingungen jederzeit erkennbar. Auch wenn es ein sehr schweres, sehr berührendes Thema ist, und mich zutiefst bewegt hat, habe ich die Hoffnung der Menschen gesehen und die Liebe, die keine Zukunft hat, gespürt. Der Roman ist eins meiner Jahreshighlights. Ein Buch was unbedingt gelesen werden sollte und das ich weiter empfehle.

3

Ein bisschen Geschichte und viel Liebe, so wie sie nur möglich war. Das Buch hat mich nicht von Anfang an mitgenommen. Es war schwer richtig in die Geschichte rein zu finden. Trotzdem fand ich es irgendwie auch interessant. Unvorstellbar das Menschen früher wirklich so leben mussten. Das lässt einen das heutige Leben mehr schätzen.

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