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Koalitionen des Überlebens

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Über das Buch

Sabine Hark rückt den Begriff der Verwundbarkeit als vielversprechenden Schauplatz für queere Koalitionen in den Blick. Hass, Verletzung und Gewalt prägen zunehmend das gesellschaftliche Miteinander. Neue Formen der Sozialität müssen gefunden werden, um dagegenzusteuern. Sabine Hark fragt vor diesem Hintergrund nach Quellen, Möglichkeiten und Herausforderungen für queere Koalitionen im 21. Jahrhundert. Sie rückt dafür den Begriff der Verwundbarkeit in den Vordergrund. Denn es ist gerade die ungleich verteilte Verletzlichkeit, die uns trennt und doch zugleich den vielversprechenden Schauplatz für neue Allianzen darstellt. Wenn das Ziel ist, eine Welt zu erfinden, in der die Unterschiedlichkeit aller Menschen, auch in ihrer Körperlichkeit, eine Gemeinschaft produzieren kann, so gilt es zunächst, ein kritisches Wissen davon zu produzieren, wie Gewalt gegen manche Körper gerichtet wird und nicht gegen andere.
ISBN9783835330412
VerlagWallstein Verlag
Erscheinungsdatum03.04.17
Seitenzahl62

Autorin / Autor

Über Sabine Hark

Sabine Hark, geb. 1962, ist Professorin für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der TU Berlin. Veröffentlichungen u. a.: Anti-Genderismus. Sexualität und Geschlecht als Schauplätze aktueller politischer Auseinandersetzungen (Mithg., 2015); Dissidente Partizipation. Eine Diskursgeschichte des Feminismus (2005); Deviante Subjekte. Die paradoxe Politik der Identität (1999); Freundschaft unter Vorbehalt: Chancen und Grenzen lesbisch-schwuler Bündnisse (Mithg., 1997).

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