Kafka

Kafka

Taschenbuch
4.813

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Beschreibung

'Yo soy la literatura', anotó Kafka en sus diarios. Esta afirmación enigmática y radical evidencia la compleja relación entre la vida y la obra de uno de los grandes autores del siglo pasado. Escritor dotadísimo, marcado por su fragilidad, por una extraordinaria finura espiritual, por su desbordante talento, y dividido entre la voluntad paterna de convertirlo en empresario y cabeza de familia y su propio deseo de consagrarse a unas pocas páginas que lo satisficieran, cobra vida en esta biografía que nos reafirma en la idea de que en él se condensa todo el siglo xx. Reiner Stach, que dedicó más de una década a la escritura de esta obra monumental, aclamada como la biografía definitiva de Kafka, combina con destreza la rigurosa investigación biográfica e histórica con la profunda comprensión de la vida y la obra del escritor praguense, y nos ofrece una recreación vívida y literaria del mundo, en sus detalles, de este autor ya imprescindible.

Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
2368
Preis
120.50 €

Beiträge

4
Alle
5

Reiner Stach hat Kafkas Welt erlebbar gemacht

Es begeistert mich, mit welcher Liebe zum Detail hier Kafkas Leben rekonstruiert wurde. Ich hatte während des gesamten Buches das Gefühl, Kafka auf seinem Weg hautnah begleitet zu haben. Das ist ein wahres Meisterwerk, wenn man bedenkt, dass Kafkas Welt nur wenige Jahre nach seinem Tod, durch die unzähligen Deportationen nahezu vollkommen erlosch. Fast sein gesamtes Umfeld starb. Ein paar wenige schafften es, rechtzeitig ins Ausland zu fliehen. Kafkas Tod war grausam. Doch wurde ihm nicht dadurch paradoxerweise das Grausamste erspart? Kafkas Welt gibt es nicht mehr. Doch seine Sprache bleibt für immer. „The man will die, but not his ideas“

5

Reiner Stach ist ein sehr akribischer Rechercheur. Bei dieser über 600-Seiten umfassenden Biografie handelt es sich um den ersten von insgesamt drei Bänden. Er beleuchtet lediglich die Zeit bis zu seinem 28. Lebensjahr von 1883-1911. Ich habe in dem Buch weniger den Schriftsteller Kafka kennen gelernt, sondern vielmehr das Kind, den Schüler, den Jura-Studenten, den Versicherungsbeamten und den stillen Beobachter. Stach setzt die Bezüge zu seinen Werken eher sparsam ein. Der dominante, kaltherzige Vater oder die stupide Büroarbeit werden schon auch in den späteren Erzählungen gesucht und gefunden. Die Biografie beschäftigt sich aber nicht ausschließlich mit Kafka, sondern gibt auch hervorragende Einblicke in das jüdische Leben am Ende des 19. Jahrhunderts in Europa, Einblicke in die Stadtentwicklung Prags zu dieser Zeit und vor allem über das Leben in dem Staat Österreich-Ungarn in einer Stadt, die quasi multikulturell geprägt ist. Auch wenn ich mir stellenweise eine weniger detaillierte Beschreibung gewünscht hätte, so war das Buch sehr unterhaltsam und aufschlussreich. Ich freue mich, demnächst mal wieder Kafka zu lesen. Nach diesem Buch werde ich es mit anderen Augen tun.

5

Meine Verneigung Herr Stach! Diese Biografie war und ist eine Offenbarung. Herr Stach schreibt wahnsinnig toll und ist an keiner Stelle dröge. Für den unsäglichen 2 jährigen Briefwechsel zwischen Kafka und Felice Bauer kann er nun mal nix. Der hat mir eindeutig viel Mühe abverlangt. Wusstet ihr, dass Kafka total lustig war? Hat sich kaputt gelacht, als er seinen Kumpels um Max Brod die ersten Kapitel von DER PROZESS vorlas. Außerdem ging er total gern ins jüdische Theater, von dessen absurden Szenen er wohl inspiriert wurde und das schuf, was als kafkaesk bezeichnet wird.

5

Reiner Stach ist ein sehr akribischer Rechercheur. Bei dieser über 600-Seiten umfassenden Biografie handelt es sich um den ersten von insgesamt drei Bänden. Er beleuchtet lediglich die Zeit bis zu seinem 28. Lebensjahr von 1883-1911. Ich habe in dem Buch weniger den Schriftsteller Kafka kennen gelernt, sondern vielmehr das Kind, den Schüler, den Jura-Studenten, den Versicherungsbeamten und den stillen Beobachter. Stach setzt die Bezüge zu seinen Werken eher sparsam ein. Der dominante, kaltherzige Vater oder die stupide Büroarbeit werden schon auch in den späteren Erzählungen gesucht und gefunden. Die Biografie beschäftigt sich aber nicht ausschließlich mit Kafka, sondern gibt auch hervorragende Einblicke in das jüdische Leben am Ende des 19. Jahrhunderts in Europa, Einblicke in die Stadtentwicklung Prags zu dieser Zeit und vor allem über das Leben in dem Staat Österreich-Ungarn in einer Stadt, die quasi multikulturell geprägt ist. Auch wenn ich mir stellenweise eine weniger detaillierte Beschreibung gewünscht hätte, so war das Buch sehr unterhaltsam und aufschlussreich. Ich freue mich, demnächst mal wieder Kafka zu lesen. Nach diesem Buch werde ich es mit anderen Augen tun.

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